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Aussichten auf eine Schule für Alle in Nordrhein-Westfalen

Verschiedenfarbige Punkte unterschiedlicher Größe links,  Name des Bündnisses rechts
Logo: Eine Schule für alle NRW
Foto: NRW-Bündnis Eine Schule für alle

BIELEFELD (kobinet) Am 15. Mai 2022 sind rund 13,2 Millionen Nordrhein-Westfalen dazu aufgerufen, einen neuen Landtag zu wählen. Zu jenen, die im Vorfeld dieser Wahlen die Parteien auf den Prüfstand gestellt haben, gehört auch das NRW Bündnisses „Eine Schule für alle“. Sie hat die bildungspolitischen Sprecherinnen und Sprecher der zur Wahl antretenden Parteien nach den Zielen der Parteien gefragt, um eine Schule für alle zu erreichen in welcher alle Kinder willkommen sind.

Markt der Inklusion in Dresden

Blick auf die Augustusbrücke und die Altstadt von Dresden mit Schlosskirche und Semper-Oper
Blick auf die Augustusbrücke und die Altstadt von Dresden
Foto: H. Smikac

DRESDEN (kobinet) Anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung findet in Sachsens Landeshauptstadt Dresden unter der Überschrift „Markt der Inklusion – weniger Barrieren, mehr Teilhabe“ ein Markt der Inklusion statt. Dieser wird von der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Sachsen gemeinsam mit vielen Partnerinnen und Partnern in Zusammenarbeit mit der Beauftragten für Menschen mit Behinderungen der Landeshauptstadt Dresden Manuela Scharf organisiert.

Protestaktion am 7. Mai in München

Plakat zum Protesttag am 7. Mai 2022 in München
Plakat zum Protest am 7. Mai in München
Foto: Behindertenverband Bayern

München (kobinet) Am Samstag, den 7.Mai, findet ab 14:00 Uhr auf dem Marienplatz in München der Randgruppenkrawall-Behindertenprotest statt. Der Protest soll nicht nur ein Zeichen in Bayern, sondern auch ein Signal für ganz Deutschland senden. Die Veranstaltenden sprechen unter anderem über die ausbleibende Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und über die staatlichen und rechtlichen Strukturen, die noch immer ein selbstbestimmtes und barrierefreies Leben verhindern, wie es in der Ankündigung heißt.

IGEL-Podcast: Monatsrückblick zur Behindertenpolitik im April 2022

Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Foto: IGEL

Bad Segeberg / Kassel (kobinet) Der Inklusator und Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), Sascha Lang, hat auch für den Monat April 2022 mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul einen Podcast zum Monatsrückblick zur Behindertenpolitik erstellt. Die beiden sprachen dabei über behindertenpolitisch relevante Themen im April 2022 und beleuchteten dazu einige Hindergründe. 20.000 Artikel beim Online-Nachrichtendienst BIZEPS, die Morde im Oberlinhaus vor einem Jahr und der Europäische Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen waren dabei nur einige Themen. Gute Nachrichten zur Inklusion gibt es am Ende des Podcast auch noch.

Verbändeappell für inklusive Arbeit

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Die Situation behinderter Menschen in Sachen Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt hat am diesjährigen Tag der Arbeit am 1. Mai so gut wie keine Rolle gespielt. Ein breites Bündnis von Wohlfahrts- und Fachverbänden hat allerdings im Vorfeld des 1. Mai mit einem Grundsatzpapier an die Politik appelliert, dafür zu sorgen, dass mehr Menschen mit Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt eine Beschäftigung finden.

Bahnkundenverband unterstützt Protest gegen Diskriminierungen beim Bahnfahren

Foto-Montage: ICE vor Brandenburger Tor, Rollifahrer und Hublift
Foto-Montage: ICE vor Brandenburger Tor, Rollifahrer und Hublift
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Der Deutsche Bahnkunden-Verband weist auf die Protestaktion „Diskriminierung beim Bahnfahren – Alltag für Menschen mit Behinderung!““ der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e. V. hin, die der Verband unterstützt. Seit einigen Jahren gibt es zwischen beiden Verbänden in Sachen Barrierefreiheit und Inklusion eine enge Zusammenarbeit. Am 5. Mai findet die öffentlichkeitswirksame Protestaktion von 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr vor dem Brandenburger Tor am Platz des 18. März in Berlin anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen statt.

Podcast Echt behindert zu behinderten Menschen auf der Flucht

Logo: DW-Podcast Echt behindert
Logo: DW-Podcast Echt behindert
Foto: Deutsche Welle

Köln (kobinet) „Dass unter den über 60 Millionen Geflüchteten weltweit auch Menschen mit Behinderung sind, damit müsste man eigentlich rechnen. Doch es fehlt an medizinischer Versorgung, Menschen, die sich kümmern und barrierefreien Unterkünften.“ So heißt es in der Ankündigung der 44. Ausgabe des Podcast Echt behindert, der von der Deutschen Welle herausgegeben wird. Ulrike Lessig vom Verein „Be an Angel e.V.“, der sich seit 2015 für Geflüchtete einsetzt, und Rainer Delgado vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV), der blinde und sehbehinderte Menschen aus der Ukraine in Deutschland unterbringt, waren zu Gast bei diesem Podcast.

Mindestlohnerhöhung darf nicht scheitern

Logo SoVD ab 2020
Logo SoVD
Foto: SoVD

BERLIN (kobinet) Nach den Plänen der Bundesregierung soll der Mindestlohn zum 1. Oktober auf zwölf Euro angehoben werden. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) begrüßt diese längst überfällige Anhebung ausdrücklich und tut das, obwohl damit die vom SoVD geforderten armutsfesten 13 Euro noch nicht umgesetzt werden.

Heute starten die Ausschreibungen zum 5. Sächsischen Inklusionspreis

Blick auf die Elbe in Richtung Carolabrücke in Dresden
Blick auf die Elbe in Dresden
Foto: H.Smikac

DRESDEN (kobinet) Mit dem heutigen 1. Mai stehen auch die Bewerbungsformulare für eine Bewerbung um den Sächsischen Inklusionspreis 2022 zur Verfügung. Unter dem Leitmotiv: »So geht sächsisch inklusiv!« will der fünfte Sächsische Inklusionspreis Ideen, Projekte und Maßnahmen auszeichnen, die den Gedanken der Inklusion aktiv und nachhaltig voranbringen und die die Intentionen der UN-Behindertenrechtskonvention transportieren sowie das gelungene inklusive Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung erfahrbar machen, die zur Nachahmung anregen.

Barrierefreier Tourismus bringt Nutzen für Alle

Logo mit den Buchstaben IB&P sowie dem Text ABiD-Institut Behinderung & Partizipation
Logo des ABiD-Institut Behinderung & Partizipation
Foto: ABiD-Institut B&T

BERLIN (kobinet) Anlässlich des Europäischen Protesttages für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen hatte das ABiD-Institut Behinderung & Partizipation (IB&P) am 29. April zu einer Rund-Tisch-Diskussion zum barrierefreien Tourismus nach Berlin eingeladen.

20 Jahre Behindertengleichstellungsgesetz

Zahl 20
Zahl 20
Foto: ht

Berlin (kobinet) Am 1. Mai 2002, also heute vor 20 Jahren, trat das von Behindertenverbänden hart und lange erkämpfte Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) des Bundes in Kraft. So wurde in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai 2002 dieser Erfolg in Berlin gebührend gefeiert, denn bereits seit 1992 finden, wie auch dieses Jahr, alljährlich um den 5. Mai herum Aktionen zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen statt. Das BGG, an dessen Entwicklung das Forum behinderter Juristinnen und Juristen entschend beteiligt war, bot in den darauf folgenden Jahren den Rahmen für die Verabschiedung von Landesgleichstellungsgesetzen für behinderte Menschen.

VdK kritisiert Ausweitung von Minijobs

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Zum heutigen Tag der Arbeit am 1. Mai kritisiert VdK-Präsidentin Verena Bentele die geplante Ausweitung von Minijobs. Die Geringfügigkeitsgrenze soll von 450 auf 520 Euro angehoben werden. Das entspricht einer Wochenarbeitszeit von zehn Stunden zum Mindestlohn. Dazu sagt VdK-Präsidentin Verena Bentele: „Natürlich muss der Mindestlohn auch bei Minijobs gelten. Aber Minijobs führen selten zu einer gut bezahlten, sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Sie zementieren Armut, statt sie aufzulösen.“

Berliner Behindertenparlament startet ins zweite Jahr

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Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Das Berliner Behindertenparlament (BBP) startet mit einer digitalen Auftaktveranstaltung am 7. Mai 2022 von 11 bis 14 Uhr ins zweite Sitzungsjahr. Politik inklusiv gestalten ist auch 2022 der Anspruch des BBP. Bei der Auftaktveranstaltung werden die bisherige Arbeit sowie die Mitwirkungsmöglichkeiten und die geplanten Fokusgruppen zu den Themen Arbeit, Bauen und Wohnen, Bildung, Gesundheit und Pflege, Mobilität und Partizipation vorgestellt. Christian Specht wird als Impulsgeber des BBP die Veranstaltung eröffnen. Die Berliner Staatssekretärin für Integration und Soziales, Wenke Christoph (DIE LINKE), stellt sich den Fragen der Moderierenden Gerlinde Bendzuck und Gerd Miedthank sowie der Teilnehmenden, heißt es in der Ankündigung.

Aktionsplan NRW inklusiv mit 177 Maßnahmen veröffentlicht

Flagge Bundesland Nordrhein-Westfalen
Flagge Bundesland Nordrhein-Westfalen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Düsseldorf (kobinet) Das nordrhein-westfälische Sozialministerium hat den neuen Aktionsplan „NRW inklusiv“ veröffentlicht. Er bündelt insgesamt 177 laufende oder geplante Maßnahmen aller Landesministerien zur Förderung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Sie betreffen alle Politikfelder und sind nach sogenannten „Lebenslagen“ gegliedert, beispielsweise „Familie und soziales Netz“, „Bildung und Ausbildung“, „Arbeit und materielle Lebenssituation“ und „Gesundheit und Gesundheitsversorgung“.

Protest für barrierefreien Bahnhof in Starnberg am 5. Mai

Sharepic zur Aktion in Starnberg am 5. Mai 2022
Sharepic zur Aktion in Starnberg am 5. Mai 2022
Foto: ARGE Starnberg

Starnberg (kobinet) Die Arbeitsgemeinschaft für Behindertenfragen – ARGE – Inklusionsbeirat für den Landkreis Starnberg wird sich auch dieses Jahr wieder am Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung engagieren. Dieses Jahr ruft die ARGE am 5. Mai ab 15:00 Uhr zu einem Protestmarsch am Starnberger Kirchplatz unter dem Motto „Tempo Machen: Barrierefreier Bahnhof – jetzt sind wir am Zug!“ auf. Um 16:00 Uhr findet die Abschlusskundgebung statt.

IGEL-Podcast zu 30 Jahre Protesttag am 5. Mai

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg / Berlin (kobinet) Aktuell zu den derzeit seit dem 23. April bis zum 8. Mai stattfindenden über 600 Aktionen zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen sprach der Macher des Podcat Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), Sascha Lang, mit Wiebke Schär und Alexander Ahrens von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) über die Geschichte des Protesttages, der vor 30 Jahren zum ersten Mal stattfand. Dabei geht es auch über dessen Wirkung und die diesjährigen Aktionen.

Gute Erfahrungen mit Vermittlung über Datenbank www.hilfsabfrage.de

Logo: hilfsabfrage.de Flucht & Behinderung
Logo: hilfsabfrage.de Flucht & Behinderung
Foto: LB Bremen

Berlin (kobinet) Seit einigen Wochen gibt es die Datenbank zur Vermittlung von Wohnangeboten und Transportmöglichkeiten für geflüchtete behinderte Menschen www.hilfsabfrage.de. Die Datenbank wurde nach dem Angriff auf die Ukraine vom Büro des Landesbehindertenbeauftragten von Bremen entwickelt, wird von einer Vielzahl von Verbänden unterstützt und nun von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) in Zusammenarbeit mit Handicap International betreut. Martina Köninger, Leiterin des Arbeitskreises der Evangelischen Allianz Deutschland hat nun einen Bericht über das Engagement für behinderte Geflüchtete und vor allem über ihre guten Erfahrungen mit der Datenbank zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.

Martin Ladstätter zum ORF-Publikumsratsmitglied bestellt

Martin Ladstätter
Martin Ladstätter
Foto: BIZEPS

Wien (kobinet) Vor kurzem konnte der unermüdliche Streiter für die Menschenrechte behinderter Menschen Martin Ladstätter die Veröffentlichung des 20.000. Artikels des österreichischen Online-Nachrichtendienstes zu Behindertenfragen BIZEPS vermelden. Nun wurde Martin Ladstätter zum Mitglied des Publikumsrats des ORF für den Bereich Behinderte Menschen bestellt, wie der österreichische Behindertenrat mitteilt.

Teilhabe umfasst auch pflegerische Leistungen

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Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung und die Bundesarbeitsgemeinschaft Heilerziehungspflege (BAG HEP) begrüßen die Erstellung des Kompetenzorientierten Qualifikationsprofils für die Ausbildung von Heilerziehungspflegenden an Fachschulen, welches am 16. Dezember 2021 von der Kultusministerkonferenz (KMK) beschlossen und nun veröffentlicht worden ist. Allerdings machen sie darauf aufmerksam, dass die Teilhabe als Kernkompetenz der Heilerziehungspflege zwingend auch pflegerische Leistungen umfasst.

Inklusives Schulsystem muss Ziel in Nordrhein-Westfalen sein

Symbol Ausrufezeichen
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Foto: ht

Berlin (kobinet) Alle Kinder und Jugendlichen sollen die gleichen Bildungschancen haben. Nordrhein-Westfalen ist nach Ansicht des Deutschen Instituts für Menschenrechte auch 13 Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention weit davon entfernt, Chancengleichheit für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen zu garantieren. Mit 4,9 Prozent stagniere der Anteil der Schülerinnen und Schüler, die außerhalb des allgemeinen Schulsystems beschult werden, derzeit auf einem relativ hohen Niveau (Platz 12 im bundesweiten Vergleich). Deshalb müsse ein inklusives Schulsystem das Ziel der nächsten Landesregierung in Nordrhein-Westfalen sein.

Miteinander statt nebeneinander, Gemeinsam für eine bessere Welt in Erlangen

Banner zum Protesttag: Tempo machen für Inklusion - barrierefrei zum Ziel!
Banner zum Protesttag: Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel!
Foto: Aktion Mensch

Erlangen (kobinet) „Miteinander statt nebeneinander, Gemeinsam für eine bessere Welt“. Unter diesem Motto mischt die Lebenshilfe Erlangen am 5. Mai am Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung mit. Die Lebenshilfe Erlangen hat dieses Jahr ihre Partner aus Wirtschaft, Bildung, Sport und Kultur gebeten, mitzumachen. „Wir haben sie nach einem Beitrag zur Inklusion und Teilhabe gefragt in Bild und Wort. Zum Beispiel das E-Werk, den Stadtjugendring, die Firma Wartenfelser, das Stadtmuseum Erlangen und viele mehr. Und es sind tolle Beiträge eingegangen“, erläutert Andy Bernard, Leiter der Offenen Hilfen der Lebenshilfe Erlangen.

Broschüre: 30 Jahre 5. Mai – Lautstark für Gleichstellung 1992 -2022

Kalenderblatt: 1992 - 2022 5. Mai Protesttag
Kalenderblatt: 1992 – 2022 5. Mai Protesttag
Foto: ISL

Bonn/Berlin (kobinet) „30 Jahre 5. Mai – Lautstark für Gleichstellung 1992 -2022“, so lautet der Titel einer Broschüre, die von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) anlässlich des 30jährigen Jubiläums des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen herausgegeben wurde. Erarbeitet wurde die aktuelle Broschüre, deren Erstellung und Druck durch die Aktion Mensch unterstützt und im Rahmen ihrer Materialien zum Protesttag vertrieben wird, von Dr. Sigrid Arnade und H.-Günter Heiden vom JOB Medienbüro Berlin.

Diskriminierung melden bei den Berliner Registern

Auswertungsbild vom Berliner Register
Auswertungsbild des Berliner Register
Foto: Berliner Register

Berlin (kobinet) Die Berliner Registerstellen dokumentieren in allen 12 Berliner Bezirken Vorfälle, die diskriminierend sind oder rechtsextrem. Die Vorfälle, die von verschiedenen Menschen an die Berliner Register gemeldet werden, werden auf der Internetseite veröffentlicht und einmal jährlich ausgewertet. Neben rassistischen oder antisemitischen Vorfällen, werden auch Vorfälle aufgenommen, die sich gegen Menschen mit Behinderung richten, wie die Koordinatorin der Berliner Registerstellen Kati Becker den kobinet-nachrichten in folgendem Bericht mitteilte.

Gedenken an ermordete Menschen im Oberlinhaus: Traurige Spitze eines Eisbergs der Gewalt

Schwarze Fläche
Dunkelheit
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) gedenkt heute den ermordeten und verletzten Menschen im Oberlinhaus vor einem Jahr am 28. April 2021. Die ISL betrachtet diese brutale Tat als Spitze eines Eisbergs, der institutionelle und strukturelle Gewalt an Menschen mit Behinderungen verinnerlicht hat. „Ein Jahr ist seit den Morden an den vier Bewohner*innen des Oberlinhauses in Potsdam vergangen, bei denen noch ein weiterer Mensch zudem schwerstverletzt wurde. Deshalb fordern wir die Abschaffung dieser Einrichtungen, welche als geschlossene Sondersysteme Gewalt an Menschen mit Behinderungen regelrecht begünstigen. Nur eine Deinstitutionalisierung kann ein Ende dessen bedeuten“, heißt es vonseiten der ISL.

SEKIS/KISS-Selbsthilfebus startet am Freitag in Trier

Deckblatt der Broschüre mit weiteren Terminformationen
Deckblatt der Broschüre mit weiteren Terminformationen
Foto: SEKIS

TRIER (kobinet) Im Rahmen des Projekts „Wir sind Selbsthilfe“ startet Ende April in Trier ein „Selbsthilfebus“ der Selbsthilfe Kontakt- und Informationsstelle (SEKIS). Mit der Idee einer aufsuchenden Selbsthilfe bereist die SEKIS mit einem VW-Camper ein halbes Jahr lang Rheinland-Pfalz. Ziel des Angebots ist es, möglichst viele Menschen zu erreichen,

SoVD kritisiert Kinderzuschlag und Einmalzahlung

Logo SoVD ab 2020
Logo SoVD
Foto: SoVD

BERLIN (kobinet) Der Sozialverband Deutschalnd (SoVD) kritisiert den Kinderzuschlag und die Einmalzahlung für Grundsicherungsbeziehende als unzureichend. Hohe Inflation und andauernde Auswirkungen der Corona-Pandemie fressen, nach den Worten von SoVD-Präsident Adolf Bauer, die geplante Entlastung der kleinen Einkommen auf. In Anbetracht dieser schwierigen Lage fordert der SoVD von der Bundesregierung, dass sie beim geplanten Kindersofortzuschlag und der Einmalzahlung in der Grundsicherung nachbessert.

Pflegebonus fair und gerecht gestalten

Portraitfoto der Ministerin, junge Frau mit blondem haar
Ulrike Scharf, Staatsministerin im Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales.
Foto: StMAS/Tina Nötel

MÜNCHEN (kobinet) Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf setzt sich für pflegende Beschäftigte der Eingliederungshilfe ein und fordert die Bundesregierung auf, den Pflegebonus fair und gerecht zu gestalten. In dem Zusammenhang fordert sie die Bundesminister Lauterbach und Heil auf, den Corona-Pflegebonus auf alle Beschäftigten der Eingliederungshilfe auszuweiten, die Pflegetätigkeiten erledigen.

ABLEISMUS TÖTET

Plakat zum Projekt AbleismusTötet - wird im Text beschrieben
Plakat zum Projekt AbleismusTötet
Foto: AbilityWatch

Berlin (kobinet) „Heute – und damit ein Jahr nach der Ermordung mehrerer Menschen mit Behinderungen durch eine Pflegerin in einer Potsdamer Wohneinrichtung – ist #AbleismusTötet gestartet: https://ableismus.de/toetet Wir möchten mit dem Projekt Gewalt dokumentieren und für das Thema sensibilisieren.“ Darauf macht AbilityWatch heute am 28. April auf Twitter aufmerksam.

Jens Beeck nahm Unterschriftenliste zu Assistenzhunden entgegen

Claudia Teichert, Jens Beeck und Thomas Hansen
Claudia Teichert, Jens Beeck und Thomas Hansen
Foto: Jens Beeck

Berlin (kobinet) Um die Gleichbehandlung von Menschen zu fordern, die auf einen Assistenzhund angewiesen sind, überreichten Vertreter*innen des Vereins Associata Jens Beeck, dem teilhabepolitischen Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, heute die Unterschriftensammlung einer Protest- und Petitionsaktion. „Ich persönlich habe mich schon immer für die Gleichstellung von Assistenzhunden eingesetzt und werde das auch weiterhin mit Nachdruck tun. Im Koalitionsvertrag haben wir vereinbart, dass ein echtes Assistenzhundegesetz kommen soll“, erklärte Jens Beeck dazu.

Raul Krauthausen war zum Thema Gewalt in Wohneinrichtungen bei Volle Kanne im ZDF

Porträt von Raul Krauthausen
Raul Krauthausen
Foto: Raul Krauthausen

Berlin (kobinet) Raul Krauthausen war am 27. April im Vorfeld des heutigen, ersten Jahrestages der Morde an behinderten Menschen im Oberlinhaus in Potsdam, zu Gast in der Sendung „Volle Kanne“ im ZDF. Das Thema war u.a.: „Gewalt in Wohneinrichtungen für behinderte Menschen“. Anlässlich des einjährigen Jahrestages der Morde im @oberlinhaus in Potsdam wird @abilitywatch heute am 28. April ein Projekt zum Thema Gewalt gegen behinderte Menschen vorstellen, wie Raul Krauthausen auf Twitter mitteilte.

Wichtige Themen bei Abschlusskundgebung vor Rotem Rathaus in Berlin

Banner zum Protesttag: Tempo machen für Inklusion - barrierefrei zum Ziel!
Banner zum Protesttag: Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel!
Foto: Aktion Mensch

Berlin (kobinet) Wenn am 5. Mai die mittlerweile schon traditionelle Demonstration zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen nach zweijähriger Pandemie-Pause wieder in Berlin stattfindet, dann geht es dabei nicht nur ab 14:00 Uhr vom Brandenburger Tor über die Straßen Unter den Linden und Spandauer Straße zum Roten Rathaus, wo von 15:30 bis ca. 17:00 Uhr die Abschlusskundgebung stattfindet. Es werden auch wichtige aktuelle behindertenpolitische Themen aufgegriffen, wie Gerd Miedthank vom Berliner Behindertenverband im Auftrag des Berliner Organisationsteam Europäischer Protesttag mitteilte.

Veranstaltung Künstliche Intelligenz und Teilhabe

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Bremen (kobinet) „Künstliche Intelligenz (KI) stellt uns als Gesellschaft vor große Herausforderungen. Am Einsatz von KI scheint derzeit kein Weg vorbei zu führen. KI verändert unseren Alltag, etwa durch selbstständig fahrende Fahrzeuge, Entscheidungsunterstützung in der Verwaltung von Budgets, durch automatische Übersetzungen in Leichte Sprache und smarte Prothesen. Auch die Teilhabe von behinderten Menschen wird also mehr und mehr von KI beeinflusst“, heißt es zur Ankündigung einer Veranstaltungsreihe. Am 24. Mai findet dazu auch eine Online-Veranstaltung mit Gebärdensprachdolmetschung statt.

Sozialverband fordert drittes Entlastungspaket

Logo SoVD ab 2020
Logo SoVD
Foto: SoVD

BERLIN (kobinet) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) begrüßt, dass die Ampel-Koalition mit dem Maßnahmenpaket den Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland, die seit Monaten unter extrem steigenden Energie- und Lebensmittelpreisen leiden, unter die Arme greift und dazu heute weitere Entlastungsmaßnahmen beschlossen hat. Zugleich fordert der SovD ein drittes Entlastungspaket, um für Rentnerinnen und Rentner die gleiche finanzielle Entlastung wie für Arbeitnehmende zu gewährleisten.

Behindertenbeauftragter fordert klares Bekenntnis für mehr Barrierefreiheit

Jürgen Dusel am Telefon
Jürgen Dusel am Telefon
Foto: Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen

BERLIN (kobinet) Zum heutigen Auftakt der Spitzenrunde für bezahlbaren Wohnraum betont der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Jürgen Dusel, die Bedeutung von barrierefreiem Wohnraum und forderte von der Bundesregierung ein klares Bekanntnis zu mehr Barrierefreiheit. Jürgen Dusel forderte alle Bündnispartner dazu auf, gemeinsam an einem Strang zu ziehen wenn es um Barrierefreiheit, auch bei Neubauten, geht.

Recht haben heißt nicht immer Recht bekommen

Bernhard Sackarendt  und Dirk Swinke bei der Präsentation sozial“ ner Pressekonferenz im Niedersächsischen Landtag
Bei der Präsentation des „Schwarzbuch sozial“
Foto: SoVD-Landesverband Niedersachsen / Stefanie Jäkel

HANNOVER (kobinet) In Deutschland gibt es ein breites Sozialrecht, dass Hilfen und Unterstützungen für alle jenen garantieren soll, die der Hilfe bedürfen. Im wirklichen Leben ist Recht jedoch nicht nimmer ganz einfach zu bekommen sondern muss erstritten werden. In dem neu erschienenen „Schwarzbuch sozial“ listet der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen 20 solcher Fälle auf und dokumentiert damit gut die Ungerechtigkeiten welche täglich auf den Schreibtischen der Beraterinnen und Berater landen.

Protestaktion zur Diskriminierung beim Bahnfahren am Brandenburger Tor am 5. Mai

Foto-Montage: ICE vor Brandenburger Tor, Rollifahrer und Hublift
Foto-Montage: ICE vor Brandenburger Tor, Rollifahrer und Hublift
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) lädt zu einer Protestaktion unter dem Motto „Diskriminierung beim Bahnfahren – Alltag für Menschen mit Behinderung!“ ein, die am 5. Mai 2022 von 10.30 Uhr bis ca. 12.30 Uhr am Brandenburger Tor, Platz des 18. März, in Berlin durchgeführt wird. Menschen, die einen Rollstuhl nutzen, stehen bei der öffentlichkeitswirksamen Aktion vor einem Fernverkehrszug und stellen in kleinen Rollenspielen dar, welche Barrieren und Diskriminierungserfahrungen ihnen bei Bahnfahrten begegnen – Defekter Hublift, Universal-WC außer Betrieb, Verweigerung der Mitnahme etc.. Zudem wird es Redebeiträge von betroffenen Menschen geben, die ihre – teils diskriminierenden – Erfahrungen mit der Bahn schildern.

27. Bremer Behindertenparlament wird am 5. Mai nachgeholt

Bild von rüherem Behindertenparlament in Bremen
Bild vom Behindertenparlament in Bremen
Foto: privat

Bremen (kobinet) Nach über zwei Jahren coronabedingter Einschränkungen und Verschiebungen findet das 27. Bremer Behindertenparlament am Donnerstag, den 5. Mai 2022 von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr, wieder in Präsenz in den Räumen der Bremischen Bürgerschaft statt. Unter dem Motto „Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel. Selbstbestimmung und Teilhabe überall ermöglichen“ werden die Abgeordneten der 27. Bremischen Bürgerschaft behinderter Menschen die Forderungen behinderter Menschen diskutieren. Einen Schwerpunkt der Debatten werden diesmal die Lebensbedingungen von geflüchteten Menschen mit Behinderungen aus der Ukraine bilden.

Podcast: Schwerbehindertenausweis – Stigma oder Unterstützung zur Teilhabe?

Projekt-Banner: Das lass' ich mir nicht bieten
Projekt-Banner: Das lass‘ ich mir nicht bieten
Foto: ISL

Berlin (kobinet) In ihrer dritten Podcast-Folge beschäftigt sich der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) im Rahmen ihres Projektes „Das lass‘ ich mir nicht bieten: Wege individueller Rechtsdurchsetzung“ mit dem Schwerbehindertenausweis. Gemeinsam klären Jenny Bießmann (Teilhabeberaterin und ISL-Vorstandsmitglied) und Alexander Ahrens auf: Darüber, ob ein Schwerbehindertenausweis für seine*n Besitzer*in ein Stigma oder eine echte Unterstützung zur Teilhabe darstellt.

20.000 Artikel auf BIZEPS veröffentlicht

Collage zu 20.000 Artikeln bei BIZEPS
Collage zu 20.000 Artikeln bei BIZEPS
Foto: BIZEPS

Wien (kobinet) „Im April 2022 wurde der 20.000 Artikel auf BIZEPS veröffentlicht und das ist nur eine bemerkenswerte Zahl in der Erfolgsgeschichte des Nachrichtendienstes, der im Laufe von 30 Jahren mehrfach national und international ausgezeichnet wurde, und auch das größte Archiv der österreichischen Behindertenpolitik ist.“ Mit dieser Meldung weist der Online-Nachrichtendienst zu Behindertenfragen aus Wien BIZEPS auf seine Erfolgsgeschichte hin.

VdK-Kritik: Bundesregierung bekämpft Armut nicht konsequent

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Am Donnerstag, den 28. April, berät der Deutsche Bundestag in einer 1. Lesung über den Sofortzuschlag für Kinder, die Einmalzahlung an Bedürftige und die Erhöhung des Mindestlohns. Auch die Ausweitung der Minijobs steht auf der Tagesordnung. VdK Präsidentin Verena Bentele kritisiert in diesem Zusammenhang, dass die Bundesregierung die Armut nicht konsequent und zielgenau gekämpft.