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Große Betroffenheit nach Tod von Matthias Vernaldi

Foto zeigt Matthias Vernaldi mit Beatmungerät
Vernaldis Profilbild bei Facebook
Foto: Matthias Vernaldi

Berlin (kobinet) Nachdem sich die Nachricht vom Tod von Matthias Vernaldi verbreitet hat, ist die Betroffenheit über den Verlust dieses engagierten und kritischen Geistes der Behindertenbewegung groß. So zum Beispiel bei Dr. Martin Theben und den Organisator*innen der behindert und verrückt feiern Pride Parade.

„Seelische Abartigkeit“ soll aus Strafgestzbuch gestrichen werden

Bild von Jürgen Dusel
Portrait Jürgen Dusel am 14082018 in Berlin. ( © Henning Schacht Leuthener Str. 1 – D 10829 Berlin – phone (+49) 0177 6443393 -www.berlinpressphoto.de )
Foto: Henning Schacht

Berlin (kobinet) Jürgen Dusel begrüßt die geplanten Änderungen in § 20 Strafgesetzbuch (StGB) und entsprechend in § 12 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG), die heute im Bundeskabinett behandelt werden sollen. Bereits seit längerem hatte der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung kritisiert, dass die Paragraphen § 20 StGB und in § 12 OWiG, die Regelungen zur Schuldunfähigkeit und Verantwortlichkeiten von Taten enthalten, die diskriminierenden und abwertenden Begrifflichkeiten „Schwachsinn“ und „schwere andere seelische Abartigkeit“ verwenden.

Costa Rica – der Beweis

Dr. Sigrid Arnade vor Glaswand mit Grundgesetz
Sigrid Arnade vor der Glaswand mit dem Grundgesetz
Foto: Rolf Barthel

Paris (kobinet) Von einem Zwischenstopp am Pariser Flughafen meldete sich heute Dr. Sigrid Arnade zu Wort, die einige Wochen in Costa Rica weilte. Neben der berauschenden Natur überraschte und faszinierte sie und ihren Mann dort die weit verbreitete Barrierefreiheit. Ihrem Kommentar für die kobinet-nachrichten ist also zu entnehmen, dass sie mit einigen Ideen und Schwung zurück nach Deutschland kommen wird, wenn sie einen Ersatzflug für den ausgefallenen Flug von Paris nach Berlin bekommt.

Drei Jahre Cannabis als Medizin – noch viel zu tun

Cannabis-Pflanze
Cannabis-Pflanze
Foto: public domain

Berlin/Halle (kobinet) Zum dritten Jahrestag des Inkrafttretens des Cannabis-als-Medizin-Gesetzes macht Kirsten Kappert-Gonther, Sprecherin für Drogenpolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen deutlich, dass es hier noch einiges zu tun gibt und für die Betroffenen noch viele Probleme bestehen. Für die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag hat sich damit auf jeden Fall einiges zum Besseren verändert.

Linke fordert Gesundheitsversorgung für alle

Logo Fraktion DIE LINKE Im Bundestag
Logo Bundestagsfraktion DIE LINKE
Foto: Fraktion DIE LINKE

BERLIN (kobinet) Mit einem Antrag unterstreicht die Linksfraktion ihre Forderung nach einer guten Gesundheitsversorgung für alle – auch für Menschen ohne Krankenversicherung oder Leute mit Beitragsschulden.

Sportlich auf Augenhöhe

Schülerinnen und Schüler beimErlebnis Rollstuhlbasketball
Erlebnis Rollstuhlbasketball
Foto: Projekt „We will rollyou“

TAUFKIRCHEN (kobinet) In der staatlichen Realschule inTaufkirchen erlebten Schülerinnen und Schüler in einem zweistündigen Workshop eine sportliche Begegnung auf Augenhöhe. Im Rahmen des Projektes „We Will Roll You – Rollstuhlbasketball macht Schule“ wurde durch die Trainer von RBB München eine Sportgruppe aus Fußballtalenten unabhängig von Alter, Geschlecht, Behinderung, und auch ohne Vorkenntnisse im Basketball, von dem Potential und den Möglichkeiten des Rollstuhlbasketballs überzeugt.

Wunderbares Leuven

An der Stadtbibliothek Leuven
An der Stadtbibliothek Leuven
Foto: Milo-Profi / Arthur Los

LEUVEN (kobinet) Mit dem Frühling beginnt nun auch wieder die Zeit der Ausflüge und der Fahrten in den Urlaub. Viele unserer Leserinnen und Leser haben ihre Ziele für Reisen in diesem Jahr vermutlich bereits ausgewählt und gebucht. Andere vielleicht noch nicht. Gemensam mit Partnern des Internetportals „Barrierefreier Tourismus Info“ möchten wir deshalb in einer kurzen Serie auch in diesem Frühjahr wieder Anregungen geben, wohin man Ausflüge unternehmen und reisen könnte. Bei diesen Empfehlungen haben wir uns auf ausgewählte Reiseziele konzentriert, die weitgehend barrierefrei sind oder zumindest gut über noch bestehende Barrieren informieren. Heute geht es mit Unterstützung von Pieter Ghijsels in die belgische Stadt Leuven.

Fragen von Markus Igel in Zeiten des Coronavirus

Markus Igel
Markus Igel
Foto: privat

Bad Kreuznach (kobinet) Die kobinet-nachrichten bekommen derzeit immer wieder Fragen von behinderten Menschen, was auf sie zukommen könnte, wenn sie vom Coronavirus infiziert sind. Ist das Krankenhaus und die entsprechenden Einrichtungen für mich barrierefrei? Wie ist es dann mit der Assistenz im Krankenhaus oder „wo kriege ich passende Informationen für meine Situation? Markus Igel, der seine Assistenz als behinderter Arbeitgeber organisiert, hat ebenfalls einige Fragen formuliert, die evtl. auch für andere Arbeitgeber*innen von Persönlichen Assistent*innen wichtig werden könnten.

Barrierefreiheit für Gehörlose keine Priorität

Sören Pellmann
Sören Pellmann
Foto: Sören Pellmann

Berlin (kobinet) Die gestrige Pressekonferenz zum Corona-Virus mit Gesundheitsminister Jens Spahn zeigte nach Ansicht von Sören Pellmann, Sprecher für Inklusion und Teilhabe der Fraktion DIE LINKE. im Deutschen Bundestag. erneut, dass Barrierefreiheit keinerlei Priorität hat. Die fehlende Gebärdensprachdolmetschung der Pressekonferenz führe dazu, dass gehörlose Menschen die verifizierten Informationen der Bundesregierung zum Corona-Virus nicht wahrnehmen können.

Mit anderen Augen zum Frauentag

Bild von Jennifer Sonntag
Bild von Jennifer Sonntag
Foto: privat

Leipzig (kobinet) Mit anderen Augen äussert sich die Inklusionsbotschafterin und Journalistin Jennifer Sonntag im mdr-Magazin Selbstbestimmt regelmäßig zu Themen der Zeit. Den internationalen Frauentag hat sie in der am Sonntag ausgestrahlten Sendung dazu genutzt, sich mit „wertschätzenden Empowermentgrüßen“ speziell an Frauen mit Behinderungen zu wenden.

Trauer um Matthias Vernaldi

Foto zeigt Matthias Vernaldi mit Beatmungerät
Vernaldis Profilbild bei Facebook
Foto: Matthias Vernaldi

Berlin (kobinet) Die Nachricht über den Tod von Matthias Vernaldi hat große Trauer bei vielen Einzelpersonen und Organisationen der Behindertenbewegung ausgelöst. Die ersten Kommentare zum Tod von Matthias Vernaldi auf Facebook zeigen, wie vielfältig die Verbindungen zu ihm waren und was er alles angestoßen hat. Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland, für die Matthias Vernaldi vor allem in Gesundheitsfragen immer wieder aktiv war, dankte ihm für sein langjähriges und unermüdliches Engagement trotz zunehmend schwindender Kräfte.

Coronavirus beschäftigt zunehmend auch behinderte Menschen

Symbol Fragezeichen
Symbol Fragezeichen
Foto: ht

Kassel (kobinet) Die Coronavirus-Epidemie ist mit heute vermeldeten über 1.100 Infizierten in Deutschland mittlerweile nicht nur in vielen Bereichen unseres Lebens angekommen, sondern beschäftigt auch zunehmend behinderte Menschen. Dies reicht von Barrieren bei Notfallinformationen, über erste behinderte Menschen, die in Quarantäne sind, bis zu Fragen, ob Veranstaltungen wie geplant stattfinden bzw. welche Auswirkungen die Epidemie auf Menschen haben könnte, die Persönliche Assistenz nutzen. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul gibt einen Überblick über einzelne Meldungen.

Zweiter Onlinekongress zur schulischen Inklusion kommt

Emoji Inklusion der Aktion Mensch
Emoji Inklusion
Foto: Aktion Mensch

BERLIN (kobinet) Ab Mitte dieser Woche gibt es online den zweiten Kongress zur schulischen Inklusion. Dabei werden wichtige Punkte dieses Themas in 28 Interviews zur schulischen Inklusion behandelt.

Jürgen Dusel kritisiert Barrieren bei Notfallinformationen

Jürgen Dusel
Porträtfoto Jürgen Dusel
Foto: Rolf Barthel

Berlin (kobinet) Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung Jürgen Dusel kritisiert, dass im Falle von besonderen Situationen oder auch Notfallsituationen kaum barrierefreie Informationen verfügbar sind. Insbesondere taube Menschen, Menschen mit Hörbeeinträchtigungen oder Menschen mit Lernschwierigkeiten hätten wenig Chancen, selbstständig an Informationen zu kommen – wie zum Beispiel im aktuellen Fall des Coronavirus.

Keine behinderten Beschäftigten – mehr Ausgleichsabgabe

Jens Beeck
Jens Beeck
Foto: Jens Beeck

Berlin (kobinet) Mittels einer kleinen Anfrage im Deutschen Bundestag hat sich der teilhabepolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Jens Beeck, zusammen mit einigen Fraktionskolleg*innen der FDP-Bundestagsfraktion über die Entwicklung der Situation behinderter Menschen auf dem Arbeitsmarkt erkundigt. Aus der Antwort der Bundesregierung leitet der Abgeordnete ab, dass es eine „neue Ausgleichsabgabe für Unternehmen, die keinem einzigen Menschen mit Behinderung eine Chance geben wollen“, geben muss.

Aktion Down Syndrom hat viele Gesichter auf Bremer Marktplatz

Symbol Info
Symbol Info i
Foto: ht

Bremen (kobinet) Unter dem Motto „Down-Syndrom hat viele Gesichter“ lädt der Verein von Eltern für Kinder mit Trisomie 21 in Bremen und umzu 21 Hoch 3 am 21. März um 12:00 Uhr auf den Bremer Marktplatz zu einer Aktion zum Welt-Down-Syndrom-Tag ein. Dabei wollen die Veranstalter*innen die Vielfalt dieser genetischen Besonderheit betonen und das Leben mit oder ohne Down Syndrom feiern.

Meilenstein für barrierefreie grenzüberschreitende Mobilität

Yvonne Wenner vom CBF Südpfalz mit Virtual Reality Brille
Yvonne Wenner vom CBF Südpfalz mit Virtual Reality Brille
Foto: Matthias Rösch

Reichshoffen (kobinet) „Wir freuen uns, dass die neuen Fahrzeuge gut auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen ausgerichtet sind. Das Projekt wird ein Meilenstein für barrierefreie und grenzüberschreitende Mobilität in der Region sein.“ So äussterten sich der rheinland-pfälzische Landesbehindertenbeauftragte Matthias Rösch und Werner Schreiner, der Beauftragter der Ministerpräsidentin für grenzüberschreitende Zusammenarbeit, nach einem Besuch in der Produktionsstätte von Alstom im elsässischen Reichshoffen. Dort werden die neuen Fahrzeuge für die zukünftigen grenzüberschreitenden Bahnverkehre hergestellt.

Ausschreibung für Forschung zum Entgeltsystem in Werkstätten

Logo des BMAS
Logo des BMAS
Foto: BMAS

Berlin (kobinet) Innerhalb von vier Jahren soll geprüft werden, wie ein transparentes, nachhaltiges und zukunftsfähiges Entgeltsystem für Werkstätten für behinderte Menschen entwickelt werden kann. Das ist der Auftrag des Deutschen Bundestag, so dass nun die Ausschreibung für ein Forschungsvorhaben zum Entgeltsystem in Werkstätten vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) erfolgt ist. Am 17. März endet die Frist für die Einreichung von Interessenbekundungen für die Durchführung eines solchen Forschungsvorhabens.

Annette Standop auf Platz 1 der Grünen in Bonn gewählt

Dr. Annette Standop
Dr. Annette Standop
Foto: pvirat

Bonn (kobinet) Dass behinderte Menschen durchaus auch die erste Geige bei Kommunalwahlen spielen können, das hat Dr. Annette Standop aus Bonn gestern bewiesen. Die Stadtverordnete, die sich auch als Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik der Grünen engagiert, wurde gestern im ersten Wahlgang zur Spitzenkandidatin der Bonner Grünen für die Kommunalwahl am 13. September 2020 gewählt.

Glückwünsche und Forderungen zum Frauentag

Blumen und Landschaft
Blumen und Landschaft
Foto: Hubertus Thomasius

BERLIN (kobinet) Anlässlich des heutigen Internationalen Frauentages gibt es von vielen Seiten Glückwünsche und Wortes des Dankes an die Frauen. Zugleich werden jedoch ebenso breit Forderungen danach gestellt, endlich deutliche Schritte für eine wirkliche Gleichstellung der Geschlechter voranzugehen.

Weibernetz fordert Diversity im Gleichstellungsjahr 2020

Brigitte Faber vom Weibernetz
Brigitte Faber
Foto: Weibernetz

Kassel (kobinet) Anlässlich des heutigen Internationalen Frauentags fordert die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz einen durchgehenden Diversity-Ansatz im Gleichstellungsjahr 2020. „Nachdem Bundesministerin Dr. Giffey das Jahr 2020 als Gleichstellungsjahr ausgerufen hat, ist es aus Sicht behinderter Frauen wichtig, dass bei der Erarbeitung einer Gleichstellungsstrategie die Lebenssituation aller Frauen in den Blick genommen wird“, fordert Brigitte Faber, Projektleiterin im Weibernetz.

Berlinische Galerie weiter auf dem Weg zum inklusiven Museum

Beim Kunstgespräch in Deutscher Gebärdensprache
Beim Kunstgespräch in Deutscher Gebärdensprache
Foto: Pascal-Rohe

BERLIN (kobinet) Die Berlinische Galerie arbeitet weiterhin aktiv daran, sich zu einem inklusiven Museum zu entwickeln. Um hörbeeinträchtigten Menschen einen Zugang zu den Dauer- und Sonderausstellungen zu ermöglichen, werden alle Eröffnungen und Wochenendführungen mit Übersetzung in DGS angeboten.

Special Olympics Berchtesgaden 2020 von Unified Gedanken geprägt

Gruppenfoto bei der Übergabe der Special Olympics Fahne aus Berchtesgaden an Berlin
Bei der Übergabe der Special Olympics Fahne aus Berchtesgaden an Berlin
Foto: SOD/Anna Spindelndreier

BERCHTESGADEN (kobinet) Für die gestern beendeten Nationalen Winterspiele für Menschen mit geistiger Behinderung im Berchtesgadener Land konnten die Veranstalter von Special Olympics Deutschland (SOD) eine positive Bilanz ziehen. Auch die witterungsbedingten Herausforderungen sowie die Auflagen und die Kommunikation bezüglich des Corona-Virus wurden gemeinsam mit der Gemeinde, der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH und den örtlichen Behörden gut gemeistert

Mit Tandem zur Paralympics nach Tokio

Vorderseite des Flyers mit Hinweisen auf die Veranstaltungen beim Start
Vorderseite des Flyers
Foto: Jürgen Pansin / Sven Marx

BERLIN (kobinet) Mit dem Tandem 15.000 Kilometer zu den Paralympics 2020 nach Tokio radeln, das haben sich Jürgen Pansin vom Berliner Blinden- und Sehbehindertensportvereins von 1928 (BBSV) und Sven Marx vorgenommen. Und heute geht es los !

Poster der Woche: Portät eines Kindes

Poster: Kind, das seine Mamis mag
Poster: Kind, das seine Maimis mag
Foto: Kassandra Ruhm

Bremen (kobinet) „Portrait eines Kindes mit langen, hellroten, leicht strubbeligen Haaren. Sein Text: Am allerliebsten auf der Welt mag ich Mama, Mami und meine kleine Schwester. Und mich selbst!“ So beschreibt Kassandra Ruhm ihr zehntes Poster der Woche aus ihrer Reihe „bunt ist schöner“ – eine Poster-Serie über Vielfalt und Inklusion, die sich für Respekt vor unterschiedlichen Lebensweisen einsetzt.

Coronavirus: Zwischen angemessenen Vorkehrungen und Hamsterkäufen

Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul
Foto: Franziska Vu ISL

Kassel (kobinet) kobient-Redakteur Ottmar Miles-Paul verfolgt seit einigen Wochen die Entwicklung und Berichterstattung zum Coronavirus. Da dieses Thema mittlerweile auch behinderte Menschen betrifft beschäftigt er sich in seinem Kommentar mit der aktuellen Situation in Sachen Corinavirus-Epidemie zwischen angemessenen Vorkehrungen und Hamsterkäufen.

Finanzierung Gebärdensprachdolmetschung

Grafik zeigt Symbol für Deutsche Gebärdensprache
Grafik zeigt Symbol für Deutsche Gebärdensprache
Foto: gemeinfrei

FRANKFURT / MAIN (kobinet) Anlässlich des Internationalen Frauentages weist das Hessische Koordinationsbüro für Frauen mit Behinderungen darauf hin, dass eine unbürokratische Finanzierung einer Kommunikationsassistenz erforderlich ist, wenn sie Maßnahmen der Soforthilfe nach Vergewaltigung, die Beratung und Unterstützung im Frauenhaus oder in den Hessischen Frauenberatungsstellen benötigen. Nur so kann gehörlosen Mädchen und Frauen derselben Zugang zum Hessischen Beratungs- und Unterstützungssystem ermöglicht werden wie Frauen ohne Behinderung.

Brandenburg Havel – die Wiege der Mark

Altes Rathaus mit Roland in Brandenburg Havel
Altes Rathaus mit Roland
Foto: H. Smikac

BRANDEBURG an der Havel (kobinet) Mit dem Frühling beginnt nun auch wieder die Zeit der Ausflüge und des Reisens in den Urlaub. Viele unserer Leserinnen und Leser haben ihre Ziele für Reisen in diesem Jahr vermutlich bereits ausgewählt und die Reisen gebucht. Andere vielleicht noch nicht. Gemensam mit Partnern des Internetportals „Barrierefreier Tourismus Info“ möchten wir deshalb in einer kurzen Serie auch in diesem Frühjahr wieder Anregungen geben, wohin man Ausflüge unternehmen und Reisen könnte. Bei diesen Empfehlungen haben wir uns auf ausgewählte Reiseziele konzentriert, die weitgehend barrierefrei sind oder zumindest gut über noch bestehende Barrieren informiern. Heute geht es dann also gedanklich in die Stadt Brandenburg an der Havel.

Infos zum Corona-Virus in Gebärdensprache

DGS Logo
DGS Logo
Foto: DGS gemeinfrei

Essen / Wien (kobinet) Nachdem die kobinet-nachrichten gestern über die Kritik der Gehörlosen-Verbände an mangelnden Informationen zur Corona-Virus-Epidemie in Gebärdensprache berichtet hatten, haben die Redaktion einige Hinweise auf Angebote erreicht, die zeigen, dass es auch anders geht. Vor allem in Österreich scheint man da wieder einmal ein paar Schritte in Sachen barrierefreie Information weiter zu sein, als in Deutschland.

Kooperation für Ausbildungs- und Arbeitsplätze im Saarland

Flagge Bundesland Saarland
Flagge Bundesland Saarland
Foto: Gemeinfrei, public domain

Saarbrücken (kobibnet)

Saarbrücken (kobibnet) Eine Million Euro sollen im Saarland zur Schaffung von 30 neuen Ausbildungsplätzen und 70 neuen Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung in die Hand genommen werden. Hierfür hat die saarländische Sozialministerin Monika Bachmann gestern zusammen mit Heidrun Schulz, der Vorsitzenden der Geschäftsführung der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit, und Patrik Lauer, dem Vorsitzenden des Saarländischen Landkreistages, eine Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet.

Selbstbestimmt Leben vor selbstbestimmt Sterben

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Wien (kobinet) Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur „geschäftsmäßigen Sterbehilfe“ wurde nicht nur hierzulande bei einer Reihe von Behindertenverbänden sehr kritisch aufgenommen, sondern gibt auch im Ausland Anlass zur ernsten Besorgnis. Mit der klaren Aussage „Selbstbestimmt Leben vor selbstbestimmt Sterben“ hat beispielsweise die Dachorganisation der Selbstbestimmt Leben Initiativen Österreich die Herausforderung auf den Punkt gebracht.

Hamstern von Desinfektionsmitteln muss ein Ende finden

Logo Aktion Mensch
Logo der Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Die Aktion Mensch tritt gegen das Hamstern von Desinfektionsmitteln ein und weist darauf hin, dass viele Menschen aufgrund chronischer Erkrankungen, Alter oder Behinderungen auf Desinfektionsmittel oder Schutzmasken angewiesen sind.

Wie Behinderte im Alter leben wollen

Marc Szymkowiak mit Rollstuhl auf dem Balkon
Marc Szymkowiak mit Rollstuhl auf dem Balkon
Foto: LWL/Martin Steffen

MÜNSTER (kobinet) Forscher der Katholischen Hochschule NRW in Münster haben zusammen mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe und dem Landesverband Lebenshilfe NRW untersucht, wie Menschen mit Behinderung im Alter leben wollen – und was Anbieter von Unterstützung tun können, damit das auch Realität werden kann.

Prozess für Empfehlungen für Leichte Sprache gestartet

Logo: Halt! Bitte Leichte Sprache
Logo: Halt! bitte leichte Sprache
Foto: Mensch zuerst

Berlin (kobinet) „Die Vorzeichen in Sachen Partizipation waren schlecht, der Anfang äusserst holprig, aber nun sind wir auf dem Weg und vertrauen auf eine barrierefreie Zusammenarbeit auf Augenhöhe für die Entwicklung von Empfehlungen zur Leichten Sprache“, so fasste eine Teilnehmerin die Kick-off Veranstaltung des DIN SPEC-Projektes zum Thema „Empfehlungen für Deutsche Leichte Sprache“ in Berlin zusammen. Am Dienstag hatten sich dafür ca. 80 Menschen aus verschiedenen Zusammenhängen in Berlin getroffen.

Heike Werner weiterhin Sozialministerin in Thüringen

Heike Werner
Heike Werner
Foto: Sozialministerium Thüringen

Erfurt (kobinet) Nach der gestrigen Wahl von Bodo Ramelow zum Ministerpräsidenten von Thüringen im dritten Wahlgang hat dieser im Anschluss auch die Minister*innen für die einzelnen Ressorts ernannt. Das Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie wird demnach auch weiterhin von Heike Werner von den LINKEN geführt.

Coronavirus Epidemie – Informationsdefizit bei gehörlosen Menschen

Symbol Gebärdensprache
DGS Symbol Gebärdensprache
Foto: public domain

Berlin (kobinet) Wenn in den USA und vielen anderen Ländern Pressekonferenzen oder Berichte über Katastrophen im Fernsehen gesendet werden, ist es in der Regel selbstverständlich, dass dies auch in Gebärdensprache gedolmetscht wird. Nur in Deutschland scheint so etwas selbst in Zeiten der Coronavirus-Epidemie nicht machbar zu sein. Für Daniel Büter vom Deutschen Gehörlosen-Bund ist dies ein untragbarer Zustand und eine krasse Verletzung der UN-Behindertenrechtskonvention, wie er gestern bei der Verbändekonsultation des Deutschen Instituts für Menschenrechte unter großem Beifall erklärte.

Behindertenpolitische Wahlprüfsteine zur Kommunalwahl in Würzburg

Logo von WüSL
Logo von WüSL
Foto: WüSL

Würzburg (kobinet) Der Verein WüSL – Selbstbestimmt Leben Würzburg hat an die Würzburger Parteien und Gruppierungen, die für die Stadtratswahlen am 15. März antreten, 10 Fragen als Wahlprüfsteine gestellt. Die Fragen reichen quer durch behindertenpolitische Themen von Barrierefreiheit beim Wohnen und Verkehr über Bildung und Arbeit bis zu kultureller und gesellschaftlicher Teilhabe in einer inklusiven Gesellschaft. Die Antworten und weitere Informationen zur Kommunalwahl sind nun auf der Homepage von WüSL unter https://wuesl.de/kommunalwahl-2020/ eingestellt.

Ein morsches Licht – neuer Lyrikband von Anke Glasmacher

Cover des Buches Ein morsches Licht
Cover des Buches Ein morsches Licht
Foto: ELIF Verlag

Köln (kobinet) Kobinet-Korrespondentin Anke Glasmacher berichtet nicht nur seit vielen Jahren von der Berlinale, sondern schreibt auch Gedichte. Ihr mittlerweile vierter Lyrikband „Ein morsches Licht“ ist nun im ELIF VERLAG erschienen. Heute Abend am 5. März ab 20:00 Uhr ist in Köln die Buchpremiere.

Sterben nach Marktregeln?

Foto zeigt Margit Glasow
Margit Glasow
Foto: Margit Glasow

Berlin (kobinet) Persönlichkeiten aus der Linkspartei haben die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes vom 26. Februar auf das Schärfste krisitiert, erfuhr kobinet heute von der Inklusionsbeauftragten der Partei, Margit Glasow. Durch dieses Urteil werde das im Dezember 2015 eingeführte Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung für verfassungswidrig und der Paragraf 217 im Strafgesetzbuch für nichtig erklärt.