STUTTGART (kobinet)
Der Paritätische Wohl-fahrts-verband Baden-Württemberg hat 2 Parteien aufgefordert.
Ein Wohl-fahrts-verband ist ein großer Verein.
Er hilft Menschen in schwierigen Lebens-lagen.
Die Parteien heißen Bündnis 90/Die Grünen und CDU.
Die Parteien verhandeln über eine Koalition.
Eine Koalition bedeutet: Mehrere Parteien regieren gemeinsam.
Der Verband fordert: Die Parteien sollen den Sozial-staat stärken.
Ein Sozial-staat hilft allen Menschen.
Er hilft bei Krankheit oder Armut.
Die Parteien haben ein Sondierungs-papier veröffentlicht.
Ein Sondierungs-papier ist ein Schrift-stück.
Parteien schreiben darin ihre gemeinsamen Pläne auf.
Der Verband sagt: Das Papier vergisst die Sozial-wirtschaft fast ganz.
Sozial-wirtschaft meint Vereine und Einrichtungen, die Menschen helfen.
Zum Beispiel Pflege-heime oder Beratungs-stellen.
Der Verband fordert: Geld muss auch in soziale Einrichtungen fließen.
Viele Städte und Gemeinden haben zu wenig Geld.
Der Verband sagt: Städte und Gemeinden brauchen mehr Hilfe.
Wichtig ist die Daseins-vorsorge.
Daseins-vorsorge bedeutet: Wichtige Angebote für alle Menschen.
Zum Beispiel Busse, Schulen oder Kranken-häuser.
Diese Angebote müssen dauerhaft gesichert werden.
Kommunen sind Städte und Gemeinden.
Sie kümmern sich vor Ort um die Menschen.
Kommunale Spitzen-verbände sind Zusammen-schlüsse von Kommunen.
Diese Verbände haben einen Vorschlag gemacht.
Der Vorschlag heißt: BW-Pakt für handlungs-fähige Kommunen.
Handlungs-fähig bedeutet: Eine Kommune kann Aufgaben erledigen.
Sie hat dazu genug Geld und Möglichkeiten.
Der Paritätische Wohl-fahrts-verband unterstützt diesen Vorschlag.
Der Verband sagt: Freie Wohl-fahrts-verbände müssen auch dabei sein.
Nur dann kann der Pakt gut funktionieren.

Foto: Gemeinfrei, public domain
STUTTGART (kobinet) Der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg hat Bündnis 90/Die Grünen und die CDU anlässlich der beginnenden Koalitionsverhandlungen dazu aufgerufen, den Sozialstaat gezielt zu stärken. Das kürzlich vorgestellte Sondierungspapier der künftigen Koalitionäre blendet aus Sicht des Verbands die Sozialwirtschaft nahezu aus. Öffentliche Investitionen müssten die soziale Infrastruktur konsequent mitdenken. Angesichts der angespannten Haushaltslage der Kommunen sei es dringend erforderlich, Städte und Gemeinden zu stärken, auch um die öffentliche Daseinsvorsorge langfristig zu sichern. Der Verband unterstützt daher den Vorschlag der kommunalen Spitzenverbände für einen "BW-Pakt für handlungsfähige Kommunen". Ein solcher Pakt könne jedoch nur tragfähig und nachhaltig sein, wenn auch die Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege einbezogen werden.

Foto: Gemeinfrei, public domain
STUTTGART (kobinet) Der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg hat Bündnis 90/Die Grünen und die CDU anlässlich der beginnenden Koalitionsverhandlungen dazu aufgerufen, den Sozialstaat gezielt zu stärken. Das kürzlich vorgestellte Sondierungspapier der künftigen Koalitionäre blendet aus Sicht des Verbands die Sozialwirtschaft nahezu aus. Öffentliche Investitionen müssten die soziale Infrastruktur konsequent mitdenken. Angesichts der angespannten Haushaltslage der Kommunen sei es dringend erforderlich, Städte und Gemeinden zu stärken, auch um die öffentliche Daseinsvorsorge langfristig zu sichern. Der Verband unterstützt daher den Vorschlag der kommunalen Spitzenverbände für einen "BW-Pakt für handlungsfähige Kommunen". Ein solcher Pakt könne jedoch nur tragfähig und nachhaltig sein, wenn auch die Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege einbezogen werden.




