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SoVD fordert sozialen und ökologischen Neustart

Plakat mit Hand und einigen Münzen links und aufgehende Pflanzen rechts
Plakat der Aktion für den sozialen und ökologischen Neustart
Foto: SoVD

BERLIN (kobinet) Während die einen die nächste Flugreise in den Urlaub planen, können sich andere Familien nicht einmal einen Wochenendausflug mit Übernachtung leisten. In der Reisezeit werden soziale und Umweltfragen gleichermaßen deutlich. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) ist fest davon überzeugt, dass es einen sozialen und ökologischen Neustart dringend braucht.

„Soziales und Ökologisches widersprechen sich nicht, sondern hängen untrennbar zusammen. Denn die Umweltzerstörung und ihre Folgen sind für diejenigen mit geringem Einkommen, mit chronischen Erkrankungen, ältere Menschen oder Menschen mit Behinderungen viel stärker als für andere Menschen. Zugleich tragen Menschen mit vielen Ressourcen viel stärker zur Umweltzerstörung bei. Als SoVD sagen wir ganz deutlich: Das ist ungerecht und kann so nicht bleiben. Wir brauchen den sozialen und ökologischen Neustart, an dem alle Menschen teilhaben können“, fordert SoVD-Präsident Adolf Bauer.

Entsprechend zufrieden zeigt sich der SoVD-Präsident darüber, dass es gelungen ist 39 Organisationen aus den Bereichen Umwelt, Soziales, Behindertenhilfe und Kirche zusammenzubekommen, um gemeinsam zehn Thesen für den sozialen und ökologischen Neustart zu veröffentlichen. „Gemeinsam werden wir uns dafür einsetzen, dass die Sicherungssysteme so angepasst werden, dass es nicht eine Frage des Geldes ist, ob ein Mensch sich umweltbewusstes Leben leisten kann oder nicht.“ Der SoVD betont in diesem Zusammenhang aber auch, dass es nicht nur eine Frage des Geldes ist, sondern auch eine Frage von barrierefreier Infrastruktur und zukunftssicherer Arbeit.

BERLIN (kobinet) Kategorien Nachricht

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