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Hamstern von Desinfektionsmitteln muss ein Ende finden

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Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Die Aktion Mensch tritt gegen das Hamstern von Desinfektionsmitteln ein und weist darauf hin, dass viele Menschen aufgrund chronischer Erkrankungen, Alter oder Behinderungen auf Desinfektionsmittel oder Schutzmasken angewiesen sind.

"Wir nehmen die Sorgen und Ängste der Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus ernst – Hamsterkäufe sind aber die falsche Reaktion. Wir appellieren daran, auch an die Menschen zu denken, die Desinfektionsmittel dringend brauchen, um gesund zu bleiben“, sagt Christina Marx, Leiterin der Aufklärung bei der Aktion Mensch.

Joel Rombey ist so ein Mensch. Der 24-Jährige erlitt im Alter von 17 Jahren durch einen Kopfsprung in flaches Gewässer einen schweren Unfall. Seitdem ist er vom Hals abwärts querschnittsgelähmt und Tetraplegiker. Seine Atemfunktion ist stark eingeschränkt. Ein Infekt wäre für ihn lebensbedrohlich. Er braucht Desinfektionsmittel, um sich zu schützen. "Sinnlos gehortete Desinfektionsmittel könnten an anderer Stelle Leben retten. Ich hoffe, dass das Hamstern oder noch schlimmer das Profitschlagen aus Desinfektionsmitteln bald ein Ende findet”, so sein dringender Appell.

Link zum Interview der Aktion Mensch mit Joel Rombey

Bonn (kobinet) Kategorien Nachricht