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Mehr Inklusion und Barrierefreiheit ohne Wenn und Aber

Jürgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Henning Schacht

Berlin (kobinet) Zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen hat sich auch der Bundesbehindertenbeauftragte Jürgen Dusel zu Wort gemeldet. Der Protesttag sei ein Tag der Zivilgesellschaft. Sie fordere das ein, was Politik und Gesellschaft umsetzen müssen: „Mehr Inklusion und Barrierefreiheit in allen gesellschaftlichen Bereichen, und zwar ohne Wenn und Aber. Meine Aufgabe ist es, innerhalb der Bundesregierung immer wieder deutlich zu machen, dass dies Querschnittsaufgaben sind, die alle Ressorts betreffen.“ Dies teilte Jürgen Dusel in seinem zum Protesttag veröffentlichten Inklusions-Newsletter mit.

Wohnheim hat mit selbstbestimmtem Wohnen nichts mehr zu tun

Sozialhelden-Plakat zum selbstbestimmten Wohnen - Text im Beitrag
Plakat zum selbstbestimmten Wohnen – Text im Beitrag
Foto: Sozialhelden

Berlin (kobinet) „Die Wohnungssuche ist schon ein totales Desaster, wenn es um einen stufenlosen Zugang geht. Kommen weitere Barrieren und ein komplexer Unterstützungsbedarf dazu, ist es quasi aussichtslos. Für viele Betroffene ist die einzige Alternative zur erfolglosen Wohnungssuche dann das Wohnheim. Das hat mit selbstbestimmtem Wohnen nichts mehr zu tun.“ Darauf hat Adina Hermann von den Sozialheld*innen anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen mit einem auf Twitter verbreiteten Plakat klar zum Ausdruck gebracht.

Österreichischer Behindertenrat setzte Zeichen zum Protesttag

Flagge Österreich
Flagge Österreich
Foto: public domain

Wien (kobinet) Zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai hat auch der Österreichische Behindertenrat ein Zeichen für Inklusion, Gleichstellung und die Einhaltung der Rechte von Menschen mit Behinderungen gesetzt. Auf seiner Internetseite veröffentlichte der Verband eine Reihe von Statements zum 30jährigen Jubiläums des Protesttages, der stets auch in Österreich engagiert gestaltet wurde. Mit dabei ist u.a. der österreichische Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen, der klar macht, dass Inklusion ein Menschenrecht ist.

Berliner für Geichstellung und Teilhabe

Foto von der Kundgebung vor dem Roten Rathaus
Berliner Kundebung vor dem Roten Rathaus
Foto: omp

Berlin (kobinet) Die Berliner Behindertenverbände demonstrierten heute für Gleichstellung und Teilhabe. Vom Brandenburger Tor zogen sie am Europäischen Protesttag vom Brandenburger Tor zum Roten Rathaus.

Gesetzliche Triage-Regelungen: 5 Thesen zum 5.5.

Karikatur zur Triage - Bildbeschreibung im Artikel unten
Karikatur zur Triage – Bildbeschreibung im Artikel unten
Foto: ISL – Phil Hubbe

Berlin (kobinet) Zum diesjährigen Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai 2022 übermittelt der Runde Tisch Triage fünf Thesen zur Erarbeitung und zu den Inhalten gesetzlicher Triage-Regelungen an den Deutschen Bundestag. So soll vermieden werden, dass behinderte Menschen durch eine unzureichende oder gar diskriminierende gesetzliche Regelung bei Triage-Entscheidungen benachteiligt werden.

Netzwerk Leichte Sprache zum 05. Mai – Beitrag von Menschen mit Lernschwierigkeiten fördern!

Logo Netzwerk Leichte Sprache mit rotem Kreis Text Leichte Sprache
Logo Netzwerk Leichte Sprache
Foto: Netzwerk Leichte Sprache

Berlin (kobinet) Sie organisieren sich selbst, sie kommunizieren miteinander, sie erarbeiten sich selbst Regeln zur Leichten Sprache, die Sprache, die sie verstehen. Die Selbstvertreter in Sachen Leichter Sprache wirken aktiv im Regelwerk der Leichten Sprache mit. Ohne sie geht es nicht, nur mit ihnen. Ist es etwa nicht so?

Die Vorständin des Netzwerk Leichte Sprache Frau Dr. Koehler bat kobinet um Veröffentlichung:

Bahn-Aktion am Brandenburger Tor

Foto von der Bahn-Aktion am 5.5.22 in Berlin
Bahn-Aktion heute am Brandenburger Tor in Berlin
Foto: omp

Berlin (kobinet) Gegen alltägliche Diskriminierung beim Bahnfahren richtet sich die Aktion der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) am Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen.

Inklusion braucht Demokratie

Emoji Inklusion der Aktion Mensch
Emoji Inklusion
Foto: Aktion Mensch

BERLIN (kobinet) Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke hat anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung die Themen Partizipation und Teilhabe in den Mittelpunkt gerückt. Bei einem Netzwerktreffen der Teilnehmendenvertretungen, aus den 51 Berufsbildungswerken in Berlin, an dem auch der Bundesbehindertenbeauftragte Jürgen Dusel teilnahm, wurde deutlich, wie wichtig die aktive politische Mitbestimmung von Menschen mit Behinderungen im Reha-Prozess ist.

Der Paritätische fordert gleichberechtigte digitale und politische Teilhabe für Menschen mit Behinderung

Flagge Bundesland Baden-Württenberg
Flagge Bundesland Baden-Württenberg
Foto: Gemeinfrei, public domain

FREIBURG im Breisgau/Stuttgart (kobinet) Die Verwirklichung des Rechts von Menschen mit Behinderungen auf gleichberechtigte digitale Teilhabe und politische Mitbestimmung und Mitsprache scheitert oft an erheblichen Barrieren. Deshalb fordern der PARITÄTISCHE Baden-Württemberg und der Freiburger Verein Barrierefreie Kommunikation zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, Barrierefreiheit bei der Digitalisierung und politischen Beteiligung von Menschen mit Behinderung zu berücksichtigen.

Barrierefreiheit ist ein Schlüssel

Portrait des Thüringer Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen
Joachim Leibiger
Foto: TLMB

ERFURT (kobinet) Der Thüringer Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen Joachim Leibiger hat sich aus Anlass des heutigen 30-jährigen Jubiläums des Europäischen Protesttages für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen mit den Fortschritten der Inklusion und Teilhabe von Betroffenen im Freistaat auseinandergesetzt. Die Tendenz zeigt nach seinen Worten in die richtige Richtung. Menschen mit Behinderungen werden zunehmend für ihren gesellschaftlichen Beitrag anerkannt und wertgeschätzt. Verwaltung, Kommunen sowie zahlreiche Unternehmen, aber auch das Ehrenamt kämen ohne ihre Mitwirkung nicht mehr aus. Das ist das Ergebnis jahrelangen unermüdlichen Engagements von Akteuren der Behindertenselbsthilfe, aber auch von Politik und Zivilgesellschaft.

Lebenshaltungskosten der Menschen mit Behinderung steigen durch Inflation besonders stark

Logo der Lebenshilfe
Logo der Lebenshilfe
Foto:

HÜRTH (kobinet) Anlässlich des heutigen europäischen Protesttages zur Gleichstellung der Menschen mit Behinderung appelliert die Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen an alle Entscheidungsträger, die finanzielle Situation der Menschen mit Behinderung anlässlich des Krieges in der Ukraine im Blick zu halten. Die Inflation von über sieben Prozent stellt eine große Barriere im Alltag für sie dar. Eine Anpassung der Regelbedarfe und weitere Reformen sind nötig.

Gesetzliche Triage-Regelungen: 5 Thesen zum 5.5.

Karikatur zur Triage - Bildbeschreibung im Artikel unten
Karikatur zur Triage – Bildbeschreibung im Artikel unten
Foto: ISL – Phil Hubbe

Berlin (kobinet) Zum diesjährigen Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai 2022 übermittelt der Runde Tisch Triage fünf Thesen zur Erarbeitung und zu den Inhalten gesetzlicher Triage-Regelungen an den Deutschen Bundestag. So soll vermieden werden, dass behinderte Menschen durch eine unzureichende oder gar diskriminierende gesetzliche Regelung bei Triage-Entscheidungen benachteiligt werden.

Viel los am heutigen Protesttag

Banner zum Protesttag: Tempo machen für Inklusion - barrierefrei zum Ziel!
Banner zum Protesttag: Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel!
Foto: Aktion Mensch

Berlin (kobinet) Wer nicht schon Pläne für die Teilnahme an Aktionen zum diesjährigen Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen hat, für den könnte sich ein Blick auf die Aktionskarte der Aktion Mensch lohnen. Über 600 Protestaktionen und Veranstaltungen finden zum 30jährigen Jubiläum des Protesttages statt und bekräftigen die Forderung nach Barrierefreiheit und Inklusion. In Berlin findet nach einer Corona-Pause heute am 5. Mai beispielweise wieder die traditionelle Demonstration zum Protesttag ab 14:00 Uhr vom Brandenburger Tor zum Roten Rathaus statt. Von 10:30 bis 12:30 Uhr zeigt die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) am Brandenburger Tor öffentlichkeitswirksam Diskriminierungen beim Bahnfahren auf.

Zugänglichkeit durch Abhängigkeit muss Ende haben

Statement mit Bild von Horst Frehe zum 5. Mai 2022 - Text im Beitrag
Statement mit Bild von Horst Frehe zum 5. Mai 2022 – Text im Beitrag
Foto: DBR

Bremen (kobinet) „Zugänglichkeit durch Abhängigkeit muss endlich ein Ende haben. Selbstbestimmtes und spontanes Reisen mit der Bahn muss Alltag werden.“ So lautet das Statement von Horst Frehe, Vorstandsmitglied der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Der Deutsche Behindertenrat veröffentlicht in diesen Tagen einige Botschaften der Mitgliedsverbände des Deutschen Behindertenrates auf Twitter. In Berlin findet heute am 5. Mai von 10:30 Uhr bis 12:30 eine Aktion der ISL vor dem Brandenburger Tor gegen Diskriminierungen beim Bahnfahren statt. Ab 14:00 Uhr beginnt dann die Demonstration zum Protesttag zum Roten Rathaus.

Was wir von Europa lernen können

Proträtbilder von Stephanie Aeffner und Corinna Rüffer
Stephanie Aeffner und Corinna Rüffer
Foto: Stephanie Aeffner/Sabine Arndt und Corinna Rüffer/Yaph Trier

Berlin (kobinet) „Der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung fällt auch zusammen mit dem Europatag, der seit 1964 jährlich gefeiert wird und an die Unterzeichnung der Satzung des Europarates am 5. Mai 1949 in London erinnern soll. Nachdem Verbesserungen hinsichtlich Barrierefreiheit in Deutschland jahrelang maßgeblich erst durch europäische Vorgaben erreicht werden konnten, wird sich nun endlich etwas bewegen: Deutschland soll in allen Bereichen des öffentlichen und privaten Lebens barrierefrei werden, so ist es im Koalitionsvertrag der Ampel vereinbart. Dazu gehören etwa eine neue Förderrunde für den barrierefreien Umbau von Wohnungen und der Ausbau des ÖPNV.“ Darauf machen die Grünen Bundestagsabgeordneten Stephanie Aeffner und Corinna Rüffer aufmerksam, die beide Mitglied im Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales sind.

Protesttag Inklusiv und zukunftsgerecht für alle in Bad Kreuznach

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Bad Kreuznach (kobinet) Am 7. Mai findet unter dem Motto „Inklusiv und zukunftsgerecht für alle“ der Klimaaktionstag und Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung auf dem Kornmarkt in Bad Kreuznach statt. Veranstaltet wird der gemeinsame Tag von der Klimagemeinschaft, dem Zentrum für Selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) Bad Kreuznach, der Stadt Bad Kreuznach und dem Dekanat Bad Kreuznach. So gibt es an dem Tag von 11-17 Uhr ein buntes Programm von Bühnenbeiträgen, Musik, Workshops, Ständen und Essensangeboten.

Menschenrecht auf Zugang zum Recht – barrierefrei zum Leistungsanspruch

Symbol Paragrafenzeichen
Symbol Paragraf
Foto: omp

Oberteuringen (kobinet) Wie kommen Menschen mit Behinderung zu Ihrem Recht, Recht auf Leistungsansprüche, Recht zu einem selbstbestimmten Leben und Recht auf Barriefreiheit etc.? Was benötigen Menschen mit Behinderung, um ihr Recht wahrzunehmen, wie können wir diese empowern? Um diese und weitere Fragen geht es bei einer Online-Veranstaltung mit dem Titel „Menschenrecht auf Zugang zum Recht – barriefrei zum Leistungsanspruch“, die am 5. Mai von 14:00 bis 16:00 Uhr via Zoom stattfindet.

Landesregierung in Baden-Württemberg zieht Zwischenbilanz

Flagge Bundesland Baden-Württenberg
Flagge Bundesland Baden-Württenberg
Foto: Gemeinfrei, public domain

STUTTGART (kobinet) In ihrer Kabinettssitzung hat die Landesregierung von Baden-Württemberg gestern eine Zwischenbilanz zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in diesem Bundesland gezogen und beschlossen, den Landesaktionsplan bis Mitte des Jahres 2023 neu zu fassen.

Das Recht auf Teilhabe endlich umsetzen!

Portraitfoto des Bundestagsabgeordneten, Mann mit vollem weißem Haar, weißem Hemd mit Schlips und dunklem Anzug
Pressefoto Hubert Hüppe
Foto: René Golz

BERLIN (kobinet) Zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai 2022 fordert der zuständige Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Gesundheitsausschuss, Hubert Hüppe, das Recht auf Teilhabe für Menschen mit Behinderungen in Deutschland endlich umzusetzen.14 Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention bleibt deren tatsächliche Umsetzung immer noch in weiter Ferne.

Nur zwei Prozent aller Wohnungen barrierefrei

Fünf Mädchen bequem sitzend und liegend auf einer Couch
In einer Wohngemeinschaft in Bremen auf der Couch
Foto: Daniela Buchholz

MÜNCHEN (kobinet) Frei wählen zu können, wo, wie und mit wem man zusammenleben möchte, das ist für viele Menschen mit Behinderungen nach wie vor nicht möglich. Der Hauptgrund dafür ist der massive Mangel an geeignetem Wohnraum. Nur etwa zwei Prozent der Wohnungen und Einfamilienhäuser in Deutschland sind barrierefrei zugänglich,. Darauf weisen die Sozialheld*innen sowie der WOHN:SINN e.V. anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai hin und fordern die Bundesregierung auf, den Ausbau von bezahlbarem, barrierefreien Wohnraum zu beschleunigen.

Zahnpflege in Leichter Sprache erklärt

Deckblatt der Broschüre zur Zahnpflege in Leichter Sprache
Deckblatt der Broschüre zur Zahnpflege in Leichter Sprache
Foto: goDentis

KÖLN (kobinet) Auch Menschen mit Lese- und Verständnisschwierigkeiten sowie deren Anghörigen sollen sich einen schnellen und unkomplizierten Überblick über wichtige Themen zur Zahngesundheit verschaffen können. Deshalb hat goDentis, die Gesellschaft für Innovation in der Zahnheilkunde eine Broschüre zur Zahnpflege in leichter Sprache herausgebracht.

Vorschriften zum barrierefreien Nahverkehr einhalten

Plakat mit Statement von Andrea Fabris mit Bild - Text in Nachricht
Plakat mit Statement von Andrea Fabris mit Bild – Text in Nachricht
Foto: DBR

Berlin (kobinet) „Wenn gesetzliche Vorschriften für einen barrierefreien ÖPNV nicht eingehalten werden, dann gibt es nur Inklusion im Schneckentempo.“ So lautet das Statement der Referentin für Gesundheits- und Sozialpolitik des Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) Andrea Fabris anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Der Deutsche Behindertenrat veröffentlicht in diesen Tagen einige Botschaften der Mitgliedsverbände des Deutschen Behindertenrates auf Twitter.

baSta – Aktion für eine barrierefreie Stadt in Würzburg

Logo von WüSL
Logo von WüSL
Foto: WüSL

Würzburg (kobinet) Seit 1996 setzt sich der Verein WüSL – Selbstbestimmt Leben Würzburg für die Interessen von Menschen mit Behinderung und im Besonderen für ein selbstbestimmtes Leben ein. Anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung (5. Mai), der in diesem Jahr mit einem Fokus auf barrierefreie Mobilität ausgerufen ist, macht der Verein auf Barrieren in Würzburg aufmerksam und gründet eine Arbeitsgruppe unter dem Namen baSta. Als Startschuss platziert die Arbeitsgruppe heute, am 4. Mai, zwischen 17 und 18 Uhr Rollstühle auf der Alten Mainbrücke in der Würzburger Innenstadt und lädt Passantinnen und Passanten zur Selbsterfahrung ein.

Europa muss im Ukraine-Krieg behinderte Menschen stärker in den Blick nehmen

Logo der Lebenshilfe
Logo der Lebenshilfe
Foto:

Berlin (kobinet) Im Vorfeld des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai fordert die Bundesvereinigung Lebenshilfe von Europa, Menschen mit Behinderung im Ukraine-Krieg stärker in den Blick zu nehmen. Die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, Ulla Schmidt, erklärte: „Menschen mit Behinderung und ihre Familien leiden ganz besonders unter den Folgen des Krieges. Viele verlieren nicht nur ihr Zuhause und ihre Heimat. Über Jahre erzielte Fortschritte werden zunichte gemacht, weil Einrichtungen der Behindertenhilfe zerstört sind und Förderangebote von heute auf morgen eingestellt werden müssen.“

Digitale Barrieren melden! – Erklärfilm gestartet

Barrierefreier PC-Arbeitsplatz, Tastatur mit Braille-Zeile und Monitor
Tastatur mit Braille-Zeile und Monitor
Foto: Bente Hansen

Berlin (kobinet) Öffentliche Stellen, wie beispielsweise Behörden, Krankenkassen, Hochschulen oder Gerichte, sind gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Webseiten und Apps barrierefrei zu gestalten. Trotzdem stoßen Menschen mit Behinderungen überall im Web auf digitale Barrieren – sei es, dass die Schrift sich nicht kontrastreich genug vom Hintergrund abhebt, sei es, dass bei den Bildern die Beschreibungen („Alternativtexte“) fehlen, um nur zwei Beispiele zu nennen. Deshalb zeigt der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) nun in einem Erklärfilm, wie Nutzerinnen und Nutzer über ein Beschwerdeverfahren digitale Barrierefreiheit einfordern können.

LIGA Selbstvertretung Sachsen reißt Mauern nieder

Bild von der Aktuion am 3. Mai in Leipzig
Bild von der Aktion am 3. Mai in Leipzig
Foto: Jens Merkel

Leipzig (kobinet) Auch wenn es bereits 5 nach 12 war, haben einige Aktive der LIGA Selbstvertretung Sachsen die Mauern der „besonderen Wohnformen“ symbolisch eingerissen. Und das vor dem Gebäude des Kommunalen Sozialverband Sachsen (KSV). Wie Jens Merkel, einer der Sprecher der LIGA Selbstvertretung Sachsen, berichtet, kam es auch zu einem Gedankenaustausch mit drei Vertreterinnen des KSV. „Diese verteidigten natürlich diese ‚besonderen Wohnformen‘, auch wenn sie zusagten, über eine bedarfsgerechte Assistenzgerechtigkeit reden zu wollen.“

Fakten zur Online-Befragung zum Thema Mobilität der Aktion Mensch

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Bonn (kobinet) Die Aktion Mensch hat eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Umfrage zum Thema Mobilität und Inklusion veröffentlicht, die von Ipsos Public Affairs im Auftrag der Aktion Mensch durchgeführt wurde. Im Rahmen der repräsentativen, quantitativen Online-Befragung wurden 1.000 Menschen mit Beeinträchtigung und 500 Menschen ohne Beeinträchtigung ab 16 Jahren zu verschiedenen Aspekten des Themas Mobilität und Barrierefreiheit interviewt.

Regierungskoalition muss Hausaufgaben für Inklusion und Barrierefreiheit machen

Logo Liga Selbstvertretung
Logo Liga Selbstvertretung
Foto: Liga Selbstvertretung

Berlin (kobinet) „Die rot-grün-gelbe Regierungskoalition muss schnell ihre Hausaufgaben machen, um die Inklusion und Barrierefreiheit für behinderte Menschen endlich entscheidend voranzubringen.“ Darauf weisen die Sprecher*innen der LIGA Selbstvertretung, Dr. Sigrid Arnade und Ottmar Miles-Paul, anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai hin. „Seit 30 Jahren fordern behinderte Menschen und ihre Organisationen um den 5. Mai herum ihr Recht auf gleichberechtigte Teilhabe ein. Jetzt brauchen wir endlich einen entscheidenden Sprung nach vorn“, betont Ottmar Miles-Paul, der bereits an der Organisation des ersten Protesttages am 5. Mai 1992 entscheidend mitgewirkt hat.

Ausbildungsprojekt für junge Menschen mit geistiger Behinderung in Nordrhein-Westfalen gestartet

Zeichnung eines jungen Mannes, der im Rollstuhl am Schreibtisch mit Computer sitzt
Emoji Rollinutzer am Desktop
Foto: Aktion Mensch

KÖLN (kobinet) Gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds, wird der Inklusionsverein mittendrin e.V. in den kommenden fünf Jahren am Standort Köln jährlich bis zu acht junge Menschen mit geistiger Behinderung in und durch eine Duale Ausbildung begleiten. Es wird sich um ganz reguläre Ausbildungen handeln, so wie sie alle anderen Azubis auch absolvieren, mit Ausbildungsvertrag eines Betriebes und mit Unterricht in der Berufsschule, alles entlang der vorhandenen Ausbildungspläne. Die jungen Leute sollen unterstützt werden, in der Ausbildung möglichst weit zu kommen. Für diejenigen, die den Ausbildungsabschluss nicht schaffen, sollen Möglichkeiten genutzt und neue entwickelt werden, das Gelernte zu bescheinigen.

Die helfenden Tafeln brauchen selbst Hilfe

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Rund 738.000 Berlinerinnen und Berliner wohnen in „Kiezen“ mit sozialer Benachteiligung, wo besonders viele Menschen keine Arbeit haben, viele Kinder in Armut leben und ungewöhnlich viele Bewohner auf staatliche Hilfen angewiesen sind, so der amtliche Bericht des Senats. Gerade jenen helfen die „Tafeln“. Sie engagieren sich, um die größte Not der betroffenen Menschen bei der Versorgung mit Lebensmitteln zu lindern. Jetzt brauchen aber auch dieses „Tafeln“ selbst Unterstützung.

SeelenLaute-Zeitung für Monat Mai erschienen

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

SAARBRÜCKEN / SAARBURG (kobinet) SeelenLaute – Saar – die Selbsthilfezeitung für seelische Gesundheit im deutschsprachigen Raum ist kürzlich mit der Ausgabe für Mai 2022 erschienen. .Die digitale Ausgabe ist ab dem 3. Mai im Netz zum Lesen herunter zu laden. Die gedruckte Ausgabe wird zum 10. Mai und überregional verteilt und verschickt.

Pläne zur Barrierefreiheit im Haushalt verankern

Statement mit Bild von Verena Bentele - Bildbeschreibung im Text
Statement mit Bild von Verena Bentele – Bildbeschreibung im Text
Foto: DBR

Berlin (kobinet) „Pläne zur Barrierefreiheit im Koalitionsvertrag bleiben ein leeres Versprechen, wenn im Haushalt kein Geld dafür bereitgestellt wird. Kleine Rechenübung: Wäre Barrierefreiheit seit Jahrzehnten verpflichtend, würden jetzt nicht so immense Kosten auf einen Schlag anfallen.“ So lautet das Statement der VdK-Präsidentin Verena Bentele anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Der Deutsche Behindertenrat veröffentlicht in diesen Tagen einige Botschaften der Mitgliedsverbände des Deutschen Behindertenrates auf Twitter. Verena Bentele machte den Auftakt dazu.

Aktion Mensch-Umfrage zum 5. Mai: Individuelle Mobilität wird durch Barrieren massiv eingeschränkt

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Jeder dritte Mensch mit Beeinträchtigung traut sich nicht, selbstständig unterwegs zu sein. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Online-Befragung der Aktion Mensch anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai. Zu den Themen Mobilität und Barrierefreiheit wurden 1.000 Menschen mit Beeinträchtigung und 500 Menschen ohne Beeinträchtigung befragt. Die Ergebnisse: Menschen mit Beeinträchtigung nutzen genau so häufig öffentliche Verkehrsmittel wie Menschen ohne Beeinträchtigung. Zusätzlich müssen sie häufiger Termine bei Ärzt*innen und Behörden wahrnehmen. Durch die vielerorts fehlende Barriefreiheit sind sie jedoch in ihrer Mobilität bedeutend schlechter gestellt als Menschen ohne Beeinträchtigung.

Drei nomminierte Arbeiten für Hörspielpreis

Logo: DBSV
Logo des DBSV
Foto: DBSV

Berlin (kobinet) Für die 71. Ausgabe des Hörspielpreises der Kriegsblinden – Preis für Radiokunst hat eine 14-köpfige Jury drei Arbeiten nominiert. Die renommierte Auszeichnung, getragen vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) und von der Film- und Medienstiftung NRW, wird am Dienstag, den 17. Mai 2022, in der Kölner Wolkenburg vergeben. Darauf macht der DBSV in seinem Newsletter dbsv-direkt aufmerksam.

Mahnwache vor dem Landtag und Demo in Saarbrücken

Flagge Bundesland Saarland
Flagge Bundesland Saarland
Foto: Gemeinfrei, public domain

Saarbrücken (kobinet) Um den 5. Mai herum finden bundesweit Aktionen zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt – so auch in Saarbrücken. Hier ruft der BSK-Landesverband Selbsthilfe Körperbehinderter im Saarland Bürgerinnen und Bürger zur Mahnwache mit einer Kundgebung am 5. Mai um 13:30 Uhr vor dem Saarländischen Landtag auf. Im Anschluss daran wird es einen Protestzug über die Wilhelm-Heinrich-Brücke zum Rathaus geben, wo gegen 15:30 Uhr die Abschlusskundgebung stattfindet.

Simone Fischer startet neue Podcastreihe zum Protesttag

Simone Fischer
Simone Fischer
Foto: Axel Dressel

Stuttgart (kobinet) „Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel“, so lautet das Motto des diesjährigen Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, der jährlich am 5. Mai stattfindet. Simone Fischer, Beauftragte der baden-württembergischen Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, präsentiert im Rahmen des diesjährigen Protesttags ihren neuen landesweiten Podcast. Dort spricht sie mit spannenden Menschen, die alle auf die eine oder andere Weise einen wichtigen Beitrag zu einer gerechten Gesellschaft leisten. Erster Gast im Podcast ist Jürgen Dusel, der Bundesbehindertenbeauftragte.

Rückblicke – Einblicke – Ausblicke zu 30 Jahre Protesttag

Banner zum Protesttag: Tempo machen für Inklusion - barrierefrei zum Ziel!
Banner zum Protesttag: Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel!
Foto: Aktion Mensch

Ludwigsburg (kobinet) „Rückblicke – Einblicke – Ausblicke: 30 Jahre Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“, so lautet der Titel einer Online-Veranstaltung, die heute am 3. Mai um 18:00 Uhr über Zoom stattfindet.

Blind aus dem Kriegsgebiet geflohen – Zwei Ukraine-Vertriebene berichten

Ukraine
Wappen der Ukraine
Foto: public domain

Berlin (kobinet) Blind aus der Ukraine geflohen: Der Jugendreferent des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands (DBSV) Robbie hat den blinden Dima und den sehbehinderten Oleg zum Interview getroffen. Ihr Geschichte kann man im Podcast des DBSV Jugendclubs hören.

30 Jahre 5. Mai für echte Ganzhabe

Dr. Martin Theben
Dr. Martin Theben
Foto: privat

Berlin (kobinet) Im Vorfeld des 30jährigen Jahrestages des Europaweiten Protesttages für Gleichstellung und gegen Diskriminierung am 5. Mai hat sich der Berliner Rechtsanwalt und kobinet-Chronist Dr. Martin Theben zu Wort gemeldet und tritt für eine echte Ganzhabe ein. Vor allem war er fündig und hat einige Links zu tagesschau-Berichten der frühen Jahre des Protesttags zusammengestellt. „Nachdem dieser wichtige Protesttag in den letzten zwei Jahren wegen der Corona-Pandemie weitgehend nur online stattfinden konnte, werde ich diesmal auf jeden Fall wieder teilnehmen. Gerade in diesen kriegsbedingten Zeiten ist es wichtig, ein deutliches Zeichen für Inklusion, Frieden und Freiheit zu setzen“, teilte er den kobinet-nachrichen mit.

Blick mit gemischten Gefühlen auf den Europäischen Protesttag

Logo SoVD ab 2020
Logo SoVD
Foto: SoVD

BERLIN (kobinet) Zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen finden am 5. Mai zum 30. Mal bundesweit Aktionen statt. Sie haben das Ziel, mehr Aufmerksamkeit auf die Anliegen von Menschen mit Behinderungen zu lenken. Auf diesem Wege soll die Kluft zwischen den gesetzlich verbrieften Rechten und der Lebenswirklichkeit behinderter Menschen überwunden werden.