Werbung:
Banner Fotos für die Pressefreiheit 2020
Traueranzeige: Wir trauern 2020 um, Namensliste getöteter Journalisten 2020
Cartoon Phil Hubbe Ausschnitt Rolli liest kobinet
Springe zum Inhalt

Sozialverband für schrittweise Anhebung des Rentenniveaus

Logo SoVD mit helfender Hand unter dem o
Logo SoVD
Foto: SoVD

BERLIN (kobinet) In Verbindung mit dem Rentenversicherungs- und Alterssicherungsbericht 2020, der heute im Bundestag debattiert wird, sieht der Sozialverband SoVD akuten Handlungsbedarf und fordert die schrittweise Anhebung des Rentenniveaus auf 53 Prozent. Beide Berichte enthalten nach Ansicht von SoVD-Präsident Adolf Bauer alarmierende Zahlen.

Besonders alarmierend empfindet Bauer die Zahlen in Bezug auf Geringverdiener mit einem Bruttolohn von weniger als 1.500 Euro pro Monat. Hier gaben knapp 54 Prozent der lohnabhängig Beschäftigen (2,2 Mio.) an, dass sie über keine zusätzliche Altersvorsorge neben der gesetzlichen Rente verfügen. Darüber hinaus haben nur etwa 66 Prozent von allen sozialversicherungspflichtig beschäftigten Arbeitnehmer im Alter von 25 bis unter 65 Jahren einen Anspruch auf eine Zusatzrente aus der betrieblichen Altersversorgung oder aus einer Riester-Rente.

„Wenn wir diese Zahlen sehen, müssen wir uns eingestehen, dass das Vorhaben eines flächendeckenden Ausgleichs der durch die Absenkung des Rentenniveaus entstandenen Versorgungslücke gescheitert ist“, so der SoVD-Präsident.

Aus Sicht des SoVD hat sich das sogenannte Drei-Säulen-Modell der Alterssicherung als nicht tragfähig erwiesen. Der SoVD setzt sich daher dafür ein, alle künstlichen Faktoren zu streichen, welche sich negativ auf die Rentenentwicklung auswirken, und das Rentenniveau schrittweise wieder auf ein lebensstandardsicherndes Niveau von 53 Prozent anzuheben. Darüber hinaus fordert der SoVD die Einführung einer Erwerbstätigenversicherung.

BERLIN (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sakloz3

Click to access the login or register cheese