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Linke fordert Gesundheitsversorgung für alle

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Foto: Fraktion DIE LINKE

BERLIN (kobinet) Mit einem Antrag unterstreicht die Linksfraktion ihre Forderung nach einer guten Gesundheitsversorgung für alle - auch für Menschen ohne Krankenversicherung oder Leute mit Beitragsschulden.

Viele Menschen in Deutschland erhielten nur Leistungen unterhalb des Notwendigen oder hätten gar keinen Anspruch auf medizinische Versorgung, heißt es dazu in einem Antrag der Bundestagsfraktion. Dies betreffe vor allem Obdachlose, Wohnungslose, Illegalisierte, Geflüchtete, Asylsuchende sowie erwerbslose Menschen aus EU-Mitgliedsstaaten.

Die Abgeordneten fordern in ihrem Antrag unter anderem einen Härtefallfonds für die Behandlung von Menschen ohne Absicherung im Krankheitsfall.

Ferner sollten bundeseinheitliche Regelungen für die Einführung eines anonymen Krankenscheins zur Versorgung von Unversicherten oder Illegalisierten im Regelversorgungssystem geschaffen werden.

Allen mittellosen Personen mit Beitragsschulden in der Gesetzlichen und Privaten Krankenversicherung (GKV/PKV) sollte ein dauerhafter Schuldenerlass gewährt werden.

Ferner sollte die Mindestbemessung bei freiwillig Kranken- und Pflegeversicherten, auch Selbstständigen, auf 450 Euro abgesenkt werden.

Der gesamte Antrag zu diesen Forderungen sowie die Begründungen der Bundestagsfraktion der Linken kann HIER nachgelesen werden.

BERLIN (kobinet) Kategorien Nachricht