Werbung:
Hilfsabfrage.de Flucht Behinderung
Cartoon Phil Hubbe Ausschnitt Rolli liest kobinet
Text Live-Blog Flucht und Behinderung
Springe zum Inhalt

Osterfest für viele auf Sparflamme

Logo VdK Nordrhein-Westfalen
Logo VdK Nordrhein-Westfalen
Foto: VdK Nordrhein-Westfalen

DÜSSELDORF (kobinet) Das traditionelle Festessen der Ostertage wird nach Einschätzung des VdK-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen besonders für viele ältere Menschen in diesem Jahr wohl deutlich magerer als in den Vorjahren ausfallen. Angesichts der drastischen Preisanstige müssen gerade Rentnerinnen und Rentner an allen Ecken und Enden sparen.

„Nicht wenige werden es sich daher kaum leisten können, Kinder und Enkel zu den sonst üblichen Feierlichkeiten einzuladen.“ hebt VdK-Landesvorsitzende Horst Vöge in diesem Zusammenhang hervor.

In Nordrhein-Westfalen warschon Ende des Jahres 2020 mehr als jeder 20. aller über 65-Jährigen auf Grundsicherung im Alter angewiesen. „Damit sind wir im Bundesvergleich trauriges Schlusslicht“, erklärt Horst Vöge. „Ebenso wie bei der Zunahme des Armutsrisikos älterer Menschen seit 2005.“ 111.872 Rentnerinnen und Rentner mussten demnach zuletzt zusätzlich staatliche Unterstützung beantragen. „Innerhalb eines Jahrzehnts ist der Anteil der Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung von 2,4 auf 3,3 Prozent gewachsen“, so der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen.

Mit Blick auf die Kostenexplosion für Strom, Gas und Lebensmittel haben insbesondere alleinstehende Frauen erhebliche Schwierigkeiten, mit ihrem Geld über die Runden zu kommen. „Während sie in Deutschland durchschnittliche Altersbezüge von 825 Euro monatlich erhalten, sind es hier lediglich 724“, gibt Horst Vöge zu bedenken.

Ferner dürfte nach den Worten des Landesvorsitzenden die Mietentwicklung dazu beigetragen haben, dass sich die Zahl der Personen in Rentnerhaushalten, die Wohngeld bekommen, in den vergangenen fünf Jahren von 46.876 auf knapp 82.000 erhöht hat.

Der VdK-Landesvorsitzende, der zugleich als Vizepräsident auf Bundesebene aktiv ist, wirbt infolgedessen für ein drittes Entlastungspaket, das den rund 3,3 Millionen Alters- und 267.000 Erwerbsminderungsrentnerinnen und -rentnern in NRW auch tatsächlich hilft.

DÜSSELDORF (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sikopy1