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VdK warnt vor coronabedingten Mehrkosten

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Foto: VdK Nordrhein-Westfalen

DÜSSELDORF (kobinet) Nachdem Bayern eine Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken beim Einkaufen und im Öffentlichen Nahverkehr erlassen hat, ist darüber auch in Nordrhein-Westfalen eine breite Diskussion entbrannt. Der VdK-Landesvorsitzende mahnt in dem Zusammenhang, im Falle einer Einführung dieser Pflicht in diesem Bundesland, die vergleichsweise hohen Kosten für eine Anschaffung zu bedenken.

„Im Regelsatz der Grundsicherung sind beispielsweise genau 17,02 Euro für Gesundheit und Hygiene vorgesehen“, erläutert VdK-Landesvorsitzender Horst Vöge. „Selbst wenn jemand diesen Betrag ausschließlich für FFP2-Masken nutzt, wären das bei einem Einzelpreis von bis zu sechs Euro nicht einmal drei Stück pro Monat. Aus diesem Grund machen wir uns auch seit Beginn der Pandemie für einen Aufschlag von 100 Euro pro Monat für Grundsicherungsbezieherinnen und Grundsicherungsbezieher stark.“

Der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen fordert die Politik zudem auf, bei allen Regelungen zum Schutz vor Corona nicht die Bedürfnisse und finanziellen Möglichkeiten von Menschen mit kleinen Renten und niedrigem Einkommen außer Acht zu lassen.

„Es kann und darf nicht sein, dass beispielsweise Alleinerziehende, die ohnehin schon am Existenzminimum leben, einer erhöhten Ansteckungsgefahr ausgesetzt sind!“, so Horst Vöge.

Außerdem müsse verhindert werden, fordert der VdK, dass Betroffene nicht in den Supermarkt dürfen, weil sie sich keine FFP2-Masken mehr leisten können.

DÜSSELDORF (kobinet) Kategorien Nachricht

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