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Sight City findet vom 27. – 29. Mai 2026 wieder in Frankfurt statt

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Foto: Susanne Göbel

Frankfurt (kobinet) Von 27. Mai bis 29. Mai 2026 findet wieder im Kap Europa, Osloer Straße 5, 60327, in Frankfurt die SightCity statt. Die SightCity gehört weltweit zu den größten Fachmessen rund um Themen, die blinde und sehbehinderte Menschen betreffen. Über 150 internationale Aussteller präsentieren die neuesten Hilfsmittel und Technologien. Zudem gibt es Fachvorträge, in Deutsch und teilweise auch in Englisch, praxisnahe Workshops (ausschließlich mit Voranmeldung) von einigen Ausstellern und interaktive Formate, sowie erstmalig ein Symposium zum Thema durch Perspektivwechsel – Vom Tester zum Game Changer und eine Sport- sowie Musikbühne zum mitmachen. Prof. Dr. Erdmuthe Meyer zu Bexten, Beauftragte der Hessischen Landesregierung für barrierefreie IT und digitale Teilhabe, hat die Schirmherrschaft für die SightCity übernommen. Bei einer Online-Registrierung vorab unter: www.sightcity.net/besucher/registrierung ist der Eintritt kostenlos. (Nach der Registrierung erhalten Besucher per E-Mail ihr Eintrittsticket mit QR-Code, der am Eingang gescannt wird.

Das Vortragsprogramm aller Bühnen und Online-Ausstellervorträge ist unter www.sightcity.net/programm-2026 abrufbar. Die meisten Vorträge werden auch online angeboten. Eine weitere Säule der SightCity ist das schon seit 20 Jahren durchgeführte SightCity Forum mit täglichen Fachvorträgen zu medizinischen Themen, Rehabilitation, Bildung und intelligenter Mobilität. Alle Vorträge finden ausschließlich in deutscher Sprache statt, werden live gestreamt und nach Freigabe durch die Vortragenden auf YouTube veröffentlicht.

Das 2025 eingeführte Gaminglab, in dem analoge und digitale Spiele neu entdeckt und ausprobiert werden können, wird auch dieses Jahr wieder angeboten. Auch für das in 2026 erstmalig angebotene Symposium zur digitalen Barrierefreiheit, das sich an Unternehmen, UX-Designer, Entwickler, Accessibility-Verantwortliche, Prüfstellen, Bildungseinrichtungen und politische Entscheidungsträger richtet, ist eine Voranmeldung nötig.

Besonders hilfreich für blinde und sehbehinderte Menschen zur Orientierung auf der Messe ist die für Apple und Android verfügbare kostenlose SightCity-App. Sie dient nicht nur während der Messe als praktischer Helfer, sondern fungiert ganzjährig als mobiles Nachschlagewerk für Aussteller, Produkte und Themen, denn: Aussteller können jederzeit neue Produkte ergänzen oder Änderungen vornehmen, die durch automatische Updates der App stets aktuell gehalten werden. Der Veranstaltungsort ist mit taktilen Leitlinien ausgestattet. Entlang der Leitlinien sind bei den Ständen am Boden QR-Codes angebracht. Mit Hilfe der SightCity-App sind die auf dem QR-Code gespeicherten Informationen zu den jeweiligen Ständen abrufbar.

„Durch die App und die QR Codes am Boden konnte ich mich letztes Jahr erstmals vollständig alleine über die SightCity bewegen. Ich musste nicht an jedem Stand wieder fragen, wo ich bin“, sagt Günter Hanke, der selbst blind ist. Eine grobe Orientierung ermöglichen auch die am Empfang der Messe vorhandenen taktilen Messepläne, auf dem alle Stände mit Nummern vermerkt sind. Ebenfalls am Empfang gibt es eine Liste in Braille mit allen Ausstellern und Standnummern. Die SightCity bietet einen kostenlosen Guideservice vom Frankfurter Hauptbahnhof zum Kap Europa und zurück. Gegen eine Gebühr können auch Guides zur Begleitung auf der SightCity gebucht werden.

Nähere Informationen zur SightCity und allen in diesem Artikel erwähnten Angeboten und Services gibt’s unter: www.sightcity.net