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20 Jahre Beschluss für Behindertengleichstellungsgesetz des Bundes

Dr. Andreas Jürgens und Horst Frehe im Bundestag
Dr. Andreas Jürgens und Horst Frehe im Bundestag
Foto: privat

Berlin (kobinet) Heute vor 20 Jahren war ein wichtiger Tag für die Behindertenbewegung und vor allem für die Gleichstellungsgesetzgebung behinderter Menschen in Deutschland. Nachdem es 1994 nach vielen Protesten und intensiver Lobbyarbeit gelungen war, den Satz „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden“ in Artikel 3 Absatz 3 Satz 2 des Grundgesetzes zu verankern, beschloss der Deutsche Bundestag am 28. Februar 2002 das Behindertengleichstellungsgesetz des Bundes (BGG). Dieses bot fortan eine wichtige Grundlage für weitere Regelungen zur Gleichstellung behinderter Menschen und für mehr Barrierefreiheit des Bundes und der Länder.

Werkstattentlohnung weiter in der Kritik

Plakat zur Rente in WfbMs mit Bild von Lukas Krämer
Plakat zur Rente in WfbMs mit Bild von Lukas Krämer
Foto: Lukas Krämer

Trier (kobinet) Lukas Krämer, der es selbst geschafft hat, den Weg aus der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit Unterstützzung des Budget für Arbeit zu gehen, lässt in seiner Kritik am System der Werkstätten mit seinen mageren Vermittlungsquoten und der geringen Entlohnung nicht locker. Auf Twitter hat er sich nun mit einem Plakat dem Thema Rente nach 20 Jahren in der WfbM gewidmet und seine Forderung nach einem Mindestlohn in Werkstätten bekräftigt.

Kiezladen barrierefrei umgebaut

Aktion Mensch Postkarte: Barrierefreiheit für alle!
Postkarte: Barrierefreiheit für alle!
Foto: Aktion Mensch

Berlin (kobinet) Im Kiezladen in Berlin-Pankow übernehmen die Mitarbeitenden mit Behinderung kreative Arbeiten für Nachbar*innen – mit Holz, Papier oder Stoff. So entstehen spannende Begegnungen und tolle Produkte. Damit sich Angestellte und Gäste frei bewegen können, hat die Aktion Mensch den barrierefreien Umbau des Ladens mit 22.000 € unterstützt. Darauf weist die Aktion Mensch in ihrem neuesten Newsletter als Beispiel zum Abbau von Barrieren hin.

Podcast: Wie geht eigentlich Autismus?

Logo: DW-Podcast Echt behindert
Logo: DW-Podcast Echt behindert
Foto: Deutsche Welle

Köln (kobinet) „Wie geht eigentlich Autismus?“ So lautet der Titel der 40. Ausgabe des Podcast Echt behindert! der Deutschen Welle. „Störung, Behinderung oder einfach eine andere Art der Wahrnehmung? Darüber, was Autismus eigentlich ist gibt es viele Vorstellungen. Nach dem Motto „nichts über Autisten ohne Autisten“ fragen wir einfach mal nach“, heißt es in der Ankündigung des Podcast, der von Matthias Klaus von der Deutschen Welle moderiert wird und bei der die Autistin Ricky Zehrer zu Gast ist.

Bewerber*innen-Tag zur Persönlichen Assistenz

Logo: akse
Logo: akse
Foto: akse

Berlin (kobinet) „Suchst du gerade einen krisensicheren Job? Soll es vielleicht ein Job sein, der so ganz anders ist als alles, was du bisher gemacht hast? Dein neuer, abwechslungsreicher Arbeitsplatz soll in Berlin oder Brandenburg sein? Super, dann könnte ein Job in der persönlichen Assistenz genau das sein, was du gerade suchst. Informiere dich an unserem digitalen Bewerber*innen-Tag über die Arbeit als persönliche Assistenz und lerne vielleicht sogar deine*n zukünftigen Arbeitgeber/Arbeitgeberin kennen“, so heißt es in der Ankündigung des Online-Bewerber*innen-Tags am 16. März von 18:00 bis 20:00 Uhr der per Zoom vom Verein aktiv und selbstbestimmt gemeinsam mit verschiedenen behinderten Arbeitgeber*innen in der persönlichen Assistenz durchgeführt wird.

Breiter Protest gegen russischen Angriff auf die Ukraine

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

BERLIN (kobinet) Der russische Angriff auf die Ukraine trifft bei den Menschen in Deutschland auf Unverständnis und Entrüstung. Daraus erwachsen ein breiter Protest gegen den russischen Angriff sowie die Forderung, den Krieg in der Ukraine sofort zu beenden. Zu jenen, die sich aktuell dazu geäussert haben, gehören der Paritätischen Gesamtverbands, der Präsident des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sowie die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Sachsen, über deren Stellungnahmen wir hier informieren.

ABiD fordert russischen Angriff auf die Ukraine sofort einzustellen

ABiD  in Großbuchstaben, daneben die Worte Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland
ABiD Logo
Foto: ABiD – Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland

BERLIN (kobinet) Die Mitglieder des Allgemeinen Behindertenverbandes in Deutschland – für Selbstbestimmung und Würde (ABiD).verurteilen den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands gegen den unabhängigen Staat Ukraine. Kriege können keine Probleme lösen sondern nur neue Behinderungen erschaffen, stellt der ABiD in einer Erklärung fest. Von daher rufen die Mitglieder dieses Verbandes die Kriegsparteien zur sofortigen Waffenniederlegung auf.

Kindeswohl muss im Lichte des Rechts auf inklusive Bildung verstanden werden

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Am 14. Oktober 2021 veröffentlichte das Bundesverfassungsgericht den Nichtannahmebeschluss seiner 1. Kammer des Ersten Senats vom 14. September 2021 der Verfassungsbeschwerde einer alleinerziehenden Mutter und ihrer Tochter zur Verfassungsmäßigkeit eines partiellen Sorgerechtsentzugs wegen ihrer Verweigerung einer Förderschulbeschulung (1 BvR 1525/20). Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat in diesem Verfahren Stellung genommen und auf die grundsätzliche Bedeutung des Falls für das Recht auf inklusive Bildung nach Artikel 24 UN-BRK hingewiesen. Dr. Susann Kroworsch, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Monitoring-Stelle UN-
Behindertenrechtskonvention, gibt nun Auskunft über die Gründe und ordnet die Entscheidung vor dem Hintergrund der UN-Behindertenrechtskonvention menschenrechtlich ein.

Neues im Inklusions-Fachportal zum Thema Wohnen

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Seit dem letzten Jahr bietet das Fachportal inklusion.de allen, die sich beruflich oder privat eingehender mit dem Thema Inklusion befassen, ausführliche Informationen und Materialien. Das Angebot wird stetig erweitert. Neben den Themenfeldern Arbeit, Bildung, Barrierefreiheit und Recht hat die Aktion Mensch das Angebot nun um den neuen Themenbereich Wohnen ergänzt. Im Fokus des neuen Bereichs steht die Frage, was nötig ist, damit Menschen mit Behinderung selbstbestimmt leben und wohnen können. Neben spannendem Hintergrundwissen gibt es Projektbeispiele und Expert*innen-Interviews, wie es im neuesten Newsletter der Aktion Mensch heißt.

Inklusive Fastnachtsveranstaltung wegen Krieg abgesagt

Schwarze Fläche
Dunkelheit
Foto: ISL

Frankfurt (kobinet(

Frankfurt (kobinet( „Inklusive Fastnacht – Wie geht das? So lautet der Titel einer Online-Veranstaltung, die heute am 25. Februar ab 19:00 Uhr stattfinden sollte. Die Veranstalter*innen haben sich nun entschieden, die Veranstaltung angesichts der aktuellen politischen Lage nicht durchführen zu wollen. „Angesichts eines Krieges und dessen weitreichender Folgen verschieben wir die Veranstaltung auf einen Termin, an welchem wir gemeinsam die Comedy genießen und die Fastnacht feiern können“, heißt es in der Ankündigung der Absage.

EUTB-Bamberg: Gut vernetzt und breit aufgestellt

Elisabeth Seemüller mit Führhund Ofca und Roman Kollar vor der EUTB Bamberg
Elisabeth Seemüller mit Führhund Ofca und Roman Kollar vor der EUTB Bamberg
Foto: omp

Bamberg (kobinet) Ende Januar 2022 konnte die Fachstelle Teilhabeberatung die 500.000. Beratung durch die seit Anfang 2018 arbeitenden über 500 ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstellen (EUTB) in Deutschland vermelden. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul hat die EUTB des Erlanger Zentrum für selbstbestimmtes Leben Behinderter (ZsL) in Bamberg besucht und mit den beiden Peer-Berater*innen Elisabeth Seemüller und Roman Kollar über ihre gut vernetzte und breit aufgestellte Arbeit gesprochen.

Kinderhilfswerk kritisiert Zuschlag für arme Kinder als zu niedrig

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Das Deutsche Kinderhilfswerk kritisiert den im Koalitionsausschuss beschlossenen Sofortzuschlag für arme Kinder als zu niedrig. 20 Euro mehr für arme Kinder und Jugendliche, und das erst ab 1. Juli, ist nach Einschätzung des Kinderhilfswerkes schlichtweg zu wenig. Mit so einem mageren Ergebnis wird nicht einmal ein Inflationsausgleich geschafft, geschweige denn ein wirkungsvoller Schritt zur Beseitigung der Kinderarmut in Deutschland unternommen.

bvkm aktualisiert sein Steuermerkblatt

Blaues Paragraphenzeichen auf grauem Grund
Paragraphenzeichen
Foto: H. Smikac

DÜSSELDORF (kobinet) Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) hat auch in diesem Jahr sein jährlich neu erscheinendes Steuermerkblatt für Familien mit behinderten Kindern aktualisiert. Auch diese Ausgabe kann von den Internetseiten des bvkm kostenfrei heruntergeladen oder bei diesem Verband in einer Printausgabe bestellt werden.

SoVD mit Ampel-Entlastungspaket nicht völlig zufrieden

Logo SoVD ab 2020
Logo SoVD
Foto: SoVD

BERLIN (kobinet) Was mit 6,6 Milliarden Euro als schweres Entlastungspaket kommuniziert wird und zunächst einmal gut klingt, zeigt sich nach Einschätzung des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) im Einzelnen als nicht ganz so unproblematisch. Eine schnelle und gezielte Entlastung vor allem ärmerer Haushalte vor den davon galoppierenden Energiekosten begrüßt der SoVD. Aber die Anhebung der Pendlerpauschale lässt aus Sicht dieses Sozialverbandes viele Geringverdienende außen vor

Impfpflicht im Privathaushalt

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Hollenbach (kobinet) Kerstin S. (der tatsächliche Name ist kobinet bekannt) ist immer noch entsetzt. Für Ihren schwerstbehinderten Mann organisiert sie seit Jahren die Assistenz über das Arbeitgebermodell, finanziert über das Persönliche Budget. Im Team fehlt ohnehin seit Monaten eine Vollzeitkraft. Der Arbeitsmarkt ist in diesem Sektor wie leergefegt. Seit Wochen ist sie in Panik, weil im bestehenden Team eine ungeimpfte Frau Dienst macht. Nun hat sich eine Frau bei ihr beworben, die leider ebenfalls nicht geimpft ist. Diese ist sehr interessiert, ist sogar bereit, ein bestehendes Arbeitsverhältnis zu kündigen. Verständlicherweise will sie aber sicherstellen, dass sie auch nach dem 15. März arbeiten kann.

Protesttag für Tempo bei Inklusion und Barrierefreiheit

Christina Marx
Christina Marx
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel!“ So lautet das Motto des diesjährigen Europäischen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen, an dem um den 5. Mai herum wieder viele Protestaktionen stattfinden werden. Vor 30 Jahren fand der erste Protesttag statt. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit der Leiterin für Aufklärung und Kommunikation der Aktion Mensch, Christina Marx, ein Interview über die bisherigen Pläne und Unterstützungsangebote der Aktion Mensch für den diesjährigen Protesttag. Christina Marx wünscht sich dieses Jahr vor allem einen lauten Protest für mehr Barrierefreiheit.

Sprachmittlung für kognitiv behinderte Menschen mit Zuwanderungshintergrund

Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Foto: Tristan Vankann / fotoetage

Bremen (kobinet) Zusammen mit dem Staatsrat für Arbeit und Europa hat der Bremer Landesbehindertenbeauftragte Arne Frankenstein der Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern geschrieben. Es ging um Sprachlernangebote für kognitiv behinderte Menschen mit Zuwanderungshintergrund. Diese müssen nach Ansicht von Arne Frankenstein zeitnah im Sinne der UN-Behindertenrechtsonvention teilhabeorientierter gestaltet werden. Das Schreiben resultiert aus einer gemeinsamen Veranstaltung der Bremer Senatorin für Arbeit und Europa und dem Landesbehindertenbeauftragten von Bremen.

Handreichung zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht

Grafik, Spritze und Mensch und Serumflächschen
Impfen
Foto: pixabay

Stuttgart (kobinet) Ab dem 16. März 2022 dürfen in gesetzlich bestimmten Einrichtungen und Unternehmen, wie zum Beispiel Alten- und Pflegeeinrichtungen, nur noch Personen tätig sein, die gegenüber ihrem Arbeitgeber den Nachweis erbracht haben, dass sie entweder geimpft oder genesen sind. Ausgenommen hiervon sind Personen, für welche die Ständige Impfkommission (STIKO) keine Impfempfehlung ausgesprochen hat oder die aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht gegen SARS-CoV-2 geimpft werden können. Die Landesregierung von Baden-Württemberg hat hierzu nun eine entsprechende Handreichung veröffentlicht.

Methodenmaterial zur Menschenrechtsbildung

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Dresden (kobinet) „Anlässlich des Internationalen Tags der Bildung am 24. Januar ging die neue Website www.kompass-menschenrechte.de an den Start. Sie bietet eine Fülle an digitalem Bildungsmaterial zu den Themen Menschenrechte, Diskriminierungsschutz, Demokratie- und Friedensbildung sowie Inklusion und Partizipation. Die barrierefreie Website soll dazu beitragen, Materialien der Menschenrechtsbildung für alle Interessierten zugänglich zu machen.“ Dies berichtet das Antidiskriminierungsbüro Sachsen in seinem neuesten Newsletter.

Kabinettsbeschluss für 12 Euro Mindestlohn ab 1. Oktober 2022

Foto Geld
Geld
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Das Bundeskabinett hat am 23. Februar die geplante Erhöhung des Mindestlohns beschlossen. Zum 1. Oktober soll er in einem außerplanmäßigen Schritt auf 12 Euro steigen. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) begrüßt die Entscheidung, kritisiert aber die zu geringe Höhe der Anpassung. SoVD-Präsident Adolf Bauer betont: „Gut, dass hier ein Kanzler-Wahlversprechen gehalten wird. Aber es reicht nicht aus – 12 Euro sind zu wenig. Wir fordern schon seit langem 13 Euro Mindestlohn für ein armutsfestes Einkommen. Denn nur so kann auch ein armutsfestes Auskommen im Rentenalter erreicht werden.“

Initiative Demenz Partner erweitert Webtraining

Stilisiertes großes "A" mit dem Text:  Deutschen Alzheimer Gesellschaft - Selbsthilfe Demenz
Logo der Deutschen Alzheimer Gesellschaft
Foto: Deutschen Alzheimer Gesellschaft

BERLIN (kobinet) In Zusammenarbeit mit verschieden Akteuren aus dem (aktiven) Rettungsdienst und dank einer finanziellen Unterstützung des Bundesfamilienministeriums konnte kürzlich das Webtraining der Initiative Demenz Partner der Deutsche Alzheimer Gesellschaft Selbsthilfe Demenz um das Modul „Rettungskräfte“ erweitert werden.

Das wird nichts!

Alexander und David Neufeld
Alexander und David Neufeld
Foto: Familie Neufeld

Cuxhaven (kobinet) Eigentlich war sich David Neufeld ziemlich sicher: „Das wird nichts!“ Was am Ende aber dabei heraus kam, das ist für das NETZWERK ARTIKEL 3 eine gute Nachricht zur Inklusion, die zeigt, dass es sich auch in Zeiten der Corona-Pandemie lohnt, etwas einfach einmal auszuprobieren. Worum es geht, berichtet David Neufeld in seinem Blog des Neufeld Verlag wie folgt: „Unser fußballbegeisterter Sohn Alexander (20) wollte endlich mal wieder in der Halle spielen, weil wetterbedingt draußen schon seit Wochen nicht viel ging. Der Tennis Club Cuxhaven betreibt einen Indoor-Sportpark, der auch einen Soccer-Court, einen Kunstrasen-Platz zum Fußballspielen, umfasst. Hier hatten wir schon manchmal mit Freunden gekickt. Doch jetzt war Sport pandemiebedingt nur mit erheblichen Einschränkungen möglich, es war Freitag Abend und es war bestimmt auch viel zu kurzfristig, den Court für den kommenden Samstag zu buchen. Außerdem kostete das ganz schön.“

Inklusive Fastnacht – Wie geht das?

Fragezeichen aus Blumen
Fragezeichen aus Blumen
Foto: Susanne Göbel

Frankfurt (kobinet) Das Projekt „Brücken schlagen“ des Blinden- und Sehbehindertenbundes Hessen lädt zur Online-Veranstaltung Inklusive Fastnacht – Wie geht das? am 25. Februar ab 19:00 Uhr via Zoom ein. Zum Programm tragen u.a. die Comedians Timur Turga und Tobi Käp sowie Klaus Hafner, Ehrenmitglied der Mainzer Fastnacht und ehemaliger Stadionsprecher von Mainz 05 bei. Der Abend wird von Gebärdensprachdolmetscher*innen und Schriftdolmetscher*innen begleitet.

Neustart für barrierefreies Feiern

Gruppenfoto der WIR KÜMMERN UNS Gründerinnen Lena Dietzen, Kim Moquenco und Elnaz Amiraslani
WIR KÜMMERN UNS Gründerinnen Lena Dietzen, Kim Moquenco und Elnaz Amiraslani
Foto: WIR KÜMMERN UNS

NÜRNBERG (kobinet) Vor einem Jahr wurde die Beratungsagentur WIR KÜMMERN UNS als administratives Dach der „Initiative Barrierefrei Feiern“ gegründet. Mitten aus dem Kulturlockdown heraus, ist es nun gelungen, viele kleine und große Akteurinnen und Akteure der Veranstaltungsbranche für einen barrierefreien und inklusiven Neustart in der Kultur zu sensibilisieren. Nach zwölf Monaten theoretischer Vorbereitungen, steht das Team nun mit ihren Kooperationspartnerinnen und Partner in den Startlöchern, um die diesjährige Festival-Saison für Gäste mit Behinderung zugänglicher zu gestalten.

Wege über den Sport auf den ersten Arbeitsmarkt

Micheal Spengler beim Pflegen der Sportfläche
Michael Spengler sammelt bei seinem Praktikum Erfahrungen
Foto: Gold-Kraemer-Stiftung

FRECHEN (kobinet) Ziel des Zentrums für Arbeit durch Bildung und Sport (ZABS) ist es, jungen Menschen mit Behinderung eine verbesserte Teilhabe am Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Das in Frechen bei Köln von der Gold-Kraemer-Stiftung initiierte Zentrum eröffnet jungen talentierten Sportlerinnen und Sportlern mit Behinderung über den Sport in Zusammenarbeit mit Unternehmen neue berufliche Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt.

Wie barrierefrei sind Videomeetings

Logo: DBSV
Logo des DBSV
Foto: DBSV

BERLIN (kobinet) Noch bis zum 1. März 2022 läuft die Umfrage des Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) zur Barrierefreiheit von Videomeetings. Videokonferenzen sind aus unserem heutigen Alltag kaum noch wegzudenken. Der DBSV fragt deshalb nach welche positiven und negativen Erfahrungen blinde, sehbehinderte und hörsehbehinderte Menschen mit Videokonferenzsystemen machen.

Möglichkeiten der Persönlichen Assistenz

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Foto: Susanne Göbel

Trier (kobinet) „Persönliche Assistenz bedeutet, 24 Stunden für körperlich beeinträchtigte Menschen da zu sein. Dass trotz mäßiger Bezahlung aus diesem Beruf eine Berufung werden kann, erzählen zwei Betroffene“, so heißt es zur Einführung in den Bericht der Journalistin Karin Pütz über Esther Junghans und ihre Assistentin, der vor kurzem im in Trier erscheinenden Volksfreund mit dem Titel “ Arme und Beine für jemand anderen sein: So läuft die Arbeit einer persönlichen Assistentin aus Trier“. Esther Junghans berichtet dabei zusammen mit ihrer Assistentin, was Persönliche Assistenz bedeutet. Dabei werben die beiden für diesen Beruf und die Nutzung Persönlicher Assistenz.

Vorurteile dürfen nicht zählen: Triage geht gar nicht!

Poster: Vorurteile dürfen nicht zählen! Triage geht gar nicht!
Poster: Vorurteile dürfen nicht zählen! Triage geht gar nicht!
Foto: ISL

München (kobinet) „Vorurteile dürfen nicht zählen! Triage geht gar nicht!“ So heißt es auf einem Poster, das die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) anlässlich der aktuellen Triage-Diskussion über Twitter gegen medizinisch geprägte Vor-Urteile versandt hat. Und weiter heißt es auf dem Poster mit einem Bild von Andi Vega aus München: „‚Maximal 10 Jahre alt wird Ihr Junge werden‘, haben sie gesagt. Das war vor über 60 Jahren! Die Ärzte, die das sagten, sind inzwischen selber tot. Ich bin noch da.“

Medienbeiträge zum barrierefreien Internet

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Foto: Susanne Göbel

Wiesbaden (kobinet) Der Hessische Rundfunk hat am 14. Februar in verschiedenen Beiträgen das Thema Barrierefreiheit im Internet beleuchtet. In diesen Beiträge werden nach Informationen der hessischen Landesbehindertenbeauftragten Rika Esser die verschiedenen Hürden aufgezeigt, die noch immer bestehen, obwohl sie bereits technisch überwindbar sind.

Takis Mehmet Ali neuer Behindertenbeauftragter der SPD-Bundestagsfraktion

Takis Mehmet Ali
Takis Mehmet Ali
Foto: Takis Mehmet Ali/ FOTO EXPRESS STOBER GMBH

Berlin (kobinet) Takis Mehmet Ali ist der neue Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen der SPD Bundestagsfraktion in dieser Legislaturperiode des Bundestages. Damit tritt der 30jährige in Badenweiler wohnende und neu in den Deutschen Bundestag gewählte Sozialpolitiker die Nachfolge von Angelika Glöckner an, die dieses Amt in der letzten Legislaturperiode für die SPD-Bundestagsfraktion ausgeübt hat.

Neue Infos zur Eltern-Assistenz im Familienratgeber

Logo: Familienratgeber der Aktion Mensch
Logo: Familienratgeber der Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Eltern mit Behinderung oder chronischer Krankheit brauchen manchmal Unterstützung, um ihre Kinder zu versorgen. Diese Unterstützung können sie von Assistentinnen und Assistenten bekommen. Das Fachwort dafür heißt Eltern-Assistenz. Mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) haben Eltern mit Behinderung einen Rechtsanspruch auf Eltern-Assistenz. Assistenz für Eltern mit Behinderung ist nun eine Leistung zur sozialen Teilhabe. Was genau ist Eltern-Assistenz? Wie beantragt man sie? Und wer bezahlt die Assistenz? Antworten auf diese und andere gibt’s im neuen Familienratgeber-Text zur Eltern-Assistenz.“ So heißt es vonseiten der Aktion Mensch.

Buch zur inklusive Bildung in der Alphabetisierungspraxis

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Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Bremen (kobinet) „71 Prozent der Schülerinnen und Schüler von Förderschulen verlassen die Schule ohne Hauptschulabschluss. Besuchen sie im Anschluss Alphabetisierungskurse oder Einrichtungen des Zweiten Bildungsweges, stellt dies eine besondere Anforderung an das dort tätige pädagogische Personal dar, das sich mit Ansprüchen der inklusiven Bildung konfrontiert sieht. „Inklusive Bildung in der Alphabetisierungspraxis und im System des Zweiten Bildungswegs – Qualifikationen, Kompetenzen und Bedarfe des pädagogischen Personals – INAZ“ lautet der Titel eines Buches, das nun zu diesem Thema von Marianne Hirschberg, Franziska Bonna und
Helge Stobrawe veröffentlicht wurde und online zur Verfügung steht.

Raul Krauthausen zu Werkstätten: Fair ist anders

Porträt von Raul Krauthausen
Raul Krauthausen
Foto: Raul Krauthausen

Berlin (kobinet) „Fair ist anders“, so lautet der Titel eines Gastbeitrags von Raul Krauthausen in ZEIT ONLINE, in dem der Behindertenrechtsaktivist der Fragen nachgeht: „Warum gelten ausgerechnet in Werkstätten für behinderte Menschen die Standards für fairen Handel nicht?“ Unternehmen und Kunden dürften das seiner Meinung nach nicht länger hinnehmen.

Kinderhilfswerk fordert Gesamtstrategie zur Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

BERLIN (kobinet) Anlässlich des heutigen Welttag der sozialen Gerechtigkeit fordert das Deutsche Kinderhilfswerk nachdrücklich in seinem Appell an Bund, Länder und Kommunen, eine Gesamtstrategie zur Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland auf den Weg zu bringen. Wichtig ist aus Sicht der Kinderrechtsorganisation dabei eine umfassende Kinder- und Jugendbeteiligung an diesem Prozess sowie ein ressortübergreifender Ansatz.

Wie geht eine Gesellschaft für Alle

Logo des Zweiten Deutschen Fernsehens - zdf -  orangener Kreis mit Buchstaben zdf an rechter Seite
Logo des ZDF
Foto: public domain

MAINZ (kobinet) Eine Gesellschaft für alle – wie das geht dem widmet sich ein Film von Angela Scheele, der unter der Rubrik „total normal“ in der Sendereihe „Plan B“ gezeigt wurde. Der Film zeigt wie Inklusion besser funktionieren kann wenn die Ansprüche von Menschen mit Behinderungen und Barrierefreiheit ständig mitgedacht werden.

Statements zum Welttag der sozialen Gerechtigkeit

Warnschild mit Ausrufezeichen
Warnschild mit Ausrufezeichen
Foto: Susanne Göbel

Berlin/Hannover (kobinet) Anlässlich des heutigen Welttags der sozialen Gerechtigkeit am 20. Februar, der 2009 von den Vereinten Nationen (UNO) eingeführt wurde, haben sich einige Akteur*innen zu Wort gemeldet. VdK-Präsidentin Verena Bentele betonte beispielsweise: „Sozial gerecht ist, wenn die Gewinner der Pandemie für deren Kosten aufkommen“. Bernhard Sackarendt, Vorsitzender des SoVD in Niedersachsen, fordert, dass auch Bezieher*innen von Hartz IV und Grundsicherung bei den Heizkosten entlasten werden müssen.

Über 170.000 arbeitslose Schwerbehinderte im Januar

Symbol Prozentzeichen
Symbol Prozent
Foto: ht

Nürnberg (kobinet) Waren im Dezember 2021 noch 165.441 behinderte Menschen arbeitslos gemeldet, hat sich diese Zahl im Januar 2022 auf 170.743 erhöht. Im Januar 2021 waren es inmitten der Corona-Pandemie noch über 180.000 arbeitslos gemeldete schwerbehinderte Menschen. Im Vergleicht zur Situation vor Beginn der Corona-Pandemie ist diese Zahl aber erheblich angestiegen. Im Januar 2020 waren mit 161.075 fast 10.000 behinderte Menschen weniger arbeitslos gemeldet, als derzeit. Dies geht aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit hervor.

Aus prognostiziertem Pflegefall wurde Kind mit Assistenzbedarf

Poster zur Triage - Text im Bericht
Poster zur Triage – Text im Bericht
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Im Rahmen der Poster-Aktion der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) zu medizinischen Vor-Urteilen, die sich besonders in Triage-Situationen als tödlich erweisen können, hat die ISL ein weiteres Poster über Twitter verbreitet. „Die ungefragte Prognose durch eine schaulustige Ärzteschaft waren 2 Jahr als ’schwer Pflegefall‘. Daraus wurde ein 5-jähriges Kind mit Assistenzbedarf. Bleibt die Triage ungeregelt, würde er aufgrund seiner Behinderung den Kürzeren ziehen!“ heißt es auf dem Plakat mit dem 5-jährigen Kind.

Keine Aufträge mehr ohne Zusicherung der Barrierefreiheit

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) In der aktuellen Ausgabe des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) regt sich der Inklusator und Macher des wöchentlich erscheinenden Podcast, Sascha Lang, darüber auf, dass immer noch Aufträge vergeben werden, ohne die Barrierefreiheit festzuschreiben und deren Umsetzung konsequent einzufordern. Aktuelle Beispiele gibt es dafür bei der Deutschen Bahn.

ISL bemängelt fehlende Barrierefreiheit des ICE 3neo

Logo der ISL
Logo der ISL
Foto: ISL

BERLIN (kobinet) Der als „neu“ bezeichnete ICE 3neo der Deutschen Bahn AG stellt nach Beurteilung der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) einen Stillstand trotz 320 km/h dar und bleibt weiterhin nicht barrierefrei. In diesen Zug kann man nicht ebenerdig, ohne Stufen, einsteigen; es befinden sich auch weniger Rollstuhlstellplätze als bisher im Abteil und es gibt nur ein Universal-WC an Bord. Für behinderte Menschen handelt es sich bei diesem Zug damit leider um eine gut vermarktete Mogelpackung. Als barrierefrei darf dieser nach Ansicht der ISL also nicht bezeichnet werden.