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Andrea Mielke – eine Pionierin trat ab

Andrea Mielke mit Elektrorollstuhl
Andrea Mielke mit Elektrorollstuhl
Foto: Andrea Mielke

Salzburg (kobinet) „Andrea Mielke – eine Pionierin trat ab“, so titelt der Online-Nachrichtendienst BIZEPS einen Nachruf auf die 1964 in Salzburg geborene, seit 1983 aktive Kämpferin für ein selbstbestimmtes Leben und Aktivistin für die Rechte behinderter Menschen. „Das und Vieles mehr war Andrea Mielke“, heißt es im BIZEPS-Nachruf.

Die Welt ist bunter als man denkt

Einige Huflattisch Blüten gelb
Gelbe Gänseblümchen
Foto: Susanne Göbel

Kniebis (kobinet) Die Welt ist zuweilen bunter als man denkt. So ging es zumindest Susanne Göbel, die den kobinet-nachrichten ein Bild von gelben Gänseblümchen als Ostergruß zugesandt hat. Bisher waren ihr nur die gelb-weißen Gänseblümchen bekannt. Am Waldrand in Kniebis im Nordschwarzwald hat sie nun aber einige gelbe Gänseblümchen entdeckt.

kobinet wünscht schöne Ostern

Smiley-Fahne
Smiley-Fahne
Foto: Susanne Göbel

Kniebis (kobinet) Mit einer im Schwarzwald in Kniebis entdeckten Smiley-Fahne wünscht das Team der kobinet-nachrichten seinen Leser*innen schöne und entspannte Ostern. Mögen die Ostertage trotz all der derzeitigen Herausforderungen eine Möglichkeit bieten, vom Stress etwas abzuschalten, den Frühling zu erspüren und die Seele mal so richtig baumeln zu lassen.

Osterfest für viele auf Sparflamme

Logo VdK Nordrhein-Westfalen
Logo VdK Nordrhein-Westfalen
Foto: VdK Nordrhein-Westfalen

DÜSSELDORF (kobinet) Das traditionelle Festessen der Ostertage wird nach Einschätzung des VdK-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen besonders für viele ältere Menschen in diesem Jahr wohl deutlich magerer als in den Vorjahren ausfallen. Angesichts der drastischen Preisanstige müssen gerade Rentnerinnen und Rentner an allen Ecken und Enden sparen.

Verbesserungen für Erwerbsminderungsrentner*innen

Foto Geld
Geld
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Das Bundeskabinett hat am 13. April Verbesserungen für rund drei Millionen Erwerbsminderungsrentner*innen auf den Weg gebracht. Der Präsident des Sozialverband Deutschland (SoVD), Adolf Bauer, begrüßt, dass eine langjährige Forderung des Verbands nun endlich umgesetzt wird.

Alle haben ein Recht auf Teilhabe an Sport, Freizeit und Tourismus

Blaues Paragraphenzeichen auf grauem Grund
Paragraphenzeichen
Foto: H. Smikac

MAGDEBURG (kobinet) Mit dem Frühling beginnt auch wieder die Zeit des Verreisens und der Erholung in einem entspannten den Urlaub. Kurz nach Beschränkungen nach der Pandemie sowie unter den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine wird es in diesem Jahr ein etwas anderer Urlaub werden – aber Menschen mit Behinderungen haben ein Recht und einen Anspruch auf Teilhabe an Sport, den Aktivitäten der Freizeit sowie am Tourismus. Das haben die Beauftragten des Bundes und der Länder für die Belange von Menschen mit Behinderungen kürzlich auf ihrem 63. Treffen in ihrer Magdeburger Erklärung unterstrichen.

Infos zur Datenbank hilfsabfrage.de in einfacher Sprache

Logo: hilfsabfrage.de Flucht & Behinderung
Logo: hilfsabfrage.de Flucht & Behinderung
Foto: LB Bremen

Berlin (kobinet) Mitte März wurde von einer Reihe von Kooperationspartnern die Datenbank www.hilfsabfrage.de zur Vermittlung von Angeboten zum Wohnen und Transport von geflüchteten behinderten Menschen. Informationen über die vom Büro des Landesbehindertenbeauftragten von Bremen entwickelte und mittlerweile von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) und Handicap International betreute Datenbank gibt es mittlerweile auch in einfacher Sprache.

Viele gute Nachrichten durch Persönliche Zukunftsplanungen

Logo: Gute Nachrichten zur Inklusion
Logo: Gute Nachrichten zur Inklusion
Foto: Marleen Soetandi

Kassel (kobinet) Sei es der Auszug aus einer Behinderteneinrichtung in die eigene Wohnung, der eigentlich selbstverständliche Besuch eines Fitnesszentrums und die Teilnahme an allgemeinen Freizeitaktivitäten oder der Weg aus einer Werkstatt für behinderte Menschen zu einem Job auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, eine Persönliche Zukunftsplanung kann einige Veränderungen zu einem inklusiveren Leben in Gang bringen und begleiten. Dies wurde bei einer gemeinsamen Online-Veranstaltung des Netzwerk Persönliche Zukunftsplanung mit dem Projekt „Gute Nachrichten zur Inklusion“ des NETZWERK ARTIKEL 3 und dem Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), Sascha Lang, am 7. April deutlich. Denn dabei ging es um gute Nachrichten zur Persönlichen Zukunftsplanung.

Immer weniger Schwerbehinderte beim Land Baden-Württemberg beschäftigt

Simone Fischer
Simone Fischer
Foto: Axel Dressel

Stuttgart (kobinet) Baden-Württemberg beschäftigt in der Landesverwaltung immer weniger Menschen mit schwerer Behinderung und muss daher Ausgleichszahlungen in Höhe von mehr als 2,6 Millionen Euro tätigen. Die Quote betrug nach Angaben des Sozialministeriums im Jahr 2020 im Jahresdurchschnitt 4,24 Prozent. Die baden-württembergische Beauftragte der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Simone Fischer, bezeichnete diese Entwicklung verheerend.

Landes-Arbeits-Gemeinschaft Frauen-Beauftragte in Sachsen-Anhalt gegründet

Neugewählter Vorstand der LAG Frauenbeauftragte Sachsen-Anhalt
Neugewählter Vorstand der LAG Frauenbeauftragte Sachsen-Anhalt
Foto: Weibernetz

Wernigerode (kobinet) Am 7. April fand in Wernigerode die Gründung der LAG Frauen-Beauftragte in Sachsen-Anhalt statt. Fünf Frauen-Beauftragte aus Werkstätten wurden dabei in den Vorstand der neugegründeten Landesarbeitsgemeinschaft gewählt. Die LAG-Gründung fand im Rahmen der Mitglieder-Versammlung der LAG Werkstatträte Sachsen-Anhalt statt, die ihre Kolleginnen auch weiterhin unterstützen werden. Martina Dammaschke, Frauen-Beauftragte und Vorstandsfrau des Bundesnetzwerks der Frauen-Beauftragten in Einrichtungen – Starke.Frauen.Machen. e. V., gratulierte in ihrem Grußwort und sicherte den Frauen-Beauftragten die Unterstützung des Bundesnetzwerks zu.

Verbesserte gesetzliche Regelungen für Geflüchtete aus der Ukraine

Symbol Paragrafenzeichen
Symbol Paragraf
Foto: omp

Berlin (kobinet) Der Beschluss der Konferenz des Bundeskanzlers mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder
vom 7. April 2022 (2022-04-07-mpk-beschluss-data.pdf (bundesregierung.de) sieht unter Ziffer 12. a. vor, dass die geflüchteten Menschen aus der Ukraine, die eine Aufenthaltserlaubnis gemäß § 24 AufenthG beantragt und einen entsprechenden Aufenthaltstitel oder bereits vorab eine Fiktionsbescheinigung erhalten haben, zeitnah Zugang zu den Leistungen nach dem SGB II und SGB XII erhalten und die dafür notwendigen gesetzlichen Änderungen zum 1. Juni 2022 in Kraft gesetzt werden sollen. Darauf hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hingewiesen.

VdK-Kritik: Regierung bricht Versprechen und streicht KfW-Investitionszuschuss

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Der Regierungsentwurf zum aktuellen Bundeshaushalt enthält nach Informationen des Sozialverband VdK Deutschland keinen KfW-Investitionszuschuss mehr für Barrierefreiheit. Der Zuschuss in Höhe von bis zu 6.250 Euro wurde genutzt, um Bäder barrierefrei zu gestalten, Stufen auf dem Weg zum Gebäude zu beseitigen oder altersgerechte Assistenzsysteme zu installieren. Nach Ansicht der VdK-Präsidentin Verena Bentele bricht die Regierung damit ein Versprechen.

Inklusionsförderrat tagte in Mecklenburg-Vorpommern

Wappen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern
Wappen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern
Foto: Gemeinfrei, public domain

Schwerin (kobinet) Am 7. April fand die konstituierende Sitzung des neu benannten Inklusionsförderrates bei der Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern statt. Sozialministerin Stefanie Drese betonte dabei den hohen Stellenwert der Gleichberechtigung und Selbstbestimmung aller Menschen in Mecklenburg-Vorpommern. Der Inklusionsförderrat (IFR) tagte zum ersten Mal unter neuem Namen. Das Gremium wurde bereits im Jahr 2000 gegründet und wirkte bisher unter der Bezeichnung „Integrationsförderrat“.

Paritätischer fordert Abschaffung von Hartz-IV-Sanktionen

Zwei Personen stehen auf dem  A für Arbeitsamt
Symbolbild von Hartz IV
Foto: Gemeinfrei

BERLIN (kobinet) Sanktionen in Hartz IV sind eine „Handhabe gegen die kleine Gruppe, die sich sonst entzieht“ – erklärte kürzlich der Vorstandsvorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit Detlef Scheele. Dem widerspricht der Paritätischen Wohlfahrtsverbands und betont, dass Sanktionen weder sachgerecht noch zielführend seien und eine Kürzung des Existenzminimums nicht zu rechtfertigen ist. Zugleich erinnert dieser Verbandan den Auftrag des Bundesverfassungsgerichts, die aktuelle Praxis grundlegend zu reformieren und fordert eine grundsätzliche Abschaffung von Hartz-IV-Sanktionen.

Schöne Worte allein schaffen keine Barrierefreiheit

Portrait desBundestagsabgeordneten Dr. Andrè Hahn (DIE LINKE)
Foto: Thomas KläberTRIALON GmbH

BERLIN (kobinet) Zur Entwicklung des barrierefreien Tourismus wird das bundesweit einheitlichen Systems zur Kennzeichnung und Zertifizierung barrierefreier touristischer Angebote „Reisen für Alle“ von der Bundesregierung gefördert. Auch in einigen Bundesländern tut sich auf diesem Gebiet einiges wovon es viel zu berichten gäbe. Stellt man sich in dem Zusammenhang aber die Frage, was denn auch die Bundesregierung tut, um alle diese Aktivitäten in ihrer ganzen Breite zu unterstützen und zu fördern, dann fallen die Antworten darauf sehr knapp aus.

ZsL Erlangen sucht geschäftsführenden Vorstand

Logo: ZsL Erlangen
Logo: ZsL Erlangen
Foto: ZsL Erlangen

Erlangen (kobinet) Zum 1. Juli oder spätestens zum 1. September 2022 sucht das Erlanger Zentrum für selbstbestimmtes Leben Behinderter (ZsL) in Teilzeit (30 Stunden) bis Vollzeit (39 Stunden) einen geschäftsführenden Vorstand (m, w, d) Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben Behinderter in Erlangen ist ein Unternehmen, das die gesellschaftliche Teilhabe und die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen unterstützt. Zu den Unterstützungsangeboten des ZSL gehören Beratungsstellen, ein Assistenzdienst zur Umsetzung eines eigenständigen Lebens und Projekte zur Verbesserung der gesellschaftlichen Bedingungen behinderter Menschen. „Als Arbeitgeber von mehr als 200 Mitarbeiter*innen leben wir Diversität und Vielfalt“, heißt es u.a. in der Stellenausschreibung.

Aktionstag: Ausstellung zeigt Vorteile des Persönlichen Budgets

Bild von der Ausstellung zum Persönlichen Budet
Bild von der Ausstellung zum Persönlichen Budget
Foto: KSL Düsseldorf

Heiligenhaus (kobinet) Der diesjährige Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen wirft seine Schatten voraus, in dem bereits eine Reihe erster Veranstaltungen angekündigt werden. „Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel“ heißt es beispielsweise am 7. Mai von 10 bis 14 Uhr im und rund um das Hotel Neues Pastorat in Heiligenhaus. Pro Mobil, der Verein für Menschen mit Behinderung, lädt zu einem Aktionstag im Rahmen des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung ein. Mit dabei ist auch das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben (KSL) Düsseldorf mit einer Ausstellung zum Persönlichen Budget, Workshops und einem Film zu psychologischer Beratung, wie es in einer Presseinformation heißt.

Bundesländer zeigen wenig Interesse an Barrierefreiheit im ÖPNV

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

BERLIN (kobinet) Eine längst überfällige Länderabfrage des Bundesverkehrsministeriums (BMDV), welche auf Druck der Behindertenverbände durchgeführt wurde, bestätigt das „Bündnis barrierefreie Mobilität“ in der Meinung, dass Bund und Länder weiterhin wenig Interesse zur Barrierefreiheit im ÖPNV zeigen.

Handicap International fordert Verbot des Einsatzes Explosivwaffen in bewohnten Gebieten

Blaue nach oben geöffnete Hand dessen Finger die Buchstaben HI zeigen
Neues Logo von Handicap International
Foto: Handicap International

MÜNCHEN (kobinet) Im Juni soll durch Handicap International eine politische Erklärung zur Bekämpfung von Explosivwaffen in bewohnten Gebieten verabschiedet werden. Zu dessen Vorbereitung haben Anfang April in Genf die letzten Verhandlungen darüber stattgefunden. Handicap International (HI) kämpft damit für ein starkes Abkommen, das, unter anderem, die Hilfe für Opfer regeln – aber vor allem dazu beitragen soll, künftige Opfer zu vermeiden.

Bundesregierung: Keine zentrale Erfassung von Projekten zu Disability Studies

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Foto: Susanne Göbel

Berlin/Köln (kobinet) Die Zuordnung von Forschungsvorhaben zu den Disability Studies wird in Deutschland nicht strukturell erfasst. Dies erklärt die Bundesregierung nach Informationen von Heute im Bundestag in ihrer Antwort (20/1193) auf eine Kleine Anfrage (20/953) der Bundestagsfraktion Die Linke. Ebenfalls gebe es laut Bundesregierung keine bundesweiten Informationen dazu, an wie vielen Universitäten und Hochschulen in der Bundesrepublik Disability-Studies-Fachbereiche oder Lehrstühle existieren. Aktuell ist jedoch ein Handbuch zu Disability Studies erschienen.

EKD-Fachforum ‘Inklusive Kirche gestalten

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Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) „Weil Inklusion Freude macht … Mit dem neuen Orientierungsrahmen der EKD und der Diakonie Deutschland Aktionspläne entwickeln“, so lautet der Titel einer Veranstaltung des Fachforum der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) „Inklusive Kirche gestalten“, das am 30. und 31. Mai 2022 in der Evangelischen Bildungsstätte auf Schwanenwerder in Berlin stattfindet.

Newsletter informiert u.a. über Ukraine-Hilfen

Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Arne Frankenstein mit E-Rolli unterwegs
Foto: Tristan Vankann / fotoetage

Bremen (kobinet) Der neueste Newsletter des Landesbehindertenbeauftragten von Bremen, Arne Frankenstein, befasst sich u.a. mit den Hilfen für behinderte geflüchtete Menschen aus der Ukraine. Zudem berichtet der Newsletter über eine Reihe von Aktivitäten und Veranstaltungen der letzten Wochen.

Selbstbestimmt: Marburg – die Hauptstadt blinder Menschen

Startbild des MDR-Magazin Selbstbestimmt
Startbild der mdr-Sendung „Selbstbestimmt“
Foto: MDR

Leipzig (kobinet) „Marburg – die Hauptstadt blinder Menschen“, unter diesem Motto wird die nächste Ausgabe des Fernsehmagazin Selbstbestimmt des MDR am Sonntag, den 10. April um 8:00 Uhr, im MDR-Fernsehen ausgestrahlt. „In keiner anderen deutschen Stadt gibt es im Verhältnis so viele blinde und sehbehinderte Menschen wie in Marburg. Akustische Ampeln, Bodenleitsysteme und sprechende Aufzüge sind hier schon seit langem weit verbreitet“, heißt es dazu in der Ankündigung der nächsten Folge des Fernsehmagazins.

Joe Bestwick beendet Karriere im Rollstuhlbasketball

Rollstuhlbaskettballer Joe Bestwick verabschiedet sich im Kreis seiner Mannschaft
Joe Bestwick beendet seine RBBL-Karriere
Foto: Gero Müller-Laschet

KÖLN (kobinet) Mit Ablauf der Saison beendet der inzwischen in Deutschland sehr bekannte Rollstuhlbasketballer Joe Bestwick seine RBBL-Karriere und verabschiedet sich von den Köln 99ers und aus der Domstadt. In einem Gespräch erklärte er die gemeinsam mit seiner Familie getroffene Entscheidung, seine sportliche Karriere zu beenden und nach England zurückzukehren. Ausschlaggebender Grund für diese drastische Planänderung sind familiäre Gründe, die so, wie Bestwick sagt, zum Beginn der Saison noch nicht absehbar waren.

Praktische Hilfe für diskriminierungsfreie Sprache im Fußball

Fußball im Netz
Fußball im Netz
Foto: Public Domain

Bonn (kobinet) „Niemand ist perfekt. Wir alle sagen manchmal Dinge, mit denen wir andere ungewollt vor den Kopf stoßen. Wichtig ist, dass wir versuchen, uns damit auseinanderzusetzen und voneinander zu lernen“, beschreibt Thomas Hitzlsperger, warum es für den Fußball von Bedeutung ist, sich mit der eigenen Sprache zu beschäftigen. Ob auf dem Platz, in der Umkleide, im Vereinsheim oder im Stadion. Mit der Online-Plattform SprachKick steht nun erstmals eine praktische Hilfe für diskriminierungssensible Sprache im Fußball bereit.

Inklusive Jobbörse am 2. Juni im Jahnstadion in Regensburg

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Foto: Susanne Göbel

Regensburg (kobinet) Die Suche nach einem geeigneten Arbeitsplatz gestaltete sich für Menschen mit Behinderung bereits vor Beginn der Corona-Pandemie als schwierig, die aktuelle Situation hat die Problematik aber noch weiter verschärft. Daher hat der Regensburger Arbeitskreis Inklusiver Arbeitsmarkt mit der Planung einer inklusiven Jobbörse begonnen. Diese soll am 2. Juni im Jahnstadion in Regensburg von 9:00 bis 16:00 Uhr stattfinden, wie Peter Hecker von der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstelle (EUTB) Oberpfalz in Regensburg den kobinet-nachrichten mitteilte.

Umfrage zu diskriminierenden Online-Formularen

Logo: Antidiskriminierungsstelle des Bundes
Logo: Antidiskriminierungsstelle des Bundes
Foto: Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Berlin (kobinet) Online-Formulare sind allgegenwärtig, aber sie können auch diskriminierende Hürden darstellen. Eine aktuelle Online Umfrage richtet sich an Menschen, die Probleme mit dem Ausfüllen von Online-Formularen erleben, zum Beispiel weil ihr Name als zu kurz oder zu lang gilt, weil sie ihr Geschlecht nicht korrekt angeben können, oder aber weil Captchas nicht barrierefrei sind. Darauf weist die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hin.

Neue Wohnformen fördern – Generationen verbinden

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) „Ein an Bedeutung gewinnendes gesellschaftliches Zukunftsthema ist die Entwicklung neuer Wohnmodelle für ältere – speziell für hochaltrige – Menschen. Generationenübergreifende Wohngemeinschaften unter dem Motto ‚Wohnen für Hilfe‘, wie sie zum Beispiel über die Studierendenwerke in mittlerweile 13 Städten gefördert werden, sind für alleinstehende oder verwitwete Senior*innen eine gute Alternative zu einem Platz im Pflegeheim. Modelle wie dieses müssen genauso wie Mehrgenerationenhäuser, die zusätzlich als ‚Offene Treffs‘ auch Begegnung fördern, in die öffentliche Förderung von Bund und Land einbezogen werden.“ Dies fordert die Landesvorsitzende des Sozialverband Deutschland (SoVD) Berlin-Brandenburg, Ursula Engelen-Kefer.

Landesbehindertenbeirat Brandenburg hat neue Vorsitzende

Portraitfoto Monika Paulat
Die Vorsitzenden des Landesbehindertenbeirates Monika Paulat
Foto: Privat

BERLIN (kobinet) Seit Mitte März ist Monika Paulat neue Vorsitzende des Landesbehindertenbeirat (LBB) Brandenburg. Bisher war sie Mitglied des SoVD Landesvorstand Berlin-Brandenburg. Monika Paulat folgt der bisherigen LBB-Vorsitzenden Marianne Seibert, die sich in ihrer 20jährigen Amtszeit um den LBB in großem Maße verdient gemacht hat.

SoVD kritisiert vertane Chance bei Impfpflicht

Logo SOVD
Logo SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.
Foto: SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V.

Berlin (kobinet) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) kritisiert, dass der Deutsche Bundestag heute eine wichtige Chance für die Einführung einer Impfpflicht vertan hat. „Die Abgeordneten im Deutschen Bundestag haben am heutigen Donnerstag über verschiedene Vorschläge zur Einführung einer allgemeinen Impfpflicht gegen das Corona-Virus debattiert und abgestimmt. Dabei konnte keine der zur Entscheidung gestellten Initiativen und Anträge eine ausreichende Mehrheit der demokratisch gewählten Vertreter*innen der Bürger*innen im Deutschen Bundestag auf sich vereinen“, teilte der Verband mit.

Demo für Inklusion und Barrierefreiheit am 5. Mai in Berlin

Plakat zur Demo am 5. Mai in Berlin
Plakat zur Demo am 5. Mai 2022 in Berlin
Foto: Berliner Behindertenverband

Berlin (kobinet) „Endlich: Dieses Jahr organisieren wir wieder eine Demo und eine Abschlusskundgebung anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai in Berlin. Also: unbedingt weiterposten und weitersagen und daran auch teilnehmen.“ Diesen Appell hat Dominik Peter vom Berliner Behindertenverband auf Facebook verbreitet. Unter dem Motto „Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel beginnt die Demonstration am 5. Mai um 14:00 Uhr am Brandenburger Tor und endet um 15:30 Uhr mit einer Kundgebung vor dem Roten Rathaus in Berlin.

VdK hat Forderungen zur NRW-Wahl vor Landtag vorgestellt

Logo VdK Nordrhein-Westfalen
Logo VdK Nordrhein-Westfalen
Foto: VdK Nordrhein-Westfalen

Düsseldorf (kobinet) Mit einer Plakat-Aktion vor dem Landtag in Düsseldorf hat der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen am 5. April seine Forderungen zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen präsentiert. „Um im Namen unserer fast 400.000 Mitglieder auf sozial- und gesundheitspolitische Herausforderungen aufmerksam zu machen, haben wir extra überlebensgroße Pappaufsteller anfertigen lassen“, erklärte der Vorsitzende Horst Vöge die ungewöhnliche Demonstration mit Rücksicht auf die Corona-Pandemie, die die gesellschaftliche Schieflage in verschiedenen Bereichen drastisch verschärft hat.

Entscheidung über Impfpflicht heute Topthema im Bundestag

Grafik, Spritze und Mensch und Serumflächschen
Impfen
Foto: pixabay

Berlin (kobinet) Lange und kontrovers wurde über die Einführung einer Impfpflicht im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie diskutiert und um Kompromisse gerungen. Heute am 7. April ist die Einführung einer Impfpflicht Topthema im Beutschen Bundestag und dürfte eine entsprechende Entscheidung gefällt werden.

Ein halbes Jahr gute Nachrichten zur Inklusion

Logo: Gute Nachrichten zur Inklusion
Logo: Gute Nachrichten zur Inklusion
Foto: Marleen Soetandi

Berlin (kobinet) Über 50 gute Nachrichten zur Inklusion wurden in den ersten sechs Monaten des von der Aktion Mensch geförderten Projektes „Gute Nachrichten zur Inklusion“ vom Verein für Menschenrechte und Gleichstellung Behinderter – NETZWERK ARTIKEL 3 – veröffentlicht. Nach den ersten sechs Monaten zog der Verein nun eine positive Zwischenbilanz des Projektes.

Bundestag debattiert über Stärkung der Antidiskriminierungsstelle

Bundesadler im Plenarsall
Bundesadler im Plenarsall
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes und das damit verbundene Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) spielt auch für behinderte Menschen eine wichtige Rolle. In erster Lesung beschäftigt sich heute am 7. April der Deutsche Bundestag mit einem Antrag zur Stärkung der Antidiskrimineirungsstelle des Bundes. Dabei steht ein Gesetzentwurf zur Änderung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) (20/1332) in einer auf 45 Minuten angesetzten Debatte gegen 18:45 Uhr auf der Tagesordnung des Bundestagsplenums.

Anlaufstellen für ältere Menschen in Rheinland-Pfalz

Minister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz Alexander Schweitzer
Minister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz Alexander Schweitzer
Foto: Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz

Mainz (kobinet) Der Nationale Tag der älteren Generation, der am heutigen 6. April begangen wird, bietet nach Ansicht des rheinland-pfälzischen Sozialministers Alexander Schweitzer einen guten Anlass, den Fokus auf die vielen „Anlaufstellen für ältere Menschen“ zu lenken, die sich in Rheinland-Pfalz zu einem tatkräftigen und ideenreichen Landesnetzwerk zusammengeschlossen haben. „Gut leben im Alter bedeutet, nicht nur lange so gesund wie möglich zu bleiben, sondern auch bis zuletzt dazuzugehören. Dieses Landesnetzwerk holt die alten Menschen nicht nur zuhause ab, es erreicht sie auch zuhause – wenn es Not tut – mit einer Vielfalt an kreativen Ideen“, begründet Sozialminister Alexander Schweitzer die Unterstützung des Landesnetzwerks.

PIA feiert 25jähriges Jubiläum

Emoji Inklusion der Aktion Mensch
Emoji Inklusion
Foto: Aktion Mensch

HAMBURG (kobinet) Das Projekt Individuelle Arbeitsbegleitung (PIA) setzt sich seit nun bereits 25 Jahren dafür ein, dass auch Menschen mit psychischen Erkrankungen der Schritt oder Wiedereinstieg in eine Tätigkeit gelingt: Mit der Vermittlung in passgenaue Beschäftigung, mit Rücksicht auf die persönlichen Voraussetzungen und Wünsche jeder Klientin und jedes Klienten und mit einem guten Gespür für den Bedarf von Unternehmen hilft PIA dabei, Arbeit zu finden und sich darin zu behaupten.

Freiwilliges soziales Jahr in der Berliner Kultur möglich

Einseitig amputierte Schauspielerin mit dunklem Haar und lila Umhang
Emoji Held
Foto: Aktion Mensch

BERLIN (kobinet) Junge Menschen mit Behinderungen im Alter zwischen 16 und 25 Jahren, die sich für eine Arbeit in der Kultur interessieren, können in Berlin ein freiwilliges soziales Jahr in der Kultur absolvieren. Ob im Museum, im Theater oder in einer Musikschule – für ein freiwilliges soziales Jahr stehen fünf Plätze bereit um in Teilzeit, ab 20 Stunden in der Woche, einen inklusiven Platz anzubieten.