Berlin (kobinet)
Verena Bentele ist die Chefin vom Sozial-Verband VdK.
Ein Sozial-Verband ist eine große Gruppe von Menschen.
Diese Menschen helfen sich gegenseitig.
Sie kämpfen gemeinsam für ihre Rechte.
Bundes-Kanzler Friedrich Merz hat etwas gesagt.
Er sagte: Die gesetzliche Rente soll nur noch eine Grund-Absicherung sein.
Rente ist Geld vom Staat.
Dieses Geld bekommt man jeden Monat.
Man bekommt es, wenn man nicht mehr arbeitet.
Grund-Absicherung bedeutet: Man bekommt nur das Nötigste.
Es ist das Mindeste zum Leben.
Verena Bentele hat darauf geantwortet.
Fast 38 von 100 Menschen haben keine zusätzliche Alters-Vorsorge.
Alters-Vorsorge bedeutet: Man legt Geld für das Alter zurück.
So hat man später genug Geld zum Leben.
Für diese Menschen ist die staatliche Rente das einzige Geld im Alter.
Verena Bentele sagt: Das ist ein gefährlicher Schritt.
Viele Menschen würden sich unsicher fühlen.
Die Bundes-Regierung hat keine Pläne für diesen Schritt.
Auch die Union hat keine solchen Beschlüsse gemacht.
Ein Beschluss ist eine Entscheidung von einer Gruppe.
Die Gruppe stimmt gemeinsam ab.
Verena Bentele warnt trotzdem vor den Folgen.
Menschen mit wenig Geld könnten mehr Armut bekommen.
Die staatliche Rente schützt auch bei Erwerbs-Minderung.
Erwerbs-Minderung bedeutet: Jemand kann nicht mehr arbeiten.
Das passiert zum Beispiel durch Krankheit.
Oder durch einen Unfall.
Die staatliche Rente zahlt auch Geld nach dem Tod des Partners.
Diese Schutz-Leistungen könnten wegfallen.
Schutz-Leistungen sind Hilfen vom Staat.
Diese Hilfen schützen Menschen in schwierigen Lebens-Lagen.
Viele Menschen können sich private Vorsorge nicht leisten.
Private Vorsorge bedeutet: Man spart selbst Geld für das Alter.
Das ist ein großes Problem.
Verena Bentele sagt: Die staatliche Rente muss die wichtigste Grundlage bleiben.
Ohne diese Grundlage haben viele Menschen kein sicheres Einkommen.
Die staatliche Rente ist sicher.
Die Rente hängt nicht von Geld-Märkten ab.
Geld-Märkte sind Orte für Geld-Geschäfte.
Dort kaufen und verkaufen Menschen zum Beispiel Anteile an Firmen.
Die Rente zählt auch Zeiten für Kinder-Erziehung und Pflege.
Private Vorsorge kann die Rente ergänzen.
Private Vorsorge darf die staatliche Rente aber nicht ersetzen.

Foto: VdK Bayern
Berlin (kobinet) VdK-Präsidentin Verena Bentele hat sich zu der Äußerung von Bundeskanzler Friedrich Merz geäußert, wonach die gesetzliche Rente allenfalls noch die Basisabsicherung für das Alter sein werde. "Rund 38 Prozent der Beschäftigten verfügen heute über keine ergänzende Altersvorsorge. Für sie ist die gesetzliche Rente die einzige verlässliche Absicherung im Alter. Wenn Bundeskanzler Friedrich Merz vor Bänkern die gesetzliche Rente faktisch auf Grundsicherungsniveau zurückfahren will, ist das aus Sicht des Sozialverbands VdK ein gefährlicher Paradigmenwechsel. Er führt nur zu mehr Verunsicherung bei der Mehrheit der Menschen, die auf die gesetzliche Rente angewiesen sind."
Es gäbe keine Anzeichen dafür, dass die Alterssicherungskommission der Bundesregierung einen solch radikalen Schritt diskutiert. Auch in der Union gäbe es keine entsprechenden Beschlüsse, betonte Verena Bentele: „Das würde das Risiko von Altersarmut vor allem für Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen weiter erhöhen und den umfassenden Schutz, den die gesetzliche Rente bisher etwa im Falle der Erwerbsminderung oder bei Verwitwung bietet, in Frage stellen. Denn ein zentrales Problem bleibt bestehen: Viele Menschen können sich zusätzliche private Vorsorge schlicht nicht leisten – erst recht nicht, wenn nach Vorstellung des Kanzlers auch das Risiko der Erwerbsminderung zunehmend privat abgesichert werden soll. Die gesetzliche Rente muss deshalb das Fundament der Alterssicherung bleiben. Sie bietet Sicherheit unabhängig vom Kapitalmarkt, schützt vor Erwerbsminderung und berücksichtigt gesellschaftliche Lebensleistungen wie Kindererziehung oder Pflege. Private Vorsorge kann das System ergänzen, darf es aber nicht ersetzen.“

Foto: VdK Bayern
Berlin (kobinet) VdK-Präsidentin Verena Bentele hat sich zu der Äußerung von Bundeskanzler Friedrich Merz geäußert, wonach die gesetzliche Rente allenfalls noch die Basisabsicherung für das Alter sein werde. "Rund 38 Prozent der Beschäftigten verfügen heute über keine ergänzende Altersvorsorge. Für sie ist die gesetzliche Rente die einzige verlässliche Absicherung im Alter. Wenn Bundeskanzler Friedrich Merz vor Bänkern die gesetzliche Rente faktisch auf Grundsicherungsniveau zurückfahren will, ist das aus Sicht des Sozialverbands VdK ein gefährlicher Paradigmenwechsel. Er führt nur zu mehr Verunsicherung bei der Mehrheit der Menschen, die auf die gesetzliche Rente angewiesen sind."
Es gäbe keine Anzeichen dafür, dass die Alterssicherungskommission der Bundesregierung einen solch radikalen Schritt diskutiert. Auch in der Union gäbe es keine entsprechenden Beschlüsse, betonte Verena Bentele: „Das würde das Risiko von Altersarmut vor allem für Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen weiter erhöhen und den umfassenden Schutz, den die gesetzliche Rente bisher etwa im Falle der Erwerbsminderung oder bei Verwitwung bietet, in Frage stellen. Denn ein zentrales Problem bleibt bestehen: Viele Menschen können sich zusätzliche private Vorsorge schlicht nicht leisten – erst recht nicht, wenn nach Vorstellung des Kanzlers auch das Risiko der Erwerbsminderung zunehmend privat abgesichert werden soll. Die gesetzliche Rente muss deshalb das Fundament der Alterssicherung bleiben. Sie bietet Sicherheit unabhängig vom Kapitalmarkt, schützt vor Erwerbsminderung und berücksichtigt gesellschaftliche Lebensleistungen wie Kindererziehung oder Pflege. Private Vorsorge kann das System ergänzen, darf es aber nicht ersetzen.“




