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Online-Veranstaltung gibt neue Impulse

Bild von Jürgen Dusel
Bild von Jürgen Dusel
Foto: Beauftragter der Bundesregierung

BERLIN (kobinet) Die Onine-Regionalkonferenz in Nordrhein-Westfalen zum Thema „Inklusiv gestalten – Ideen und gute Beispiele aus Architektur und Stadtplanung“ mit dem Schwerpunkt „Gesundheit“ hatte am vergangenen Mittwoch viele neue Impulse für die Arbeit auf diesem Gebiet gegeben.

Barrierefreiheit als Bedingung gesellschaftlichen Zusammenhalt weiter zu denken, das bildete den Kern der Veranstaltung.

„Menschen mit Behinderungen haben ein Recht auf Zugänglichkeit und Barrierefreiheit, auch im privaten Sektor. Insbesondere im Gesundheitsbereich ist das Recht auf freie Arztwahl jedoch faktisch beschränkt. Die wenigsten ärztlichen Praxen geben an, zumindest teilweise barrierefrei zu sein. Das ist ein Qualitätsproblem im Gesundheitsbereich und definitiv nicht akzeptabel“, so Jürgen Dusel. „Die Ärztinnen und Ärzte sollten stärker in die Pflicht genommen werden, auch bei der Übernahme bereits bestehender Praxen. Darüber hinaus wünsche ich mir ein finanzielles Förderprogramm für den barrierefreien Umbau ärztlicher Praxen. Überall in jedem Bereich gilt: Barrierefreiheit ist keine Nettigkeit, sondern ein Menschenrecht – und darüber hinaus auch ein Wettbewerbsvorteil.“

„In der gebauten Umwelt gibt es noch viele Barrieren, für die insbesondere wir als Architekten gefragt sind, kreative und intelligente Lösungen zu finden“, erklärte in diesem Zusammenhang der Vizepräsident der Bundesarchitektenkammer Martin Müller und forderte dazu auf, mutig sowie durchaus kostenbewusst und oftmals experimentell zu planen, um mit guten Beispielen Barrieren in den Köpfen abzubauen und den Weg zu einer inklusiven Umwelt maßgeblich mitzugestalten.

BERLIN (kobinet) Kategorien Nachricht

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