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#StelltUnsEin

Portrait Lukas Krämer
Foto von Lukas Krämer vor seinem Computer
Foto: www.dasding.de (SWR)

Trier (kobinet) "#StelltUnsEin", so lautet der klare Appell des Inklusionsaktivisten Lukas Krämer aus Trier, der sich unermüdlich in den sozialen Medien zu Wort meldet. "Ich habe 6,5 Stunden am Tag in einer Werkstatt gearbeitet. Diese WfbMs (Werkstätten für behinderte Menschen) machen in Deutschland acht Milliarden Euro Umsatz im Jahr. Dennoch zahlt man mir und meinen Kolleg*innen für unsere Arbeit nur 1,35 Euro die Stunde. Es ist für niemanden möglich, davon zu leben, weswegen wir z. B. dann auch Grundsicherung vom Staat brauchen. Das kann man mit uns machen, weil wir eine Behinderung haben", berichtet er in seinem Blog.

Und weiter heißt es in der Einführung von Lukas Krämer, der es geschafft hat, aus der Werkstatt rauszukommen, mittlerweile mit Unterstützung eines Budgets für Arbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeitet und sich u.a. für einen Mindestlohn in Werkstätten einsetzt, in seinem Blog: „Ich bin Lukas Krämer und hatte als Kind eine Hirnhautentzündung. Die Folge ist eine Behinderung, die mir ein normales Leben nicht möglich macht. Es ist diese Behinderung, die mich in Deutschland, wie viele andere dazu gebracht hatte, in Behindertenwerkstätten arbeiten zu müssen.“

Link zum Blog von Lukas Krämer

Wie es in Sachen Inklusion auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt und Partizipation weitergehen könnte, darum ging es am 25. April bei einer Anhörung im Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales. Lukas Krämer war dazu aber (noch) nicht als Sachverständiger geladen.

Link zu Informationen zu den Anträgen der CDU/CSU und der Linksfraktion und zur Aufzeichnung der 90minütigen Anhörung