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Beiträge zur REHAB Karlsruhe jetzt im Internet

Blick in die Ausstellung der  REHAB im Jahr 2019
Bei der REHAB im Jahr 2019
Foto: Messe Karlsruhe / Behrendt und Rausch

KARLSRUHE (kobinet) Die REHAB Karlsruhe gibt es seit dem Jahr 1980. Um die Aussteller auch während der andauernden COVID-19-Pandemie bei der Vorstellung ihrer Produktneuheiten zu unterstützen und Interessierten Informationen über Produktentwicklungen, die die Lebensqualität und Selbstständigkeit von Menschen mit Behinderung steigern, zur Verfügung zu stellen, wurde gemeinsam mit der Rollt.Agentur die Interview-Reihe „Was plant eigentlich …?“ konzipiert.

TDJW bereitet weiteren Spielclubauftakt vor

Logo des TDJW - schwarze Katze mit den Buchstaben TDJW darunter
Logo des TDJW
Foto: TDJW

LEIPZIG (kobinet) Die ersten Theater der Jungen Welt (TDJW) Clubs sind bereits gestartet. Ende Oktober gibt es für „alle über 18“ eine weitere Möglichkeit, die Spielclubs des Theaters der Jungen Welt kennenzulernen und sich für diese anzumelden. Das TDJW freut sich über Interessierte, die in den inklusiven Clubs mitspielen, mitdiskutieren und mitmischen möchten.

Selbsthilfe wirkt

Messie-Wohnung vor und nach dem Aufräumen
Messie-Wohnung vor und nach dem Aufräumen
Foto: Reiner Ott

Hamburg (kobinet) Wie Selbsthilfe wirkt zeigen der Landesverband der Messies im norddeutschen Raum (Melano) und der Genesungsbegleiterverein (GBPH) im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit anhand eines praktischen Beispiels auf.

Erweiterte Testmöglichkeiten für Einrichtungen und Dienste

Sabine Bätzing-Lichtenthäler
Sabine Bätzing-Lichtenthäler
Foto: MSAGD RLP

Mainz (kobinet) Vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Infektionszahlen verstärkt Rheinland-Pfalz den Schutz für ältere oder vorerkrankte Mitbürgerinnen und Mitbürger in Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe, sowie in entsprechenden ambulanten Diensten. Mit den überarbeiteten dreistufigen Handlungs­empfehlungen des Landes auf Basis der neuen Testverordnung des Bundes sowie einem neuen Mustertestkonzept soll diese Gruppe intensiv in den Blick genommen werden.

Stuttgart: Online-Diskussion mit Oberbürgermeister-Kandidat*innen

Logo des ZsL Stuttgart
Logo des ZsL Stuttgart
Foto: ZsL Stuttgart

Stuttgart (kobinet) Aus Anlass der bevorstehenden Oberbürgermeisterwahl am 8. November veranstaltet das Zentrum selbstbestimmt Leben Stuttgart (ZsL) am 27. Oktober von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr eine Online-Diskussion mit Oberbürgermeister-Kandidat*innen.

Das Leben der Anderen – Prädestination und Infektionsgeschehen

Portrait Dr. Jürgen Schneider
Dr. Jürgen Schneider
Foto: rba

Berlin (kobinet) Der Ruf nach Isolierung der Risikogruppen wird lauter, sei es, um einen drohenden Lockdown zu verhindern oder damit das Leben der Mehrheit im gewohnten Rahmen weitergehen kann.

Die krude Mischung aus Dummheit, Ignoranz, Gewöhnung und grenzenlosem Amüsierbedürfnis hat das frühe Schockpotential der Pandemie untergraben.

Humanitärer Kongress Berlin 2020 auch virtuell barrierefrei

Blick auf Berlin vom Hochhaus am Potsdamer Platz
Blick auf Berlin vom Hochhaus am Potsdamer Platz
Foto: H. Smikac

BERLIN (kobinet) Ende des Monats Oktober wird in Berlin der Humanitäre Kongress stattfinden – das erste Mal komplett virtuell. Das diesjährige Programm dreht sich rund um das Thema „Macht & Privilegien in Krisenzeiten sichtbar machen“. Im Vorfeld wird eine Vertreterin der UNO in einer Online-Diskussion als Selbstvertreterin über Inklusion bei humanitären Maßnahmen zu einem Gespräch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur Verfügung stehen.

Immer mehr Menschen in vollstationären Pflegeeinrichtungen

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

BERLIN (kobinet) Obwohl die Bundesregierung immer wieder betont, dass es politisches Ziel sei, Menschen so lange wie möglich ein Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen, ist die Zahl jener Menschen, die in Deutschland in vollstationären Einrichtungen betreut werden, ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor.

Wohlfahrtsverbände ohne Kontrolle?

Logo des ZDF
Logo des ZDF
Foto: ZDF

Mainz (kobinet) „Immer wieder kommt es bei Wohlfahrtsverbänden zu Finanzskandalen. Einer der größten wurde 2019 bei der AWO in Frankfurt und Wiesbaden bekannt. Der Vorwurf: Veruntreuung von Geldern.“ So heißt in der Ankündigung eines knapp halbstündigen Fernsehbeitrags in der Reihe ZDF zoom mit dem Titel „Wohlfahrtsverbände ohne Kontrolle?“

Ortstermin zu Barrieren am Breitscheidplatz in Berlin

Ursula Lehmann
Porträtfoto Ursula Lehmann
Foto: rba

Berlin (kobinet) Auf Anregung des ehemaligen Mitglieds des Sozialverband Deutschland (SoVD) und langjährigen Behindertenaktivistin, Ursula Lehmann, führt der Landesverband Berlin Brandenburg des SoVD heute am 22. Oktober um 11:00 Uhr eine öffentlichkeitswirksame Besichtigung bzw. Berollung der Barrieren beim Zugang zum Breitscheidplatz in Berlin durch. Die vielen Eingaben gegenüber dem zuständigen Senat sowie dem Regierenden Bürgermeister hätten bisher zu keinen Verbesserungen bei der Barrierefreiheit des Zugangs geführt.

Rückenwind aus Bayern für Assistenz im Krankenhaus

Flagge Bundesland Bayern
Flagge Bundesland Bayern
Foto: Gemeinfrei, public domain

München (kobinet) Bayern soll sich auf Bundesebene für eine bessere gesundheitliche Versorgung von Menschen mit Behinderungen einsetzen. Das wollen Abgeordnete rund um den Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses Bernhard Seidenath im Bayerischen Landtag beantragen. „Das ist ein toller Erfolg für unsere Petition und ein erster Lichtblick für alle Betroffenen und ihre Familien“, so die Landesvorsitzende der Lebenshilfe Bayern Barbara Stamm.

Anerkennung für Unrecht und Leid darf nicht enden

Josef Ströbl
Bild von Josef Ströbl
Foto: privat

Hofgeismar (kobinet) Josef Ströbl vom Vorstand der Selbstvertretungsorganisation von Menschen mit Lernschiwerigkeiten „Mensch zuerst“ hat die Entwicklung der Stiftung Anerkennung und Hilfe begleitet und selbst einen Antrag aufgrund des erlebten Unrechts und Leids in einer Behinderteneinrichtung gestellt. Mit Sorge blickt er darauf, dass die Förderung durch die Stiftung bereits Ende des Jahres enden könnte. „Das erlebte Unrecht und Leid begleitet viele Betroffene ein Leben lang, deshalb muss auch eine unbefristete Antragstellung möglich sein. Vor allem auch, weil eine Antragstellung für viele Betroffene in Corona-Zeiten sehr schwer ist“, betonte er und erhoft sich heute von den Errichtern der Stiftung eine Verlängerung der Antragsfrist.

Netzwerk-Treffen zur Persönlichen Zukunftsplanung

Logo: Zukunftsplanung
Logo: Zukunftsplanung
Foto: Netzwerk Persönliche Zukunftsplanung

Hamburg (kobinet) Am 13. und 14. November findet ein Netzwerk-Treffen zur Persönlichen Zukunftsplanung unter dem Motto „VerNetzen – Werken – Treffen“ statt. „Als lebendiges Netzwerk wollen wir uns wieder einmal mit den anderen Menschen im Netzwerk treffen und über unsere Arbeit mit der Persönlichen Zukunftsplanung sprechen“, heißt es in der Ankündigung des Netzwerk Persönliche Zukunftsplanung.

Offener Brief für Verlängerung der Stiftung Anerkennung und Hilfe

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Am Donnerstag, den 22. Oktober, wird das nächste Treffen der Errichter der „Stiftung Anerkennung und Hilfe“ stattfinden. Hier soll auch über eine mögliche Verlängerung der Stiftung entschieden werden. Die SprecherInnen für Menschrechtspolitik und Behinderten- bzw. Teilhabepolitik der Bundestagsfraktionen von CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP haben sich deshalb in einem offenen Brief an die Stiftungserrichter gewandt mit der dringenden Bitte, die Stiftungslaufzeit um mindestens ein Jahr zu verlängern bzw. bestenfalls ganz zu entfristen.

Jahresbericht der Stuttgarter Behindertenbeauftragten

Simone Fischere
Bild von Simone Fischer
Foto: privat

Stuttgart (kobinet) Die Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung der Landeshauptstadt Stuttgart, Simone Fischer, hat am 19. Oktober im Sozial‐ und Gesundheitsausschuss der Stadt ihren Jahresbericht 2019 vorgestellt. Simone Fischer ist seit 2018 hauptamtliche Beauftragte für Menschen mit Behinderungen. In Stuttgart leben 47.907 Menschen mit einem Schwerbehindertenausweis.

Von der ISL-Gründung zu Gesetzen zur Gleichstellung

Dr. Martin Theben
Dr. Martin Theben
Foto: privat

Berlin (kobinet) Fast hätte es der Hobby-Chronist der kobinet-nachrichten verpasst, etwas zur Gründung der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) am 19. Oktober 1990 zu schreiben. Doch mit den Worten „Meine Güte! Da wird die ISL 30 Jahre und der Hobby-Chronist Theben sagt nichts dazu – kann nicht sein“ hat sich der Berliner Rechtsanwalt doch noch zu Wort gemeldet. U.a. im Online-Archiv der Behindertenbewegung ist er auf einige Beiträge der Randschau gestoßen und hat ein Bild von der Gründung der ISL zur Gleichstellungsgesetzgebung gezeichnet.

Online-Grünschnack zur Inklusion und Teilhabe

Andreas Reigbert
Andreas Reigbert
Foto: Andreas Reigbert

Bargteheide (kobinet) Unter dem Motto „Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen findet am 24. Oktober ab 18:00 Uhr ein Grünschnack per Video-Konferenz statt. Darauf hat Andreas Reigbert, der in Bargteheide die Kontaktstelle des Bundesverbands Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) leitet, hingewiesen.

ALS-mobil startet wieder in kleinen Schritten

Logo von ALS-mobil
Logo von ALS-mobil
Foto: ALS-mobil

BERLIN (kobinet) Auch beim Verein ALS-mobil hatten die Mitglieder in den vergangenen Wochen den Eindruck, dass vorgesehene Veranstaltungen wegen der Corona-Einschränkungen eigentlich alle abgesagt werden mussten. Nun soll es in kleinen Schritten mit dem Vereinsleben jedoch wieder losgehen.

SoVD fordert Hauptstadtzulage für Alle

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Nach Entscheidung des Berliner Senats sollen etwa 124 000 Beamte und Angestellte der Berliner Verwaltung ab 1.November eine außertarifliche Zulage von 150 Euro im Monat erhalten. Die Mitarbeiter bei den freien gemeinnützigen Träger, die ebenso wertvolle Arbeit leisten werden hierbei nicht berücksichtigt.

Nächster ABiD-Verbandstag „in echt“ und online

ABiD  in Großbuchstaben, daneben die Worte Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland
ABiD Logo
Foto: ABiD – Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland

BERLIN (kobinet) Der Verbandstag des Allgemeiner Behindertenverband in Deutschland „Für Selbstbestimmung und Würde“ (ABiD) soll Ende November 2020 erstmalig als hybride Veranstaltung in Berlin stattfinden. Für die Delegierten besteht damit die Möglichkeit, entweder bei Beachtung aller coronabedingten Hygieneregeln persönlich am Verbandstag teilzunehmen oder dies online per Videokonferenz zu tun.

Team Wallraff Undercover beim Deutschen Roten Kreuz

Logo von RTL
Logo von RTL
Foto: RTL

Köln (kobinet) Das Team Wallraff und die entsprechende RTL-Sendung sind dafür bekannt, heiße Eisen anzufassen und Undercover zu recherchieren. In der gestern ausgestrahlten Sendung wurde das Deutsche Rote Kreuz ins Visier genommen und eine Reihe von höchst zweifelhaften Praktiken des Wohlfahrtsverbandes aufgedeckt. Die Sendebeiträge sind mittlerweile auch im Internet verfügbar.

Zeitzeugen-Videos zur Selbstbestimmt Leben Bewegung

bifos Logo
Logo des bifos
Foto: bifos

Kassel (kobinet) Im Nachgang zum gestern begangenen 30jährigen Jubiläum der Gründung der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) empfiehlt Barbara Vieweg eine Serie von zehn Zeitzeugen-Videos zur Geschichte der Selbstbestimmt Leben Bewegung. Die Videos wurden im Rahmen des von der Aktion Mensch geförderten Zeitzeugenprojektes des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) erstellt.

Testkapazitäten im Gesundheitswesen erhöhen

Diana Hömmen
Diana Hömmen
Foto: privat

Löhningen (kobinet) Die Inklusionsbotschafterin Diana Hömmen findet, dass man aus Fehlern lernen soll, besonders bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Die im Landkreis Cloppenburg tätige Krankenschwester stehen immer wieder die Haare zu Berge, wenn es um fehlende Corona-Tests geht, so dass sie den kobinet-nachrichten folgenden Bericht geschickt hat.

Fast zwei Millionen Reha-Patient*innen im letzten Jahr

Symbol Prozent
Symbol Prozent
Foto: ht

Berlin (kobinet) In Deutschland sind einem Bericht des Informationsdienstes Heute im Bundestag zufolge im vergangenen Jahr fast zwei Millionen Reha-Patienten versorgt worden. Das geht aus der Antwort (19/22874) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/22132) der FDP-Bundestagsfraktion hervor.

Gesetz für neue Hilfen für psychisch Erkrankte

Sabine Bätzing-Lichtenthäler
Sabine Bätzing-Lichtenthäler
Foto: MSAGD RLP

Mainz (kobinet) Mit den Stimmen aller Fraktionen ist vor kurzem im rheinland-pfälzischen Landtag das Landesgesetz über Hilfen bei psychischen Erkrankungen verabschiedet worden. Mit dem neuen Landesgesetz soll ein sachgerechter Ausgleich zwischen den Interessen der psychisch erkrankten Personen und den berechtigten Sicherheitsinteressen der Öffentlichkeit geschaffen werden, betonte die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

DGB: Jobcenter fördern Arbeitslose mit gesundheitlichen Problemen nicht ausreichend

DGB Logo
DGB Logo
Foto: DGB

Berlin (kobinet) Arbeitslose mit gesundheitlichen Einschränkungen haben nach Informationen des Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) bessere Chancen auf eine berufliche Reha-Maßnahme, wenn sie durch die Agenturen für Arbeit betreut werden. Würden sie durch ein Jobcenter betreut, sei die Chance deutlich geringer. Bei den kommunalen Jobcentern seien die Chancen nochmal deutlich schlechter, als bei den gemeinsamen Jobcentern von Kommunen und Agenturen für Arbeit, kritisiert der Verband.

ISL: Statt Party Rückblick und Ausblick

Banner: 30 Jahre ISL
Banner: 30 Jahre ISL
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Die ISL wird heute 30. Statt großer Party in Berlin Mitte muss der runde Geburtstag der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) in Pandemiezeiten anders gefeiert werden. „Wir wagen einen Rückblick und schauen auch aufs Hier und Jetzt, denn auch wenn sich die Zeiten geändert haben, unsere Inhalte nicht: Selbstvertretung, Selbstbestimmung, Inklusion und Empowerment! Unsere Themen, aktuell wie damals, sind unsere Marke und machen uns aus“, heißt es in einer Presseinformation der ISL.

Förderung der beruflichen Integration behinderter Schüler

Flagge Bundesland Nordrhein-Westfalen
Flagge Bundesland Nordrhein-Westfalen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Münster/Köln (kobinet) Das Land Nordrhein-Westfalen, die Landschaftsverbände Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) und die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit NRW investieren innerhalb von drei Jahren fast 30 Millionen Euro in das Programm KAoA-STAR (Schule trifft Arbeitswelt), um die berufliche Integration von Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen zu unterstützen.

Vom Benachteiligungsverbot zur Behindertenrechtskonvention

Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul
Foto: Franziska Vu – ISL

Kassel (kobinet) Ottmar Miles-Paul war von 1993 bis Ende 1999 als Geschäftsführer der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) tätig und hat die Aufbauarbeit des heute 30 Jahre alten Selbstvertretungsverbandes behinderter Menschen begleitet. Anlässlich des heutigen Jubiläums der Gründung des Verbandes am 19. Oktober 1990 erinnert er sich in seinem Grußvideo vor allem an den Kampf für das Benachteiligungsverbot im Grundgesetz und für die Umbenennung der Aktion Sorgenkind in Aktion Mensch.

Dr. Ulrich Schneider Gast beim All Inclusive Podcast

Banner des Podcast All inclusive der Aktion Mensch
Banner des Podcast All inclusive
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Diese Woche ist Dr. Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands, zu Gast im All Inclusive Podcast der Aktion Mensch. Dort spricht er u.a. über Solidarität in unserer Gesellschaft.

30 Jahre ISL: 30 Jahre am Zahn der Zeit der Behindertenpolitik

Jenny Bießmann
Jenny Bießmann
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) Jenny Bießmann ist gerade einmal vier Jahre älter als die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), die heute vor 30 Jahren am 19. Oktober 1990 gegründet wurde. Als jüngstes Vorstandsmitglied des Selbstvertretungsverbandes ist sie sich sicher, dass auch die nächsten 30 Jahre nicht langweilig werden, wie sie in ihrem Statement zum 30jährigen ISL-Jubiläum den kobinet-nachrichten mitteilte.

Kein Bedarf in Bayern für Antidiskriminierungsstgelle

Flagge Bundesland Bayern
Flagge Bundesland Bayern
Foto: Gemeinfrei, public domain

München (kobinet) In vieeln Bundesländern gibt es sie schon, aber vonseiten des bayerischen Sozialministeriums wird keine Bedarf dafür in Bayern gesehen. Obwohl immer mehr Menschen in Bayern wegen Erfahrungen mit Diskriminierung Hilfe suchten, sehe das Sozialministerium für eine zentrale Anlaufstelle auf Landesebene keinen Bedarf, berichtete vor kurzem die Süddeutsche Zeitung.

30 Jahre ISL: Erfolge und aktuelle Herausforderungen

Uwe Frevert vor ISL-Banner
Uwe Frevert vor ISL-Banner
Foto: Franziska Vu ISL

Kassel (kobinet) Uwe Frevert wurde in seinem Engagement für die Selbstbestimmung und Gleichstellung behinderter Menschen von der Independend Living Bewegung der USA und deren Kampf für Menschenrechte geprägt. In seinem Statement zum heutigen 30jährigen Jubiläum der ISL, die am 19. Oktober 1990 gegründet wurde, beleuchtet das aktuelle und langjährige Vorstandsmitglied der ISL einige Erfolge während der letzten 30 Jahre, zeigt sich aber auch frustriert angesichts der heute immer noch weitverbreiteten Aussonderungspraxis und der damit verbundenen Wohlfahrtsmaschinerie in Deutschland.

Automatisch Recht bei Barrieren mit Zugfahrt bekommen

Symbol Paragraf
Symbol Paragraf
Foto: omp

Bonn (kobinet) Im Netz gibt es viele Portale, über die man unkompliziert Geld zurückfordern kann, wenn beispielsweise der Flug oder Zug ausgefallen oder die Miete zu hoch ist. Refundrebel.com bietet nun als erstes Portal einen speziellen Entschädigungs-Service für Nutzer*innen an, die Schadenersatz wegen mangelnder Barrierefreiheit auf Zugreisen geltend machen wollen. In ihrem aktuellen Newsletter weist die Aktion Mensch auf einen Beitrag zu diesem Thema mit der Überschrift „Automatisch Recht bekommen“ hin.

30 Jahre ISL: Überzeugt, die Welt verändern zu können

Dinah Radtke mit ihrer Hündin Elina
Dinah Radtke mit Hündin Elina
Foto: Medienwerkstatt Franken

Erlangen (kobinet) Der Name Dinah Radtke steht nicht nur für das große Engagement für das Zustandekommen der UN-Behindertenrechtskonvention. Die engagierte Streiterin für die Selbstbestimmung behinderter Menschen war auch Gründungsmitglied und im ersten Vorstand der Interessenvertretung Selbstbstimmt Leben in Deutschland (ISL), die am 19. Oktober 1990 in Erlangen gegründet wurde. In ihrem Statement zu diesem Jubiläum erinnert sich Dinah Radtke vor allem an die wilden Diskussionen in der Gründungsphase der Selbstvertretungsorganisation und betont: „Wir waren überzeugt, dass wir die Welt verändern konnten und das haben wir ja auch ein Stück weit geschafft.“

Veranstaltungstipps aus Köln

Infozeichen
info blau
Foto: Susanne Göbel

Köln (kobinet) Das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben Köln (KSL) führt im Herbst wieder eine Reihe von Veranstaltungen durch, die zum Teil als Präsenz- bzw. als Online-Veranstaltungen geplant sind. Darauf hat Ellen Romberg-Hoffmann vom KSL, das beim Kölner Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen angesiedelt ist, die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.

30 Jahre ISL: Wichtige Stimme der Behindertenpolitik

Horst Frehe vor dem ISL-Logo
Horst Frehe vor ISL Logos
Foto: Franziska Vu ISL

Bremen (kobinet) Die kobinet-nachrichten haben zum heutigen 30. Geburtstag der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) einige Akteur*innen der Selbstvertretungsorganisation behinderter Menschen um Statements gebeten. Horst Frehe vom Vorstand der ISL dankt beispielsweise all denjenigen, die die ISL als Bundesverband unter schwierigen Bedingungen aufgebaut haben und sieht diese heute als wichtige Stimme der Behindertenpolitik.

Werkstatt-Entlohnung: Licht in dunkle Sachverhalte bringen

Ulrich Scheibner
Urlich Scheibner
Foto: privat

Winsen a. d. Aller (kobinet) Der Deutsche Bundestag hat in einem Entschließungsantrag die Bundesregierung aufgefordert, einen genaueren Blick auf die Entlohnung der behinderten Beschäftigten in Werkstätten für behinderte Menschen zu werfen. Mittlerweile wurde das Forschungsvorhaben vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales vergeben und gestartet. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit Ulrich Scheibner von der virtuellen Denkwerkstatt – eine Allianz zukunftsorientierter Werkstattfachleute – über das System der Werkstätten und die Entlohnungspraxis. Ulrich Scheibner hat früher 25 Jahre lang als Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM) gearbeitet und weiß daher gut, wovon er spricht.

30 Jahre ISL – eine besondere Geschichte

Dr. Sigrid Arnade
Sigrid Arnade
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) Am 19. Oktober 1990 wurde in Erlangen die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) gegründet. Darauf und auf ein Interview dazu mit Dr. Sigrid Arnade weist die ISL heute auf ihrer Facebook-Seite hin. Gabriele Wittmann vom Rollstuhl Kurier sprach mit Dr. Sigrid Arnade über diese besondere Geschichte und was sich in den letzten 30 Jahren seit der Gründung der ISL ereignet hat und was erreicht wurde.

Sich bei Aktionsplänen einmischen

Kassandra Ruhm mit Faust im Protesttags-Video von UNgehindert
Kassandra Ruhm im Protesttagsvideo von UNgehindert
Foto: UNgehindert

Bremen (kobinet) Kassandra Ruhm ist unermüdlich, wenn es um die Aufklärungsarbeit für eine vielfältige Gesellschaft geht, wie zum Beispiel durch ihre Posterserie „bunt ist schöner“ über Vielfalt und Inklusion, die sich für Respekt vor unterschiedlichen Lebensweisen einsetzt. Genauso wichtig ist ihr, dass die politischen Rahmenbedingungen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention geschaffen werden, so dass sie appelliert, sich bei der Entwicklung und Umsetzung von Aktionsplänen zur Umsetzung der Konvention einzumischen. Für Bremen hat sie konkrete Vorschläge unterbreitet.