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Corona-Lage verschlechtert sich

Foto zeigt kobinet-Korrespondent mit Maske
kobinet-Korrespondent mit Maske
Foto: sch

Berlin (kobinet) Die Corona-Lage verschlechtert sich weiter. Eindringlich hat RKI-Chef Lothar Wieler heute dazu aufgerufen, die Kontakte auch über Weihnachten auf das "absolute Minimum" zu reduzieren und nicht zu verreisen.

Kurz vor den Feiertagen hat der Präsident des Robert Koch-Instituts über die Radio- und Fernsehsender an die Bevölkerung appelliert, auch über Weihnachten alles dafür zu tun, dass die Zahl der Neuinfektionen sinkt: "Ich bitte Sie eindringlich darum, die Tage zwischen den Jahren in Ruhe und wirklich nur im kleinsten Familienkreis zu verbringen. Bitte schränken Sie Ihre Kontakte auf das Nötigste ein. Verreisen Sie nicht!"

Die Bürgerinnen und Bürger sollten nur so wenige Menschen wie nötig treffen, "und wenn dann nur immer dieselben Menschen. Und treffen Sie sich möglichst draußen", sagte Wieler auf einer Pressekonferenz.

In der Berliner Abendschau des rbb wurde über eine dramatische Lage in Pflegeheimen berichtet. Immer mehr hochbetagte Menschen erkranken an dem Virus. Die angespannte Situation auf den Intensivstationen der Krankenhäuser , so ein Mediziner, werde noch in den nächsten Wochen anhalten.

Wegen des Demonstrationsverbots an Silvester in Berlin will die sich "Querdenken" nennende Gruppe bereits am 30. Dezember gegen die Corona-Verordnungen protestieren. Bei der Polizei ist die Demonstration ab 15 Uhr auf der Straße des 17. Juni mit 22.500 Teilnehmern angemeldet. "Willkommen 2021 - das Jahr der Freiheit und des Friedens", wurde als Titel angegeben.

Berlin (kobinet) Kategorien Bericht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sbpr580

4 Lesermeinungen
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Reigbert
23.12.2020 07:25

Der Mensch heißt Michael Ballweg (nicht: Ballhaus)! Ich bitte um Entschuldigung für den Schreibfehler.

Reigbert
23.12.2020 07:21

Gestern habe ich folgenden Vorschlag gehört: Menschen, die ohne Maske erwischt worden, sich nicht an die Abstandsregeln halten oder nicht an die Existenz des Coronavirus glauben, sollten zu Sozialstunden und Hilfstätigkeiten in Krankenhäusern und Intensivstationen verurteilt werden, wo sie das Leid der um ihr Leben ringenden Covid-19-Patient*innen aus allernächster Nähe miterleben müssen. „Querdenken“ ist nur eine skrupellose Geschäftsidee des „Medienunternehmers“ Michael Ballhaus, der damit viel Geld verdient.