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Gesetzentwurf zur geschäftsmäßigen Suizidhilfe vorgelegt

Bundesadler im Plenarsall
Bundesadler im Plenarsall
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die sogenannte geschäftsmäßige Suizidhilfe soll nach dem Willen einer fraktionsübergreifenden Gruppe von Abgeordneten des Deutschen Bundestages neu geregelt werden. Die bisherige Regelung in Paragraf 217 des Strafgesetzbuches (StGB) war vom Bundesverfassungsgericht Anfang 2020 für nichtig erklärt worden. Ein von 85 Abgeordneten aller Fraktionen mit Ausnahme der AfD gezeichneter Gesetzentwurf (20/904) sieht nun vor, dass die „geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung“ grundsätzlich strafbar sein soll, wie es in einem Bericht von Heute im Bundestag heißt.

IGEL-Podcast: Wenn Betroffene Betroffene beraten

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg / Kassel (kobinet) „Wenn Betroffene Betroffene beraten! Die Wichtigkeit des Peer Counselings“ So lautet der Titel der aktuellen 51. Episode des IGEL-Podcast. Der Inklusator und Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), Sascha Lang, sprach dabei mit Birgit Schopmans, die beim Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) schon seit über 30 Jahre behinderte Menschen im Sinne des Peer Counseling berät.

Kein Fortschritt bei Waffenruhe

Foto zegt Kreml-Chef Putin
Kreml-Chef Putin
Foto: Tagesschau

Berlin (kobinet) Bei dem Treffen der Außenminister Russlands und der Ukraine sind nach Angaben des ukrainischen Chef-Diplomaten Dmytro Kuleba keine Fortschritte hinsichtlich einer Waffenruhe erzielt worden. Bundeskanzler Olaf Scholz und der französische Präsident Emmanuel Macron haben den russischen Präsidenten Wladimir Putin erneut zu einer sofortigen Waffenruhe in der Ukraine aufgefordert, berichtete die Tageschau.

Tipps für jene, die jung an Demenz erkranken

Stilisiertes großes "A" mit dem Text:  Deutschen Alzheimer Gesellschaft - Selbsthilfe Demenz
Logo der Deutschen Alzheimer Gesellschaft
Foto: Deutschen Alzheimer Gesellschaft

BERLIN (kobinet) Demenzen treten nicht nur im höheren Lebensalter auf. In Deutschland sind rund 25.000 Menschen unter 65 Jahren an einer Demenz erkrankt. Die Diagnose betrifft auch in diesen Fällen die ganze Familie. Zusammen mit einer Gruppe junger Erwachsener, die jeweils ein demenzerkranktes Elternteil haben, hat die Deutsche Alzheimer Gesellschaft die Broschüre „Du bist nicht mehr wie früher“ entwickelt, die in dieser Situation Hilfestellung gibt.

Tipps zur Pflege am Pflegetelefon

Telefonhörer mit Tastenfeld
Telefonhörer mit Tastenfeld
Foto: H. Smikac

HANNOVER (kobinet) Wenn ein Familienmitglied pflegebedürftig wird oder es nach Jahren der häuslichen Pflege zu Problemen kommt, dann können Angehörige mit der Situation überfordert sein. In einer solchen Situation können Ratsuchende beim SoVD-Pflegetelefon nützliche Tipps und Hilfestellungen für ihre individuelle Situation erhalten.

Gastgeberstädte gehen an den Start

Logo der Special Olympic World Games Berlin 2023 - Weltkugel mit Fernsehturm
Logo der Special Olympic World Games Berlin 2023
Foto: Special Olympics World Games Berlin 2023

BERLIN (kobinet) Für das kommende Jahr bereiten 216 Host Towns (Gastgeberstädte) den Empfang für die internationalen Delegationen der Special Olympics World Games Berlin 2023 vor und setzen dabei inklusive Projekte vor Ort um. Mehr als 500 Vertreterinnen und Vertreter dieser Host Towns haben jetzt an der Online-Auftaktveranstaltung zum Start der größten Inklusionsbewegung Deutschlands teilgenommen.

Petition zum Krieg in der Ukraine – Netzwerk Leichte Sprache

Logo Netzwerk Leichte Sprache mit rotem Kreis Text Leichte Sprache
Logo Netzwerk Leichte Sprache
Foto: Netzwerk Leichte Sprache

Berlin (kobinet) Petition heißt: Bitte

Wir berichteten zur Lage behinderter Menschen in der Ukraine in einem Interview mit Stefanie Koehler. Das Interview enthält konkrete Umsetzungsvorschläge für die Politik, bezogen auf die Petition des Netzwerkes Leichte Sprache. Damit will das Netzwerk Leichte Sprache bewusst auf die Probleme der Menschen mit Behinderung aufmerksam machen und nicht allein auf die eigene Zielgruppe.

Die Petition ist für die Politiker:

Bundes-Kanzler Scholz

Ministerin Baerbock

Behinderten-Beauftragter Dusel

Hoffen auf Waffenruhe

Foto zeigt Feriedenstaube am Völkerschlachtdenkmal
Friedenstaube am Völkerschlachtdenkmal
Foto: Privat

Berlin (kobinet) Die Außenminister Rußlands und der Urkaine haben heute im türkischen Urlaubsort Antalia Gespräche aufgenommen. Sie wecken weltweite Hoffungen auf ein baldiges Ende des Blutvergießens. Gestern Abend haben sich in Leipzig Menschen mit Kerzen und Liedern am Völkerschlachtdenkmal versammelt. Das Denkmal wurde mit dem Bild einer Friedenstaube angestrahlt.

Jahresstatistik des Antidiskriminierungsbüros Sachsen veröffentlicht

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Symbol Prozent
Foto: ht

Leipzig (kobinet) Das Antidiskriminierungsbüro (ADB) in Sachsen hat seine Fallzahlen aus der Beratungsarbeit in Sachsen veröffentlicht. Im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021 hat das ADB Sachsen 429 Diskriminierungsfälle in Sachsen bearbeitet. In 2020 waren es insgesamt 411 bearbeitete Diskriminierungsfälle. Die Fallzahlen sind damit leicht gestiegen und bleiben auf einem insgesamt stabilen, hohen Niveau, wie das Antidiskriminierungsbüro mitteilt.

Stadt Gera bekommt Behindertenbeirat

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Gera (kobinet) Auch im thüringischen Gera soll es zukünftig einen Behindertenbeirat geben. Am 20. Januar 2022 wurde die Gründung eines Beirates für Menschen mit Behinderungen im Stadtrat der Stadt beschlossen. Mit der Gründung eines Behindertenbeirates werde die Umsetzung des Thüringer Maßnahmenplans zur Umsetzung der UN Behindertenrechtskonvention intensiver gestaltet, heißt es in einer Presseinformation der Stadt Gera.

Unfassbare Not braucht viel mehr Beachtung

Ukraine
Wappen der Ukraine
Foto: public domain

Berlin (kobinet) Dem entsetzlichen Krieg in der Ukraine sind Menschen mit Behinderung besonders schutzlos ausgeliefert. Ob sie nun bei ihrer Familie leben oder in Einrichtungen der Behindertenhilfe, sie können sich weder allein versorgen noch selbst in Sicherheit bringen. Darauf macht die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, Ulla Schmidt, aufmerksam. Sie appelliert: „Menschen mit Behinderung und ihre Familien dürfen in dieser dramatischen Situation nicht ihrem Schicksal überlassen werden. Ihre unfassbar große Not braucht viel mehr Beachtung.“

Haushalt des Landeswohlfahrtsverband Hessen verabschiedet

Logo: LWV Hessen
LWV Hessen
Foto: LWV Hessen

Kassel (kobinet) Ausgaben in Höhe von 2,08 Milliarden beschlossen die Abgeordneten der Verbandsversammlung des Landeswohlfahrtsverbandes (LWV) Hessen am 9. März, als sie den LWV-Haushalt für 2022 verabschiedet haben. Das sind 92,86 Millionen Euro mehr als in 2021. Bestimmt wird der Haushalt 2022 – wie auch die vorheriger Jahre – durch die stetig steigende Zahl der leistungsberechtigten Menschen und deren gestiegenen Unterstützungsbedarf, wie es in einer Presseinformation des LWV Hessen heißt.

Gratulation zu 30 Jahre Peer Beratung von österreichischem Bundespräsidenten

Alexander Van der Bellen
Alexander Van der Bellen
Foto: Peter Lechner

Wien (kobibnet)

Wien (kobibnet) Am 12. März 2022 feiert das Zentrum für selbstbestimmtes Leben BIZEPS in Wien das 30-jährige Bestehen seiner Peer-Beratungsstelle. Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat zu diesem Anlass Gruß- und Dankesworte an die Aktiven von BIZEPS geschickt. In seiner Grußbotschaft weist der österreichische Bundespräsident auf die Wichtigkeit der gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen hin und betont, dass es diesbezüglich noch einige Barrieren zu überwinden gilt, wie es in einem Bericht des Online-Nachrichtendienst BIZEPS heißt.

Zwei Wochen Krieg in Europa

Blumen und Kerzen vor der Ukrainischen Botschaft in Berlin
Solidarität vor der Ukrainischen Botschaft in Berlin
Foto: sch

Berlin (kobinet) Proteste vor der Botschaft Russlands Unter den Linden, Solidaritätsbekundungen an der Ukrainischen Botschaft im Andreaskiez. Das bleibt ein Berliner Bild seit dem russischen Überfall vor zwei Wochen. Mehr als zwei Millionen Kriegsflüchtlinge haben das Land verlassen.

Budget für Ausbildung: Geh(t) doch!

Sabrina Smits
Sabrina Smits
Foto: Perspektiva gGmbH

Fulda (kobinet) Im Zuge des Projektes „Geh(t) doch!“ konnten zum Ausbildungsjahr 2021/2022 fünf Jugendliche aus Fulda und Umgebung in eine Ausbildung über das Budget für Ausbildung vermittelt werden. Da es bisher nur sehr wenige behinderte Menschen gibt, die das Budget für Ausbildung nutzen und dabei unterstützt werden, hat kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul bei Sabrina Smits von der Perspektiva gGmbH, die das Projektes „Geh(t) doch!“ leitet, nachgefragt, was geht und wo es hakt.

Große Sorge um Flüchtende mit Behinderungen

Ukraine
Wappen der Ukraine
Foto: public domain

Berlin (kobinet) Vor dem Hintergrund der Situation in der Ukraine und der zunehmenden Zahl an Flüchtenden appellieren die Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern, die besonderen Belange von Geflüchteten mit Behinderungen in den Blick zu nehmen. Darauf weisen der Bundes-, sowie eine Reihe von Landesbehindertenbeauftragten hin.

Barrierefreiheit im Nordhessischen Verkehrsverbund konsequent sicherstellen

Symbol Ausrufezeichen
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Foto: ht

Kassel (kobinet) Der Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) und der Verein Selbstbestimmt leben in Nordhessen (SliN) fordern als Selbstvertretungsorganisationen behinderter Menschen entscheidende Verbesserungen bei der Fortschreibung des Nahverkehrsplans des Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV) zur vollständigen Barrierefreiheit.

Chancen für echte Entlastungen verpasst

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Heute, am 9. März, wird die Bundesregierung voraussichtlich ein Gesetzespaket mit steuerlichen Maßnahmen beschließen, um Bürger*innen von den hohen Energiepreisen und den daraus folgenden Preissteigerungen zu entlasten. Die Präsidentin des Sozialverband VdK, Verena Bentele, kritisiert, dass dabei die Chancen für eine echte Enlastung angesichts steigender Energiepreise verpasst wurde.

Interview zum Ukraine Krieg mit Stefanie Koehler

Logo Text Netzwerk Leichte Sprache
Logo Netzwerk Leichte Sprache
Foto: Netzwerk Leichte Sprache

Berlin (kobinet) Das Netzwerk Leichte Sprache macht die Bundespolitik am kommenden Freitag durch eine Petition auf Menschen mit Behinderungen in der Ukraine aufmerksam.
Die Vorständin des Netzwerk Leichte Sprache gab uns ein Interview zur Lage in der Ukraine. Politische Teil-Habe und Austausch mit anderen Ländern gehört zur Teilhabe.

Statements zum Internationalen Frauentag

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Kassel (kobinet) Anlässlich des heute am 8. März stattfindenden Internationalen Frauentags haben sich eine Reihe von Akteur*innen auch zu den Belangen behinderter Frauen zu Wort gemeldet. Neben den bereits erschienenen Berichten, fasst die kobinet-Redaktion einige der Statements zusammen.

Behindertenbeauftragte schalten sich bei Ukraine-Hilfen ein

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Anfang März haben sich die Bundes- und Landesbehindertenbeauftragten unter anderem auf Initiative des Landesbehindertenbeauftragten von Bremen, Arne Frankenstein, an die zuständigen Bundes- sowie Landesministerien gewendet und appelliert, die Belange behinderter Menschen bei der Koordinierung der Unterbringung und Versorgung besonders in den Blick zu nehmen. Unter anderem sprechen sich die Beauftragten in einem Schreiben an verantwortliche Akteur*innen für eine systematische Identifizierung von Geflüchteten mit Behinderungen und ihrer Bedarfe bei der Ankunft aus, heißt es auf der Internetseite des Landesbehindertenbeauftragten von Bremen, wo auch das Schreiben der Beauftragten eingestellt wurde.

Behinderte Frauen und Mädchen bei Flucht unterstützen und berücksichtigen

Ineinandergreifende Hände
Ineinandergreifende Hände
Foto: Pixabay

Kassel (kobinet) Anlässlich des Internationalen Frauentages fordert die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz von der Bundesregierung eine ressortübergreifende Berücksichtigung der Belange von Frauen und Mädchen mit Behinderungen. „Unsere Gedanken sind aktuell bei den Menschen in der Ukraine. Ihnen gilt unsere volle Solidarität. Frauen mit Behinderungen und ihre Kinder brauchen jetzt besondere Unterstützung bei der Flucht in sichere Gebiete oder aus dem Land. Wir bitten bei aller Unübersichtlichkeit im Land inständig darum, sie nicht zu vergessen“, erklärte Brigitte Faber, Projektleiterin beim Weibernetz.

Ina Fischer: Mit sportlichem Ehrgeiz für ein inklusives Erlangen

Ina Fischer
Ina Fischer
Foto: ZsL Erlangen Kommune Inklusiv

Erlangen (kobinet) Seit über fünf Jahren setzt sich Ina Fischer vom Erlanger Zentrum für selbstbestimmtes Leben Behinderter (ZsL) zusammen mit einer Reihe weiterer Akteur*innen für ein inklusives Erlangen ein. Herausgekommen ist dabei nicht nur das von der Aktion Mensch geförderte Projekt Kommune inklusiv, das die engagierte Frau in Erlangen koordiniert, sondern auch eine Reihe von Initiativen, die nach Ansicht des NETZWERK ARTIKEL 3 gute Nachrichten zur Inklusion sind. Ottmar Miles-Paul vom Projekt „Gute Nachrichten zur Inklusion“ traf die blinde Streiterin für Inklusion auf einen Kaffee in Erlangen und konnte dabei nicht nur deren sportlichen Ehrgeiz für ein inklusive Erlangen erleben, sondern erfuhr auch, was in Erlangen bereits in Sachen Inklusion erreicht wurde bzw. noch ansteht.

Selbstbestimmte Sexualität von Frauen mit Behinderungen

Britta Schlegel
Britta Schlegel
Foto: DIMR/Barbara Dietl

Berlin (kobinet) Das Deutsche Institut für Menschenrechte fordert zum heutigen Internationalen Frauentag am 8. März ein inklusives Gesundheitswesen, in dem Mädchen und Frauen mit Behinderungen selbst über ihren Körper, ihre Sexualität und ihre Familienplanung bestimmen können.

Studie: Doppelte Diskriminierung behinderter Frauen

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Geringer Lohn, wenig Führungspositionen, mehr Care-Arbeit: Viele Frauen in Deutschland kennen diese Benachteiligungen. Frauen mit Behinderung sind auf dem Arbeitsmarkt sogar doppelt von Diskriminierung betroffen. Sie bilden das Schlusslicht in Sachen fairer Behandlung. Das zeigt eine von der Aktion Mensch in Auftrag gegebene Studie, die diese in ihrem Newsletter mitteilt.

Frauen mit Behinderung durch Bildung stärken

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Marburg / Berlin (kobinet) „Wir Frauen mit Behinderung sind wertvoll und wollen mit Respekt behandelt werden“, erklärt Manuela Stock anlässlich des Weltfrauentages am 8. März. Die 46-jährige Marburgerin ist sogenannte Selbstvertreterin und Mitglied des Bundesvorstandes der Lebenshilfe. Gemeinsam mit der Lebenshilfe will sie Frauen mit Behinderung durch Bildung stärken.

Behinderte Frauen besser vor Gewalt schützen

Hubert Hüppe
Hubert Hüppe
Foto: Hubert Hüppe

Berlin (kobinet) Anlässlich des heutigen Internationalen Frauentags am 8. März weist der Berichterstatter für Menschen mit Behinderungen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Gesundheitsausschuss Hubert Hüppe auf die besondere Schutzbedürftigkeit von Frauen mit Behinderungen hin. Frauen mit Behinderungen müssten besser vor Gewalt geschützt werden, teilte der Bundestagsabgeordnete in einer Presseinformation mit.

Solidarität mit der Ukraine und den tauben Geflüchteten

Flagge Ukraine
Flagge Ukraine
Foto: public domain

Frankfurt (kobinet) Beim Austauschtreffen der Landes- und Fachverbände des Deutschen Gehörlosen-Bundes (DGB) am 5. März zur Lage in der Ukraine war Frau Cepcina, Präsidentin des Ukrainischen Gehörlosen-Bundes (UTOG) zu Gast und berichtete über die derzeitige Kriegssituation und wie die dortigen gehörlosen Menschen davon betroffen sind. Mittlerweile wurde eine Internetseite für Tipps für gehörlose Flüchtlinge eingerichtet.

Gleiche Bezahlung auch in der digitalen Arbeitswelt

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

HANNOVER (kobinet) In diesem Jahr fällt der Equal-Pay-Day, der jährlich begangen wird und nichts von seiner Aktualität verloren hat, auf den 7. März und somit drei Tage früher als im Jahr 2021. Aufgrund der weiterhin bestehenden Lohnlücke zwischen Frauen und Männern, haben Arbeitnehmerinnen bis zu diesem Tag rechnerisch ohne Bezahlung gearbeitet.

Gesetzentwurf zur allgemeinen Impfpflicht ab 18 Jahren

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Foto: Bundestag, gemeinfrei

Berlin (kobinet) Abgeordnete aus verschiedenen Fraktionen haben einem Bericht des Informationsdienstes Heute Im Bundestag zufolge einen Gesetzentwurf zur Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht ab 18 Jahren vorgelegt. Zur Prävention gegen Sars-Cov-2 stünden gut verträgliche, sichere und hochwirksame Impfstoffe zur Verfügung, heißt es in dem Gesetzentwurf (20/899) zur Aufklärung, Beratung und Impfung aller Volljährigen.

Theaterwettbewerb andersartig gedenken

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Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Der Förderkreis Gedenkort T4 richtet zum dritten Mal den bundesweiten Theaterwettbewerb „andersartig gedenken on stage“ zu Biografien der Opfer der NS-„Euthanasie“-Verbrechen aus. Aufgabe der Teilnehmenden ist es, diese Biografien in das Zentrum eines selbst entwickelten Bühnenstücks zu stellen. Darauf weist die hessische Landesbehindertenbeauftragte Rika Esser in ihrem Newsletter hin.

Informationsangebot der Aktion Mensch zu Ukraine-Hilfen

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Wir sind entsetzt vom Angriff Russlands auf die Ukraine und verurteilen diesen aufs Schärfste. Unsere volle Solidarität gilt der gesamten ukrainischen Bevölkerung, insbesondere den Kindern und Jugendlichen sowie den Menschen mit Behinderung, die unter diesem Krieg leiden. Wir arbeiten derzeit intensiv an der Vernetzung von verschiedenen Akteuren und planen weitere Unterstützung für geflüchtete Menschen mit Behinderung und für Kinder und Jugendliche.“ Dies teilte die Aktion Mensch in ihrem neuesten Newsletter mit und hat Links zu hilfreichen Informations- und Unterstützungsangeboten für Menschen mit und ohne Behinderung gesammelt und auf ihrer Internetseite veröffentlicht.

5 Jahre Kampf ums Mitgenommen werden bei der Bahn

Kay Macquarrie wartet auf den Hublift
Kay Macquarrie vor Einstiegsbarrieren eines ICE
Foto: Kay Macquarrie

Berlin (kobinet) Jederzeit mit der Bahn fahren zu können, dafür kämpfen Kai Macquarrie und die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) mittlerweile seit über fünf Jahren. Angefangen hat es mit einem Schlichtungsverfahren, im Januar diesen Jahres wurde Klage eingereicht. Auf der Projektwebseite „Jederzeit mit Bahn“ wird nun die Entwicklung der letzten fünf Jahre dokumentiert.

Gesetzentwurf zur Triage soll kommen

Symbol Paragrafenzeichen
Symbol Paragraf
Foto: omp

Berlin (kobinet) Nach Informationen der ÄrzteZeitung legt die Bundesregierung nun einen Gesetzentwurf vor, der Menschen mit Behinderung vor Benachteiligung in Triage-Situationen schützen soll und nennt einige Eckpunkte der angestrebten Regelungen. Das Bundesverfassungsgericht hatte verfügt, dass entsprechende Regelungen unverzüglich zu treffen sind.

Berliner Sonntag

Foto zeigt Ukrainerin mit Kind auf Berliner Hauptbahnhof
Endlich angekommen in Berlin
Foto: sch

Berlin (kobinet) Der Berliner kobinet-Korrespondent war heute in der Stadt unterwegs, die sich auf Flüchtlinge aus der Ukraine eingestellt hat.

Momentaufnahme 252

Weidenkätzchen
Weidenkätzchen
Foto: Irina Tsicher

Berlin (kobinet) Das Leben ist weder Zweck noch Mittel, das Leben ist ein Recht. (Heinrich Heine)

Gegenwart gestalten – Hoffnung für die Zukunft bewahren

Blick durch Glaskugel auf's Meer
Blick durch Glaskugel auf’s Meer
Foto: unsplash

Oberboihingen (kobinet) Am Netzwerk-Treffen unter dem Motto „Welche Zukunft wollen wir?“ am 4. und 5. März haben 95 Zukunfts-Planer*innen und Zukunfts-Macher*innen teilgenommen. Das Netzwerk Persönliche Zukunftsplanung als Veranstalter der Online-Veranstaltung freut sich über das große Interesse an dem Treffen. Die Leit-Frage des Treffens „Welche Zukunft wollen wir?“ stand schon lange fest. Unter den bedrückenden Umständen der momentanen politischen Situation, gewinnt sie nun eine ganz neue Dimension. Sie fordert uns alle in besonderer Weise heraus, wie das Netzwerk Persönliche Zukunftsplanung in einem Bericht über die Veranstaltung mitteilt.

Mobil mit Behinderung unterstützt Ukraine-Hilfe

Heinrich Buschmann
Filzball
Foto: Johannes Schiebe

Jockgrim (kobinet) Der Verein Mobil mit Behinderung unterstützt zusammen mit der IDM Stiftung und Aktivist*innen aus der Behindertenbewegung die private Initiative von Frank Sodermanns mit einer Spende in Höhe von 3.000 € und hat einen Spendenaufruf gestartet. Frank Sodermanns ist nach Informationen von Heinrich Buschmann von Mobil mit Behinderung bereits mit sechs behindertengerechten Fahrzeugen in Richtung polnische Grenze unterwegs. Auf dem Hinweg transportiert er gespendete Hilfsgüter und auf der Rückreise werden die Helfer so viele Menschen wie möglich mitnehmen.

Paralympische Winterspiele eröffnet

Deckblatt der ersten Ausgabe des Newsletters Paralympische Momente mit Foto vom Einmarsch mit Fahne
Deckblatt der ersten Ausgabe des Newsletters Paralympische Momente
Foto: SID Sportmarketing & Communication Services GmbH

BERLIN (kobinet) Mit einer Lichtershow sowie eindrucksvollen Musik- und Tanz-Darbietungen und vor allem vielen Botschaften des Friedens sind am Freitagabend (Ortszeit) in Peking die XIII. Paralympischen Winterspiele 2022 eröffnet worden. Sie finden unter dem Motto „Together for a shared future“ (Zusammen für eine gemeinsame Zukunft) statt. Die Athletinnen und Athleten zeigten bei der Parade zum Einlauf der Nationen, was darunter zu verstehen ist.

Handicap International fordert Verzicht auf Einsatz von Explosivwaffen in Wohngebieten

Hand dern Finger die Buchstaben HI bilden - daneben der Schriftzug handicap international
Neues Logo von Handicap International
Foto: Handicap International

MÜNCHEN (kobinet) Aus dem aktuellen Anlass des Krieges in der Ukraine weist die gemeinnützige Hilfsorganisation Handicap International (HI) darauf hin, dass, auch wenn ein militärisches Objekt das Ziel ist, die Explosion meist zu schrecklichen Folgen für Zivilistinnen und Zivilisten führt. Explosivwaffen töten Menschen, führen zu schlimmen Verletzungen, psychologischen Traumata und einer langfristigen Verseuchung der Wohngebiete mit Blindgängern. Handicap International fordert, dass der Einsatz von Explosivwaffen in bewohnten Gebieten sofort aufhören muss.