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DOSB sucht weitere Event-Inklusionsmanager

Emoji 2 Sportler
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Foto: Aktion Mensch

FRANKFURT am MAIN (kobinet) Für sein Projekt „Event-Inklusionsmanager*in im Sport“ sucht der Deutsch Olympische Sportbund zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Referentin oder einen Referenten für das Projekt „Event-Inklusionsmanager im Sport“ Diese Stelle ist in Vollzeit bei 39 Wochenstunden zunächst befristet bis 31. Dezember 2025 ausgeschrieben. Der Deutsche Olympische Sportbund freut sich ausdrücklich über Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen.

10.Tag des barrierefreien Tourismus kommt als online Veranstaltung

ITB Berlin 2019 Eingangshalle - CityCube Berlin -
ITB Berlin 2019
– CityCube Berlin –
Foto: Messe Berlin / Jörg Carstensen

BERLIN (kobinet) In Verbindung zur Internationalen Tourismus Messe ITB, welche Anfang März in diesem Jahr auch wieder online stattfinden wird, bereitet die Deutsche Zentrale für Tourismus den 10. Tag des barrierefreien Tourismus vor. Inhaltliche Schwerpunkte setzt sie dabei auf gute Beispiele zur barrierefreien Planung und Umsetzung touristischer Einrichtungen und Veranstaltungen, zum barrierefreien Erlebnis von Sehenswürdigkeiten und der Einbindung neuer digitaler Kommunikationswege.

Kulturbranche muss in Sachen Barrierefreiheit dazulernen

Claudia Roth
Claudia Roth
Foto: Claudia Roth/Kristian Schuller

Berlin (kobinet) Kulturstaatsministerin Claudia Roth sieht angesichts der geplanten Lockerungen Licht am Ende des Tunnels für den durch die Pandemie gebeutelten Kulturbetrieb. Wenn sich das Infektionsgeschehen nicht noch einmal wesentlich dramatisiere, könnten kulturelle Einrichtungen ab dem 20. März wieder ganz auf Zugangs- und Kapazitätsbeschränkungen verzichten, heißt es im Coronavirus-Liveticker von ntv. Dass Claudia Roth dabei auch die Barrierefreiheit wichtig ist, hat sie in der Vergangenheit immer wieder betont und macht ein Bericht der Deutschen Welle deutlich. „Wir treten für Barrierefreiheit, Diversität, Geschlechtergerechtigkeit und Nachhaltigkeit ein“, wird sie darin mit der Schlussforderung, dass die Kulturbranche dazulernen muss, zitiert.

bidok-Projekt zur Geschichte der Behindertenbewegung ausgezeichnet

Logo: bidok - behinderung inklusion dokumentation
Logo: bidok – behinderung inklusion dokumentation
Foto: bidok

Wien (kobinet) Alle 2 Jahre vergibt die US-amerikanische Disability History Association (DHA) eine Auszeichnung, die hervorragende Forschungsarbeiten zur Geschichte von Behinderung würdigt. Diesmal wurde das Projekt Geschichte der Behindertenbewegung in Österreich von bidok (behinderung inklusion dokumentation) ausgezeichnet. Darauf weist der österreichische Online-Nachrichtendienst BIZEPS hin.

Westfalen-Lippe: 2.170 behinderte Menschen in 170 Inklusionsunternehmen

Textlogo LWL Für die Menschen, für Westfalen-Lippe
Logo Landesverband Westfalen-Lippe
Foto: LWL Landesverband Westfalen Lippe

Münster (kobinet) In Westfalen-Lippe gibt es zur Zeit 170 sogenannte Inklusionsunternehmen oder -abteilungen in größeren Firmen aus Industrie, Handel und Gewerbe, in denen rund 2.170 Menschen mit Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten. Damit stehe Westfalen-Lippe nach Informationen des Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bundesweit an der Spitze. Zum Vergleich: Anfang 2008 gab es erst 57 Inklusionsunternehmen in Westfalen-Lippe, wie der LWL mitteilt.

Selbstbestimmtes Leben darf nicht bedroht werden

Hubert Hüppe
Hubert Hüppe
Foto: Hubert Hüppe

Berlin (kobinet) Zur Diskussion um eine Impfpflicht für selbst angestellte Pflege- oder Assistenzkräfte hat sich der Berichterstatter für Menschen mit Behinderungen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Gesundheitsausschuss Hubert Hüppe zu Wort gemeldet. Er tritt dafür ein, dass die Sorgen von Menschen mit Behinderungen ernst genommen werden. Eine einrichtungsbezogene Impfpflicht dürfe nicht das selbstbestimmte Leben von Menschen mit Behinderungen bedrohen.

Jährlicher Statusbericht der Beauftragten im Sozialausschuss

Simone Fischer
Simone Fischer
Foto: Axel Dressel

Stuttgart (kobinet) Der Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Integration des baden-württembergischen Landtags hat in seiner Sitzung am 16. Februar die Beauftragte der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Simone Fischer, zur Vorstellung und zum Gespräch begrüßt. Vereinbart wurde u.a., dass die Beauftragte zukünftig einen jährlichen Statusbericht über ihre Tätigkeit als Beauftragte abgeben soll, wie es in einer Presseinformation des Landtags von Baden-Württemberg heißt.

Stille Stunde nun auch in zwei Bergisch Gladbacher Supermärkten

WDR2-Plakat: Stille Stunde in Bergisch Gladbacher Supermärkten
WDR2-Plakat: Stille Stunde in Bergisch Gladbacher Supermärkten
Foto: WDR 2

Bergisch Gladbach (kobinet) Kurz vor Weihnachten 2021 hatte das Projekt „Gute Nachrichten zur Inklusion“ des NETZWERK ARTIKEL 3 über die Stille Stunde in einigen schweizerischen Supermärkten in der Hoffnung berichtet, dass es solche Angebote auch bald in Deutschland gibt. Nun ist es soweit, denn ab 1. März 2022 starten zwei Supermärkte in Bergisch Gladbach mit stillen Stunden zum reizärmeren Einkauf, wie das NETZWERK ARTIKEL 3 in seiner neuesten guten Nachricht zur Inklusion berichtet.

Austausch zu personenzentrierten Leistungen in besonderen Wohnformen

Logo: ZsL Stuttgart
Logo des ZsL Stuttgart
Foto: ZsL Stuttgart

Stuttgart (kobinet) Im Rahmen einer Online-Veranstaltungen lädt das Zentrum selbstbestimmt Leben (ZsL) Stuttgart zu einer Veranstaltung zum Thema „Personenzentrierte Leistungen des BTHG – welche Möglichkeiten der gleichberechtigten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben haben Menschen in ‚besonderen Wohnformen‘?“ ein. Der Austausch findet online am 24.02.2022 bzw. am 24.03.2022 statt.

Inklusive Arbeitsplätze durch öffentliche Auftragsvergabe stärken

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) „In Inklusionsunternehmen arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung gleichberechtigt zusammen. Schon heute beschäftigen sie über 13.500 Menschen mit Schwerbehinderung fair und inklusiv auf dem ersten Arbeitsmarkt. Und es sollen noch mehr werden.“ So heißt es auf der Internetseite des Projektes Auftragsvergabe Mehrwert inklusive, das u.a. das Ziel verfolgt, dass inklusive Arbeitsplätze durch öffentliche Auftragsvergaben gestärkt werden. Für den 5. Mai plant die Bundesarbeitsgemeinschaft Inklusionsfirmen die Durchführung einer Vergabekonferenz in Berlin als Präsenzveranstaltung.

Lebenshilfe: Allgemeine Impfpflicht bedeutet Teilhabe

Grafik, Spritze und Mensch und Serumflächschen
Impfen
Foto: pixabay

Berlin (kobinet) Die Bundesvereinigung Lebenshilfe mahnt erneut die zügige Einführung einer allgemeinen Impfpflicht an. „Unsere Teilhabe am Leben darf nicht länger eingeschränkt werden“, fordert Ramona Günther. „Für mich war das Impfen selbstverständlich. So sollte es auch für andere sein. Sonst gehen uns all die Menschen mit Behinderung verloren, die wegen Corona nur noch zuhause hocken. Und es wird sehr schwer, sie wieder zu erreichen und in ihr früheres Leben zurückzuholen.“ Ramona Günther, die dem Bundesvorstand der Lebenshilfe als sogenannte Selbstvertreterin angehört, arbeitet in einer Werkstatt für behinderte Menschen im Schwarzwald, wie es in einer Presseinformation der Bundesvereinigung Lebenshilfe heißt.

Beispielhafte Modelle für ein inklusives Miteinander in Nordrhein-Westfalen gesucht

Flagge Bundesland Nordrhein-Westfalen
Flagge Bundesland Nordrhein-Westfalen
Foto: Gemeinfrei, public domain

DÜSSELDORF (kobinet) Das Sozialministerium Nordrhein-Westfalen und die Aktion Mensch wollen mit dem neuen Programm „Inklusion vor Ort“ die Inklusion von Menschen mit Behinderung in diesem Bundesland weiter voranbringen. Dafür sind Kommunen und gemeinnützige Organisationen aufgerufen, beispielhafte Ideen für ein Lebensumfeld zu entwickeln, in dem alle Menschen gleichberechtigt leben können. Vier Modellkommunen können bis zu fünf Jahre lang gefördert werden. Dafür stellen das Land und die Aktion Mensch insgesamt bis zu vier Millionen Euro zur Verfügung.

Kinderfreundlichkeit in Deutschland sinkt

Emoji Mundmaler Mundmaler an einer Staffelei, malt Inklusionssymbol
Emoji Mundmaler
Foto: Aktion Mensch

BERLIN (kobinet) Am 17. Februar 1972 wurde das Deutsche Kinderhilfswerk gegründet. In Verbindung mit dem 50. Geburtstag dieses Hilfswerkes wurde in einer Umfrage nach der Entwicklung der Kinderfreundlichkeit in Deutschland gefragt. Die Ergebnisse dieser representaven Umfrage sind ein Alarmsignal für Politik und Gesellschaft in Deutschland.

Rahmenverträge zur Eingliederungshilfe für Niedersachsen unterzeichnet

Wappen Bundesland Niedersachsen
Wappen Bundesland Niedersachsen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Hannover (kobinet) Die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) in Niedersachsen ist einen wichtigen Schritt vorangekommen. Die Vertragsparteien haben unter Mitwirkung der Interessenvertreter*innen der Menschen mit Behinderungen Rahmenverträge zur Eingliederungshilfe unterzeichnet. Durch die Rahmenverträge, die rückwirkend zum 01.01.2022 in Kraft treten, werden nicht nur bereits bestehende Regelungen in das neue System überführt, ein zentraler Bestandteil ist die Verpflichtung zur Erarbeitung von Gewaltschutzkonzepten und anderer Maßnahmen zum Schutz von Menschen mit Behinderungen.

Fensterblick aus Arnsberg

Michael Kalthoff-Mahnkes Fensterblick
Michael Kalthoff-Mahnkes Fensterblick
Foto: Michael Kalthoff-Mahnke

Arnsberg (kobinet) Michael Kalthoff-Mahnke hat einige Gedanken zu seiner Arbeit beim Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben Nordrhein-Westfalen (KSL.NRW) in Arnsberg in seinem persönlichen Blog geschrieben. Dabei geht es u.a. auch um Wege aus der Werkstatt für behinderte Menschen.

Vorschläge für Matthias-Vernaldi-Preises gesucht

Foto zeigt Matthias Vernaldi mit Beatmungerät
Vernaldis Profilbild bei Facebook
Foto: Matthias Vernaldi

Berlin (kobinet) Die Kaspar Hauser Stiftung wird im Jahr 2022 zum zweiten Mal den „Matthias-Vernaldi-Preis für selbstbestimmtes Leben“ verleihen. Vorschläge und Bewerbungen mit aussagekräftiger Begründung können bis zum Donnerstag, 31.03.2022, per Mail oder Post eingereicht werden. Im Anschluss entscheidet eine Jury über die eingegangenen Vorschläge.

Unfallrisiko E-Roller: Stadt Münster zum schnellen Handeln verurteilt

Goldene Statue Justitia mit Schwert und Waage
Justitia
Foto: Sang Hyun Cho auf Pixabay

Münster (kobinet) Der Blinden- und Sehbehindertenverein Westfalen (BSVW) hat mit Unterstützung des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) die Stadt Münster verklagt und sich dabei in wichtigen Punkten durchgesetzt. In dem Verbandsklageverfahren vor dem Verwaltungsgericht Münster geht es um stationslos vermietete E-Roller, die das Straßenbild vieler Städte prägen. Darüber berichtet der DBSV in seinem Newsletter dbsv-direkt.

Es gibt noch viel in Sachen Barrierefreiheit zu tun

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Es gibt noch viel zu tun, denn Barrierefreiheit fehlt noch immer in vielen Lebensbereichen. Beim Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung fordern wir mehr Tempo für Inklusion. Du möchtest uns unterstützen und hast eine Projektidee? Dann bestelle jetzt ein Aktionspaket oder beantrage unsere Förderung für dein Projekt.“ Dies teilt die Aktion Mensch in ihrem aktuellen Newsletter mit und weist auf die bevorstehenden Aktivitäten zum diesjährigen Protesttag um den 5. Mai herum hin.

Klient*innen entscheiden selbst, ob sie geimpft werden möchten

Symbol Ausrufezeichen
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Foto: ht

Hamburg (kobinet) „Berufsbetreuer*innen sind dem Wunsch ihrer Klient*innen verpflichtet. Unabhängig von ihrer eigenen Meinung“, dies stellt Thorsten Becker klar, Vorsitzender des Bundesverbands der Berufsbetreuer/innen (BdB). Der Verband stellt damit klar, dass Klient*innen selbst entscheiden, ob sie geimpft werden möchten und nicht die Betreuer*innen. Anlass der Pressemeldung ist ein Bericht der Hessenschau des hr vom 8. Februar über den in der Querdenker-Szene aktiven Berufsbetreuer und Rechtsanwalt Holger Fischer, der offenbar über den Kopf seiner Klient*innen hinweg Impfentscheidungen traf – gegen eine Corona-Impfung.

Einführung des E-Rezeptes verschoben

rotes Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: ht

BERLIN (kobinet) Nach einer Information aus dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages wird die ursprünglich für den 1. Januar 2022 geplante Einführung elektronisch erstellter Rezepte (E-Rezept) auf unbestimmte Zeit verschoben. Das wurde jetzt durch die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit (BMG), Sabine Dittmar (SPD), vor dem Petitionsausschuss bestätigt.

Breite Forderung nach substanziellen Soforthilfen für die Ärmsten

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) 17 bundesweiten Organisationen, darunter der Deutsche Gewerkschaftsbund, Wohlfahrts- und Sozialverbände wie der SoVD fordern angesichts dauerhaft hoher Preissteigerungsraten und pandemiebedingter Mehrausgaben in einem offenen Brief an die Ampel-Koalition zügig gezielte und substanzielle Hilfen für die Ärmsten zu beschließen.

Konstituierende Sitzung des Landesbehindertenbeirats Baden-Württemberg

Screen Shot von der Sitzung des Landes-Beirats Baden-Württemberg
Screen Shot von der Sitzung des Landes-Beirats Baden-Württemberg
Foto: LB Ba-Wü

Stuttgart (kobinet) Unter dem Vorsitz von Simone Fischer, Beauftragte der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen von Baden-Württemberg, trat der für die laufende Legislaturperiode neu bestellte baden-württembergische Landes-Beirat für die Belange von Menschen mit Behinderungen am 10. Februar digital zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. „Der Beirat ist für mich ein wichtiger Partner für Partizipation und Inklusion, um die Interessen von Menschen mit Behinderungen in unserem Land nachhaltig sichtbar zu machen und zu vertreten“, betonte Simone Fischer.

Europäischer Gerichtshof stärkt Rechte behinderter Arbeitnehmer*innen

Symbol Paragrafenzeichen
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Foto: omp

Luxemburg (kobinet) Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat einem Bericht des Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) zufolge behinderten Menschen im Berufsleben den Rücken gestärkt. Sie können dem Bericht zufolge, auch wenn sie zunächst eine Probezeit absolvieren und die geplante Arbeit wegen der Behinderung nicht leisten können, Anspruch auf eine andere Stelle im Betrieb haben. Voraussetzung sei allerdings, dass eine andere Stelle frei ist, die Person dafür geeignet ist und der Wechsel den Arbeitgeber nicht unverhältnismäßig belaste, urteilte der EuGH in Luxemburg. (AZ: C-485/20).

23. Peer Counseling Weiterbildung online gestartet

Screen-Shot von der 23. Peer Counseling Weiterbildung
Screnn-Shot von der 23. Peer Counseling Weiterbildung
Foto: Heiner Popken

Jena (kobinet) Die mittlerweile 23. Peer Counseling Weiterbildung des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) startete am 10. Februar. Pandemiebedingt konnte der 1. Block nur online stattfinden, wie Heiner Popken, der an der Weiterbildung teilnimmt, den kobinet-nachrichten mitteilte. Die 13 Teilnehmer*innen mit ganz unterschiedlichen Behinderungen kommen entgegen dem üblichen Nord-Süd-Gefälle dieses Mal überwiegend aus dem Norden.

Mobbing mit anderen Augen betrachtet

Porträt von Jennifer Sonntat
Jennifer Sonntag
Foto: Jennifer Sonntag

Leipzig (kobinet) „Mobbing ist eine Form von Gewalt an Menschen mit Behinderung, die Potenziale zerstört und Inklusion verhindert. Spezifische Beratungsangebote für behinderte Menschen in Mobbingsituationen sind rar. Im Zuge der Gewaltprävention wird aber auch psychische und subtile Gewalt zunehmend besprechbarer und gehört unbedingt in den Diskurs“, schreibt die Journalistin und Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag auf Facebook und weist auf ihre aktuelle Kolumne aus dem „Selbstbestimmt!“-Magazin im MDR-Fernsehen zum Thema hin.

EX-IN Jahrestagung am 14. und 15. März in Kaiserslautern

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Foto: Susanne Göbel

Kaiserslautern (kobinet) Am 14. und 15. März findet im Edith-Stein-Haus in Kaiserslautern die Jahrestagung von EX-IN Deutschland statt. Darauf hat Silvia Meck die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht. Die Tagung findet unter dem Zitat „Was wir heute tun, entscheidet darüber, wie die Welt morgen aussieht“ von Marie von Ebner-Eschenbach statt.

Bald mit körperlicher Behinderung in den Weltraum

Logo barrierefrei aufgerollt Kopfhörer mit Schriftzug
Logo barrierefrei aufgerollt
Foto: BIZEPS

WIEN (kobinet) In der nächsten Sendung des BIZEPS-Projektes „barrierefrei aufgerollt“ wird die interessante Frage aufgeworfen, ob behinderte Astronautinnen oder behinderte Astronauten bald Realität werden. Immerhin stellt sich die Europäischen Weltraum Organisation ESA diese Frage ebenfalls und prüft gegenwärtig, ob Menschen mit Behinderungen an einer Weltraummission teilnehmen können.

SOD beschließt Leitbild

Erinnerung an die Eröffnung der Special Olympics Kiel 2018
Erinnerung an die Eröffnung der Special Olympics Kiel 2018
Foto: SOD/Sascha Klahn

BERLIN (kobinet) Auf ihrer digitalen Tagung im 11. Februar hat die Mitgliederversammlung von Special Olympics Deutschland (SOD) Bilanz der Entwicklung in Corona-Zeiten gezogen und mit dem Strategieplan 2021 – 2024 sowie dem SOD-Leitbild wichtige Dokumente für die weitere Entwicklung des Verbandes verabschiedet .

Moderner Zug schiebt Barrierefreiheit auf lange Bank

Logo des Deutschen Bahnkunden-Verband
Logo des Deutschen Bahnkunden-Verband
Foto: DBV

BERLIN (kobinet) Im Juli 2020 hatte die Deutsche Bahn bei Siemens insgesamt 30 Triebzüge vom Typ ICE 3neo bestellt. Der erste Zug wurde nach einer vergleichsweise kurzen Zeit fertiggestellt. Durch verschiedene erfreuliche Neuerungen wird dieser Zug zweifellos zum verbesserten Service und Komfort beitragen. ABER, bemängelt auch der Deutsche Bahnkundenverband: Bezüglich der Barrierefreiheit gibt es keine wesentlichen Verbesserungen.

Global Disability Summit am 16. und 17. Februar

Logo des Global Disability Summit
Logo des Global Disability Summit
Foto: Global Disability Summit

Oslo (kobinet) Die Regierungen von Norwegen und Ghana sowie die International Disability Alliance (IDA) laden am 16. und 17. Februar zum zweiten Global Disability Summit (GDS22) ein. Während sonst die Teilnahme an solchen internationalen Veranstaltungen nur wenigen mit den entsprechenden Verbindungen und Reisebudgets möglich ist, eröffnet die Corona-Pandemie dieses Mal eine kostenfreie und bequemere Teilnahme, denn der Global Disability Summit findet online statt und eine Anmeldung hierfür ist noch kostenfrei möglich. Allerdings finden die Online-Veranstaltungen in englischer Sprache statt.

Ausschuss-Fachgespräch zum Bundesverfassungsgerichtsurteil zur Triage

Bundestag Besprechungsraum
Bundestag Besprechungsraum
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) „Fachgespräch ‚Umsetzung des Bundesverfassungsgerichtsurteils zur Triage'“ So lautet der Tagesordnungspunkt 4 der nächsten Sitzung des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages am 16. Februar. Im Vorfeld des Fachgesprächs hatten einige Akteur*innen der Behindertenbewegung und -verbände die Zusammensetzung der Sachverständigen und Verbände kritisiert, so dass es hier noch zu Veränderungen kam. Nun ist neben Nancy Poser als Beschwerdeführerin vor dem Bundesverfassungsgericht auch Horst Frehe als Einzelsachverständiger hinzugeladen worden.

Kommunale Verantwortung für Beschäftigung Behinderter wahrnehmen

Porträt von Maria Stafyllaraki
Maria Stafyllaraki
Foto: Anja Koehne

Kassel (kobinet) Bei der Beschäftigung behinderter Menschen wird oft auf die Beschäftigungsquote in der Privatwirtschaft oder im Landesdienst geschaut. Aber auch die Kommunen können einen wichtigen Beitrag zur Beschäftigung behinderter Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt und für Alternativen zur Werkstatt für behinderte Menschen leisten. Deshalb hat die Kasseler Stadtverordnete von Bündnis 90/Die Grünen, Maria Stafyllaraki nun in einer Presseinformation die Erhöhung der Beschäftigungsquote der Stadt Kassel angemahnt.

Petition zu Metronom-Zügen gestartet

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Bremerhaven (kobinet) „Metronom kriegt neue Züge und baut alte um – die sind aber weniger barrierefrei, sagt eine Bremerhavener Rollstuhlfahrerin. Nun hat sie eine Petition gestartet“, so heißt es in einem Fernsehbeitrag des Magazin buten un binnen mit dem Titel „Warum eine Bremerhavenerin eine Petition zu Metronom-Zügen startete“, der am 11. Februar ausgestrahlt wurde. Noch vier Wochen ist Zeit, um die Petition zu unterstützen.

Ab in den Aufzug

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „‚Viele Menschen denken, weil ich blind bin, kann ich auch nicht laufen.‘ Fabie erzählt Cindy im Video, was ihr als blinde Person sonst noch passiert“, so kündigt die Aktion Mensch in ihrem Newsletter neues von den Vlogger*innen vor. Der 14minütige Beitrag ist nun im Netz zu finden.

Steinmeier sollte Armut zum Kernthema machen

Frank-Walter Steinmeier
Frank-Walter Steinmeier
Foto: Bundespräsidialamt

Berlin (kobinet) Frank-Walter Steinmeier wurde gestern am 13. Februar erwartungsgemäß für eine zweite Amtszeit als Bundespräsident von der Bundesversammlung in Berlin gewählt. In seiner Rede ging der Bundespräsident überraschendersweise auf den von den Linken nominierten Gegenkandidaten Gerhard Trabert ein und lobte dessen Engagement gegen Armut. Er bot ihm an, gemeinsam das Thema Obdachlosigkeit mehr in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Der Sozialmediziner Gerhard Trabert hofft, dass der wiedergewählte Frank-Walter-Steinmeier (SPD) das Thema Armut zum Kernthema seiner zweiten Amtszeit macht: „Ich wünsche mir, dass er das Thema Armut ganz oben auf seiner Agenda platziert”, sagte Trabert im VdK-Podcast mit VdK-Präsidentin Verena Bentele, der heute veröffentlicht wurde.

Martinsclub hat Baugenehmigung erhalten

Logo des Martinsclub Bremen
Logo des Martinsclub Bremen
Foto: MC Bremen

BREMEN-WALLE (kobinet) Es hat sich zwar lange hingezogen, doch nun ist die Entscheidung gefallen: Die Stadt Bremen hat dem Martinsclub Bremen die Genehmigung zum Bau des „Torhaus 1“ auf dem Dedesdorfer Platz in Walle erteilt. Die Bautätigkeiten sollen im Laufe des Jahres 2022 beginnen, die Eröffnung ist für das zweite Quartal 2023 geplant.

Heute wieder harte Kämpfe beim Rollstuhlbasketball

Ausschnitt des Spiels gegen Hannover United - drei Rollstuhlbasketballer im Kampf um den hochgehaltenen Ball
Ausschnitt des Spiels gegen Hannover United
Foto: Hannover United / Maike Lobback

KÖLN (kobinet) Heute um 17.00 Uhr erwartet die Rollstuhlbasketballer des RBC Köln 99ers wieder eine schwere sportliche Aufgabe – sie kämpfen gegen die Sportsfreunde von Hannover United um Punkte und den Sieg. Den Gastgebern gelang im Hinspiel ein toller Überraschungssieg gegen die damals wie heute favorisierten Niedersachsen. In einem Low-Score Game, war es insbesondere die niedrige Trefferquote der Hannoveraner, die am Ende den Ausschlag zum späteren Kölner Sieg bescherte.

Noch kein Zeitplan für Regelungen zur Barrierefreiheit

Portraitfoto des Bundestagsabgeordneten Sören Pellmann
Sören Pellmann, Die Linke, MdB
Foto: Inga Haar / Deutscher Bundestag

Berlin (kobinet) Welche gesetzlichen Regelungen plant die Bundesregierung dem Bundestag, wie im Koalitionsvertrag angekündigt, zur Verpflichtung privater Anbieter von Gütern und Dienstleistungen zum Abbau von Barrieren vorzulegen und für welches Quartal und Jahr wird dies aktuell durch die Bundesregierung avisiert? Diese Frage hatte der Sprechers für Inklusion und Teilhabe der Linksfraktion im Deutschen Bundestag, Sören Pellmann, an die Bundesregierung gerichtet und nun eine Antwort vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales bekommen. Daraus geht aber nichts genaues und schon gar kein konkreter Zeitplan hervor.

Verfassungsgericht lehnt Eilantrag gegen Impfpflicht ab

Foto vom Bundesverfassungsgericht
Foto zeigt Bundesverfassungsgericht
Foto: Bundesverfassungsgericht

Karlsruhe (kobinet) Ein Eilantrag gegen die einrichtungsbezogene Impfpflicht wurde heute vom Bundesverfassungsgericht abgelehnt. „Mit heute veröffentlichtem Beschluss hat der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung abgelehnt, mit dem die Beschwerdeführenden begehrten, den Vollzug von § 20a und § 73 Abs. 1a Nr. 7e bis 7h Infektionsschutzgesetz (IfSG) (einrichtungs- und unternehmensbezogene Nachweispflicht) vorläufig auszusetzen“, heißt es vonseiten des Bundesverfassungsgericht zur heute veröffentlichten Entscheidung.

Zeigt Kritik an Triage-Fachgespräch-Besetzung Wirkung?

Fragezeichen aus Blumen
Fragezeichen aus Blumen
Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Nachdem es seit Bekanntwerden der Zusammensetzung der eingeladenen Verbände und Sachverständigen zu einem Fachgespräch des Gesundheitsausschusses des Bundestages zur Nichtdiskriminierung behinderter Menschen im Falle von Triage-Situationen von Selbstvertretungs- und Behindertenverbänden herbe Kritik hagelt, scheint einem Bericht der taz zufolge nun doch noch etwas Bewegung in die Zusammensetzung der Anzuhörenden gekommen sein. Anscheinend soll nun noch Horst Frehe von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hinzugeladen werden, wie die taz kurz vor Redaktionsschluss erfahren haben will.