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Momentaufnahme 186

Blick auf Mosel  beim Sonnenuntergang
Blick auf Mosel
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Hoffnung durch einen Stern ausdrücken, die Sehnsucht der Seele durch einen strahlenden Sonnenuntergang. (Vincent van Gogh)

Zentrum für Inklusive Bildung an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg eröffnet

Personen auf einer Bühne bei der Eröffnung des Annelie-Wellensiek-Zentrums für inklusive Bildung
Bei der Eröffnung des Annelie-Wellensiek-Zentrums für inklusive Bildung
Foto: Sabine Arndt

HEIDELBERG (kobinet) An der Pädagogischen Hochschule Heidelberg wurde gestern gemeinsam mit Wissenschaftsministerin Theresia Bauer das Annelie-Wellensiek-Zentrum für Inklusive Bildung (AW-ZIB) eröffnet. In diesem bundesweit einmalig Zentrum bringen sich Menschenals Bildungsfachkräfte selbst in die Hochschullehre ein, die als kognitiv beeinträchtigt gelten und eine dreijährige Vollzeitqualifizierung erfolgreich abgeschlossen haben.

Ein Viertel der Hausarztpraxen barrierefrei

Medikamente mit Spritzen
Medikamente mit Spritzen
Foto: Rolf Barthel

BERLIN (kobinet) Von den Hausarztpraxen in Deutschland verfügen derzeit rund 26 Prozent über einen uneingeschränkt barrierefreien Zugang. Das ist aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion der Grünen zu erfahren.

Poster der Woche: rund bunt schön

Poster der Woche: rund bunt schön
Poster der Woche: rund bunt schön
Foto: Kassandra Ruhm

Bremen (kobinet) „Zwei schöne, rundliche, etwas ältere Frauen machen ausgelassen zusammen Blödsinn und lachen glücklich.“ So beschreibt Kassandra Ruhm ihr 42. Poster der Woche aus ihrer Reihe „bunt ist schöner“ – eine Poster-Serie über Vielfalt und Inklusion, die sich für Respekt vor unterschiedlichen Lebensweisen einsetzt.

Wie das mit der Werkstätten-Mitwirkungsverordnung ist

Blaues Paragraphenzeichen auf grauem Grund
Paragraphenzeichen
Foto: H. Smikac

HEIDELBERG (kobinet) Nach Inkrafttreten des Bundesteilhabe-Gesetzes (BTHG) ergeben sich für die Werkstätten-Mitwirkungsverordnung viele neue Aspekte. In einem zweiteiligen Beitrag, welcher im Diskussionsforum „Rehabilitations- und Teilhaberecht“ veröffentlicht wurde, geben die Autoren einen aktuellen Einblick in die Werkstätten-Mitwirkungsverordnung und werfen dabei rechtliche und tatsächliche Fragen auf, die sich in diesem Zusammenhang seit Einführung des Bundesteilhabegesetzes ergeben.

EU-Kommission will soziale Rechte weiter stärken

Flagge der EU
Flagge der EU
Foto: gemeinfrei

BERLIN (kobinet) Im Jahr 2017 hat die Europäische Union ihre Säule der sozialen Rechte formuliert und festgelegt. Wie eine EU-Beamte jetzt gegenüber EURACTIV, dem multimediadienst der EU einräumte, sind mehr Anstrengungen nötig, um tatsächliche Auswirkungen der Strategie im Leben in der Europäischen Union erkennbar zu machen. Aus diesem Grund werde die Kommission Anfang 2021 einen Aktionsplan zur Umsetzung der 20 Schlüsselprinzipien der Europäischen Säule der sozialen Rechte vorlegen.

Ableismus: Problem zwischen Aufwertung und Abwertung

Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: ht

München (kobinet) Als Problem zwischen Aufwertung und Abwertung beschreibt Denise Klein das Thema Ableismus in einem Beitrag für das Online-Magazin ZEITjUNG mit dem Titel „Ableismus – Was ist das ist und was bedeutet das für uns?“

Bremen will Entgelt für Werkstatt-Beschäftigte absichern

Geld
Geld
Foto: Beld

Bremen (kobinet) Während es für die hauptamtlichen Mitarbeiter*innen in den Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) eine Absicherung der Löhne durch den Senat gibt, werde das Entgelt der Werkstattbeschäftigten im Wesentlichen aus den Arbeitsgewinnen der Gewerke finanziert. Die Beschäftigten in den Werkstätten erhalten als Entlohnung im bundesweiten Durchschnitt ca. 214 Euro monatlich. Mit einem gemeinsamen Antrag von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und LINKEN in die Bremische Bürgerschaft wollen die Fraktionen sicherstellen, dass die Entgelte für Werkstattbeschäftigte auch über 2020 hinaus abgesichert werden.

Telefonische Krankschreibung ab 19. Oktober wieder möglich

Infozeichen
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Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Angesichts bundesweit wieder steigender COVID-19-Infektionszahlen kurz vor Beginn der Erkältungs- und Grippesaison hat sich der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) erneut auf eine Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung verständigt. Befristet vom 19. Oktober 2020 vorerst bis 31. Dezember 2020 können Patientinnen und Patienten, die an leichten Atemwegserkrankungen leiden, telefonisch bis zu 7 Kalendertage krankgeschrieben werden.

Bundesverfassungsgericht stellt kritische Fragen zur Triage

Schild: Verfassungsbeschwerde Triage
Schild: Verfassungsbeschwerde Triage
Foto: AbilityWatch

Hameln/Berlin (kobinet) Das Bundesverfassungsgericht hat infolge der von AbilityWatch unterstützten Verfassungsbeschwerde Fragen zur Triage und den damit verbundenen Abwägungsentscheidungen an unterschiedliche Institutionen versandt. Im Juli hatten neun Personen der sogenannten Corona-Risikogruppe die Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht eingelegt. Sie zielt darauf, dass der Gesetzgeber seiner Schutzpflicht den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern gegenüber nachkommt und verfassungsrechtlich nachprüfbare Prinzipien regelt, nach denen im Fall einer Triage zu entscheiden ist.

Ohrenkuss braucht Hilfe

Foto zeigt Ohrenkuss-Redaktion von 1998
Ohrenkuss-Redaktion von 1998
Foto: Ohrenkuss

Bonn (kobinet) Ein Hilferuf aus Bonn von der Ohrenkuss-Redaktion erreichte heute kobinet. Vor 22 Jahren wurde hier ein Magazin mit jungen Leuten gegründet, die als „geistig behindert“ galten. Durch Corona droht jetzt das Aus.

European Accessibility Act umsetzen

Foto zeigt Jüren Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Inklusion ist kein Schönwetter-Konzept, schreibt Jürgen Dusel heute in seinem Newsletter. Die Probleme einer Gesellschaft, die in „normalen Zeiten“ teilweise übersehen oder verdrängt werden, zeigten sich überdeutlich in Krisenzeiten, so der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen.

Corona-Schnelltests jetzt auch für behinderte Menschen

Ulla Schmidt
Ulla Schmidt
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Was lange währt, wird endlich gut, die Volksweisheit konnte nun auch in Sachen Coronatests zutreffen. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe hatte sich bei Gesundheitsminister Jens Spahn vehement dafür eingesetzt, dass auch Menschen mit Behinderung zur Prävention Schnelltests auf Corona kostenfrei erhalten und nicht nur alte Menschen in Senioren- und Pflegeheimen. Eine entsprechende Verordnung soll das nun sicher stellen.

Traditionelles Kick Off Turnier abgesagt

rotes Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: ht

KÖLN (kobinet) In der Zeit vom 17. bis zum18. Oktober sollte das traditionelle Kick Off Turnier des Rollstuhlbasketball-Clubs des RBC Köln 99ers stattfinden. Leider müssen alle Sportfreunde nun auf die angekündigten sechs spannenden Partien verzichten – das Turnier kann im Jahr 2020 nicht stattfinden.

Bundesverband Rehabilitation fordert Kindergrundsicherung

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BONN (kobient)

BONN (kobient) Jedes fünfte Kind / jeder fünfte Jugendliche lebt in Deutschland in Armut – das ergibt sich aus Zahlen der Bertelsmann-Stiftung. Diese etwa 2,8 Millionen Kinder und Jugendliche sind nach Einschätzung des BDH Bundesverband Rehabilitation eine Zahl, welche eine soziale Haltelinie verlangt. So warnt Ilse Müller, die Vorsitzende dieses Sozialverbands davor, die Verankerung dieser wichtigen sozialen Haltelinie weiterhin auf die lange Bank zu schieben:

Europäische Online-Konferenz zu COVID 19 und Behinderung

Flagge der EU
Flagge der EU
Foto: gemeinfrei

Brüssel/Berlin (kobinet) Das European Disability Forum und die Lebenshilfe laden zu einer Online-Konferenz zum Thema “COVID 19 und Behinderung” am 30. Oktober von 10.30 – 14.30 Uhr ein. Angesichts der massiv steigenden Infektions- und Todeszahlen in vielen Ländern Europas könnte das Thema dieser europäischen Tagung nicht aktueller sein.

Ton-, Sprech-, Seh-, Gebärdenstücke: beHindert & verRückt

Buchcover beHindert & VerRückt
Buchcover beHindert & VerRückt
Foto: Edition assemblage Münster

Hamburg (kobinet) „Was für eine Person stärkend und wichtig ist, ist für eine andere Person Teil von Diskriminierung,“ heißt es im Vorwort von Eliah Lüthi in dem vor Kurzem erschienenen Buch „beHindert & verRückt“. Es entstand in der Nachfolge der gleichnamigen Berliner „pride parade“. Christian Mürner hat für die kobinet-nachrichten die folgende Rezension zu dem Buch verfasst.

Modisch und selbstbewusst

Jennifer Sonntag mit Führhund Paul
Jennifer Sonntag mit Führhund Paul für das MDR-Format „Mit anderen Augen“
Foto: MDR

Leipzig (kobinet) Mode ist für Jennifer Sonntag mehr als Kleidung. Die Journalistin und Inklusionsbotschafterin sieht sie als Ausdrucksform ihrer selbst. Sie umgibt sich seit ihrer Erblindung gern mit Dingen, in die sie sich auch „hineinfühlen“ kann. Im Vorfeld des heutigen Tag des weißen Stockes hat sie dazu einen Beitrag für das MDR-Fernsehmagazin Selbstbestimmt erstellt.

Inklusion beim Landesparteitag der sächsischen LINKEN gestärkt

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Dresden (kobinet) Am 10. Oktober fand im sächsischen Plauen der erste hybride Landesparteitag der sächsischen Linken statt. Hybrid bedeutet: Ein Teil der Delegierten war vor Ort, und ein Teil wurde per Videokonferenz dazugeschaltet. Es war auch der erste Landesparteitag für den Inklusionsbotschafter Birger Höhn, bei dem er in seiner ehrenamtlichen Funktion als Teil des Landesinklusionsbeauftragtenteams vor Ort war. Nach Informationen von Birger Höhn wurde dabei die Inklusion gestärkt.

Corona-infizierte Betreuer arbeiten in Lebenshilfe-Einrichtung weiter

Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul
Foto: Franziska Vu (ISL)

Mellrichstadt/Kassel (kobinet) „Wohnheimerzieher dürfen mit positivem Corona-Test arbeiten“. So lautete eine Schlagzeile vom 13. Oktober im ntv-Corona-Ticker, die kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul aufhorchen ließ. Nachdem er auf einen Bericht in BR24 vom 12. Oktober über die freiwillige und genehmigte Weiterarbeit von ebenfalls infizierten Betreuern in einer Lebenshilfeeinrichtung im unterfränkischen Mellrichstadt aufgrund von Personalnot gestoßen ist, leuchten bei ihm einige Fragezeichen auf, die er in seinem Kommentar aufgreift.

Partizipation behinderter Eltern in Corona-Zeiten

Logo bbe e.V.
Logo Bundesverband behinderten und chronisch kranker Eltern e. V.
Foto: bbe e.V.

Uder (kobinet) „Wie geht Partizipation in Zeiten der Pandemie?“ So lautet der Titel eines derzeit stattfindenden Seminars zur politischen Interessenvertretung von Eltern mit Behinderungen auf Bundesebene. Der Bundesverband behinderter Eltern (bbe) hat zu der in Uder und online vom 11. bis 15. Oktober stattfindenden Veranstaltung eingeladen. Gerade für behinderte Eltern biete die Partizipation bei Online-Veranstaltungen zum Teil erhebliche Erleichterungen, wie kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul heute beim Pressegespräch mit Veranstalter*innen und Teilnehmer*innen erfuhr.

Kinderhilfswerk drängt auf Novellierung des Jugendschutzgesetzes

Blaues Paragraphenzeichen auf grauem Grund
Paragraphenzeichen
Foto: H. Smikac

BERLIN (kobinet) Im Vorfeld der heutigen Sitzung des Bundeskabinetts begrüßt das Deutsche Kinderhilfswerk, dass mit dem Gesetzentwurf zur Novellierung des Jugendschutzgesetzes endlich ein zeitgemäßer Kinder- und Jugendmedienschutz in greifbare Nähe rückt. Dieser Schritt ist nach Einschätzug des Kinderhilfswerkes für Kinder, Jugendliche und Eltern seit vielen Jahren überfällig. Besonders positiv bewertet das Deutsche Kinderhilfswerk die Zielstellung des Gesetzesentwurfs, den Jugendmedienschutz explizit an Vorgaben aus der UN-Kinderrechtskonvention auszurichten.

Europaparlament verurteilt katastrophale Zustände in Langzeitpflegeeinrichtungen

Katrin Langensiepen
Bild von Katrin Langensiepen
Foto: Andi Weiland | andiweiland.de

Brüssel (kobinet) Während der Erklärung der Kommission zur Auswirkung von Covid-19 auf Langzeitpflegeeinrichtung waren sich die Kommission und Europaparlament ungewohnt einig. Beide verurteilten die katastrophalen Folgen der Pandemie in Pflegeeinrichtungen, die menschenunwürdige Isolation von Bewohner*innen und den Mangel an Unterstützung, Schutzmaterial und Testkapazitäten. Dies berichtet die Europaabgeordnete der Grünen Katrin Langensiepen, die einen Untersuchungsausschuss zu diesem Thema fordert.

Sicher und gut informiert durch 2. Corona-Welle kommen

Logo des Deutschen Gehörlosen-Bund
Logo des Deutschen Gehörlosen-Bundes
Foto: Deutscher Gehörlosen-Bund

Berlin (kobinet) Aktuell meldet das Robert-Koch-Institut wieder erhöhte Infektionszahlen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2. Aus diesem Anlass weist der Deutsche Gehörlosen-Bund erneut die Wichtigkeit von Mund-Nasen-Bedeckungen hin. Zudem fordern der Verband nochmal ausdrücklich den barrierefreien Informationszugang für Gehörlose.

Kritik an hohen Zuzahlungen für Sehhilfen

Button: Person mit Blindenstock
Button: Person mit Blindenstock
Foto: public domain

Berlin (kobinet) Mit einer gemeinsamen Pressemitteilung zur „Woche des Sehens“ und zum „Tag des weißen Stockes“ am 15. Oktober kritisieren der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV), der Deutschen Vereins der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf (DVBS) und PRO RETINA Deutschland die hohen Zuzahlungen bei Sehhilfen. Sehbehinderte Menschen benötigten häufig sehr teure Brillengläser, Kontaktlinsen oder Lupen.

Zwei virtuelle Veranstaltungen statt Inklusionstage

BCC beleuchtet mit Aufschrift INKLUSIONSTAGE
BCC beleuchtet mit Inklusionstage
Foto: Martina Scheel

Berlin (kobinet) Angesichts der aktuellen Unwägbarkeiten rund um die COVID-19-Pandemie werden die Inklusionstage in diesem Jahr nicht wie üblich als Präsenzveranstaltung mit mehreren hundert Teilnehmenden durchgeführt werden können. Da die Veranstaltung auch von einem persönlichen Miteinander lebt, wurde daher entschieden, die Inklusionstage in das Frühjahr 2021 zu verschieben. In diesem Jahr finden aber anstelle der Inklusionstage zwei virtuelle Veranstaltungen statt, wie das Bundesministerium für Arbeit und Soziales mitteilte.

Programmieren für Alle

Barrierefreier PC-Arbeitsplatz, Tastatur mit Braille-Zeile und Monitor
Tastatur mit Braille-Zeile und Monitor
Foto: Bente Hansen

Bonn (kobinet) Mit dem „TurtleCoder“ können alle Kinder und Jugendliche spielerisch Programmieren lernen. Die Microsoft-Initiative „Code your Life“ setzt sich mit Unterstützung der Aktion Mensch dafür ein, dass Schüler*innen mit und ohne Behinderung beim digitalen Bildungsprojekt mitmachen können. Darauf hat die Aktion Mensch in ihrem neuesten Newsletter hingewiesen.

Eine Prise weniger Barriere im Zug

Foto zeigt Kay Macquarrie auf dem Bahnhof in Kiel
Kay Macquarrie
Foto: Privat

Berlin (kobinet) Schleswig-Holstein und Hamburg geben jetzt 4,4 Millionen Euro aus, um die Rampenlandschaft in den gekauften 18 Stadler-Zügen etwas weniger abschüssig zu machen. Eine Verschlimmbesserung, meint Kay Macquarrie heute im Blog Barrierefreie Bahn. Ein paar Grad weniger steile Rampen, statt ein niveaugleicher Zugang.

Tipps für Dialysepatienten

Deckblat der neue KfH-Ernährungsbroschüre „Gesund genießen. Gut leben.“
Die neue KfH-Ernährungsbroschüre „Gesund genießen. Gut leben.“
Foto: KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation

NEU-ISENBURG (koinet)

NEU-ISENBURG (koinet) Patietinnen und Patienten können mit einer gesunden Ernährung viel zum Erhalt der Leistungsfähigkeit und zu einer erfolgreichen Behandung beitragen. Das gilt auch für eine Dialysebehandlung. Dabei ist auch hierbei einiges, abweichend von Ernährungsempfehlungen für die allgemeine Bevölkerung, zu beachten. Welche speziellen Empfehlungen das sind, das ist aus der neuen Broschüre des KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation zu erfahren.

Kontraste für mehr Barrierefreiheit

Poller mit farbiger Mütze in der Vogelweide, Barmbek-Süd
Poller mit farbiger Mütze in der Vogelweide, Barmbek-Süd
Foto: BSVH

HAMBURG (kobinet) Der Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) macht in der diesjährigen „Woche des Sehens“ mit einer Aktion darauf aufmerksam, dass Poller durch kontrastreiche Gestaltung dieser Sperranlagen besser vor Unfällen schützen.

Alle pflegebedingten Kosten übernehmen

Porträt Bild Adolf Bauer, SoVD-Präsident
Bild Adolf Bauer, SoVD-Präsident
Foto: SoVD

BERLIN (kobinet) Eine Begrenzung der Eigenanteile wäre nach Worten des Präsident des Sozialverband Deutschland (SoVD) Adolf Bauer ein wichtiger Zwischenschritt, der pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen finanziell erheblich entlasten würde.

Torhüterin Marie Schmidt feiert Liga-Debüt

Torhüterin Marie Schmidt bei ihrem Debüt im Torraum
Torhüterin Marie Schmidt bei ihrem Debüt
Foto: Tomke Koop

HAMBURG / HENNEF (kobinet) Am Wochenende hatte in Hamburg der dritte Spieltag der Blindenfußball-Bundesliga stattgefunden. Die Zuschauerinnen und Zuschauer haben dabei am Borgweg insgesamt vier hochklassige Partien gesehen. Zwei Begegnungen konnten Corona-bedingt nicht ausgetragen werden. Im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft treffen im Rahmen des Saisonfinales am 24. Oktober 2020 in Magdeburg der FC St. Pauli und der MTV Stuttgart aufeinander.

Themenwoche zur Förderung der Aktion Mensch

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Im Rahmen der „Themenwoche Förderung“ der Aktion Mensch stellt diese noch bis zum kommenden Freitag ihre Förderung in den Fokus. Bis zu 1.000 soziale Projekte fördert die Aktion Mensch pro Monat. Doch was genau bedeutet es, wenn die Aktion Mensch ein Projekt mit einer bestimmten Summe fördert? Wer kann gefördert werden? Und wie genau sind die Schritte von der Antragsstellung bis zur Genehmigung?

Diskussion: Wie weiter mit Intensivpflegegesetz

Logo des MAIK
Logo des MAIK
Foto: MAIK

München (kobinet) „Das GKV-IPReG ist verabschiedet. Wie geht es jetzt weiter?“ So lautet das Thema einer Diskussionsrunde mit Prof. Dr. Michael Isfort, Dr. med. A. Hakim Bayarassou, Kordula Schulz-Asche MdB, Marcel Renz, Henriette Cartolano, Dr. Monika Rausch, Constantin Grosch, Dr. med. Martin Bachmann (angefr.) unter der Moderation von Christoph Jaschke. Die Veranstaltung findet am 14. Oktober von 17:00 bis 18:30 Uhr online im Rahmen des Münchner Außerklinischen Intensiv Kongress (MAIK) statt.

Knapp 500 Kündigungen verhindert

Textlogo LWL Für die Menschen, für Westfalen-Lippe
Logo Landesverband Westfalen-Lippe
Foto: LWL Landesverband Westfalen Lippe

Münster (kobinet) Schwerbehinderte Menschen haben einen besonderen Kündigungsschutz. In Westfalen-Lippe ist es Aufgabe des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) über Anträge der Arbeitgeber zur Kündigung eines schwerbehinderten Beschäftigten zu entscheiden. Beim LWL-Inklusionsamt Arbeit gingen 2019 über 2.600 solcher Zustimmungsanträge ein. Darunter waren knapp 1.275 Fälle, bei denen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer nicht einig waren. „Bei diesen streitigen Fällen gelang es dem LWL-Inklusionsamt Arbeit in 39,1 Prozent der Kündigungsschutzverfahren, den Arbeitsplatz des schwerbehinderten Beschäftigten zu erhalten.“ Dies teilte LWL-Sozialdezernent Matthias Münning mit.

ASMK-Amtschefs für Einführung einer Kindergrundsicherung

Portraitfoto des Ministers Manne Lucha
Minister Manne Lucha
Foto: Karin Volz

Mannheim (kobinet) Die Amtschefs der Arbeits- und Sozialministerien der Bundesländer haben sich auf einer Länderkonferenz in Mannheim nahezu einhellig für die Einführung einer Kindergrundsicherung auf Bundesebene ausgesprochen. „Um Kinderarmut wirklich zu bekämpfen, brauchen wir eine Kindergrundsicherung ohne kompliziertes Antragsverfahren, die den Mindestbedarf jedes Kindes deckt und sich daran orientiert, was Kinder und Jugendliche zu einem guten Aufwachsen tatsächlich brauchen“, sagte der baden-württembergische Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha.

All inclusive Podcast zu selbstbestimmter Familienplanung

Banner des Podcast All inclusive der Aktion Mensch
Banner des Podcast All inclusive
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Beim All inclusive Podcast der Aktion Mensch ist diese Woche die Journalistin Mareice Kaiser zum Thema selbstbestimmte Familienplanung zu Gast bei der Moderatorin Ninia LaGrande. Eltern oder Kinder mit Behinderung müssten auch heute noch gegen gesellschaftliche Hürden ankämpfen, heißt es in der Podcast-Ankündigung.

Diskussion: Arbeitnehmerstatus in Werkstätten

Logo reha-recht Rehabilitations- und Teilhaberecht
Logo reha-recht Rehabilitations- und Teilhaberecht
Foto: reha-recht

Heidelberg (kobinet) Die Juristin Sabine Wendt steht derzeit im Diskussionsforum zum Rehabilitations- und Teilhaberecht auf www.reha-recht.de zu einer Diskussion über eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 26.03.2015 zur unionsrechtlichen Auslegung des Arbeitnehmerbegriffs in Bezug auf Beschäftigte in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen zur Verfügung.