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Jüngere Menschen in ambulanter Versorgung bei Corona-Impfung nicht vergessen

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Bonn (kobinet) Die Aktion Mensch appelliert, dass jüngere Menschen, die eine ambulante Versorgung nutzen, bei der Corona-Impfung nicht vergessen werden dürfen. in Deutschland leben nach Informationen der Aktion Mensch rund 600.000 Menschen mit Behinderung unter 60 Jahren mit ambulanter Versorgung selbstbestimmt zuhause. Diese müssten aufgrund ihrer Behinderung und/oder Erkrankung ebenfalls zur Hochrisikogruppe gerechnet werden und dürften deshalb bei der Corona-Impfung nicht vergessen werden.

Dazu gehörten beispielsweise Menschen mit chronischen Erkrankungen und Muskelerkrankungen. Bisher schließen die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) gerade jüngere Menschen mit Behinderung in ambulanter Pflege bei den priorisierten Personengruppe nicht mit ein, kritisiert die Aktion Mensch.

"Diese Menschen, ihre Familien und Assistent*innen befinden sich seit Beginn der Pandemie im März in einem permanenten Lockdown und in strikter Isolation. Jeder Tag, den sie länger auf eine Impfung warten müssen, gefährdet ihr Leben,“ sagt Christina Marx, Leiterin der Aufklärung bei der Aktion Mensch. "Eine Diskriminierung und Benachteiligung derer, die sich ihr Leben selbstbestimmt zuhause gestalten, ist nicht hinnehmbar. Die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission müssen hier überarbeitet werden. Es gibt Risikogruppen – auch unter 60 Jahren."

Bonn (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sagikx8