BERLIN (kobinet)
Das Deutsche Kinder-Hilfs-Werk ist ein Verein.
Der Verein setzt sich für Kinder in Deutschland ein.
Der Verein fordert etwas von der Bundes-Regierung.
Es muss mehr gegen Kinder-Armut getan werden.
Kinder-Armut bedeutet: Viele Kinder haben zu wenig Geld.
Das gilt auch für ihre Familien.
Im Jahr 2025 lebten etwa 1,81 Millionen Kinder in Armut.
Diese Kinder bekamen Geld vom Staat.
Dieses Geld heißt Grund-Sicherung.
Grund-Sicherung bedeutet: Der Staat hilft Menschen mit sehr wenig Geld.
Trotzdem reicht das Geld oft nicht aus.
Das Deutsche Kinder-Hilfs-Werk hat einen Plan.
Es soll einen gemeinsamen Plan gegen Kinder-Armut geben.
Außerdem soll es eine Kinder-Grund-Sicherung geben.
Kinder-Grund-Sicherung bedeutet: Kinder bekommen genug Geld zum Leben.
So können Kinder dauerhaft aus der Armut herauskommen.
Im Jahr 2021 haben sich viele Länder in Europa etwas versprochen.
Dieses Versprechen heißt Kinder-Garantie.
Die Kinder-Garantie bedeutet: Alle Kinder sollen gut versorgt sein.
Alle Kinder sollen zur Schule gehen können.
Alle Kinder sollen genug zu essen haben.
Alle Kinder sollen eine gute Wohnung haben.
Jedes Land musste einen eigenen Aktions-Plan machen.
Aktions-Plan bedeutet: Ein Plan mit genauen Schritten und Zielen.
Mehr Informationen zur Kinder-Garantie gibt es hier:

Foto: Pixabay/Prawny
BERLIN (kobinet) Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert von der Bundesregierung und den Landesregierungen ein entschlossenes Handeln gegen die Kinderarmut in Deutschland. Nach aktuellen Berechnungen des Deutschen Kinderhilfswerkes beträgt der Anteil der unter 18-jährigen in der Grundsicherung nach dem SGB II 32,5 Prozent. Damit bleibt dieser Wert trotz leichtem Rückgang weiter auf viel zu hohem Niveau. Im Jahresdurchschnitt 2025 waren von rund 5,59 Millionen Menschen in Bedarfsgemeinschaften etwa 1,81 Millionen Kinder und Jugendliche. Deshalb braucht es aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes endlich eine zielgerichtete Gesamtstrategie zur Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland und letztlich auch eine bedarfsgerechte Kindergrundsicherung, die Kindern wirklich helfen kann, nachhaltig aus der Armut herauszukommen. Eine solche Strategie muss als nationale Aufgabe verstanden werden, und im Sinne eines übergreifenden Gesamtkonzepts monetäre Leistungen und Infrastrukturmaßnahmen zusammendenken sowie bestehende Leistungen und Unterstützungssysteme überprüfen.
Im Juni 2021 hatten sich die EU-Mitgliedsstaaten mit der Kindergarantie dazu verpflichtet, allen Kindern den Zugang zu Bildung, Betreuung, Gesundheitsversorgung, gesunder Ernährung und angemessener Wohnsituation zu gewährleisten. Zugleich verpflichteten sie sich, nationale Aktionspläne zur Umsetzung der Strategie zu erarbeiten. Auch eine nationale Koordinierung für die Europäische Kindergarantie musste ernannt werden. Weitere Informationen zur Europäischen Kindergarantie gibt es auf dieser Internetseite.

Foto: Pixabay/Prawny
BERLIN (kobinet) Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert von der Bundesregierung und den Landesregierungen ein entschlossenes Handeln gegen die Kinderarmut in Deutschland. Nach aktuellen Berechnungen des Deutschen Kinderhilfswerkes beträgt der Anteil der unter 18-jährigen in der Grundsicherung nach dem SGB II 32,5 Prozent. Damit bleibt dieser Wert trotz leichtem Rückgang weiter auf viel zu hohem Niveau. Im Jahresdurchschnitt 2025 waren von rund 5,59 Millionen Menschen in Bedarfsgemeinschaften etwa 1,81 Millionen Kinder und Jugendliche. Deshalb braucht es aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes endlich eine zielgerichtete Gesamtstrategie zur Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland und letztlich auch eine bedarfsgerechte Kindergrundsicherung, die Kindern wirklich helfen kann, nachhaltig aus der Armut herauszukommen. Eine solche Strategie muss als nationale Aufgabe verstanden werden, und im Sinne eines übergreifenden Gesamtkonzepts monetäre Leistungen und Infrastrukturmaßnahmen zusammendenken sowie bestehende Leistungen und Unterstützungssysteme überprüfen.
Im Juni 2021 hatten sich die EU-Mitgliedsstaaten mit der Kindergarantie dazu verpflichtet, allen Kindern den Zugang zu Bildung, Betreuung, Gesundheitsversorgung, gesunder Ernährung und angemessener Wohnsituation zu gewährleisten. Zugleich verpflichteten sie sich, nationale Aktionspläne zur Umsetzung der Strategie zu erarbeiten. Auch eine nationale Koordinierung für die Europäische Kindergarantie musste ernannt werden. Weitere Informationen zur Europäischen Kindergarantie gibt es auf dieser Internetseite.




