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VdK plant Musterklage gegen Energiepreispauschale

Sharepic des VdK zur Musterklage gegen die Energiepreispauschale
Sharepic des VdK zur Musterklage gegen die Energiepreispauschale
Foto: VdK

Berlin (kobinet) Nach 9-Euro-Ticket und Tankrabatt sollen die Bürger*innen ab September mit der Energiepreispauschale entlastet werden. Das Problem: Rentenempfänger und Studierende gehen leer aus. Deshalb plant nun der VdK eine Musterklage.

„Arme Rentnerinnen und Rentner, aber auch pflegende Angehörige, Menschen, die Kranken- oder Elterngeld bekommen, gehen leer aus“, kritisierte die VdK-Vorsitzende Verena Bentele in der „Bild am Sonntag“. Dies verstoße gegen den Gleichheitsgrundsatz. „Deshalb planen wir, gegen diese Ungerechtigkeit zu klagen“, sagte die Verbandschefin. Der VdK vertritt die Interessen von mehr als 2,1 Millionen Mitgliedern. Der Verband kritisiert die Verteilung der Entlastungsmaßnahmen bereits seit längerer Zeit als „unfair“. Geht es nach dem Sozialverband, dann wäre es fair, wenn ausnahmslos alle Menschen die Energiepauschale bekämen. Auch jene, die Grundsicherung beziehen oder Hartz IV, heißt es auf der Internetseite des Sozialverband VdK Deutschland zur geplanten Musterklage.

Link zum vollständigen Bericht zum Thema auf der VdK-Seite

„Der VdK hält es für nicht hinnehmbar, dass so viele Menschen, die es dringend bräuchten, keine Energiepreispauschale bekommen. Das verstößt gegen den Gleichheitsgrundsatz. Deshalb wird der Sozialverband VdK durch alle Instanzen dagegen klagen“, heißt es auf einem Sharepic mit einem Bild von Verena Bentele, das der VdK über Facebook verbreitete.

Link zum Facebook-Eintrag des VdK