Berlin (kobinet)
Am 16. April 2026 sollte der Bundes-Tag über ein Gesetz sprechen.
Das Gesetz heißt Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz.
Das Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz hilft Menschen mit Behinderung.
Es wird auch BGG genannt.
Das BGG soll Menschen mit Behinderung mehr Rechte geben.
Kurz vorher wurde das Thema abgesagt.
Eine Absage bedeutet: Etwas findet nicht statt.
Das BGG kam nicht auf die Tages-Ordnung.
Eine Tages-Ordnung ist eine Liste mit Themen.
Diese Themen werden bei einem Treffen besprochen.
Simone Fischer ist Mitglied im Bundes-Tag.
Sie ist bei den Grünen.
Sie war bei einer Protest-Aktion vor dem Bundes-Tag.
Bei einer Protest-Aktion zeigen Menschen: Wir sind unzufrieden.
Sie wollen damit etwas verändern.
Die Protest-Aktion hat Ability-Watch organisiert.
Ability-Watch ist eine Organisation für Menschen mit Behinderung.
Eine Organisation ist eine Gruppe von Menschen.
Die Menschen arbeiten zusammen für ein Ziel.
Simone Fischer hat danach etwas auf Facebook geschrieben.
Sie schrieb: Die Absage ist enttäuschend.
Aber auch der alte Entwurf war nicht gut genug.
Ein Entwurf ist ein erster Plan.
Er zeigt, wie ein Gesetz aussehen soll.
Der Plan hatte zu viele Lücken.
Er hat die Rechte von Menschen mit Behinderung nicht genug geschützt.
Es braucht ein stärkeres Gesetz.
Bei der Protest-Aktion haben Menschen eine klare Botschaft gezeigt.
Eine Botschaft ist eine wichtige Aussage.
Sie soll anderen Menschen etwas mitteilen.
Die Botschaft war: Barriere-Freiheit ist kein Luxus.
Barriere-Freiheit bedeutet: Alle Menschen können etwas benutzen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Zum Beispiel beim Arzt, im Café oder beim Einkaufen.
Das ist ein Recht.
Dafür braucht es ein verbindliches Gesetz.
Verbindlich bedeutet: Alle müssen sich daran halten.
Es ist eine Pflicht.
Simone Fischer hat auf Facebook mehr dazu geschrieben.
Den Beitrag findest du hier:
Facebook-Seite von Simone FischerWilfried Oellers ist Sprecher bei der CDU/CSU.
Ein Sprecher redet für eine Gruppe.
Er erklärt, was die Gruppe denkt.
Er spricht für die Rechte von Menschen mit Behinderung.
Am 17. April 2026 war er in der Radio-Sendung Wort-Wechsel.
Dort sprach er über das BGG.
Die Sendung kannst du hier hören:
Radio-Sendung Wort-Wechsel zum Thema Barriere-FreiheitHeike Heubach ist bei der SPD im Bundes-Tag.
Sie ist Beauftragte für Menschen mit Behinderung.
Eine Beauftragte kümmert sich besonders um ein Thema.
Sie hat dafür einen besonderen Auftrag.
Sie hat ein Video veröffentlicht.
Im Video erklärt sie den Stand zum BGG.
Das Video findest du hier:
Video-Botschaft von Heike Heubach auf Facebook
Foto: Axel Dressel
Berlin (kobinet) Am 16. April 2026 sollte im Bundestag über die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes gesprochen werden. Kurzfristig wurde der Punkt von der Tagesordnung genommen. "Das ist enttäuschend – und es löst das eigentliche Problem nicht. Denn schon der vorliegende Entwurf hätte nicht ausgereicht: Zu wenig Verbindlichkeit, zu wenig Fortschritt, zu große Lücken im Alltag vieler Menschen. Er bleibt deutlich hinter dem Alltag und den Anforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention zurück. Ich war heute bei der Protestaktion vor dem Bundestag – und die Botschaft war sehr klar - Menschen mit Behinderungen haben deutlich gemacht, worum es geht: Barrierefreiheit ist kein abstraktes Thema. Es geht um ganz konkrete Teilhabe – beim Arztbesuch, beim Einkaufen, im Café, im öffentlichen Raum. Barrierefreiheit ist kein Luxus und kein 'Nice-to-have'." So heißt es in einem Facebook-Post der Bundestagsabgeordneten der Grünen, Simone Fischer, im Nachgang der von AbilityWatch organisierten Protestaktion am 16. April 2026 vor dem Reichstag.

Foto: Axel Dressel
Berlin (kobinet) Am 16. April 2026 sollte im Bundestag über die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes gesprochen werden. Kurzfristig wurde der Punkt von der Tagesordnung genommen. "Das ist enttäuschend – und es löst das eigentliche Problem nicht. Denn schon der vorliegende Entwurf hätte nicht ausgereicht: Zu wenig Verbindlichkeit, zu wenig Fortschritt, zu große Lücken im Alltag vieler Menschen. Er bleibt deutlich hinter dem Alltag und den Anforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention zurück. Ich war heute bei der Protestaktion vor dem Bundestag – und die Botschaft war sehr klar - Menschen mit Behinderungen haben deutlich gemacht, worum es geht: Barrierefreiheit ist kein abstraktes Thema. Es geht um ganz konkrete Teilhabe – beim Arztbesuch, beim Einkaufen, im Café, im öffentlichen Raum. Barrierefreiheit ist kein Luxus und kein 'Nice-to-have'." So heißt es in einem Facebook-Post der Bundestagsabgeordneten der Grünen, Simone Fischer, im Nachgang der von AbilityWatch organisierten Protestaktion am 16. April 2026 vor dem Reichstag.




