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Handicap International fordert Verzicht auf Einsatz von Explosivwaffen in Wohngebieten

Hand dern Finger die Buchstaben HI bilden - daneben der Schriftzug handicap international
Neues Logo von Handicap International
Foto: Handicap International

MÜNCHEN (kobinet) Aus dem aktuellen Anlass des Krieges in der Ukraine weist die gemeinnützige Hilfsorganisation Handicap International (HI) darauf hin, dass, auch wenn ein militärisches Objekt das Ziel ist, die Explosion meist zu schrecklichen Folgen für Zivilistinnen und Zivilisten führt. Explosivwaffen töten Menschen, führen zu schlimmen Verletzungen, psychologischen Traumata und einer langfristigen Verseuchung der Wohngebiete mit Blindgängern. Handicap International fordert, dass der Einsatz von Explosivwaffen in bewohnten Gebieten sofort aufhören muss.

TanzFaktur sammelt morgen Spenden für die Ukraine

Plakat der TanzFaktur mit der englischsprachigen Aufschrift Mach Kunst und keinen Krieg
Plakat der TanzFaktur Mach Kunst und keinen Krieg
Foto: Max Kukurudziak

KÖLN (kobinet) In der WerksHalle kommt morgen um 16.00 Uhr die Kölner Tanzszene zusammen und sammelt Spenden für humanitäre Einrichtungen und Schutzkleidung. Während in der Ukraine Putins Krieg tobt, fühlt man sich hier in der Ferne schnell machtlos und untätig. Doch in der Kölner Tanzszene will man tun was man tun kann: Zusammen stehen, Solidarität zeigen und ein Zeichen setzen.

Infoseite zu Hilfsangeboten für behinderte Ukraine-Flüchtlinge

Ukraine
Wappen der Ukraine
Foto: public domain

Bonn (kobinet) Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine sind Millionen Menschen auf der Flucht. Für Menschen mit Behinderung sowie Kinder und Jugendliche ist die Situation besonders dramatisch. Die Aktion Mensch hat daher einige wichtige Informationen und Hilfsangebote gesammelt und auf ihrer Internetseite gebündelt.

Menschen mit Behinderung in dieser humanitären Notlage nicht vergessen

Deutscher Behinderten Rat Logo
DBR-Logo
Foto: DBR

Berlin (kobinet) „Wir sind geschockt und zutiefst besorgt über die immer dramatischere Lage in der Ukraine. Seit dem Beginn der Kriegshandlungen Russlands sehen wir Bilder voller Leid, die uns fassungslos machen“, heißt es vonseiten des Deutschen Behindertenrats (DBR). Der DBR appelliert, Menschen mit Behinderungen in dieser humanitären Notlage nicht zu vergessen.

Friedenslieder

Foto zeigt gestoppten Panzer in der Ukraine
Gestoppter Panzer in der Ukraine
Foto: Tagesschau

Berlin (kobinet) Lieder können Panzer nicht aufhalten. Doch mit neuen und alten Liedern gegen den Krieg gehen Menschen auf die Straße, weil sie den völkerrechtswidrigen verbrecherischen russischen Angriffskrieg auf die Ukraine stoppen wollen.

7. DeafIT Konferenz findet am 18. und 19. März online statt

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Foto: Susanne Göbel

München (kobinet) Am 18. und 19. März findet die 7. DeafIT Konferenz zum zweiten Mal digital auf der DeafIT-Website über einen Live-Stream statt. Die DeafIT Konferenz ist eine Informationstechnologie-Veranstaltung, in der Barrierefreiheit, Vielfalt und Inklusion vorgelebt werden. Mit einem breiten Spektrum an professionellen Vorträgen rund um die IT ist die Konferenz dank Gebärden-, Schrift- und Lautsprache für jeden zugänglich, heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung.

Behinderte Menschen in der Ukraine nicht vergessen

Logo: BODYS
Logo: BODYS Bochumer Zentrum für Disability Studies
Foto: BODYS

Bochum (kobinet) Das Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS) ist zutiefst bestürzt über die Krieg- und Konfliktsituation in der Ukraine, die zu schlimmen Menschenrechtsverletzungen führt. Insbesondere behinderte Menschen seien deutlich höheren Risiken und Gefahren ausgesetzt, da sie oft keinen Zugang zu Sicherheits- und Hilfsmaßnamen haben. Denn wichtige Informationen über Schutz und Evakuierung sowie die Notunterkünfte selbst seien nur selten barrierefrei, sodass behinderte Menschen oft zurückgelassen werden und Gewalt und Missbrauch erfahren.

Weltwinterspiele von Special Olympics 2023 in Kazan abgesagt

Logo: Special Olympics Deutschland
Logo: Specail Olympics Deutschland
Foto: SOD

Berlin (kobinet) Special Olympics Deutschland (SOD) begrüßt die Entscheidung des internationalen Dachverbandes Special Olympics International (SOI), die Weltwinterspiele Ende Januar 2023 in Kazan (Russland) abzusagen. „Wir tragen die Entscheidung vollumfänglich mit“, versichern SOD-Präsidentin Christiane Krajewski und Bundesgeschäftsführer Sven Albrecht, CEO der Special Olympics World Games Berlin 2023.

Daumendrücken für die deutschen Paralympionik*innen

Jens Beeck
Jens Beeck
Foto: Jens Beeck

Berlin (kobinet) „Ich drücke allen deutschen Paralympionikinnen und Paralympioniken, die in Peking an den Start gehen, die Daumen. Ich bin zuversichtlich, dass sie an die Erfolge der vergangenen Spiele anknüpfen können und dem Para-Sport zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen werden“, das erklärte der teilhabepolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Jens Beeck.

Aufruf für inklusive Schulen

Symbol Ausrufezeichen
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Foto: ht

Mainz (kobinet) Mit einem Aufruf für ein inklusives Schulsystem einer Autorengruppe mit dem rheinland-pfälzischen Landesbeauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Matthias Rösch, wird zum gemeinsamen Handeln für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention geworben. „Schülerinnen und Schüler mit und ohne Behinderungen sollen von Anfang an gemeinsam lernen und aufwachsen. Das ist der menschenrechtliche Auftrag aus der UN-Behindertenrechtskonvention, von dem wir alle profitieren“, betonte Matthias Rösch.

Offener Brief des Europäischen Behindertenforum zum Ukraine-Krieg

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin/Brüssel (kobinet) Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) unterstützt den Offenen Brief des Europäischen Behindertenforums (EDF) zum Schutz von Menschen mit Behinderungen in der Ukraine. DBSV-Präsident Klaus Hahn erklärte: „Mit Bestürzung und tiefer Sorge verfolgen wir das brutale Kriegsgeschehen in der Ukraine. Der leidtragenden ukrainischen Bevölkerung gilt in diesen Tagen unsere vollste Solidarität.“

Russland und Belarus nun doch von Paralympics ausgeschlossen

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Foto: Susanne Göbel

Peking (kobinet) „Russland und Belarus dürfen wegen des Ukraine-Krieges nun doch nicht an den am Freitag beginnenden Winter-Paralympics in Peking teilnehmen. Das gibt das Internationale Paralympische Komitee bekannt und revidiert damit seine Entscheidung vom Vortag.“ Diese Entwicklung vermedete heute am 3. März um 8:15 Uhr ntv in seinem Ukraine-Krieg-Liveticker.

Stoppt den Krieg!

Foto zeigt Zerstörungen in Charkiw
Zerstörungen in Charkiw
Foto: Tagesschau

Berlin (kobinet) Am Tag 8 der russischen Invasion in der Ukraine stehen Deutschland, Europa und alle friedliebenden Menschen auf der Welt noch immer unter Schock. Die Bilder aus den Kriegsregionen machen auch den Sozialverband Deutschland (SoVD) fassungslos.

Jürgen Dusel zu Gast in der 50. Episode des IGEL-Podcast

Poster zur 50. Episode des IGEL Podcast mit Jürgen Dusel
Poster zur 50. Episode des IGEL Podcast mit Jürgen Dusel
Foto: IGEL Media

Bad Segeberg (kobinet) Heute, am 3. März, erschien die 50. Episode des Podcast „IGEL – Inklusion Ganz Einfach Leben – Der Podcast für gelebte Inklusion“. Zu Gast in der Jubiläumsepisode ist der Beaufragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen Jürgen Dusel. Moderator und Herausgeber des Podcast ist der Inklusator und langjährige Radiomacher Sascha Lang aus Bad Segeberg und Luxemburg. Über 5.800 Hörer in über sechs Ländern erreichte Sascha Lang seinen Angaben zufolge mit seinen Episoden seit April 2021. Dies seien über 1.500 Minuten spannende Interviews, Gesprächsrunden und Solofolgen, die bis heute erschienen sind.

Kritik an paralympischer Entscheidung zu Ukraine Krieg

Symbol Ausrufezeichen
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Foto: ht

Peking (kobinet) Ähnlich wie andere Sportarten und -veranstaltungen kommen auch die Akteur*innen der Paralympischen Spiele derzeit nicht umhin, sich neben dem Sport auch mit dem Krieg in der Ukraine zu befassen. Der Präsident des Deutschen Behindertensportverbands (DBS) fordert den Ausschluss der Teams aus Russland und Belarus. Das Governing Board des Internationalen Paralympischen Komitees hat auf seiner Sitzung am 2. März nun beschlossen, dass die russischen und belarussischen Mannschaften als neutrale Athlet*innen an den Paralympischen Spielen in Peking teilnehmen dürfen. Der Deutsche Behindertensportverband hält diesen Beschluss für inakzeptabel und bezeichnet die Entscheidung „in der derzeitigen weltpolitischen Lage als völlig falsches Signal.“

Fachgespräch zum Zugang zur Justiz für behinderte Menschen

Goldene Statue Justitia mit Schwert und Waage
Justitia
Foto: Sang Hyun Cho auf Pixabay

Bonn (kobinet) Im Rahmen ihres Arbeitsschwerpunktes „Recht haben – Recht bekommen“ führt die Aktion Mensch in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Menschenrechte ein virtuelles Fachgespräch zum Thema „Zugang zur Justiz für Menschen mit Behinderungen – Artikel 13 der UN- Behindertenrechtskonvention“ durch. Die Veranstaltung findet am Nachmittag des 22. März von 14:00 bis 16:50 Uhr statt.

Ausstellung ECHT MEIN RECHT in Hannover

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Foto: Susanne Göbel

Hannover (kobinet) Das Büro der niedersächsischen Landesbehindertenbeauftragten Petra Wontorra weist auf die Ausstellung mit dem Titel „Echt mein Recht – Eine Mitmach-Ausstellung über Selbstbestimmung und Schutz vor sexualisierter Gewalt für Menschen mit Lernschwierigkeiten“ hin, die vom 5. März bis 31. März 2022 im Freizeitheim Linden, Windheimstraße 4, in 30451 Hannover gezeigt wird.

Krieg bringt nur Leid und Not

Logo VdK Baden-Württenberg
Logo VdK Baden-Württenberg
Foto: VdK Baden-Württenberg

STUTTGART (kobinet) Angesichts des militärischen Angriffs auf die Ukraine sowie die seit Tagen andauernden Kampfhandlungen zeigen sich die Mitglieder des Sozialverband VdK in Baden-Württemberg erschüttert. Zugleich versichern sie, dass die Solidarität des VdK-Landesverbands allen Menschen in der Ukraine gilt. Gleichzeitig appelliert der VdK Baden-Württemberg an die politischen Akteure, die Verhandlungen voranzutreiben und sich mit aller Kraft für den Frieden in Europa einzusetzen. .

kobinet-Monatsrückblick zur Behindertenpolitik auf Februar 2022

Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Foto: IGEL

Bad Segeberg / Kassel (kobinet) „Kurz aber Intensiv – von Kindeswohl bis Impfdilemma“, so titelt der Inklusator und Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) Sascha Lang den Rückblick auf den Monat Februar 2022 zur Behindertenpolitik, den er mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul aufgezeichnet und nun ins Netz als Podcast eingestellt hat.

Gelungener EU-Bericht Österreichs über Barrierefreiheit öffentlicher Webseiten

hochformatiges Heft mit dem Titel Digitales zugänglich machen
Titelseite des EU-Berichtes zur Barrierefreiheit von Webseiten öffentlicher Stellen aus Österreich
Foto: Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH

Berlin (kobinet) Zum Ende vergangenen Jahres sollten alle EU-Länder einen Bericht über die Barrierefreiheit der Webseiten öffentlicher Stellen ihres Landes berichten. Die eingegangenen Berichte sind auf der Webseite Web Accessibility Directive – Monitoring reports gelistet.

Ich habe mir den Bericht aus Österreich angesehen. Er überzeugte mit Klarheit und nicht nur mit guter Gestaltung. Auch eine Version in Leichter Sprache ist beigefügt. Der Bericht hat mich überzeugt, man kann es auch gut machen.

Es interessierte mich sehr, zu erfahren, wie es gelingen kann, die Anforderungen an solch einem Bericht für die EU über das Monitoring von Webseiten so ganzheitlich und inhaltlich ansprechend, zu gestalten.

Lebenshilfe ruft zu Frieden auf

Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) „Die Bundesvereinigung Lebenshilfe ist tief erschüttert über den Krieg in der Ukraine. Sie ruft zu Frieden auf und setzt große Hoffnungen in die Wiederaufnahme diplomatischer Verhandlungen“, heißt es in einer Presseinformation der Bundesvereinigung Lebenshilfe zum Krieg in der Ukraine.

DBS-Präsident fordert Ausschluss der Teams aus Russland und Belarus

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Peking (kobinet) Der Krieg in der Ukraine spielt wie in vielen anderen Bereichen zunehmend auch bei den bald anstehenden Paralympics in Peking eine gewichtige Rolle. Vor dem Paralympics-Start hat der Präsident des Deutschen Behindertensportverbands (DBS) den Ausschluss der Teams aus Russland und Belarus gefordert.

Online-Fortbildung für Kursleitende zum Thema inklusive Erwachsenenbildung

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Foto: Susanne Göbel

Bremen (kobinet) Der Landesbehindertenbeauftragte von Bremen weist auf eine Online-Fortbildung für Kursleitende zum Thema „Inklusive Erwachsenenbildung – barrierefrei und binnendifferenziert“ hin, die am 19. März von 9.00 bis 17.00 Uhr (voraussichtlich über BigBlueButton) durchgeführt wird. Das kostenlose Fortbildungsangebot, das die Bremer Senatorin für Kinder und Bildung organisiert hat, richtet sich an Kursleitende und pädagogisches Personal in der Erwachsenenbildung. Es können auch weitere Interessierte teilnehmen, wie es in der Ankündigung heißt.

Niedersachsen setzt Förderung von Hilfsangeboten für psychisch erkrankte Geflüchtete fort

Wappen Bundesland Niedersachsen
Wappen Bundesland Niedersachsen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Hannover (kobinet) Das Land Niedersachsen setzt die Förderung von Hilfsangeboten für psychisch erkrankte Geflüchtete „refuKey“ fort. Dies teilte das niedersächsische Sozialministerium angesichts der aktuellen Lage in der Ukraine mit.

Antragstopp für Thüringer Barrierefreiheitsförderprogramm

Flagge Bundesland Thüringen
Flagge Bundesland Thüringen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Erfurt (kobinet) Aufgrund der Vielzahl an Anträgen für das Ende 2021 in Kraft getretene Thüringer Barrierefreiheitsförderprogramm – ThüBaFF haben der Landesbehindertenbeauftragte von Thüringen, Joachim Leibiger, und die Thüringer Aufbaubank nun einen Antragsstopp verfügen müssen. Der Ansturm auf das Förderprogramm zeige „den enormen Nachholbedarf“ für die Barrierefreiheit in Thüringen, teilte Joachim Leibiger mit.
Der Landesbeauftragte bemühe sich nun um die Bereitstellung weiterer Mittel.

Teilnehmerinnen für Online-Umfrage zu Arztkontakten gesucht

Symbol Fragezeichen
Fragezeichen
Foto: ht

Kiel (kobinet) Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben Norddeutschland (ZsL Nord) sucht Teilnehmerinnen für eine aktuelle Online-Umfrage zu Arztkontakten. Anlass der Umfrage sind die häufig berichteten Unzufriedenheiten über Barrierefreiheit und Umgangsformen bei Arztkontakten. Von großem Interesse ist auch die gynäkologische Gesundheitsversorgung, weshalb an dieser Stelle nur Frauen für die Umfrage gesucht werden.

411 von 499 hessischen Bahnhöfen sollen bis Ende des Jahrzehnts barrierefrei sein

Landkarte Lage Hessen in Deutschland
Lage Hessen in Deutschland
Foto: Gemeinfrei https://de.wikipedia.org/wiki/Flaggen_und_Wappen_der_L%C3%A4nder_der_Bundesrepublik_Deutschland

Wiesbaden (kobinet) Über die Pläne, dass bis zum Ende des Jahrzehnts 411 von 499 hessischen Bahnhöfen so umgebaut sein sollen, dass auch behinderte Menschen sie gut nutzen können, berichtet die Frankfurter Allgemeine. Darauf hat die Kasseler Landtagsabgeordnete und Verkehrspolitikerin Karin Müller von den Grünen die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.

EUTB-Team mit guter Beratungsbilanz

Logo: EUTB Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung
Logo der EUTB
Foto: BMAS

OSNABRÜCK (kobinet) Das Team der EUTB (ergänzende unabhängige Teilhabeberatung) der Lebenshilfe Osnabrück ging vor fast dreieinhalb Jahre an den Start. Seit dem musste es mehr als die Hälfte der Zeit unter erschwerten Corona-Bedingungen arbeiten. Dennoch kann dieses Team eine gute Beratungsbilanz ziehen. Weit mehr als 1.000 Beratungen wurden inzwischen durchgeführt. Oft fungierte dabei das Team als Teilhabe-Lotse für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige im oftmals dichten Behörden- und Leistungsdschungel.

Weibernetz sucht Referent*in

Logo: Weibernetz
Logo: Weibernetz
Foto: Weibernetz

Kassel (kobinet) Das Weibernetz möchte ihr Projektteam bei der Politischen Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz verstärken und sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein*e Referent*in für 25 Stunden/Woche. Bewerbungen sind noch bis zum 14. März 2022 möglich, wie die Selbstvertretungsorganisation auf ihrer Internetseite mitteilt.

Medizinische Behandlungen für alle

Poster: Medizinische Behandlungen für alle!
Poster: Medizinische Behandlungen für alle!
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Angesichts der aktuellen Diskussion zur Schaffung von nichtdiskriminierenden Regelungen im Falle einer Triage postet die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) regelmäßig auf Twitter Plakate zum Thema. Mit einem aktuellen Plakat verweist die Selbstvertretungsorganisation behinderter Menschen auf Artikel 10 der UN-Behindertenrechtskonvention und stellt klar, dass medizinische Behandlungen für alle da sein müssen.

5 Jahre Bundesteilhabegesetz: Segen oder Fluch?

Logo: Friedrich-Ebert-Stiftung
Logo: Friedrich-Ebert-Stiftung
Foto: Friedrich-Ebert-Stiftung

Regensburg (kobinet) „5 Jahre Bundesteilhabegesetz: Segen oder Fluch?“ So lautet der Titel einer Online-Veranstaltung, zu der die Friedrich Ebert Stiftung am 22. März von 17:30 bis 19:30 Uhr einlädt.

Leben nach den eigenen Regeln

Daumen hoch
Daumen hoch
Foto: Irina Tischer

Köln (kobinet) „Natalie Dedreux möchte im Alltag unabhängig sein: Lieblingsessen kochen, lange aufbleiben, in die Stadt fahren. Doch mit ihrer Behinderung ist es nicht einfach, eine eigene Wohnung zu finden und eigenständig zu leben. Ob Natalie ihren Traum verwirklichen konnte, liest du hier“, so kündigt die Aktion Mensch einen Bericht über die Wünsche und Träume von Natalie Dedreux in Sachen Wohnen an. In einem anschließenden Interview berichtet die junge Frau, wie sie heute lebt.

250.000 bei Rosenmontags-Friedendemo in Köln

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Köln (kobinet) Rosenmontagsumzüge in Zeiten der Corona-Pandemie sind für sich schon eine Herausforderung. Der russische Angriff auf die Ukraine hat zur Absage vieler Umzüge geführt. In Köln wurde der diesjährige Rosenmontagsumzug jedoch zu einer großen Friedensdemonstration umfunktioniert, an der nach Berichten des WDR 250.000 Menschen teilgenommen und ihre Solidarität mit dem ukrainischen Volk erklärt haben. Wie bereits gestern bei der großen Demonstration mit hunderttausenden Teilnehmer*innen in Berlin waren auch einige behinderte Menschen, die der Krieg in der Ukraine sehr beschäftigt, mit dabei und haben ihre Sorge gegenüber diesem Krieg zum Ausdruck gebracht.

Verena Bentele wird 40

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

München (kobinet) Im Alter von 31 Jahren wurde Verena Bentele im Januar 2014 zur Bundesbehindertenbeauftragten ernannt. Bis Mai 2018 übte sie dieses Amt mit genau so großem Engagement aus, wie sie zuvor ihre sportliche Karriere als Biathletin und Skilangläuferin vorangetrieben hatte. Die heutige Präsidentin des Sozialverband VdK Deutschland wurde am 28. Februar 1982 in Lindau am Bodensee geboren und kann heute ihren runden 40. Geburtstag feiern.

Friedensbewegung

Foto zeigt Ausschnitt aus Berliner Zeitung vom 28.02.22
Julia Falk sagt, Putins Krieg ist nicht ihr Krieg
Foto: sch

Berlin (kobinet) Ausführlich berichten die deutschen Medien heute über die Proteste der Zivilgesellschaft gegen die russische Invasion der Ukraine.

20 Jahre Beschluss für Behindertengleichstellungsgesetz des Bundes

Dr. Andreas Jürgens und Horst Frehe im Bundestag
Dr. Andreas Jürgens und Horst Frehe im Bundestag
Foto: privat

Berlin (kobinet) Heute vor 20 Jahren war ein wichtiger Tag für die Behindertenbewegung und vor allem für die Gleichstellungsgesetzgebung behinderter Menschen in Deutschland. Nachdem es 1994 nach vielen Protesten und intensiver Lobbyarbeit gelungen war, den Satz „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden“ in Artikel 3 Absatz 3 Satz 2 des Grundgesetzes zu verankern, beschloss der Deutsche Bundestag am 28. Februar 2002 das Behindertengleichstellungsgesetz des Bundes (BGG). Dieses bot fortan eine wichtige Grundlage für weitere Regelungen zur Gleichstellung behinderter Menschen und für mehr Barrierefreiheit des Bundes und der Länder.

Werbung für Persönliche Assistenz mit fairer Bezahlung

Esther Junghans
Esther Junghans
Foto: privat

Trier (kobinet) Esther Junghans lebt seit vielen Jahren mit persönlicher Assistenz und weiß, was das bedeutet und auch, wie schwierig es zuweilen ist, gute Assistent*innen zu finden. Daher wirbt sie für diesen Beruf und auch für eine faire Bezahlung der Assistenzkräfte. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit ihr auch darüber, wie sie die Herausforderung eines Umzugs von München nach Trier mit persönlicher Assistenz geschafft hat.

Werkstattentlohnung weiter in der Kritik

Plakat zur Rente in WfbMs mit Bild von Lukas Krämer
Plakat zur Rente in WfbMs mit Bild von Lukas Krämer
Foto: Lukas Krämer

Trier (kobinet) Lukas Krämer, der es selbst geschafft hat, den Weg aus der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit Unterstützzung des Budget für Arbeit zu gehen, lässt in seiner Kritik am System der Werkstätten mit seinen mageren Vermittlungsquoten und der geringen Entlohnung nicht locker. Auf Twitter hat er sich nun mit einem Plakat dem Thema Rente nach 20 Jahren in der WfbM gewidmet und seine Forderung nach einem Mindestlohn in Werkstätten bekräftigt.