MAINZ / DRESDEN (kobinet)
Die Soziale Stadt-Imkerei hat einen Preis gewonnen.
Eine Imkerei ist ein Ort für Bienen-Pflege.
Menschen halten dort Bienen und ernten Honig.
Die Soziale Stadt-Imkerei gehört zur gpe.
gpe bedeutet: Gesellschaft für psycho-soziale Einrichtungen.
Das ist eine Organisation in Mainz.
Der Preis heißt: Nationale Aus-Zeichnung für Bildung für nach-haltige Entwicklung.
Eine Aus-Zeichnung ist ein Preis für sehr gute Arbeit.
Nach-haltige Entwicklung bedeutet: gut für Mensch und Natur.
Wir handeln so, dass alle Menschen gut leben können.
Auch in der Zukunft soll das so sein.
Der Preis wurde in Dresden vergeben.
3 Organisationen haben den Preis vergeben.
Das Bundes-Ministerium für Familie hat den Preis vergeben.
Das Bundes-Ministerium für Jugend hat den Preis vergeben.
Und die Deutsche UNESCO-Kommission hat den Preis vergeben.
UNESCO ist eine Organisation der Vereinten Nationen.
Die UNESCO setzt sich für Bildung und Kultur ein.
Die Soziale Stadt-Imkerei gibt es seit 9 Jahren in Mainz.
Dort arbeiten Menschen mit und ohne psychische Erkrankungen zusammen.
Psychische Erkrankung bedeutet: eine Krankheit der Seele.
Die Menschen pflegen dort rund 20 Bienen-Völker.
Ein Bienen-Volk ist eine große Gruppe von Bienen.
Die Bienen leben zusammen in einem Bienen-Stock.
Die Menschen stellen auch Honig her.
Jedes Jahr kommen fast 1.000 Besucher.
Die Bienen-Freunde zeigen den Besuchern die Natur.
Sie machen Workshops dazu.
Workshop bedeutet: eine Lern-Veranstaltung mit Mitmachen.
Menschen arbeiten dort zusammen an einem Thema.
Den Preis haben Eva Böckel und Jens Bucher entgegengenommen.
Eva Böckel und Jens Bucher arbeiten bei der gpe in Mainz.
Das Team der Sozialen Stadt-Imkerei sagt:
Der Preis gehört allen Menschen in der Stadt-Imkerei.
Inklusion und Umwelt-Schutz gehören bei uns zusammen.
Inklusion bedeutet: alle Menschen machen mit.
Niemand wird ausgeschlossen.
Die Soziale Stadt-Imkerei hat aber auch ein Problem.
Seit Anfang des Jahres gibt es kein festes Geld mehr.
Das Projekt braucht jetzt Spenden.
Spenden bedeutet: freiwillig Geld geben.
Das Projekt braucht auch Förder-Partner.
Förder-Partner sind Organisationen, die Geld geben.
Das Geld hilft dem Projekt weiter zu machen.

Foto: Thilo Schmülgen
MAINZ / DRESDEN (kobinet) Der Sozialen Stadtimkerei der gpe (Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen) wurde gestern eine hohe Ehre zuteil. Dieses Mainzer Vorzeigeprojekt wurde in Dresden mit der "Nationalen Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)" prämiert. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und die Deutsche UNESCO-Kommission würdigten damit das besondere Engagement der Initiative an der Schnittstelle von Inklusion und Naturschutz. Seit nunmehr neun Jahren ist die Soziale Stadtimkerei in Mainz ein lebendiger Treffpunkt und Lernort.
Das Besondere besteht hier darin, dass sich Menschen mit und ohne psychische Beeinträchtigungen Hand in Hand engagieren. Neben der Pflege von rund 20 Bienenvölkern und der Herstellung von Honig ist die Umweltbildung ein wichtiger Schwerpunkt in der Sozialen Stadtimkerei. Jährlich führen die Bienenfreunde knapp 1.000 Besucherinnen und Besucher durch Workshops und vermitteln ökologisches Wissen.
Die Jury zeigte sich besonders davon beeindruckt, wie die Soziale Stadtimkerei die globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen in die Praxis umsetzt und sozialen Zusammenhalt mit aktivem Naturschutz verknüpft. Die Auszeichnung wurde in der Dresdner Dreikönigskirche von Bernd Schwarz (Referatsleiter im BMFSFJ) und Dr. Roman Luckscheiter (Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission) an insgesamt 32 Initiativen verliehen. Für die gpe Mainz nahmen Eva Böckel und Jens Bucher den Preis entgegen. „Diese Auszeichnung würdigt vor allem die Menschen, die unsere Stadtimkerei mit Leben füllen. Sie zeigt, dass Inklusion und Umweltschutz bei uns untrennbar zusammengehören und weit über Mainz hinaus Wirkung zeigen“, so das Team der Sozialen Stadtimkerei.
Trotz des Erfolgs blickt das Projekt in eine ungewisse Zukunft. Seit Beginn des Jahres verfügt die Soziale Stadtimkerei über keine feste Regelfinanzierung mehr. Um den Betrieb als wichtigen Bildungs- und Begegnungsort aufrechtzuerhalten und weiterhin einen Beitrag für eine zukunftsfähige Gesellschaft leisten zu können, ist die Initiative verstärkt auf Spenden und Förderpartner angewiesen.

Foto: Thilo Schmülgen
MAINZ / DRESDEN (kobinet) Der Sozialen Stadtimkerei der gpe (Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen) wurde gestern eine hohe Ehre zuteil. Dieses Mainzer Vorzeigeprojekt wurde in Dresden mit der "Nationalen Auszeichnung – Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)" prämiert. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und die Deutsche UNESCO-Kommission würdigten damit das besondere Engagement der Initiative an der Schnittstelle von Inklusion und Naturschutz. Seit nunmehr neun Jahren ist die Soziale Stadtimkerei in Mainz ein lebendiger Treffpunkt und Lernort.
Das Besondere besteht hier darin, dass sich Menschen mit und ohne psychische Beeinträchtigungen Hand in Hand engagieren. Neben der Pflege von rund 20 Bienenvölkern und der Herstellung von Honig ist die Umweltbildung ein wichtiger Schwerpunkt in der Sozialen Stadtimkerei. Jährlich führen die Bienenfreunde knapp 1.000 Besucherinnen und Besucher durch Workshops und vermitteln ökologisches Wissen.
Die Jury zeigte sich besonders davon beeindruckt, wie die Soziale Stadtimkerei die globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen in die Praxis umsetzt und sozialen Zusammenhalt mit aktivem Naturschutz verknüpft. Die Auszeichnung wurde in der Dresdner Dreikönigskirche von Bernd Schwarz (Referatsleiter im BMFSFJ) und Dr. Roman Luckscheiter (Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission) an insgesamt 32 Initiativen verliehen. Für die gpe Mainz nahmen Eva Böckel und Jens Bucher den Preis entgegen. „Diese Auszeichnung würdigt vor allem die Menschen, die unsere Stadtimkerei mit Leben füllen. Sie zeigt, dass Inklusion und Umweltschutz bei uns untrennbar zusammengehören und weit über Mainz hinaus Wirkung zeigen“, so das Team der Sozialen Stadtimkerei.
Trotz des Erfolgs blickt das Projekt in eine ungewisse Zukunft. Seit Beginn des Jahres verfügt die Soziale Stadtimkerei über keine feste Regelfinanzierung mehr. Um den Betrieb als wichtigen Bildungs- und Begegnungsort aufrechtzuerhalten und weiterhin einen Beitrag für eine zukunftsfähige Gesellschaft leisten zu können, ist die Initiative verstärkt auf Spenden und Förderpartner angewiesen.




