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Aktuelle Stunde zu den Kürzungsplänen in der Eingliederungshilfe

Blick in das Plenum des Deutschen Bundestages
Blick in das Plenum des Deutschen Bundestages
Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde

Berlin (kobinet) Während die Debatte zur ersten Lesung des Gesetzenwurfs zu Änderungen des Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) auch diese Woche nicht im Plenum des Bundestages diskutiert wird, steht ein anderer spannender Punkt auf der Tagesordnung, wie Renate Krüger den kobinet-nachrichten mitteilte. "In einer Aktuellen Stunde am Freitag, 24. April 2026, befasst sich der Bundestag mit dem Thema 'Kein Sozialabbau auf Kosten von Kindern, Jugendlichen, Familien und Menschen mit Behinderungen'. Die Debatte wurde auf Verlangen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen auf die Tagesordnung gesetzt." So heißt es im Informationssystem des Deutschen Bundestages. Die Debatte, in der es sicherlich um die vom Paritätischen bekannt gemachte Kürzungsliste geht, in der auch einige Verschlechterungen bei der Eingliederungshilfe geht, wird im Livestream des Bundestages auf www.bundestag.de übertragen und soll nach den derzeitigen Planungen am 24. April von 13:05 Uhr - 14:10 Uhr stattfinden.

Link zur Tagesordnung des Plenums des Deutschen Bundestages, auf der die aktuellen Zeiten angepasst wird

Link zum Hinweis des Bundestages auf die Aktuelle Stunde

„Am Ende der letzten Woche erreichte uns eine Vorschlagsliste zu Einsparungen bei der Kinder- und Jugendhilfe und den Leistungen für Menschen mit Behinderung. Ziel, so heißt es im Papier, sind ‚Effizienzgewinne‘. Das heißt ganz offensichtlich: Leistungseinschränkungen. Doch wenn man nach strukturellen Veränderungen sucht, nach Vorschlägen fragt, überbordende Bürokratie zu minimieren und parallele Prüfinstanzen abzubauen, dann findet man: nichts. Stattdessen auch hier: die Ankündigung von Einschnitten, die im Kern Familien, Kinder, Menschen mit Behinderung und Alleinerziehende treffen“, teilte die Fraktionsvorsitzenden Britta Haßelmann in ihrem Dienstagstatement mit.

So gehe es um die Einschränkung von individuellen Ansprüchen, die das Leben von Kindern mit Behinderung und Menschen mit Beeinträchtigung erleichtern. „Diese sogenannten ‚Effizienzgewinne‘ greifen tief in die Rechtsansprüche auf Teilhabe am gesellschaftlichen und sozialen Leben ein. Das ist der falsche Weg. Effizienzgewinne: ja, grundsätzlich gern, damit können wir uns beschäftigen. Diese massiven Leistungseinschränkungen aber schaden dem sozialen Zusammenhalt“, so Britta Haßelmann.

Link zum Bericht der kobinet-nachrichten von Corinna Rüffer an der Streichliste

Link zu den Informationen des Paritätischen zur Sparliste