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Behinderte Menschen in der Ukraine nicht vergessen

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Logo: BODYS Bochumer Zentrum für Disability Studies
Foto: BODYS

Bochum (kobinet) Das Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS) ist zutiefst bestürzt über die Krieg- und Konfliktsituation in der Ukraine, die zu schlimmen Menschenrechtsverletzungen führt. Insbesondere behinderte Menschen seien deutlich höheren Risiken und Gefahren ausgesetzt, da sie oft keinen Zugang zu Sicherheits- und Hilfsmaßnamen haben. Denn wichtige Informationen über Schutz und Evakuierung sowie die Notunterkünfte selbst seien nur selten barrierefrei, sodass behinderte Menschen oft zurückgelassen werden und Gewalt und Missbrauch erfahren.

Inklusive Katastrophenhilfe und -unterstützung

"Es ist von entscheidender Bedeutung, dass alle Parteien bei der Bereitstellung von Hilfe und Unterstützung die Rechte und Bedürfnisse von behinderten Menschen verstehen und berücksichtigen. Dazu haben das Europäische Behindertenforum und die Christoffel Blindenmission wichtige Quellen und Materialien für Politik und Praxis zusammengestellt. Sie zeigen anhand von Best-Practice-Beispielen und Handreichungen auf, wie ein rechtzeitiger Zugang zu humanitärer Hilfe inklusiv gestaltet werden muss", heißt es in einer Presseinformation von BODYS.

"Menschenrechte und internationale humanitäre Standards sind gerade in Kriegszeiten die wichtigsten Anker für Menschlichkeit und Solidarität. Es kommt nun darauf an, die vorhandenen robusten internationalen Standards auch inklusiv umzusetzen,“ betont Prof. Dr. Theresia Degener, Leiterin von BODYS.

Link zur vollständigen Pressemitteilung

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