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Bewegungs- und Sportaktionen am Weltspieltag

Emoji  Sportlich
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Foto: Aktion Mensch

BERLIN (kobinet) Am 28. Mai ist Weltspieltag. Das Deutsche Kinderhilfswerk und die Deutsche Sportjugend rufen Familien und Vereine zu einer großen und ideenreichen sowie den Corona-Bedingungen angepassten Bewegungs- und Sportaktion in der Woche rund um diesen Tag der Bewegung und der Spiele auf. Dabei sollen in den sozialen Medien unter den Hashtags #Weltspieltag und #lasstunswasbewegen Fotos oder Videos gepostet werden, die Menschen entweder bei ihrer geliebten Sportart, beim Sport an ungewöhnlichen Orten oder bei einer für sie unbekannten Sportart zeigen.

Mal schnell barrierefrei Geld holen – oft nicht einfach

Logo: Noch 67 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Noch 67 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Marleen Soetandi

Berlin-Tegel (kobinet) Was von vielen mal schnell nebenher erledigt wird, kann für behinderte Menschen zum Hürdenlauf werden. Dr. Sigrid Arnade und Hans-Günter Heiden vom NETZWERK ARTIKEL 3 haben sich in Berlin-Tegel umgeschaut, wie es dort mit der Barrierefreiheit von Banken bestellt ist und wie leicht bzw. schwer es für mobilitätsbehinderte Menschen ist, mal schnell Geld abzuheben. Heute, am 20. April, verbleiben den Bundestagsabgeordneten noch 67 Tage in dieser Legislaturperiode, um ein gutes Barrierefreiheitsrecht zu verabschieden. Dass es dringend nötig ist, nicht nur Geldautomaten selbst barrierefrei nutzbar zu gestalten, sondern dass auch der Zugang dazu barrierefrei sein muss, das zeigen die Erfahrungen der beiden.

Freiheit wird vom Unterdrücker niemals freiwillig gewährt …

Michael Gerr
Michael Gerr
Foto: privat

Würzburg (kobinet) Michael Gerr ist nicht nur seit vielen Jahren als Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik der Grünen aktiv, sondern wirbt seit vielen Jahren dafür, dass mehr behinderte Menschen den Einzug in die Parlamente schaffen und setzt sich für eine Gesellschaft der Vielfalt ein. Am vergangenen Wochenende hat er selbst es zwar nicht auf einen aussichtsreichen Listenplatz der Grünen zur Bundestagswahl in Bayern geschafft, seine gehaltene Rede gibt aber gerade im Vorfeld des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen eine Reihe von Denkanstößen zur Überwindung von Aussonderung und Diskriminierung.

SoVD für kostenlose Nutzung von Bus und Bahn für Ehrenamtliche

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Foto: ht

Hannover (kobinet) Mehr als 3,3 Millionen Menschen in Niedersachsen engagieren sich nach Informationen des Sozialverband Deutschland (SoVD) Niedersachsen ehrenamtlich und seien damit eine unverzichtbare Stütze der Gesellschaft. Anlässlich des Tages der Anerkennung von Freiwilligen am heutigen 20. April fordert der Sozialverband eine bessere Förderung des ehrenamtlichen Engagements – etwa indem man den Engagierten den kostenlosen Zugang zu Bussen und Bahnen ermöglicht.

Beratungen zur EU-Strategie zugunsten behinderten Menschen 2021 – 2030

Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Foto: European Union 2019 – Source : EP

Brüssel (kobinet) Vom 19 – 20. April hat die portugiesische Ratspräsidentschaft eine High-Level Konferenz zur neuen EU-Strategie zugunsten von Menschen mit Behinderungen angesetzt. Unterschiedliche Akteur*innen, Minister und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) diskutieren, wie die Europäische Union Punkte wie Barrierefreiheit, selbstbestimmtes Leben sowie inklusive Beschäftigung und Bildung in den Mitgliedsstaaten voranbringen kann. Die Grüne Vize-Vorsitzende des Sozialausschusses und Verfasserin des Berichts „Gleichbehandlung in Beschäftigung und Beruf“, Katrin Langensiepen, ist mit dabei und fordert u.a. einen inklusiven Arbeitsmarkt.

Teilhabe-Chancen durch Corona erheblich verschlechtert

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Über 40 Prozent der Menschen mit Schwerbehinderung sagen, dass sich die Teilhabe-Chancen durch Corona verschlechtert haben. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Befragung der Aktion Mensch zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Leben von Menschen mit Schwerbehinderung, die von Ipsos durchgeführt wurde.

Mein Leben findet nicht in einer Bundesbehörde statt

Screenshot von der Anhörung zum TSG am 19. April 2019
Screenshot von der Anhörung zum TSG am 19. April 2019
Foto: omp

Berlin (kobinet) „Mein Leben findet nicht in einer Bundesbehörde, sondern da draußen statt“, so brachte es Nancy Poser aus Trier auf den Punkt, warum Barrierefreiheit als Voraussetzung zur Inklusion umfassend geregelt werden muss. Sie war eine der Sachverständigen, die heute am 19. April vor dem Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales Stellung zu den vorgeschlagenen Regelungen zum Teilhabestärkungsgesetz und zu Anträgen der Oppositionsfraktionen bezogen haben. Neben dem Thema der Barrierefreiheit ging es u.a. auch um Assistenzhunde, Gewaltschutz, das Budget für Ausbildung und den Zugang zu Leistungen zur Eingliederungshilfe.

Gute Chancen für Wiebke Richter für den Bundestag

Wiebke Richter bei ihrer Online-Rede zur Kandidatur
Wiebke Richter
Foto: Wiebke Richter

Regensburg / Augsburg (kobinet) Vor gut einer Woche hat Stephanie Aeffner es in Baden-Württemberg geschafft, auf einen sehr guten Listenplatz der Grünen für die Bundestagswahl gewählt zu werden. Nun hat auch Wiebke Richter aus Regensburg nach ihrer Wahl am 17. April auf Platz 23 der bayerischen Landesliste der Grünen für die Bundestagswahl gute Chancen, in den Bundestag gewählt zu werden. Bahnt sich hier neue Frauenpower behinderter Frauen für den Bundestag an?

68er Generation profitiert auch von Barrierefreiheit

Logo: Noch 68 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Noch 68 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Marleen Soetandi

Kassel (kobinet) Auch für die Generation der 68er, die mit ihren Protesten vor über 50 Jahren begann, die Gesellschaft zu verändern, hat Barrierefreiheit eine zunehmend wichtige Bedeutung. Darauf weist Markus Ertl vom Verein UNgehindert heute am 19. April hin. Denn nun sind es nur noch 68 Tage, die den Bundestagsabgeordneten verbleiben, um in dieser Legislaturperiode ein gutes Barrierefreiheitsrecht zu verabschieden.

Anhörung zum Teilhabestärkungsgesetz live auf bundestag.de

Bundesadler im Plenarsall
Bundesadler im Plenarsall
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Mit der heute am 19. April stattfindenden Anhörung zum Teilhabestärkungsgesetz und weiterer sechs Anträge der Oppisitionsparteien im Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales biegt die Verabschiedung des Gesetzes in die Zielgerade ein. Denn bereits am Donnerstag, den 22. April soll das Gesetz in zweiter und dritter Lesung im Bundestag verabschiedet werden. Die Video-Anhörung wird heute am 19. April im Parlamentsfernsehen von 12:30 bis 14:00 Uhr mit Gebärdensprache und Untertitelung live übertragen.

Video: Kübra im Bürokratie-Dschungel

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Zu viele Anträge, zu viel Papierkram und dann entscheidet auch noch ein*e Gutachter*in darüber, ob du behindert genug bist?! Unsere Vloggerin Kübra hat beim Thema Bürokratie keinen Durchblick mehr. In diesem Video spricht sie über finanzielle Herausforderungen für Menschen mit Behinderung – und wieso sie manchmal lieber gleich auf Dinge verzichtet, die ihr eigentlich zustehen“, heißt es passend zur heute am 19. April stattfindenden Anhörung zum Teilhabestärkungsgesetz in der Ankündigung des Videos im aktuellen Aktion Mensch Newsletter.

Danke Herr Bundespräsident

Frank-Walter Steinmeier
Frank-Walter Steinmeier
Foto: Bundespräsidialamt

Kassel / Berlin (kobinet) Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat gestern am 18. April zu einer Gedenkfeier für die Opfer der Corona-Pandemie ins Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin geladen. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul, der die u.a. im ZDF übertragene Gedenkfeier am Fernseh verfolgt und immer wieder ein würdiges Gedenken an die Opfer der Corona-Pandemie angemahnt hatte, sagt dazu in seinem Kommentar einfach „Danke Herr Bundespräsident“.

Online-Veranstaltung: Wir haben Recht(e)

Symbol Ausrufezeichen
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Foto: ht

Ludwigsburg (kobinet) Die Veranstaltngen zur Behindertenpolitik des Verein Selbstbestimmt Leben im Landkreis Ludwigsburg haben nicht nur Tradition, sondern füllten meist auch den großen Saal im Landesmuseum in Ludwigsburg. Coronabedingt findet die diesjährige Veranstaltung am 8. Mai von 14:00 bis 17:00 Uhr Uhr online unter dem Motto „Wir haben Recht(e)“ statt. Anmeldeschluss für die Online-Veranstaltung, an der u.a. Raul Krauthausen, Ellen Keune, Ottmar Miles-Paul und Stefan Göthling mitwirken, ist der der 30. April. Mitveranstalter sind die Evangelische Hochschule Ludwigsburg und die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL).

Momentaufnahme 208

Japanische Kirschblüten
Japanische Kirschblüten
Foto: Irina Tsicher

Berlin (kobinet) Wir leben nur für den Augenblick, in dem wir die Pracht der Kirschblüten bewundern. (Aus Japan)

Poetry Slam und Inklusion barrierefrei aufgerollt

Logo barrierefrei aufgerollt Kopfhörer mit Schriftzug
Logo barrierefrei aufgerollt
Foto: BIZEPS

WIEN (kobinet) Poetry Slam ist ein Wettbewerb, bei dem man selbstverfasste Texte innerhalb einer bestimmten Zeit vortragen muss. Die Zuhörerinnen und Zuhörer wählen anschließend den Sieger. In der 42. Sendung „Barrierefrie aufgerollt“, einem Projekt von:BIZEPS – Zentrum für Selbstbestimmtes Leben, führt Ninia LaGrande in die Welt des Poetry Slams ein.

Corona-Warn-App wird erweitert

Grafik zur Corona-Warn-App
Corona-Warn-App erhält wichtige neue Fuktionen
Foto: Bundesregierung

Berlin (kobinet) Die Corona-Warn-App der Bundesregierung wird mit neuen Funktionen erweitert. Behinderte Menschen, die diese App nutzen, warten gespannt auf die angekündigten wichtigen Verbeserungen.

Mädchen mit Behinderung fordern bessere Perspektiven

Carina, junges Mitglied im Netzwerk Frauen und Mädchen mit Behin-derung / chronischer Erkrankung NRW
Carina, junges Mitglied im Netzwerk Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung NRW
Foto: Anna Spindelndreier / NetzwerkBüro Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung NRW

MÜNSTER (kobinet) Mit der Forderung nach vollen Menschenrechten und einer guten Lebensperspektive für Mädchen mit Behinderung lassen sich die Forderungen des Diskussionspapiers „Unsere Rechte – unsere Zukunft“ zusammenfassen, das in einer Gruppe von Frauen aus dem Netzwerk Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung NRW, der Landesarbeitsgemeinschaft autonomer Mädchenhäuser / feministische Mädchenarbeit NRW und der Fachstelle interkulturelle Mädchenarbeit entstanden ist. Zu diesem Diskussionspapier soll es am 26. April eine Online-Präsentation geben, an welcher alle Interessierten teilnehmen können.

Gedenken an die Corona-Opfer

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info schwarz
Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Die Regierenden und unsere Gesellschaft als Ganzes haben sich bisher nicht leicht mit einem würdigen Gedenken an die bisher fast 80.000 Menschen getan, die allein in Deutschland an den Folgen einer Infektion mit dem Corona-Virus gestorben sind. Auch diejenigen, die mit Folgewirkungen nach einer Infektion zu kämpfen haben, werden in der öffentlichen Diskussion leicht vergessen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier lädt heute zu einer nationalen Trauerfeier mit einigen Hinterbliebenen und den Spitzen der fünf Verfassungsorgane ins Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin ein. Zuvor findet ein ökomenischer Gottesdienst in Berlin statt.

Deine Stimme für Inklusion – mach mit!

Logo: Noch 69 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Noch 69 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Marleen Soetandi

Bonn (kobinet) „Deine Stimme für Inklusion – mach mit!“ So lautet das von der Aktion Mensch gewählte und zum Superwahljahr 2021 passende Motto für die Aktivitäten zum diesjährigen Europäishen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung vom 24. April bis 9. Mai. Heute, am 18. April, ist schon klar, dass es vieler lauter Stimmen bedarf, damit die Bundestagsabgeordneten in den ihnen noch verbleibenden 69 Tagen bis zum letzten regulären Sitzungstag des Bundestagsplenums in dieser Legislaturperiode ein gutes Barrierefreiheitsrecht verabschieden. Bisher scheint es dafür in den Fraktionen der CDU/CSU und SPD wenig Bewegung zu geben, obwohl allen klar ist, dass Inklusion Barrierefreiheit braucht.

Öffnet die Heime

Grafik zeigt Corona-Virus auf der Webseite der WHO
Corona-Virus
Foto: WHO

Berlin/Stuttgart (kobinet) Der Sozialverband VdK fordert, dass dem Flickenteppich von unterschiedlichsten Regelungen zu Kontaktbeschränkungen, Besuchsverboten oder Ausgehverboten in Pflege- und Behinderteneinrichtungen mit dem Infektionsschutzgesetz ein Ende gesetzt wird. Keiner wisse mehr, wo was gilt, betonte die Präsidentin des VdK, Verena Bentele.

Corona-Impfungen für behinderte Menschen im ZsL Mainz

Bild von der Corona-Impfung von Matthias Rösch
Corona-Impfung von Matthias Rösch
Foto: privat

Mainz (kobinet) Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen, Mainz (ZsL Mainz) führt heute, am 17. April, eine Impfaktion für Menschen mit Behinderungen durch. Die Aktion bietet eine zusätzliche Alternative zu den bestehenden Impfangeboten. Geimpft werden Menschen mit Behinderungen, die Leistungen der Eingliederungshilfe oder der Pflegeversicherung beziehen sowie enge Kontaktpersonen wie Assistent*innen, pflegende Angehörige oder Unterstützer*innen. Unterstützt wird die Aktion vom Landesbehindertenbeauftragten von Rheinland-Pfalz, Matthias Rösch, der sich ebenfalls impfen ließ.

Scheuen Abgeordnete die Debatte zum Barrierefreiheitsrecht?

Logo: Noch 70 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Noch 70 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Marleen Soetandi

Berlin (kobinet) Heute am 17. April, da den Bundestagsabgeordneten eigentlich noch 70 Tage zur Verabschiedung eines guten Barrierefreiheitsrechts bis zur letzten regulären Sitzung des Bundestages in dieser Legislaturperiode verbleiben, fragen sich viele, ob die Abgeordneten die Debatte zu diesem Thema scheuen. Denn mit Verwunderung mussten Vertreter*innen von Behindertenorganisationen nach Einstellung der Tagesordnung des Bundestagsplenums für die kommende Sitzungswoche feststellen, dass es keine Debatte zur 1. Lesung des Barrierefreiheitsstärkungsgesetz am 22. April geben wird. Der Gesetzentwurf wird lediglich im vereinfachten Verfahren ohne Debatte eingebracht und an den Ausschuss für Arbeit und Soziales verwiesen.

Schaffen es behinderte Menschen aus Bayern in den Bundestag?

Porträt von Michael Gerr
Michael Gerr
Foto: privat

Augsburg (kobinet) Beim Landesparteitag der bayerischen Grünen, der heute am 17. und morgen am 18. April in Augsburg stattfindet, geht es u.a. darum, ob erstmals ein selbst behinderter und behindertenpolitisch engagierter Mensch echte Chancen bekommt, im zukünftigen Bundestag vertreten zu sein. Der Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik von Bündnis 90/Die Grünen, Michael Gerr aus Würzburg, will es auf jeden Fall wissen und bewirbt sich um einen aussichtsreichen Listenplatz für die kommende Bundestagswahl. Weitere behinderte Bewerber*innen für die bayerische Landesliste zur Bundestagswahl sind Wiebke Richter und Felix Erbe, wie Michael Gerr auf seiner Facebookseite mitteilt.

Zeitzeuge Prof. Dr. Kurt Jakobs berichtet

Bild von Prof. Dr. Kurt Jakobs
Prof. Dr. Kurt Jakobs
Foto: privat

Jena (kobinet) Bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2002 war Prof. Dr. Jacobs Professor für Wirtschafts- und Berufspädagogik an der Universität Frankfurt. Er wurde mit einer Sehbehinderung 1937 geboren und erblindete im Laufe seines Lebens. Im Zeitzeugen-Interview des Bildungs- und Forschungsinstiuts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) berichtet er von seinem Werdegang zum Hochschullehrer und seinem Einsatz für Projekte, in denen, die Selbstbestimmung behinderter Menschen im Mittelpunkt stehen.

Hubert Hüppe: Ich kandidiere wieder

Plakat der CDU mit Dank für die Wahl von Hubert Hüppe: "Ich kandidiere wieder!"
Plakat von Hubert Hüppe mit Dank für die Wahl
Foto: CDU Hubert Hüppe

Unna (kobinet) Der ehemalige Bundesbehindertenbeauftragte und langjährige Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe will es noch einmal wissen. Nachdem er in den letzten vier Jahren nicht mehr dem Bundestag angehörte, wurde er nun als Direktkandidat für die Bundestagswahl im September von der CDU Unna gewählt.

Sozialverband begrüßt bundeseinheitliches Handeln

Logo SoVD ab 2020
Logo SoVD
Foto: SoVD

BERLIN (kobinet) Nach der heutigen Debatte des Infektionsschutzgesetzes im Deutschen Bundestag begrüßt der Sozialverband Deutschland (SoV) das damit vorgezeichnete einheitliche Handeln zu Pandemie-Bekämpfung. Der Gesetzentwurf der Bundesregierung hat nach Einschätzung des SoVD zum Ziel, den R-Wert verlässlich unter Eins zu senken. Dafür soll eine bundesweit verbindliche Notbremse ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 eingeführt werden.

Sight City 2021 wird virtuell

Emoji Blinder Mensch mit Hund
Emoji Blinder Mensch mit Hund
Foto: Aktion Mensch

MARBURG (kobinet) Die Sight City, Europas größte Messe rund um Technik und Dienstleistungen für blinde und sehbehinderte Menschen, wird in diesem Jahr wegen der anhaltenen Pandemie bedingten Einschränkungen nicht als Präsenzmesse sondern als virtuelle Veranstaltung stattfinden.

Infektionsschutzgesetz im Bundestag

Foto zeigt Reichstagskuppel
Reichstagskuppel
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Angesichts alarmierender Corona-Zahlen in Deutschland beriet der Bundestag heute in erster Lesung über die von der Bundesregierung beschlossene Veränderungen des Infektionsschutzgesetzes. Intensivmedizer und das Robert Koch-Institut mahnten zum schnellen und entschlossenen Handeln. In der kommenden Woche soll die Neufassung des Gesetzes Bundestag und Bundesrat passieren.

Anhörung zum Teilhabestärkungsgesetz

Bundestag Besprechungsraum
Bundestag Besprechungsraum
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Dass beim Teilhabestärkungsgesetz noch einiges gestärkt werden kann, um die Teilhabe behinderter Menschen entscheidend zu verbessern, das wurde bereits bei der Debatte zur ersten Lesung des von der Bundesregierung eingebrachten Gesetzes am 26. März deutlich. Am Montag, den 19. April, findet nun die Anhörung zum Teilhabestärkungsgesetz und weiteren sechs Anträgen der Oppisitionsparteien im Ausschuss für Arbeit und Soziales statt. Die Video-Anhörung wird im Parlamentsfernsehen am 19. April von 12:30 bis 14:00 Uhr mit Gebärdensprache und Untertitelung live übertragen.

Mal schnell ein barrierefreies Taxi rufen, ist nicht

Logo: Noch 71 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Noch 71 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Marleen Soetandi

Berlin (kobinet) Gehbehinderte Menschen sind häufig nicht nur bei der Nutzung von Bussen und Bahnen aufgrund von Barrieren eingeschränkt, sondern können meist acuh nicht so einfach ein barrierefreies Taxi nutzen, denn in den meisten Städten sind diese Mangelware. Heute, am 16. April, haben die Bundestagsabgeordneten noch 71 Tage bis zur letzten regulären Sitzung des Bundestagsplenums in dieser Legislaturperiode Zeit, um mit Hilfe eines guten Barrierefreiheitsrechts auch die Mobilität behinderter Menschen zu verbessern.

Appell an Bundesregierung: Mietpreise wirksam eindämmen

Foto Geld
Geld
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 15. April zum Berliner Mietendeckel hat erneut Diskussionen über hohe Mieten und deren Deckelung ausgelöst. Mehrere Tausend Menschen haben am Donnerstagabend laut einem Bericht von rbb24 in Berlin gegen den Mietendeckel-Beschluss des Bundesverfassungsgerichts demonstriert. Viele Teilnehmer hatten Kochtopf-Deckel mitgebracht, mit denen sie Lärm erzeugten. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Paritätische Wohlfahrtsverband fordern von der Bundesregierung mehr Engagement für eine wirksame Mietpreisbegrenzung und eine sozial gerechte und ökologisch verträgliche Wohnungs- und Baupolitik.

Häusliche Krankenpflege auch in ambulant betreuten Wohngruppen

Bild vom Bundessozialgericht in Kassel
Foto zeigt Bundessozialgericht in Kassel
Foto: Bundessozialgericht

Greifswald/Kassel (kobinet) Das Bundessozialgericht (BSG) hat entschieden, dass die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) auch die Kosten der häuslichen Krankenpflege in ambulant betreuten Wohngruppen zu übernehmen hat. Dazu gehört zum Beispiel auch die Medikamentengabe oder das An- und Ausziehen von Thrombosestrümpfen. Diese medizinische Behandlungspflege müsse nicht vom Personal in einer Senioren- oder Demenz-WG geleistet werden. Darüber berichtet Henry Spradau.

Bündnis für sozial- und klimaverträgliche Mobilitätswende

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Ein zivilgesellschaftliches Bündnis hat am 15. April seine Handlungsempfehlungen für eine sozial gerechte und ökologische Mobilitätswende vorgestellt. DGB, IG Metall, ver.di, SoVD, VdK, AWO, BUND, VCD, die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und der NABU vertreten zusammen viele Millionen Menschen und signalisieren damit, dass weite Teile der Bevölkerung dringenden Handlungsbedarf im Bereich der Mobilitätspolitik sehen. Entsprechend fordert das Bündnis Sozialverträgliche Mobilitätswende die Bundesregierung zu entschlossenerem Handeln auf: Es sei möglich, gleichzeitig das Klima zu schützen und die Lebensqualität von Millionen Bürger*innen spürbar zu verbessern.

Stellungnahmeverfahren zu Versicherteninfos zum Pränatest

Symbol Fragezeichen
Fragezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) verständigte sich in seiner Sitzung am 15. April darauf, zur geplanten Versicherteninformation zu nichtinvasiven Pränataltests (NIPT) auf Trisomien 13, 18 oder 21 ein breit angelegtes Stellungnahmeverfahren durchzuführen. Den Beschluss, dass ein solcher NIPT Kassenleistung wird, hatte der G-BA bereits im September 2019 getroffen: in begründeten Einzelfällen und nach ärztlicher Beratung, bei der die Versicherteninformation verbindlich eingesetzt werden muss.

Charité intensiv

Foto zeigt Station 43 der Charité
Station 43 der Charité in Berlin
Foto: rbb/Carl Gierstorfer/Docdays

Berlin (kobinet) Das rbb-Fernsehen zeigt eine vierteilige Dokuserie über den harten Alltag in der Intensivmedizin, wo um das Leben von Covid-Patienten gekämpft wird. Für „Charité intensiv: Station 43“ hat Dokumentarfilmer Carl Gierstorfer über Wochen das medizinische Personal begleitet.

Leon Amelung fragt zu Barrierefreiheit – Abgeordnete antwortet

Logo: Noch 72 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Noch 72 Tage für ein gutes Barrierefreiheitsrecht
Foto: Marleen Soetandi

Berlin (kobinet) „Kerstin Tack, Mitglied des Deutschen Bundestages gibt zu, dass das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz physische Barrieren in Form von Stufen oder nicht rollstuhlgerechten Toiletten nicht bekämpft. Sie verspricht aber ein Förderprogramm zum Abbau von Barrieren für die kommende Legislaturperiode.“ Über diese Antwort an Leon Amelung, der bei der Abgeordneten nachgefragt hatte, berichtet das Projekt #Barrieren Brechen der Sozialhelden. Heute am 15. April verbleiben den Bundestagsabgeordneten noch 72 Tage, um nicht erst in der nächsten, sondern in dieser Legislaturperiode ein gutes Barrierefreiheitsrecht zu beschließen.

Corona-Sonderregeln für ärztliche Leistungen verlängert

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Foto: Susanne Göbel

Greifswald (kobinet) Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Corona Sonderregeln für verschiedene ärztliche Leistungen über den 31. 3.2021 hinaus um weitere drei bzw. sechs Monate verlängert. Er reagiert damit auf das anhaltend hohe Infektionsgeschehen. Darüber berichtet Henry Spradau. Ziel ist es, Arztpraxen zu entlasten und direkte Arzt-Patienten-Kontakte so gering wie möglich zu halten.

Weiß-rote Wollmützen für graue Poller

Grauer Poller mit weiß-roter Wollmütze
Poller mit weiß-roter Wollmütze
Foto: BSVH

Hamburg/Berlin (kobinet) „Wer ist noch nie gegen einen grauen Poller gestoßen?“, fragt der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV). Die schmalen Barrieren auf den Bürgersteigen können insbesondere für sehbehinderte Fußgänger*innen zu einem gefährlichen Hindernis werden, wenn sie nicht kontrastreich gestaltet sind. In Hamburg gab es deshalb im vergangenen Oktober eine gelungene Aktion, bei der zahlreichen Pollern eine rot-weiß-gestreifte Mütze aufgesetzt wurde. Um Passanten wie auch Medienvertreter*innen zu erläutern, was die Aktion bezweckt, wurden die Mützen mit Infozetteln versehen. Aus Anlass des Sehbehindertentages 2021 wird der DBSV diese ebenso sympathische wie „Corona-konforme“ Aktion nun bundesweit durchführen.

Landratsamt Tuttlingen verzögert Hilfe für Frau mit ALS

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Symbol Paragraf
Foto: omp

Tuttlingen (kobinet) Behinderte Menschen und diejenigen, die diese unterstützen bzw. beraten, berichten immer wieder darüber, dass sich die Behörden bei der Bearbeitung von Anträgen und der Bewilligung von Leistungen viel Zeit lassen. Von einer solchen Geschichte berichtet heute Thomas Schalski, der sich zusammen mit Britta Schade als Berater*innen in der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung in Baden-Württemberg engagiert. Dem Bericht zufolge verzögert das Landratsamt Tuttlingen die Hilfe für eine Frau mit ALS seit Juni 2020. Im Vorfeld der Anhörung zum Teilhabestärkungsgesetz am 19. April im Bundestag macht das Beispiel noch einmal deutlich, wie und wo die Teilhabe noch gestärkt werden muss.

Gesetzliche Rente stärken

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Foto: SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V. / Klaus Bremers

BERLIN (kobinet) Die politische Debatte um die Zukunft der gesetzlichen Rentenversicherung ist in vollem Gange. Darüber wird viel über die Rentenfinanzierung, die Kapitaldeckung der Rente oder auch über die Erhöhung des Renteneintrittsalters debattiert. Aus Sicht des Sozialverband Deutschland (SoVD) ist es allerdings nicht zielführend immer nur über Teilaspekte zu debattieren. Der SoVD fordert ein Gesamtkonzept mit dem die gesetzliche Rente insgesamt gestärkt wird.