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Digitalisierung im Ehrenamt stärker fördern

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Foto: SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.

HANNOVER (kobinet) Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, sind wichtiger denn je, das haben Corona-Pandemie und der Ukraine-Krieg nach Einschätzung des Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen deutlich unter Beweis gestellt. Zugleich wurde jedoch, so wird vom SoVD betont, ebenso deutlich, dass Ehrenamt mehr Unterstützung seitens der Politik benötigt – besonders im Bereich Digitalisierung. Anlässlich des morgigen Tags der Anerkennung von Freiwilligen fordert deshalb dieser Sozialverband mehr Ressourcen und finanzielle Unterstützung für die Stärkung des Ehrenamtes sowie die Digitaliserung dieser Tätigkeiten..

Dieser Verband verweist darauf, dass in Niedersachsen jeder Zweite in der Freizeit ehrenamtlich aktiv ist. Auch die Arbeit des SoVD ist geprägt durch den großen Einsatz von mehr als 8.000 Aktiven, die sich um Menschen kümmern, denen es nicht gut geht. „Dieses Engagement ist aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken, es ist die Basis unseres Zusammenlebens“, betont Bernhard Sackarendt, SoVD-Landesvorsitzender in Niedersachsen. Deshalb müssten, so der Landesvorsitzende die Strukturen, in denen Ehrenamtliche arbeiten, besser unterstützt werden.

Aus Sicht des SoVD ist das vor allem deshalb so wichtig, weil sich zuletzt bei der Versorgung der Menschen, die aus der Ukraine flüchten, gezeigt hat, dass der Einsatz der Ehrenamtlichen oft unersetzlich ist. „Freiwillige können an bestimmten Stellen viel schneller unterstützen und sind häufig handlungsfähiger als so manche Stadt oder Kommune. Damit das so bleibt oder noch ausgebaut werden kann, braucht es entsprechende Strukturen“, fordert der niedersächsische SoVD-Chef.

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