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Behinderte Menschen bei Impfstrategie nicht vergessen

Katrin Langensiepen
Bild von Katrin Langensiepen
Foto: Andi Weiland | andiweiland.de

Brüssel (kobinet) Heute Vormittag am 12. November debattiert das Europäische Parlament in seiner Plenarsitzung zur Transparenz des Erwerbs von sowie des Zugangs zu COVID-19-Impfstoffen. Hierzu fordert die Grüne Europaabgeordnete Katrin Langensiepen und Vize-Vorsitzende des Ausschusses für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten sowie Vize-Vorsitzende der interparlamentarischen Gruppe von Menschen mit Behinderung, dass bei der Impfstrategie Menschen mit Behinderung nicht vergessen werden dürfen.

Kräfte schnell für gutes Barrierefreiheitsgesetz bündeln

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Foto: omp

Berlin (kobinet) Die Umsetzung des European Accessibility Act (EAA) in deutsches Recht war das Topthema bei der 35. Verbändekonsultation der Monitoringstelle zur UN-Behindertenrechtskonvention, die gestern am 11. November online stattfand. Dabei wurde deutlich, dass die Verbände ihre Kräfte schnell bündeln müssen, dass das Barrierefreiheitsgesetz noch in dieser Legislaturperiode verabschiedet wird und diesen Namen auch verdient. Im Februar könnte ein entsprechender Referentenentwurf, der noch erstellt werden muss, im Kabinett zur Abstimmung durch die Bundesregierung auf der Tagesordnung stehen, so dass dieser noch vor der Sommerpause vom Bundestag und Bundesrat verabschiedet werden kann.

Tipps für aktuelle Online-Veranstaltungen

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Foto: Susanne Göbel

Kassel (kobinet) Die Corona-Pandemie hat das Fenster für die Durchführung von Online-Veranstaltungen weit aufgestoßen, so dass sich nun viele neue Möglichkeiten der Teilhabe bieten. Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hat deshalb auf ihrer Internetseite eine Reihe von Tipps für Online-Veranstaltungen zur Inklusion und Selbstbestimmung zusammengestellt, die demnächst stattfinden. Bereits heute finden zwei Online-Veranstaltungen statt, weitere spannende folgen in den nächsten Tagen.

Monitoringstelle wird von Doppelspitze geführt

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Logo Deutsches Institut für Menschenrechte
Foto: Von Institut für Menschenrechte – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0

Berlin (kobient)

Berlin (kobient) Die beim Deutschen Institut für Menschenrechte angesiedelte Monitoringstelle zur UN-Behindertenrechtskonvention wird seit August diesen Jahres von einer Doppelspitze geführt. Dr. Leander Paleit und Dr. Britta Schlegel stellten sich gestern bei der 35. Verbändekonsultation der Monitoringstelle zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention als Nachfolger*innen von Dr. Valentin Aichele in dieser Funktion vor.

Impfungen sind Versprechen auf Normalität

Textlogo LWL Für die Menschen, für Westfalen-Lippe
Logo Landesverband Westfalen-Lippe
Foto: LWL Landesverband Westfalen Lippe

Münster (kobinet) Die Nachricht sorgte in den vergangenen Tagen für Jubelstürme nicht nur unter Medizinern: Endlich ist ein effektiver Impfstoff gegen das Coronavirus „SARS-CoV-2“ in Vorbereitung. Die Wirksamkeit klingt vielversprechend. Historiker Prof. Dr. Malte Thießen vom Institut für westfälische Regionalgeschichte des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) erklärt im Interview, wie der Impfstoff unser Leben verändern wird und welche Schwierigkeiten bewältigt werden müssen. Dies teilte der Landschaftsverband Westfalen-Lippe in einer Presseinformation mit.

FDP hakt zu Missständen beim Deutschen Roten Kreuz nach

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Foto: Bundestag, gemeinfrei

Berlin (kobinet) Vor kurzem hatte das Team Wallraff auf RTL über massive Missstände beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) berichtet. Dieser Bericht hat nun auch den Weg ins Parlament gefunden. Denn die FDP-Bundestagsfraktion erkundigt sich in einer Kleinen Anfrage (19/23958) nach den Erkenntnissen der Bundesregierung dazu. Die Abgeordneten wollen wissen, wie die Bundesregierung die Vorwürfe gegen das DRK bewertet.

Pandemieperspektiven – Chancen oder Rolle rückwärts?

Symbol Fragezeichen
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Foto: ht

Berlin (kobinet) Derzeit wird in einigen Online-Veranstaltungen über die Folgen der Corona-Pandemie für behinderte Menschen diskutiert. So auch beim Jour fix der Fürst Donnersmarck-Stiftung, an dem auch Jessica Schröder von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) teilnahm. Die Veranstaltung fand unter dem Motto „Pandemieperspektiven – Chancen oder Rolle rückwärts? statt. Und der Vorteil von vielen solcher Online-Veranstaltung ist, dass sie, wie diese, ins Internet eingestellt werden.

Diversität und Inklusion im freiwilligen Engagement

Blick auf Berlin vom Hochhaus am Potsdamer Platz
Blick auf Berlin vom Hochhaus am Potsdamer Platz
Foto: H. Smikac

BERLIN (kobinet) In einer Pressekonferenz stellte KulturLeben Berlin Anfang Oktober das Projekt „Diversität und Inklusion im freiwilligen Engagement“ öffentlich vor. Das Projekt wurde im Mai 2020 gestartet und wird von der Aktion Mensch gefördert. Mit dem Projekt möchte KulturLeben Berlin die Engagementstrukturen des Vereins inklusiv ausbauen. Ausgehend vom Inhalt des Projekts diskutierten die Projektbeteiligten mit ihren Podiumsgästen darüber, welchen Stellenwert freiwilliges Engagement für eine inklusive Gesellschaft einnimmt und welche Voraussetzungen für eine gleichberechtigte Teilhabe am Ehrenamt gegeben sein müssen.

Reform des Betreuungsrechts kann bald wirksam werden

Blaues Paragraphenzeichen auf grauem Grund
Paragraphenzeichen
Foto: H. Smikac

BERLIN / HAMBURG (kobinet) Der Bundesrat hat Anfang November 2020 umfangreich zu Plänen der Bundesregierung Stellung genommen, mit einem neuen Gesetz das Vormundschafts- und Betreuungsrecht zu reformieren. Die Länderkammer unterstützt im Wesentlichen den Entwurf. Nach jetzigem Stand kann das Gesetz noch in dieser Legislatur in Kraft treten.

Gehörlosenbund kritisiert Darstellung seiner Haltung zur Maskenpflicht

Logo des Deutschen Gehörlosen-Bundes
Logo des Deutschen Gehörlosen-Bundes
Foto: Deutscher Gehörlosen-Bund

BERLIN (kobinet) Der Deutsche Gehörlosen-Bund findet es irreführend, dass aus der Antwort der Bundesregierung die Schlussfolgerung gezogen wird, dass „Gehörlose durch Maskenpflicht beeinträchtigt“ werden, und hat sich deshalb auch an die kobinet-Redaktion gewand, die am 9. November 2020 auf der Grundlage dieser veröffentlichten Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Antwort in dem Mitteilungen „heute im Parlament“ berichtet hatte.

Wichtiges Signal des Bundespräsidenten

Frank-Walter Steinmeier
Frank-Walter Steinmeier
Foto: public domain

Berlin (kobinet) „Steinmeier gibt Covid-19-Genesenen eine Stimme“, so titelt ntv einen Bericht über das Treffen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit fünf ehemaligen Covid-19-Erkankten im Schloß Bellevue, um ihre Sicht der Dinge zu erfahren und um ihnen eine Stimme zu geben.

Dabei bei Gala der autistischen Selbstvertretung ASAN

Porträt von Birger Höhn
Birger Höhn
Foto: Stadt AG Dresden

Dresden (kobinet) Der Autist und Inklusionsbotschafter Birger Höhn wird, wie viele andere auch aus Deutschland und der ganzen Welt, dieses Jahr zum ersten Mal an der „Gala“ des Autistischen Selbstvertretungsnetzwerkes (ASAN) online in Washington/USA teilnehmen. Bisher fanden diese Galas nur als Präsenzveranstaltung statt, aber in Zeiten der Corona Pandemie hat sich ASAN dazu entschieden, daraus eine Online Veranstaltung an insgesamt 4 Tagen zu machen. Das bietet autistischen Menschen und Interessierten aus der ganzen Welt die Möglichkeit, an diesem Event teilzunehmen.

DBSV: Referent*innenstelle für Barrierefreiheit ausgeschrieben

Logo des DBSV
Logo des DBSV
Foto: DBSV

Berlin (kobinet) Für sein „engagiertes Team in Berlin-Mitte“ sucht der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) baldmöglichst ein/e Referent*in (m/w/d) für Barrierefreiheit, heißt es in einer Stellenausschreibung des Verbandes.

Kein besonderer Anspruch auf Corona-Tests für behinderte Arbeitgeber*innen

Portrait Corinna Rüffer
Corinna Rüffer
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Sprecherin für Behindertenpolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Corinna Rüffer, wollte von der Bundesregierung wissen, wie der Anspruch auf Corona-Tests bei Personen, die ihre Assistenzkräfte im Arbeitgeber*innenmodell oder über das Persönliche Budget beschäftigen und deren Assistenzkräfte geregelt ist. Ihre Frage ergab, dass sie keinen Anspruch darauf haben, vorsorglich auf Corona getestet zu werden.

Istanbul-Konvention in Leichter Sprache

Logo: BODYS - Bochumer Zentrum für Disability Studies
Logo: BODYS Bochumer Zentrum für Disability Studies
Foto: BODYS – Bochumer Zentrum für Disability Studies

Bochum (kobinet) Das Bochumer Zentrum für Disability Studies hat eine Leichte Sprache Version der Istanbul Konvention erstellt. „Wer mit Frauen mit anderen Lernmöglichkeiten arbeitet oder Fortbildung zu sexualisierter Gewalt anbietet, kann diese vielleicht gut nutzen“, schreibt Prof. Dr. Theresia Degener in ihrem Hinweis auf die nun veröffentlichte Version in Leichter Sprache.

Neues im Archiv zur Behindertenbewegung

Zeitungen der Behindertenbewegung
Zeitungen der Behindertenbewegung
Foto: archiv behindertenbewegung

Marburg (kobinet) Ins Archiv der Behindertenbewegung wurden nach Informationen von Jörg Fretter neue Materialien eingestellt. So sind jetzt vom Münchner Crüppel Cabaret alle Programme und alle Bücher online. https://archiv-behindertenbewegung.org/weitere-themen/muenchner-crueppel-cabaret/ Und auch das Buch von Ottmar Miles-Paul zum Peer Counseling mit dem Titel „Wir sind nicht mehr aufzuhalten“ hat seinen Platz im Bücherbord des Archivs unter https://archiv-behindertenbewegung.org/materialien/buecherbord/?book-id=id364id gefunden.

UN-Ausschuss rügt Spanien wegen Verweigerung von schulischer Inklusion

Flagge UN
Flagge UN
Foto: public domain

Genf (kobinet) In seiner Entscheidung vom 30. September 2020 beurteilt der UN Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen die Beschulung von Rubén Calleja Loma, einem spanischen Jungen mit Down-Syndrom, gegen seinen und den Willen seiner Eltern in einem sonderpädagogischen Zentrum als völkerrechtswidrig. Darüber berichtet die Monitoringstelle zur UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte und weist darauf hin, dass dies auch Auswirkungen auf die deutsche Rechtssprechung haben könnte.

Notruf-App soll bald kommen

Infozeichen
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Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Die Inbetriebnahme einer bundesweiten Notrufapp für Menschen mit Behinderungen ist für das 1. Quartal 2021 geplant. Das schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (19/23762) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/23328) einem Beicht von Heute im Bundestag zufolge.

Chris Nikic schaffte Ironman als erster Mensch mit Down Syndrom

Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: Irina Tischer

Florida (kobinet) „Erst mit vier Jahren konnte er ohne Gehhilfe laufen, nun bewältigte der 21-jährige US-Amerikaner Chris Nikic einen Ironman – als erster Mensch mit Downsyndrom. Das nächste Ziel heißt Hawaii.“ So berichtet der SPIEGEL über den Rekord eines US-Amerikaners mit Down Syndrom in Florida.

Bundesrat will Klarheit bei Kosten für Assistenz im Krankenhaus

Bundesadler und Schrift Bundesrat
Logo Bundesrat
Foto: public domain

Berlin (kobinet) Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 6. November einen Entschließungsantrag „für eine Klärung der Kostenübernahme für Assistenzkräfte im Krankenhaus sowie in Rehabilitationsmaßnahmen für behinderte Menschen“ beschlossen. Damit bekommt das Thema, das auch schon anhand einer Petition im Bundestag behandelt wurde, weiteren Rückenwind.

Zum Schutz behinderter Menschen auch Mitarbeitende vorrangig impfen

Grafik zeigt Corona-Virus auf der Webseite der WHO
Corona-Virus
Foto: WHO

Berlin (kobinet) Mit der zunehmenden Perspektive auf einen wirksamen Impfstoff, hat auch die Diskussion Fahrt aufgenommen, welche Gruppen vorrangig geimpft werden. Zur nationalen Impfstrategie, die auf Empfehlungen der Ständigen Impfkommission, des Deutschen Ethikrates und der Leopoldina beruht und gestern im Corona-Kabinett der Bundesregierung beraten wurde, fordert die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, Ulla Schmidt, dass auch Mitarbeitende, die behinderte Menschen unterstützen, vorrangig geimpft werden.

Vor 32 Jahren: Proteste gegen Gesundheitsreform

Dr. Martin Theben
Dr. Martin Theben
Foto: privat

Berlin (kobinet) Angesichts der Proteste gegen das Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz (IPReG) in den letzten knapp anderthalb Jahren blickt der Hobbychronist der kobinet-nachrichten und Berliner Rechtsanwalt Dr. Martin Theben 32 Jahre in der Geschichte der Behindertenbewegung zurück. Damals am 10. November1988 mischten sich nämlich Aktivist*innen der damaligen Behindertenbewegung in die Gesundheitspolitik ein und besetzten den Eingangsbereich das Konrad-Adenauer-Hauses in Bonn, um gegen schärfere Zuzahlungen bei Heil- und Hilfsmitteln zu protestieren.

Gehörlose durch Masken beeinträchtigt

Blick in das Plenum des Deutschen Bundestages
Blick in das Plenum des Deutschen Bundestages
Foto: Deutscher Bundestag / Achim Melde

BERLIN (kobinet) Nach Einschätzung der Bundesregierung stellt die Coronakrise an Gehörlose besondere Herausforderungen. So falle durch die Gesichtsmasken die Möglichkeit weg, von den Lippen abzulesen, wie dies rund 30 Prozent der gehörlosen Menschen bei der Verständigung täten, heißt es dazu in der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage.

Podcast All inclusive mit Raul Krauthausen

Porträt von Raul Krauthausen mit Schirmmütze
Raul Krauthausen
Foto: Raul Krauthausen

Bonn (kobinet) Diese Woche ist beim Podcast All inclusive der Aktion Mensch der Aktivist Raul Krauthausen zu Gast. Dabei geht es um die mangelhafte Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt.

Taubblinde Menschen bei Pauschbetragserhöhung einbezogen

Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Für den Deutschen Gehörlosen-Bund ist es ein Erfolg, dass Taubblinde in die Regelung für die Erhöhung der Behinderten-Pauschbeträge einbezogen bzw. dabei berücksichtigt werden. Für taubblinde Menschen wird nach Informationen des Verbands im Einkommensteuerrecht das Merkzeichen TBl für den maximalen Pauschbetrag auf 7.400 Euro (jetzt 3.700 Euro) neu eingeführt, sodass sie gleich gestellt sind wie hilflose und blinde Menschen mit den Merkzeichen H und Bl und ebenso diesen Betrag anwenden können.

Corona – barrierefrei gut informiert

Grafik zeigt Corona-Virus auf der Webseite der WHO
Corona-Virus
Foto: WHO

Bonn (kobinet) Wichtige Informationen verständlich für alle: Auf der Corona-Infoseite hat die Aktion Mensch Links zu hilfreichen Informationsangeboten und aktuellen Nachrichten rund um COVID-19 gesammelt – von der Maskenpflicht bis zur Corona-Warn-App. Viele davon sind in Leichter oder Einfacher Sprache und Gebärdensprache verfügbar, heißt es im Newsletter der Aktion Mensch.

Kay Macquarrie streitet für Bahn für Alle

Kay Macquarrie wartet auf den Hublift
Kay Macquarrie vor Einstiegsbarrieren eines ICE
Foto: Kay Macquarrie

Berlin (kobinet) „Bahn für alle? Nein, sagt Berufspendler Kay Macquarrie, der im Rollstuhl sitzt. Unüberwindbare Stufen, fehlende Rampen und defekte Behinderten-WCs seien oft Alltag. Die Bahn ist durchaus willens, das zu ändern, doch der Weg ist noch lang. Kays großer Traum ist, dass es in seinem Leben und dem anderen Menschen weniger Barrieren & Hindernisse gibt“, heißt es in der Ankündigung für einem 3sat-Fernsehbericht über die Aktivitäten von Kay Macquarrie.

Demokratie hat Stärke bewiesen

Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul
Foto: Franziska Vu – ISL

Kassel (kobinet) Für kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul, der die US-Wahlen seit Monaten intensiv beobachtet, ist die Wahl von Joe Biden zum 46. Präsidenten der USA ein hoffnungsvolles Zeichen für die Demokratie in den USA und weltweit. Auch wenn riesige Herausforderungen vor der neuen, von den Demokraten geführten, Regierung liegen, sendet diese Wahl seiner Meinung nach ein wichtiges Signal an alle, die für Demokratie und gegen Hass, Hetze und Menschenfeindlichkeit agieren, wie er in seinem kobinet-Kommentar zur US-Wahl schreibt.

Aktionsplan gegen Hass und Ausgrenzung in Rheinland-Pfalz

Anne Spiegel
Anne Spiegel
Foto: MFFJIV Rheinland-Pfalz

Mainz (kobinet) Die rheinland-pfälzische Familienministerin Anne Spiegel hat einen Landesaktionsplan gegen Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit vorgestellt. Der Aktionsplan wurde in einem breiten Beteiligungsprozess von 80 Organisationen, Institutionen und Vereinen erstellt und enthält eine Fülle von Strategien und Projekten, um Ausgrenzung, Hass und Hetze gegen einzelne Menschen und ganze Gruppen entgegenzutreten.

Autistin Jessica Benham ins Parlament von Pennsylvania gewählt

Jessica Benham
Jessica Benham
Foto: Jessica Benham

Dresden (kobinet) Der Inklusionsbotschafter und bei den LINKEN engagierte Birger Höhn aus Dresden hat die verschiedenen Wahlen in den USA mit großer Spannung verfolgt. So sehr er sich darüber freut, dass Joe Biden die Wahl gewonnen hat, umso mehr freut er sich darüber, dass Jessica Benham in Pennsylvania als erste Frau mit Autismus ins Landesparlament des Bundesstaates gewählt wurde.

Joe Biden wird neuer Präsident der USA

Joe Biden
Joe Biden
Foto: Joe Biden

Washington (kobinet) Nach tagelangem Auszählen der Wähler*innenstimmen ist jetzt klar, dass der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden zum 46. Präsidenten der USA gewählt wurde. Damit ist Joe Biden mit 78 Jahren der älteste Kandidat der zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt wurde. An seiner Seite wird mit Kamala Harris zum ersten Mal in den USA eine weibliche Vize-Präsidentin, die zudem eine dunkle Hautfarbe hat, die Geschicke des Landes lenken.

Poster der Woche: Grenzen wahren

Poster der Woche: Grenzen wahren
Poster der Woche: Grenzen wahren
Foto: Kassandra Ruhm

Bremen (kobinet) „Eine afro-deutsche Frau steht in einem Baustellen-Industriegebiet. Sie ist Rollstuhlfahrerin, trägt einen knallblauen Pullover und Schal und hat lange, dunkle Haare. Sie reckt ihre geballte Faust nach oben und schreit wütend.“ So beschreibt Kassandra Ruhm ihr 45. Poster der Woche mit dem Motto „Grenzen wahren“ aus ihrer Reihe „bunt ist schöner“ – eine Poster-Serie über Vielfalt und Inklusion, die sich für Respekt vor unterschiedlichen Lebensweisen einsetzt.

WIR-Magazin: Pandemieperspektiven

Grafik zeigt Titel des WIR-Magazins
Pandemieperspektiven – Titel des WIR-Magazins
Foto: FDST

Berlin (kobinet) Mit den Perspektiven der Corona-Pandemie befasst sich die heute erschienene Ausgabe des WIR-Magazins der Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin. Den Titel des Magazins illustrierte der Cartoonist Phil Hubbe aus Magdeburg. „Für alle Menschen bedeutet die Pandemie Einschränkungen und Veränderungen. Aber wie fühlt es sich an, seit Mitte März 2020 Mitglied einer neuen Gruppe zu sein – der Risikogruppe“, fragt Redakteurin Ursula Rebenstorf.

LINKE fordert Schutzschirm für Menschen mit Behinderung

Portraitfoto von Utz Mörbe, Landesinklusionsbeauftragter der Partei DIE LINKE
Utz Mörbe, Landesinklusionsbeauftragter der Partei DIE LINKE
Foto: Utz Mörbe

BÖBLINGEN (kobinet) Die Werkstätte für Menschen mit Behinderung geraten in der Corona-Krise unter Druck. Der Landesinklusionsbeauftragter der Partei DIE LINKE in Baden-Württemberg und Landtagskandidat, Utz Mörbe fordert deshalb im Namen seiner Partei einen Schutzschirm für Menschen mit Behinderung.

Internationaler Freiwilligendienst für alle machbar

Logo des Vereins Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit (bezev)
Logo des Vereins Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit (bezev)
Foto: Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit e.V. (bezev)

ESSEN (kobinet) Über die Essener Organisation bezev (Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit) können junge Menschen mit und ohne Beeinträchtigung/Behinderung einen internationalen Freiwilligendienst machen.

SoVD fordert 100€-Krisenhilfe in der Grundsicherung

Logo SoVD mit helfender Hand unter dem o
Logo SoVD
Foto: SoVD

BERLIN (kobinet) Heute vor einem Jahr hat das Bundesverfassungsgericht einen Riegel vor die harte Sanktionspraxis im SGB II und SGB XII geschoben. Mit dem Blick auf den heute anstehenden Beschluss im Bundestag zur Regelbedarfsneuermittlung fordert der Sozialverband SoVD 100€-Krisenhilfe in der Grundsicherung.

Corona und die Menschen im höheren Lebensalter

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Foto: Susanne Göbel

BERLIN (kobinet) Die Corona-Krise hat die soziale Teilhabe älterer Menschen erheblich eingeschränkt und die Arbeit in den Kommunen vor große Herausforderungen gestellt. Dank der Flexibilität und Innovationskraft konnten Kommunen dennoch in kürzester Zeit sowohl den Infektionsschutz organisieren, als auch das Risiko abmildern, dass ältere Menschen vereinsamen.

Online-Veranstaltungen zu verschiedenen Beratungsthemen

Logo von WüSL
Logo von WüSL
Foto: WüSL

Würzburg (kobinet) Mit einem Interview mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul startet das Würzburger Zentrum für selbstbestimmtes Leben (WüSL) am 12. November von 18:00 bis 19:00 Uhr Reihe von Online-Veranstaltungen unter dem Motto „WüSL Online“. Diese wird veranstaltet von der EUTB WüSL und greift verschiedene Beratungsthemen auf. Alle Veranstaltungen werden in Gebärdensprache übersetzt. Weitere Online-Events gibt es noch in diesem Jahr zu den Themen Persönliche Zukunftsplanung und zu Persönlicher Assistenz. Zu letzterem Thema konnte WüSL den Veteranen der Independent Living Bewegung Dr. Adolf Ratzka aus Schweden gewinnen.

26. Bremer Behindertenparlament tagt am 20. November

Flagge Bundesland Bremen
Flagge Bundesland Bremen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Bremen (kobinet) Trotz oder besser gesagt wegen Corona findet es statt: Das 26. Bremer Behindertenparlament. Dafür hat sich der Arbeitskreis Bremer Protest, ein Aktionsbündnis der Behindertenverbände und behinderter Menschen im Land Bremen, eindeutig ausgesprochen. Die 26. Bremische Bürgerschaft behinderter Menschen findet am Freitag, 20. November 2020, von 10.00 bis 14.00 Uhr, in der MESSE BREMEN, Halle 7 (Findorffstraße 101, 28215 Bremen) statt.