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Rückschläge für Inklusion während Corona-Pandemie

Jürgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Inklusion an Schulen und in anderen Bereichen hat nach Ansicht des Behindertenbeauftragten der Bundesregierung, Jürgen Dusel, während der Corona-Krise gelitten. Deswegen sei es wichtig, dass staatliche Hilfen zur Überwindung der Krise auch für die Rechte von Menschen mit Behinderung eingesetzt würden. Darauf hat Jürgen Dusel einem ntv-Bericht zufolge gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) hingewiesen.

"Wenn wir Geld in die Hand nehmen für die Infrastruktur, muss damit auch Barrierefreiheit stattfinden", wird Jürgen Dusel im ntv-Coronavirus-Liveticker von ntv zitiert. Dringend notwendige Investitionen in die Renovierung von Schulen müssten immer an Barrierefreiheit gekoppelt sein. Der Beauftragte forderte zudem die Unternehmen auf, die Arbeitschancen von behinderten Menschen zu verbessern. Hilfen für die Wirtschaft in der Krise seien ein Akt der Solidarität. "Dann erwarte ich von den Unternehmern auch, dass sie Menschen mit Behinderungen einstellen, betonte Jürgen Dusel dem Bericht zufolge.

Im Vergleich zu Beginn der Corona-Pandemie im März 2020 verzeichnet die Bundesagentur für Arbeit fast 17.000 mehr schwerbehinderte Arbeitslose.

Berlin (kobinet) Kategorien Nachricht

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