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Annetraud Grote: Neue Landesbehindertenbeauftragte in Niedersachsen

Annetraud Grote
Annetraud Grote
Foto: Staatskanzlei Niedersachsen

Hannover (kobinet) Am 1. März 2024 tritt Annetraud Grote ihren Dienst als neue niedersächsische Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen und damit die Nachfolge von Petra Wontorra an. Annetraud Grote betonte dazu im Vorfeld: „Ich freue mich auf diese neue, herausfordernde Aufgabe und bin sehr dankbar für diese Möglichkeit, Inklusion als Querschnittsaufgabe gestalten zu dürfen.“ Vorgestellt in ihrem neuen Amt wurde Annetraud Grote am 28. Februar von Niedersachsens Sozialminister Dr. Andreas Philippi, der darauf hinwies, dass das Ziel der gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen noch lange nicht erreicht sei. Der Minister betonte: „Es gibt noch viel zu tun bei dem Ziel, die inklusive Gesellschaft und gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsleben, im Sport und Kulturbetrieb oder auf dem Wohnungsmarkt zu erreichen. Daher ist es gut und notwendig, dass die Menschen mit Behinderungen in Niedersachsen mit Frau Grote wieder ein Sprachrohr haben.“

Tagungsbericht: Guter Gewaltschutz ist wie ein gutes T-Shirt

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Foto: BODYS

Bochum / Berlin (kobinet) Das Thema Gewaltschutz war ein Topthema während der Konferenz „Mehr Schwung für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention“ am 27. Februar 2024 in Berlin, wo der dringende Handlungsbedarf deutlich wurde. Dabei wiesen verschiedene Akteur*innen darauf hin, dass gerade die Gewalt in Einrichtungen für behinderte Menschen ein großes Problem darstellt. Dass dieses Thema nicht neu ist, zeigt u.a. ein Bericht über den Fachtag „Zugang zum Recht für behinderte Frauen und Mädchen“, der nun veröffentlicht wurde und den es sowohl in Leichter und in schwerer Sprache gibt, wie Franziska Witzmann vom Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS) an der Evangelische Hochschule RWL mitteilte, das den Bericht nun veröffentlicht hat.

Gesundheitswesen konsequent barrierefrei und inklusiv gestalten

Nicole Romanus
Nicole Romanus
Foto: privat

Kassel (kobinet) Nicole Romanus hat sich im Rahmen ihrer Peer Counseling Weiterbildung beim Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) mit der Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen beim Zugang ins allgemeine Gesundheitssystem befasst. Gerade auch im Lichte der nun anstehenden Entwicklung eines Aktionsplans für ein diverses, inklusives und barrierefreies Gesundheitswesen des Bundesministerium für Gesundheit führt kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul mit der Peer Counselorin ein Interview zum Thema.

Neues Ausbildungsportal der Bundesarbeitsgemeinschaft Inklusionsfirmen

Henry Spradau
Henry Spradau
Foto: privat

Berlin (kobinet) Die Bundesarbeitsgemeinschaft Inklusionsfirmen (bag if) hat ein neues Ausbildungsportal „Ausbildung MEHRWERT inklusive“ herausgebracht. Es richtet sich an Ausbildungsinteressierte, die mehr über die Möglichkeit einer Ausbildung in einem Inklusionsunternehmen erfahren wollen, und an Inklusionsunternehmende, die die Ausbildung in ihrem Betrieb stärken möchten. Das Portal bietet laut dem Bericht von Henry Spradau nähere Informationen, zum Beispiel über Ausbildungs- und Fördermöglichkeiten, auch anhand von Fallbeispielen.

PRO Retina Deutschland lädt zum Digitalfestival ein

Logo: PRO RETINA Deutschland
Logo: PRO RETINA Deutschland
Foto: PRO RETINA Deutschland

Bonn (kobinet) Die Digitalisierung ist ein wichtiger Schlüssel zu Teilhabe und einem selbstbestimmten Leben. Daher teilen die Selbsthilfeorganisation PRO RETINA Deutschland und ihre Digitalexpertinnen und -experten beim ersten PRO RETINA-Digitalfestival ihr digitales Wissen. So sollen Menschen mit Netzhauterkrankungen erfahren, welche digitalen Möglichkeiten es gibt und wie sie die Technologie optimal für sich nutzen können. Neben Vorträgen, Raum zum Austausch und einem Barcamp wird es eine Hilfsmittelausstellung geben. Das Digitalfestival findet vom 22. bis zum 24. März 2024 statt. Interessierte können sich ab sofort anmelden unter [email protected]. Die Teilnahme ist kostenlos.

Potsdamer Inklusionstage: Vielfalt feiern, Barrieren abbauen

Bild zu den Potsdamer Inklusionstagen 2024
Bild zu den Potsdamer Inklusionstagen 2024
Foto: Stadt Potsdam

Potsdam (kobinet) Um den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai herum wird es auch dieses Jahr wieder eine Vielzahl von spannenden Aktionen und Veranstaltungen in Sachen Inklusion und Gleichstellung behinderter Menschen geben. Unter dem Motto „Vielfalt feiern, Barrieren abbauen“ wird beispielsweise in Potsdam durch ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm vier Wochen lang die Aufmerksamkeit auf die vielfältigen inklusiven Aktivitäten in Potsdam gelenkt, wie es in einer ersten Ankündigung der Landeshauptstadt Potsdam heißt. Die Veranstaltungen finden in der Zeit vom 27. April bis 26. Mai 2024 statt.

Engagierte Diskussionen zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention

Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) „Neuer Schwung für die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland: Wie weiter nach der zweiten Staatenprüfung?“ Unter diesem Motto hatten das Deutsche Institut für Menschenrechte und der Bundesbehindertenbeauftragte für den 27. Februar 2024 zu einer Konferenz ins Berlin Congress Center (bcc) geladen. Mit fast 500 Teilnehmer*innen vor Ort und vielen, die die Veranstaltungen online verfolgten, sind weit mehr gekommen als ursprünglich geplant war, Vor allem zeichnete sich die Veranstaltung durch engagierte Diskussionen und ein sehr reges Publikum aus. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul hat in den letzten Jahren selten ein Publikum erlebt, dass sich durch so viel Applaus, aber zum Teil durch Missfallensausdrücke so engagiert bei den Diskussionen im Plenum gezeigt hat. Und auch in den acht Foren wurde engagiert diskutiert.

Brandbrief unterzeichnen: Behinderte Geflüchtete und Migrant*innen vor Diskriminierungen schützen

Kleines Mädchen mit einer Gehhilfe
Kleines Mädchen mit einer Gehhilfe
Foto: privat

Berlin (kobinet) Anlässlich der aktuellen diskriminierenden Gesetzesverschärfungen für Geflüchtete und Migrant*innen mit Behinderungen ruft das Berliner Zentrum für Selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (BZSL/BNS) zur Solidarität auf. Der bundesweite Brandbrief „Gegen rechte Ideologien und für gleiche Menschenwürde – Verbände fordern Schutz vor Diskriminierung für behinderte Menschen in der Migrationspolitik“, auf den auch Prof. Dr. Theresia Degener in ihrem Beitrag bei der Konferenz zur weiteren Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention am 27. Februar in Berlin hingewiesen hat, kann bis zum 13. März 2024 unterzeichnet und verbreitet werden.

Was macht eigentlich Birger Höhn?

Birger Höhn
Birger Höhn
Foto: Jenny Klestil Photography

Kassel / Dresden (kobinet) „Was macht eigentlich Birger Höhn?“ Dieser Frage ist kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul im Interview mit Birger Höhn aus Dresden nachgegangen. Seit vielen Jahren engagiert sich dieser in eine Reihe von Bereichen in der Behinderten- und Inklusionspolitik. Seit dem letzten Jahr, als Birger Höhn an der Weiterbildung zum Empowerment zur Selbstvertretung des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) teilgenommen hat, hat sich einiges in seinem Leben und seinem Engagement getan, wie Ottmar Miles-Paul erfuhr.

Roman befeuert Diskussion um Reform des Werkstättensystems

Ottmar Miles-Paul mit Roman Zündeln an den Strukturen
Ottmar Miles-Paul mit Roman Zündeln an den Strukturen
Foto: LB Bremen

Kassel (kobinet) „Zündeln an den Strukturen“ lautet der provokante Titel des Reportage-Roman von Ottmar Miles-Paul über die Situation in Werkstätten für behinderte Menschen und die nötigen Reformen im Lichte der UN-Behindertenrechtskonvention. Am 13. März 2024 findet dazu in Bremen auf Einladung des Landesbehindertenbeauftragten Arne Frankenstein eine Lesung im Kwadrad statt. Und eine Reihe weiterer Lesungen sind schon geplant, wie kobinet-Redakteur Hartmut Smikac im Interview mit dem Behindertenrechtler erfuhr. Während die Flammen im Roman fiktiv sind, befeuert der Roman jedoch zusehends die reale Diskussion über die Situation in Werkstätten für behinderte Menchen und vor allem um Alternativen für eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Das durch den Roman angestoßene Gedankenspiel was möglich wäre, wenn es keine Werkstatt mehr gäbe bzw. wenn das Budget für Arbeit besser genutzt würde, hat dabei schon einige zum Nachdenken gebracht, wie Ottmar Miles-Paul im kobinet-Interview berichtet.

Bremische Bürgerschaft: Vorschlag für Leistungen für behinderte Abgeordnete

Symbol Paragraph

Bremen (kobinet) Am 18. Januar 2024 haben die kobinet-nachrichten über eine Entscheidung des Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen (LSG) berichtet, wonach Parlamentsabgeordnete keinen Rechtsanspruch auf Arbeitsassistenz nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) haben, auch wenn sie als Rollstuhlfahrende unstreitig Hilfe bei ihrer Tätigkeit benötigen. Der Verfassungs- und Geschäftsordnungsausschuss der Bremischen Bürgerschaft diskutierte in seinen Sit[1]zungen am 22. November 2023 und am 14. Februar 2024 dieses Thema. Vorgeschlagen wird nun eine Änderung des Bre[1]mischen Abgeordnetengesetzes, um eine Rechtsgrundlage zu schaffen, aufgrund der die Mitglieder der Bremischen Bürgerschaft, bei denen eine Behinderung festgestellt wurde, not[1]wendige Leistungen erhalten können, die ihnen ermöglichen, das Mandat wahrzunehmen oder die Mandatsausübung erleichtern. Die Leistungen sollen behinderungsbedingte Nachteile in Bezug auf die Abgeordnetentätigkeit ausgleichen, heißt es im Dringlichkeitsantrag des Ausschusses.

Kein Anspruch auf Kostenerstattung bei Augen-OP in Privatklinik im Ausland

Goldene Statue Justitia mit Schwert und Waage
Justitia
Foto: Sang Hyun Cho auf Pixabay

Greifswald (kobinet) Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen (LSG) hat in einem Urteil von Dezember 2023 festgestellt, dass eine Operation wegen grauen Stars im Ausland keine Notfallbehandlung darstellt; die Gesetzliche Krankenversicherung hat die Kosten daher nicht zu erstatten. Auf diese Entscheidung weist Henry Spradau in einem Bericht für die kobinet-nachrichten hin.

Konferenz Neuer Schwung für die UN-BRK in Deutschland im Livestream

Sharpic zur Konferenz zur UN-BRK am 27.2.2024
Sharpic zur Konferenz zur UN-BRK am 27.2.2024
Foto: Bundesbehindertenbeauftragter

Berlin (kobinet) Heute, am 27. Februar 2024, findet im Berliner Congress Center (bcc) die Konferenz „Neuer Schwung für die UN-BRK in Deutschland: Wie weiter nach der zweiten Staatenprüfung?“ statt. Auf der Veranstaltung mit über 500 Teilnehmenden wird unter anderem diskutiert, wie die Politik die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) effektiver vorantreiben kann. Veranstaltet wird die Konferenz vom Bundesbehindertenbeauftragten Jürgen Dusel gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Menschenrechte (DIMR). Diejenigen, die nicht vor Ort dabei sein können, können im Livestream das Plenums mit der Eröffnung, Impulsvorträgen und der Auswertung ab 10.30 Uhr online folgen! Auch die beiden Foren „Barrierefreiheit“ (11.50-13.15 Uhr) sowie „Arbeit“ (14.35-16.00 Uhr) werden online gestreamt.

Viel zu tun im Projekt zur außerklinischen Intensivpflege

Bild mit Begriffen zur außerklinischen Intensivpflege
Bild mit Begriffen zur außerklinischen Intensivpflege
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Vor einigen Monaten haben wir in den kobinet-nachrichten das Projekt der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) zur Außerklinischen Intensivpflege (AKI) und damit einhergehend das Projektteam vorgestellt. Wie hat sich das Projekt bisher entwickelt? Welche Angebote für die betroffenen Menschen gibt es jetzt? Und wie gestaltet sich die Situation Betroffener derzeit? Über diese und weitere Fragen führte kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul ein Interview mit den Projektmitarbeiter*innen Henriette Cartolano, Eliza Gavin, Nina Hoffmann und Thomas Koritz.

Hört uns zu! Selbstvertretung junger Menschen mit Beeinträchtigung

Justus Lauer
Justus Lauer
Foto: privat

Nauen (kobinet) Der 14jährige Justus Lauer aus Nauen ist in der Selbstvertretung der jungen Menschen mit Beeinträchtigung aktiv und hat diese entscheidend mit angeschoben. Er wirkt derzeit als Selbstvertreter im Prozess der SGB XIII Reform mit und moderierte vor kurzem eine Familienkonferenz zum Thema. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul, der am 27. Februar 2024 in einem Forum zur Partizipation bei der Konferenz mit dem Titel „Neuer Schwung für die UN-BRK in Deutschland: Wie weiter nach der zweiten Staatenprüfung?“ mitwirkt, sprach im Vorfeld der Veranstaltung mit Justus Lauer über seine Erfahrungen und Wünsche in Sachen Selbstvertretung und Partizipation junger Menschen mit Beeinträchtigungen.

Proteste für schulische Inklusion bei Konferenz zur UN-Behindertenrechtskonvention

Protestcamp für dem UNO-Gebäude in Genf für Inklusion
Protestcamp für dem UNO-Gebäude in Genf für Inklusion
Foto: mittendrin e.V.

Berlin (kobinet) Am Dienstag, den 27. Februar 2024, lädt der Bundesbehindertenbeauftragte Jürgen Dusel und das Deutsche Institut für Menschenrechte zur ersten Nachfolgekonferenz der Staatenprüfung zur UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) unter dem Motto „Neuer Schwung für die UN-BRK – Deutschland: Wie weiter nach der zweiten Staatenprüfung?“ ins bcc Berlin Congress Center ein. Am Rande der Tagung werden Eltern behinderter Kinder aus mehreren Bundesländern abermals einfordern, dass endlich die inklusive Bildung in den Schulen bundesweit verwirklicht wird. Am 27.2. findet um 8.30 Uhr eine Mahnwache vor dem Bundeskanzleramt*, Willy-Brandt-Platz 1, in Berlin statt. Und um 15.30 Uhr führen die Eltern eine Mahnwache vor dem bcc, Alexanderstr. 11, in Berlin durch, wie der Verein Mittendrin mitteilte. „Was sollen wir denn noch tun, damit das Recht unserer Kinder auf inklusive Bildung Wirklichkeit wird?“ heißt es im Aufruf der Eltern, die bereits Ende August 2023 vor der Staatenprüfung in Genf präsent waren

Tipps zum Einsatz für vielfältige Gesellschaft

Logo: Aktion Mensch
Logo: Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Inklusion ist, wenn alle mitmachen dürfen. Und es gibt viele Möglichkeiten, wie jede*r einzelne persönlich dazu beitragen kann, dass das gelingt. Hier haben wir drei Tipps für dich, wenn du dich für ein vielfältiges Miteinander stark machen möchtest. Die Ideen kannst du natürlich auch in deinem Freundes- und Bekanntenkreis teilen, denn gemeinsam bewirken wir am meisten.“ Dies teilte die Aktion Mensch in ihrem neuesten Newsletter mit dem Verweis auf die Tipps mit.

Projekt Train the trainer wird fortgesetzt

Symbol Information

Dresden (kobint) Das Projekt „TTT – Train the trainer“ wird seit 1. Oktober 2023 fortgesetzt. Es heißt nun „TTT macht inklusive Schule“ und wird bis 30. September 2026 gefördert. Am 15. Februar 2024 bekam das Projekt Besuch von Michael Welsch und Andrea Sachse aus der Sächsischen Staatskanzlei. Michael Welsch ist der Landesinklusionsbeauftragte von Sachsen. Er berät den Freistaat und die Ministerien über die Interessen von Menschen mit Beeinträchtigungen. Er möchte das Landesinklusionsgesetz verbessern und erreichen, dass das Gesetz auch für Städte und Gemeinden gilt. Andrea Sachse leitet die Clearingstelle Sachsen. Diese Stelle hilft, wenn man Streit mit einem Leistungsträger über die Eingliederungshilfe hat. Darauf hat der Dozent für Inklusion des Projektes Thomas Richter in einem Bericht hingewiesen.

Noch kein Friedensplan

Zerstörungen im Gaza-Streifen
Kriegsruinen im Gaza-Streifen
Foto: UNICEF/Hassan Islyeh

Berlin (kobinet) Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine geht in das dritte Jahr. Krieg bis zur Erschöpfung? Das israelische Kriegskabinett hat indessen grünes Licht für eine Fortsetzung der Verhandlungen über eine Feuerpause im Gazastreifen gegeben.

Heute ist Internationaler Cochlea-Implantat-Tag

Eine Hand am Ohr, um besser zu hören
Wir alle sollten hören können
Foto: Pixabay/PublicDomainPictures

LUXEMBURG (kobinet) Anlässlich des heutigen 67. Internationalen Cochlea-Implantat-Tags führt die europäische Selbsthilfe Euro-CIU (European Associaton of Cochlear Implant Users) Aktionen in ganz Europa durch, die auf die transformative Kraft des Cochlea- Implantats bei der Wiederherstellung des Hörvermögens und der Verbesserung der Lebensqualität aufmerksam machen. Das internationale Motto dabei: „We are all united by a passion to hear“. (Wir sind alle in der Leidenschaft zu hören vereint)

Mehr Steuereinnahmen anstatt weniger Sozialstaat

Verena Bentele
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) „Wir brauchen kein Moratorium bei den Sozialausgaben. Wer alte, kranke oder arme Menschen mit ihren Sorgen im Stich lässt und dadurch einer sozialen Spaltung Vorschub leistet, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Anstatt mit angezogener Schuldenbremse das Sozialbudget zusammenzustreichen, brauchen wir ein gerechtes Steuersystem, um dringend notwendige sozialpolitische Aufgaben finanzieren zu können. Es ist an der Zeit, dass dafür die Superreichen in diesem Land endlich stärker in die Verantwortung genommen werden und ihren Beitrag für eine gerechte Gesellschaft leisten“, dies betonte Verena Bentele im Hinblick auf die aktuelle Debatte. Der VdK fordert die Wiedererhebung der Vermögensteuer. Durch einen hohen Freibetrag von mindestens einer Million Euro würde sichergestellt, dass nur sehr große Vermögen besteuert werden.

Bundestagsabgeordneter bemängelt Fehlen genauer Zahlen zur Barrierefreiheit

Portraitfoto des Bundestagsabgeordneten Sören Pellmann
Sören Pellmann, Die Linke, MdB
Foto: Inga Haar / Deutscher Bundestag

LEIPZIG (kobinet) Trotz mehrfacher Nachfragen hat ihm die Bundesregierung keine genauen Zahlen über die weitreichende Barrierefreiheit an Bahnhöfen und Bahnsteigen in Deutschland mitgeteilt, so Sören Pellmann, der Bundestagsabgeordnete der Partei „Die Linke“. Er fordert die Bundesregierung deshalb auf, umgehend und vollständig die Zahl der barrierefreien Bahnhöfe und Bahnsteige in Deutschland zu nennen und die Belange von Menschen mit Behinderungen zu berücksichtigen.

Viele Probleme durch fehlende Barrierefreiheit bei Bankgeschäften

Symbol Information

Berlin (kobinet) Wie vielfältig die Probleme von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen immer noch aufgrund fehlender Barrierefreiheit bei Bankgeschäften sind, das macht ein aktueller Beitrag der in der Online-Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) veröffentlicht wurde. „Barrierefreies Banking soll einen gleichberechtigten Zugang für alle möglich machen. Wie kann das aussehen? Welche Lösungen gibt es bereits? Und was ist noch nötig? Wir haben mit Experten gesprochen“, heißt es in der Einführung des Beitrags der FAZ.

BSK unterstützt den Inklusionspreis für die Wirtschaft 2024

Verena Gotzes
Verena Gotzes
Foto: BSK

KRAUTHEIM(kobinet) Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) hebt hervor, dass trotz positiver Entwicklungen im Bereich der Arbeitsmarktinklusion, konjunkturelle Schwächen ernsthafte Bedrohungen darstellen. In diesem Zusammenhang bekräftigt dieser Verband seine Unterstützung für den Inklusionspreis für die Wirtschaft 2024.

Saarland wird Gastgeber der Special Olympics Nationalen Spiele 2026

Flagge Bundesland Saarland
Flagge Bundesland Saarland
Foto: Gemeinfrei, public domain

BERLIN (kobinet) Die Entscheidung ist gefallen: Die nächsten Special Olympics Nationalen Spiele für Menschen mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung in den Sommersportarten finden im Sommer 2026 im Saarland statt. Für die Ausrichtung des größten inklusiven Multisport-Events für mehr als 4.000 Athletinnen und Athleten sowie Unified Partnerinnen und Partner hatten sich Nürnberg und das Saarland beworben. Nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen zwei sehr guten Bewerbungen, hat sich das Präsidium von Special Olympics Deutschland für das Saarland als Gastgeber der Sommerspiele entschieden.

Parlamentarier treffen sich

Constantin Grosch und Ottmar MIles-Paul beim Inklusionspodcast
Constantin Grosch und Ottmar Miles-Paul
Foto: Constantin Grosch

HAMELN (kobinet) Auf Initiative des Landtagsabgeordneten Constantin Grosch, der selbst Rollstuhlnutzer ist, findet an diesem Wochenende in Hannover das erste bundesweit überparteiliche Vernetzungstreffen von Parlamentarierinnen und Parlamentariern mit Behinderungen statt. Es nehmen Mitglieder der Landtage, des Bundestags sowie des Europäischen Parlaments teil. Ziel dieses Treffens ist die Stärkung der politischen Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderung.

Protest für Erhalt des Gedenkorts in Pirna-Sonnenstein

Plakat zur Protestaktion am 23.2.24 in Pirna
Plakat zur Protestaktion am 23.2.24 in Pirna
Foto: Von Annett Heinich gepostet

Pirna-Sonnenstein (kobinet) Behinderte Menschen verzweifeln zuweilen an den Regelungen des Denkmalschutzes, durch die immer wieder die Herstellung von Barrierefreiheit verhindert wird. Mit dem Denkmalschutz scheint man es demgegenüber in Pirna-Sonnenstein nicht so ernst zu nehmen und das ist aus der Sicht vieler Akteur*innen ein Skandal. Eine überregionale Initiative wehrt sich seit geraumer Zeit dagegen, dass die ehemalige Busgarage als Erinnerungsort für die Morde an behinderten und kranken Menschen in der Nazi-Zeit zugunsten des Baus von Wohnungen abgerissen werden soll. Die Gruppe, die sich gegen den Abriss der Busgarage wehrt, startete bereits eine Online-Petition, die bereits über 3.000 Menschen unterzeichnet hätten. Mitglieder der Initiative „Gegen Das Vergessen“ rufen nun zu einer Protest-Kundgebung vor Ort auf. Diese findet heute am 23. Februar 2024 um 15:00 Uhr statt. Treffpunkt ist der Platz neben der ehemaligen Busgarage Schloßpark 8/9-12 in Pirna-Sonnenstein.

Mehr behinderte Beschäftigte im Saarland

Symbol Prozentzeichen

Saarbrücken (kobinet) Nach den schlechten Nachrichten über die mangelnde Partizipation bei der Besetzung der Position des Landesbehindertenbeauftragten im Saarland, gibt es nun einmal gute Nachrichten aus dem Saarland – und zwar von der Bundesagentur für Arbeit. Wie die Saarbrücker Zetiung berichtet, ist die Zahl der Menschen mit Behinderung, die im Saarland auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten, in den vergangenen zehn Jahren spürbar gestiegen. „Im Jahr 2021 (das sind die neuesten Daten) hatten 12.600 behinderte Frauen und Männer eine Beschäftigung in Betrieben mit mehr als 20 Mitarbeitern. Das sind 2.000 Arbeitnehmer oder 19,2 Prozent mehr als 2011“, berichtet die Saarbrücker Zeitung auf der Basis von Zahlen der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit (BA).

Konferenz: Neuer Schwung für die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland

UN-Behindertenrechtskonvention
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Foto: BIZEPS Wien

Berlin (kobinet) „Fast 15 Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention liegt ihre vollständige Umsetzung noch immer in weiter Ferne – das hat die zweite Staatenprüfung der Vereinten Nationen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in Deutschland gezeigt. Seit Oktober 2023 liegen die Abschließenden Bemerkungen des UN-Fachausschusses vor – und Deutschland hat ein miserables Zeugnis erhalten“, heißt es in einer Presseinformation im Vorfeld einer in am 27. Februar in Berlin stattfindenden Konferenz mit dem Titel „Neuer Schwung für die UN-BRK in Deutschland: Wie weiter nach der zweiten Staatenprüfung?“ Bei der Veranstaltung, die vom Behindertenbeauftragten der Bundesregierung und dem Deutschen Institut für Menschenrechte durchgeführt wird, sollen u.a. Forderungen an die Politik zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention erarbeitet werden. Der ausgebuchten Veranstaltung kann man auch im Livestream folgen.

Inklusives Wohnhaus in Berlin-Wilmersdorf eingeweiht

Logo: Aktion Mensch
Logo: Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Berlin (kobinet) Die Aktion Mensch hat am 21. Februar 2024 ihr inklusives Wohnprojekt in Berlin-Wilmersdorf feierlich eingeweiht. Das moderne und nachhaltige Effizienzhaus bietet barrierefreien Wohnraum in individuellen Wohneinheiten sowie einer Wohngemeinschaft und ermöglicht 28 Menschen mit und ohne Behinderung ein gemeinschaftliches Zusammenleben. Die Sozialorganisation reagiert damit auf den gravierenden Mangel und den steigenden Bedarf an barrierefreien Wohnangeboten in Deutschland. Denn nur rund zwei Prozent der aktuell verfügbaren Wohnungen erfüllen alle wesentlichen Kriterien von barrierefreiem Wohnraum, heißt es in einer Presseinformation der Aktion Mensch.

Bei Debatte um sogenanntes Sexkaufverbot Belange behinderter Menschen berücksichtigen

Dr. Martin Theben
Dr. Martin Theben
Foto: privat

Berlin (kobinet) Der Deutsche Bundestag debattiert heute am 23. Februar 2024 voraussichtlich gegen 12:25 Uhr einen Antrag der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für ein sogenanntes Sexkaufverbot. Geplant ist die Bestrafung derjenigen, die sexuelle Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Weiterhin wird der Betrieb von sämtlichen Bordellen, Laufhäusern und anderen Einrichtungen, in denen Prostitution ausgeübt wird, sowie Straßenprostitution, verboten. Außerdem sollen Beratungs- und Präventionsangebote gestärkt und Ausstiegsprogramme auf dem Weg gebracht werden. Der Rechtsanwalt Dr. Martin Theben hat sich intensiv mit diesem Thema beschäftigt und vor allem auch damit, was dies für behinderte Menschen, die auf Sexualassistenz angewiesen sind, bedeuten könnte. Hierzu hat er auch schon ein Gespräch mit Unionsabgeordneten geführt. Für die kobinet-nachrichten hat Martin Theben folgenden Kommentar verfasst:

Rufknopf am ICE 4

Rufknopf am Einstieg des ICE 4
Rufknopf am ICE 4
Foto: Kay Macquarrie

Berlin (kobinet) Der Kieler Kay Macquarrie fährt viel mit der Bahn und hat oft auch in Berlin zu tun. In seiner Kolumne für kobinet hat er sich Gedanken zum ICE 4, dem Zuglift und dem grünen Rufknopf am Einstieg für behinderte Reisende gemacht. Veränderung tut weh, meint Macquarrie. Eine Nervensäge oder jemand, der einfach Bahnfahren möchte wie alle anderen auch?

Saarland: Landesbehindertenbeirat beklagt respektosen Umgang

Daumen unten
Daumen unten
Foto: Irina Tischer

Saarbrücken (kobinet) Der Landtagsbeschluss ist gefasst. Der neue Landesbehindertenbeauftragte wird zum 1. März 2024 sein Amt antreten. Aber Ruhe ist deshalb im Saarland angesichts des miserablen Beteiligungsprozesses bei der Neubesetzung der Position des Landesbehindertenbeauftragten noch lange nicht eingekehrt. Am 20. Februar tagte der Landesbehindertenbeirat und übte mit großer Mehrheit harsche Kritik an dem „respektlosen“ Vorgehen von Landesregierung und Landtag, wie die Saarbrücker Zeitung und der Saarländische Rundfunk berichten. Die vom Ausschuss über die Rechte von Menschen mit Behinderungen der Vereinten Nationen bei der Staatenprüfung Deutschlands 2023 ausgesprochene Empfehlung einer konsequenten Partizipation behinderter Menschen und ihrer Organisationen scheint im Saarland also noch nicht angekommen zu sein, kritisieren Betroffene.

Antidiskriminierungsbüro Sachsen: Video-Sprechstunde in Deutscher Gebärdensprache

Symbol Gebärdensprache
DGS Symbol Gebärdensprache
Foto: public domain

Dresden (kobinet) Bei der Antidiskriminierungsberatung stoßen Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen zuweilen auf Barrieren. Deshalb setzt sich die Fachstelle Antidiskriminierungsberatung behinderter Menschen der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) u.a. für mehr Barrierefreiheit bei der Beratung ein. Das Antidiskriminierungsbüro Sachsen geht hier mit gutem Beispiel voran und bietet am 29. Februar 2024 von 13:00 bis 14:00 Uhr eine offene Video-Sprechstunde in Deutscher Gebärdensprache an.

Landtags-Antrag: Barrierefreiheit im ÖPNV weiter voranbringen

Dennis Sonne mit Konzernchef der DB NRW, Werner Lübberink und Verkehrsminister Oliver Krischer
Dennis Sonne mit Konzernchef der DB NRW, Werner Lübberink und Verkehrsminister Oliver Krischer
Foto: Dennis Sonne

Düsseldorf (kobinet) „Mobilität für alle: Barrierefreiheit im ÖPNV weiter voranbringen“, so lautet der Titel eines Antrags der Fraktionen der CDU und der Grünen, auf den der grüne nordrhein-westfälische Landtagsabgeordnete Dennis Sonne die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat. Am 29. Februar soll der Antrag, für den sich Dennis Sonne, der selbst einen Rollstuhl nutzt, eingesetzt hat, beraten und voraussichtlich auch von der schwarz-grünen Regierungskoalition beschlossen werden. Mit dem Antrag will der Landtag u.a. die Landesregierung beauftragen, aus vorhandenen Mitteln die laufende Umsetzung der bestehenden Verpflichtung zur möglichst weitgehenden Barrierefreiheit im ÖPNV laut § 8 Abs 3 Personenbeförderungsgesetz (PBefG) weiter zu forcieren.“

Newsletter des Deutschen Behindertenrat 1/2024 erschienen

Logo des DBR
Logo des DBR
Foto: DBR

Berlin (kobinet) „Die Koordinierung des DBR 2024 begann für den Sozialverband VdK schon Ende 2023. Das Jahr endete mit dem Abschluss des Beteiligungsprozess des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) für eine inklusive Kinder- und Jugendhilfe. 2024 startete mit dem nächsten Beteiligungsprozess des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) zur Erarbeitung eines Aktionsplans für ein diverses, inklusives und barrierefreies Gesundheitswesen. Der DBR-Arbeitsausschuss führte im Januar seine erste Sitzung in Präsenz durch. Die Gedenkfeier anlässlich der Befreiung des Vernichtungslagers in Auschwitz fand in diesem Jahr am 31. Januar 2024 statt“, so heißt es u.a. in der Einführung in den Newsletter des Deutschen Behindertenrat (DBR), der vor kurzem veröffentlicht wurde.

Online-Veranstaltung zum 12. Tag des barrierefreien Tourismus

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Berlin (kobinet) Im Rahmen der Internationalen Tourismus-Börse Berlin findet am 6. März 2024 von 10:30 – 15:30 Uhr der 12. Tag des barrierefreien Tourismus statt. Das Programm besteht aus Impulsvorträgen, Präsentationen und Gesprächsrunden. Inhaltlich gestaltet sich der Tag in vier Themenblöcken: 1. Barrierefreie Reiseerlebnisse gestalten: Destinationsentwicklung und zielgruppengerechte Produktgestaltung, 2. Barrierefreiheit & Bildung: Wissensvermittlung in Wissenschaft und Tourismuspraxis, 3. Digitale Barrierefreiheit: Informationen für alle! 4. Leichte Sprache: Verständlich für alle! Die Veranstaltung wird mit Gebärden-, Schrift- und Simultandolmetschung begleitet. Die Online-Teilnahme ist kostenlos. Darauf weist die hessische Landesbehindertenbeauftragte Rika Esser in ihrem aktuellen Newsletter hin.

Vom Zimmermann zum Zimmermädchen oder warum Ordnung wichtig ist.

Wolkenkratzer
mindestens 10 Stockwerke eines Hochhauses ragen in den Himmel. Man sieht die abgerundeten Balkone rund um das mehreckige Gebäude. Schwarz-weiß Aufnahme.
Foto: Ralph Milewski

Villmar – Weyer (Kobinet) In seiner neuen Kolumne geht Stephan Laux der Frage nach, ob die Berufsbezeichnung „Heilerziehungspfleger*in“ noch zeitgemäß ist und ob sich aus dieser Bezeichnung nicht längst überholtes pädagogisches Handeln ableitet. Was in den 1980er Jahren noch als die Ausbildung in der Behindertenhilfe galt, definiert sich heute, auch durch die UN Behindertenkonvention und das Bundesteilhabegesetz eigentlich vollkommen neu.

Mein Kind ist behindert – my child is disabled

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DÜSSELDORF (kobinet) Der Bundesverbandes für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) gibt seit mehreren Jahren den Rechtsratgeber „Mein Kind ist behindert – diese Hilfen gibt es“ heraus. Jetzt wurde wurde die Ausgabe für das Jahr 2023 komplett überarbeitet sowie in die englische Sprache übersetzt. Ausgaben des Jahres 2020 sind auch in arabisch, französisch und türkisch erhältlich.

1000 Buchen für Buchenwald

Baumpflanzung im April
Baumpflanzung 1000 Buchen
Foto: Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda

Berlin (kobinet) Mit seinem Projekt „1000 Buchen“ hält das Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda das Gedenken an die Opfer von Buchenwald lebendig. Entlang der Todesmarschrouten des Konzentrationslagers Buchenwald werden seit 1999 Bäume gepflanzt. Die Patenschaften übernehmen Angehörige und Freunde ehemaliger Häftlinge. Zum 79. Jahrestag der Selbstbefreiung des KZ Buchenwald werden in Nohra bei Weimar Erinnerungsbäume für Robert Siewert, Karel Vrkoslav und Willi Rattai gepflanzt. Sie mussten Zwangsarbeit leisten u.a. bei Krupp, Carl Zeiss, Siemens und BMW.