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Neue Beratungsstelle des SoVD Berlin-Brandenburg

Logo SoVD ab 2020
Logo SoVD
Foto: SoVD

FINSTERWALDE (kobinet) Mit einem offiziellen Festakt hat der Landesverband Berlin-Bandenburg des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) in einer ehemaligen Poliklinik im brandenburgischen Finsterwalde seine neue Beratungsstelle eröffnet. Die Beratungsstelle ist barrierefrei und mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar und wird nun in allen Fragen der Sozialgesetzgebung kompetente Unterstützung geben.

Hilfe für Flüchtlinge mit Querschnittlähmung

Ukraine
Wappen der Ukraine
Foto: public domain

LOBBACH (kobinet) Die Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten in Deutschland (FGQ), die Deutschsprachige Medizinische Gesellschaft für Paraplegiologie (DMGP) und die Deutsche Stiftung Querschnittlähmung (DSQ) verurteilen den Angriff auf die Ukraine auf das Schärfste und beobachten die sich stetig verschlechternde humanitäre Situation, von der vor allem auch Menschen mit einer Behinderung betroffen sind. Zugleich helfen sie gemeinsam.

Interview mit der Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik BFIT-Bund

Text Bericht der Bundesrepublik Deutschland an die Europäische Kommission
Titelseite des Berichtes der BRD an die EU Überwachung der Barrierefreiheit vom 23.12.2021
Foto: Screenshot der Titelseite des EU-Berichtes

Berlin (kobinet) Ende Dezember 2021 gab die Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik BFIT-Bund den Deutschlandbericht über die Barrierefreiheit öffentlicher Webseiten bei der europäischen Union ab. EU-Gesetze fordern solche Berichte von allen EU-Ländern. Die eingegangenen Berichte sind auf der Webseite Web Accessibility Directive – Monitoring reports gelistet.

Das Interview soll die Herangehensweise der deutschen Überwachungsstelle darstellen. Das Interview wurde mit dem Leiter der Überwachungsstelle Michael Wahl geführt.

Datenbank zu Hilfsangeboten für behinderte Menschen aus der Ukraine

Ukraine
Wappen der Ukraine
Foto: public domain

Bremen / Berlin (kobinet) In den vergangenen Tagen hat das Büro des Landesbehindertenbeauftragten von Bremen in Zusammenarbeit mit einer Reihe von Akteur*innen, wie beispielsweise dem Martinsclub Bremen, der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), der Bundesvereinigung Lebenshilfe, den Sozialhelden oder Handicap International, eine Datenbank zu Hilfsangeboten für geflüchtete behinderte Meschen auf www.hilfsabfrage.de erstellt. Die Internetseite soll dazu beitragen, die bestehenden Wohn- und Unterstützungsangebote sowie Transferangebote für behinderte Menschen aus der Ukraine zu bündeln und übersichtlich aufzuführen, um die zur Verfügung stehenden Ressourcen flächendeckend zu nutzen.

Michael Gerr: Langjährig aktiv für ein diverses und barrierefreies Würzburg

Michael Gerr vor Geschäft mit LEGO-Rampe
Michael Gerr vor Geschäft mit LEGO-Rampe
Foto: omp

Würzburg (kobinet) Nicht zuletzt die Tatsache, dass Michael Gerr seit 2021 Mitglied im neu gegründeten Diversitätsrat von Bündnis 90/Die Grünen auf Bundesebene ist, macht deutlich, wie wichtig dem Würzburger eine vielfältige Gesellschaft ist. Von 2008 bis 2020 hat er 12 Jahre lang als Stadtrat der Grünen die Stadtpolitik von Würzburg mitgeprägt und dabei auch seine Sichtweise und seine Erfahrungen als Rollstuhlnutzer mit eingebracht. Zuletzt hat er zusammen mit den Aktiven des Vereins Selbstbestimmt Leben Würzburg (WüSL) für die Entwicklung und Anbringung von LEGO-Rampen an Würzburger Geschäften geworben. Dieses eher symbolische Projekt soll nun in eine Initiative für eine umfassende Barrierefreiheit in Würzburg weiterentwickelt werden. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul hat Michael Gerr in Würzburg besucht und mit ihm über sein Wirken und seine Pläne gesprochen.

Teilnehmer*innen und Arbeitgeber*innen für neues Job-Speed-Dating gesucht

Bild vom Job-Speed-Dating
Bild vom Job-Speed-Dating
Foto: ISL

Berlin (kobinet) „Fachkräftemangel? Nicht bei uns. Neues #JobSpeedDating 2022 für Menschen mit Behinderungen in Berlin – wir suchen wieder Teilnehmer*innen und Arbeitgeber*innen.“ So wirbt die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) für die nächste Runde des Job-Speed-Dating, das von der Selbstvertretungsorganisation durchgeführt wird.

Mehr Hilfe zum Selbstschutz für vulnerable Gruppen gefordert

Jürgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Henning Schacht

Berlin (kobinet) Anlässlich der zweiten und dritten Lesung zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes im Bundestag am 18. März hat der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Jürgen Dusel, appelliert, die Belange vulnerabler Gruppen nicht zu vergessen. „Vulnerable Gruppen leben nicht nur in Einrichtungen. Es geht zum Beispiel Menschen, bei denen das Impfen aus unterschiedlichsten Gründen nur eingeschränkt wirkt und die daher einen schweren Verlauf fürchten müssen. Und es geht um Menschen, für die auch ein sogenannter milder Verlauf eine Gefahr wäre. Sie wohnen zu Hause, gehen arbeiten, einkaufen, wollen sich mit ihren Angehörigen und Freunden treffen“, betonte Jürgen Dusel.

Plädoyer für Schutz für alle in Katastrophenfällen

Maria Victoria Trümper
Maria Victoria Trümper
Foto: ISL

Berlin (kobinet) „Katastrophenhilfe muss neutral, unparteilich und diskriminierungsfrei erfolgen, damit die Rechte von Menschen in Gefahrensituationen gewährleistet und sie evakuiert und geschützt werden können. Dies gilt auch für behinderte Menschen, denn sie sind keine Menschen zweiter Klasse. Genau hinschauen, nicht wegschauen – das ist unsere Pflicht.“ So lautet das Plädoyer der Referentin der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), Maria-Victoria Trümper, in einer Kolumne zur Hilfe in Katastrophenfällen für alle, die in der nd-Online-Ausgabe erschienen ist.

Sound of Peace: 12 Millionen Euro

Grafik zeigt Sound of Peace mit Friedenstaube
Sound of Peace
Foto: Veranstalter

Berlin (kobinet) Die musikalische Kundgebung „Sound of Peace“ in Berlin hat nach Angaben der Veranstalter Spenden von 12 Millionen Euro für die Menschen der Ukraine erbracht. Die Aktion wurde gestern im Fernsehen von Sat.1, ProSieben und dem RBB übertragen. Fast 50 Kulturschaffende waren dabei.

Der Krieg muss sofort aufhören

Sebastian Urbanski
Sebastian Urbanski
Foto: privat

Berlin (kobinet) „Wie geht es den Menschen in der Ukraine, die das Down-Syndrom oder eine andere Behinderung haben? Was können wir tun, um ihnen und ihren Familien zu helfen?“ Das fragt sich Sebastian Urbanski angesichts des furchtbaren Krieges mitten in Europa. Der Berliner Schauspieler hat selbst das Down-Syndrom und ist Mitglied im Bundesvorstand der Lebenshilfe. Anlässlich des heutigen Welt-Down-Syndrom-Tages am 21. März fordert er: „Der Krieg muss sofort aufhören. Es gibt so viel Leid in der Ukraine. Am schlimmsten trifft es die Menschen mit Behinderung. Sie können sich nicht wehren. Sie können sich nicht allein in Sicherheit bringen.“

Fürst Donnersmarck-Stiftung setzt sich für geflüchtete Menschen mit Behinderung ein

Text Fürst Donnersmarck-Stiftung unter Dreieck mit gelb-weißem Dreieck
Ukraine – Logo der Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin
Foto: Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin

BERLIN (kobinet) Die Fürst Donnersmarck-Stiftung ist betroffen von dem Krieg in der Ukraine und dem Leid der ukrainischen Bevölkerung. Als Stiftung, die mitten im Ersten Weltkrieg gegründet wurde, steht diese Stiftung für eine friedliche Welt ohne Krieg und Gewalt ein. Um einen eigenen Beitrag zur Versorgung geflüchteter Menschen mit Behinderung zu leisten, unterstützt die Fürst Donnersmarck-Stiftung mehrere Projekte.

Blindenfußball-Bundesliga startet im Mai in die 15. Saison

Gruppenfoto der Mannschaft  vom FC St. Pauli
Der Deutsche Meister 2021 vom FC St. Pauli möchte den Titel verteidigen.
Foto: DFB-Stiftung Sepp Herberger / Carsten Kobow

KÖLN (kobinet) Die Blindenfußball-Bundesliga startet am 7. Mai bereits in die 15. Saison. Das Eröffnungsspiel wird auf dem Schlossplatz in Karlsruhe stattfinden. Beim finalen Ligaspieltag am 17. September können die Blindenfußballer aus Köln vor bestimmt großer Kulisse auf dem Roncalliplatz direkt vor dem Dom ihr Können zeigen. Noch ist etwas Zeit bis zum Beginn dieser Saison der Blindenfußball-Bundesliga aber genau der richtige Zeitpunkt, sich darüber zu informieren und den Besuch eines oder mehrerer Spiele vorzubereiten.

Gleichbehandlung aller Flüchtlinge gefordert

Blaues Paragraphenzeichen auf grauem Grund
Paragraphenzeichen
Foto: H. Smikac

STUTTGART (kobinet) Heute ist der Internationalen Tag gegen Rassismus. Aus diesem Anlass unterstreicht der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg seine Forderung nach gleichen Rechten für alle von Krieg und Verfolgung bedrohten geflüchteten Menschen im Land. Wir brauchen eine humane und solidarische Flüchtlings- und Asylpolitik, die alle geflüchteten Menschen gleich behandelt und vor dem Gesetz gleich stellt. Das Recht auf Asyl ist allgemeines Menschenrecht, so der Verband.

20 Millionen Sonderförderung für Angebote für behinderte Flüchtende und Kinder

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Durch die russischen Angriffe auf die Ukraine sind Millionen Menschen auf der Flucht. Für die rund 2,7 Millionen Menschen mit Behinderung sowie Kinder und Jugendliche ist die Situation besonders dramatisch. Wir möchten den Geflüchteten dabei helfen, traumatische Erfahrungen zu verarbeiten und ihnen hier in Deutschland ein sicheres Ankommen zu ermöglichen. Mit einer Sonderförderung in Höhe von 20 Millionen Euro unterstützen wir ehrenamtliches Engagement, Sprachkurse, den Aufbau von Betreuungs- und Freizeitangeboten und vieles mehr.“ Dies teilt die Aktion Mensch in ihrem neuesten Newsletter mit.

Pränataldiagnostik: neue interfraktionelle Gruppe geplant

Porträt von Corinna Rüffer
Bild von Corinna Rüffer
Foto: Corinna Rüffer

Berlin (kobinet) Zum Welt-Down-Syndrom-Tag am heutigen 21. März weist die Berichterstatterin für Behindertenpolitik der Bundestagfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Corinna Rüffer, darauf hin, dass im Bundestag wieder eine interfraktionelle Gruppe zur Pränataldiagnostik eingerichtet werden soll. Damit wollen die Abgeordneten weiter mit Nachdruck darauf hinwirken, dass das Parlament dieses Thema und die damit verbundenen ethisch-gesellschaftlichen Fragen endlich angemessen bearbeitet und eine entsprechende gesetzliche Regelung findet.

Recht auf Teilhabe für Menschen mit Down-Syndrom endlich umsetzen

Hubert Hüppe
Hubert Hüppe
Foto: Hubert Hüppe

Berlin (kobinet) Anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tags, der heute am 21. März 2022 begangen wird, fordert der Berichterstatter für Menschen mit Behinderungen der CDU/CSU Bundestagsfraktion im Gesundheitsausschuss des Bundestages, Hubert Hüppe, das Recht auf Teilhabe für Menschen mit Down-Syndrom in Deutschland endlich umzusetzen. Am 21.03.2022 ist der Welt-Down-Syndrom-Tag. Er ist seit 2012 von den Vereinten Nationen anerkannt und soll die Forderung nach mehr Teilhabe von Menschen mit Down-Syndrom anmahnen.

Constantin Grosch kandidiert für niedersächsischen Landtag

Glückwunsch-Plakat für Constantin Grosch
Glückwunsch-Plakat für Constantin Grosch
Foto: SPD Hameln-Pyrmont

Hameln (kobinet) Wenn am 9. Oktober diesen Jahres die Abgeordneten des nächsten niedersächsichen Landtags gewählt werden, dann steht auch Constantin Grosch zur Wahl. Der langjährig behindertenpolitisch und in der Kommunalpolitik Aktive wurde am Samstag als Direktkandidat der SPD für die niedersächsische Landtagswahl des Wahlkreises Hameln, Hessisch Oldendorf und Rinteln gewählt.

Rapper Graf Fidi zu Gast beim Podcast Echt behindert!

Logo: DW-Podcast Echt behindert
Logo: DW-Podcast Echt behindert
Foto: Deutsche Welle

Köln (kobinet) „‚Friendly Cripple‘, der nette Krüppel heißt das neue Album des Rappers Graf Fidi aus Berlin. Ironie ist sicher eine seiner Stärken – doch er findet, wie es sich im Rap gehört, auch deutliche Worte. Graf Fidis Songs handeln von Mobbing in der Kindheit ebenso wie von unangebrachter Bewunderung und der Karriere des Schimpfwortes ‚behindert‘.“ So heißt es in der Ankündigung der neuesten Ausgabe des Deutsche Welle Podcast Echt behindert!, bei dem dessen Moderator Matthias Klaus mit dem Rapper Graf Fidi sprach.

Berliner Frühlingsanfang

Foto zeigt Abrisshaus in Marzahn
Wohnhaus in Marzahn wird abgerissen
Foto: sch

Berlin (kobinet) Am Frühlingsanfang wird vor meiner Wohnung in Marzahn ein Haus abgerissen. Wie viele Häuser wurden schon in der Ukraine zerstört? Die Friedensaktion „Sound of Peace“ soll heute vor dem Brandenburger Tor „Europas größte musikalische Kundgebung“ gegen den russischen Angriff auf die Ukraine werden.

Triage-Gesetzentwurf ist herbe Enttäuschung

Hubert Hüppe
Hubert Hüppe
Foto: Hubert Hüppe

Berlin (kobinet) Das Bundesministerium für Gesundheit hat einen Gesetzentwurf zum Schutz von Menschen mit Behinderung vor Diskriminierung bei der Zuteilung überlebenswichtiger, nicht ausreichend verfügbarer medizinischer Behandlung vorgelegt. Darauf weisen der gesundheitspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Tino Sorge, und der Berichterstatter für Menschen mit Behinderungen, Hubert Hüppe, hin. Nach Ansicht der Unionsabgeordneten ist der Gesetzentwurf eine herbe Enttäuschung, mit dem der Auftrag des Bundesverfassungsgerichts nicht umgesetzt werde.

IGEL-Podcast: Movao, die Online Community für Amputierte

Logo des Podcast IGEL: Inklusion Ganz EInfach Leben
Logo des Podcast IGEL
Foto: Sascha Lang

Bad Segeberg (kobinet) „Gemeinsam stärker als allein – Movao, die Online Community für Amputierte“. So lautet der Titel der 52. Episode des IGEL-Podcat (Inklusion Ganz Einfach Leben, die nun online ist. Der Inklusator und Macher des Podcast Sascha Lang sprach dabei mit Berinike Bensemann über die Hintergründe und Inhalte der Online-Community für Amputierte.

Friedenskundgebung am Brandenburger Tor

Poster von SO'UN''D OF PEACE mit Friedenstaube
SOUND OF PEACE
Foto: Veranstalter

Berlin (kobinet) Morgen findet in Berlin eine Kundgebung statt, bei der deutsche Künstler und Künstlerinnen ein Zeichen für Frieden und gegen Krieg setzen wollen.

Unterstützte Entscheidungsfindung aktiv gestalten! Zur Reform des Betreuungsrechts

Figur aus Draht mit hochzeigenden Armen
Unterstützung selbst gestalten
Foto: JL

Berlin (kobinet) „Es ist nicht nur Angelegenheit des Staates, einfach Gesetze zu erlassen. Wir alle müssen neue Wege der Entdeckung finden, neue Wege den Willen und die Vorlieben der Menschen freizusetzen.“ [1]

Der folgende Artikel soll Konfliktpunkte des reformierten Betreuungsrechts aufzeigen und plädiert in den Schlussfolgerungen, trotz offenbleibender Kontroversen, dafür: die Entwicklung der Formen von unterstützter Entscheidungsfindung nicht den Anderen zu überlassen, sondern mit dem Wissen und den Ideen aus der Betroffenenbewegung voranzutreiben.

Paritätischer fordert starken Infektionsschutz

Foto zeigt Dr. Ulrich Schneider
Dr. Ulrich Schneider
Foto: Paritätischer Gesamtverband

BERLIN (kobinet) In der aktuellen Debatte zur Eindämmung der Corona-Pandemie spricht sich der Paritätische Gesamtverband für eine allgemeine Impfpflicht und gegen die geplante Aufhebung der Schutzmaßnahmen aus. Angesichts der weiterhin steigendenden Infektionszahlen betont der Wohlfahrtsverband der vulnerablen Gruppen und warnt vor den dramatischen Folgen, wenn jetzt Bemühungen zur Eindämmung der Pandemie auszubleiben drohen.

Knapp 169.000 arbeitslose Schwerbehinderte im Februar

Symbol Prozentzeichen
Symbol Prozent
Foto: ht

Nürnberg (kobinet) Im Februar 2022 waren in Deutschland 168.806 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet. Dies geht aus der Statistik der Bundesanstalt für Arbeit hervor. Im Februar 2021 waren es noch 178.815 behinderte Menschen, die arbeitslos gemeldet waren.

Saisonfinale für Rollstuhlbaskettballer in Köln

Logo des RBC Köln 99ers zum Neustart in der Bundesliga
Logo des RBC Köln 99ers zum Neustart in der Bundesliga
Foto: Rollstuhlbasketball-News des RBC Köln 99ers

KÖLN (kobinet) An morgigem Samstag bestreiten die Mannschaft des Rollstuhlbasketball Clubs 99ers ihr letzten Hauptrundenspiel und beenden somit die Saison 2021/2022. Um 17.00 Uhr heißt es wieder TipOff am Bergischen Ring gegen den aktuellen Tabellenvierten und PlayOff Kandidaten aus Wiesbaden.

Neue Richtlinie für außerklinische Intensivpflege tritt in Kraft

Blaues Paragraphenzeichen auf grauem Grund
Paragraphenzeichen
Foto: H. Smikac

DÜSSELDORF /kobinet)

DÜSSELDORF /kobinet) Heute ist die Außerklinische Intensivpflege-Richtlinie (AKI-RL) in Kraft getreten. Als Teil der Patientenvertretung hat sich der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) bei den Beratungen zu dieser Richtlinie mit großem Engagement für die Belange intensivpflegebedürftiger Kinder und ihrer Familien eingesetzt. Das Ergebnis nach mehr als einem Jahr intensiver Arbeit im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) fällt nach Einschätzung es bvkm deutlich besser aus als erwartet. In einigen Punkten sieht dieser Verband aber noch Nachbesserungsbedarf.

Special Olympics bleiben weiterhin wichtiges Thema

Logo Special Olympics Deutschland
Logo Special Olympics Deutschland
Foto: SOD

BERLIN (kobinet) Nach den nationalen Spielen der Special Olympics in diesem Jahr in Berln und den Special Olympics World Games, die im Jahr 2023 ebenfalls in Berlin stattfinden werden, ist bereits eine Entscheidung für weitere Special Olympics gefallen. Diese betrifft die Nationalen Winterspiele Special Olympics Deutschland (SOD). Sie werden im Winter des Jahres 2024 in Thüringen stattfinden. Nachdem das SOD-Präsidium im Februar die Vergabe beschlossen hatte, geht es jetzt in die konkreten Planungen dieser weiteren Großveranstaltung.

Assistenzvermittlung mal ganz anders

Logo: akse
Logo: akse
Foto: akse

Berlin (kobinet) Bei allen Herausforderungen, die die Corona-Pandemie mit sich gebracht hat, hat diese auch neue Möglichkeiten der Online-Vernetzung und Kommunikation mit sich gebracht. Dass dies auch Vorteile für die Vermittlung von Assistent*innen an behinderte Menschen mit sich bringt, das hat die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatungsstelle (EUTB) des Berliner Vereins aktiv und selbstbestimmt (akse) bei einem Online-Bewerber*innen-Tag gezeigt. Für das NETZWERK ARTIKEL 3 ist die durchgeführte Online-Veranstaltung zur Assistenzvermittlung eine gute Nachricht zur Inklusion.

Petitionsausschuss zur Gebärdensprache

Symbol Bundestag Adler
Bundestag Symbol
Foto: Bundestag, gemeinfrei

Berlin (kobinet) Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages spricht sich nach Informationen von Heute im Bundestag für bessere Unterstützungsleistungen und mehr Teilhabemöglichkeiten von hörbeeinträchtigten Menschen aus und sieht gleichzeitig die Einführung der Gebärdensprache als Amtssprache nicht als ein geeignetes Mittel an.

Hinweis auf Hilfsangebote für behinderte Flüchtende

Foto von Rika Esser
Foto von Rika Esser
Foto: GIZ

Wiesbaden (kobinet) Der Krieg in der Ukraine hat eine humanitäre Notlage ausgelöst. In dieser Situation benötigen Menschen mit Behinderungen besonderen Schutz und besondere Unterstützung, sowohl in der Ukraine als auch dort, wo sie auf ihrer Flucht ankommen. Darauf und auf einige Informationsseiten im Internet weist die hessische Landesbehindertenbeauftragte Rika Esser in ihrem Newsletter hin.

Türen öffnen für Menschen mit Behinderung

Bild vom Online-Gespräch
Bild vom Online-Gespräch
Foto: denkhausbremen

Bremen (kobinet) Um das Öffnen von Türen für Menschen mit Behinderung geht es in einem Online-Gespräch, dass die Akteure von denkhausbremen mit Ottmar Miles-Paul von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), Hans Horn (Geschäftsführer Werkstatt Bremen / im Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V.) sowie mit Ronald Pawlik (Vorsitzender des Werkstattrats der Werkstatt Bremen) geführt hat. Eine Zusammenfassung des Gesprächs wurde nun ins Internet eingestellt.

Selbstvertreter:innen und Wissenschaftler:innen gesucht – Vielfalt als Thema in der Lehrer:innenbildung – 40 Stipendien für OpenTextbook Projekt

Projektlogo
Das Projekt-Logo von All means all umfasst die verschiedenen Heterogenitätsdimensionen: Gender, sexuelle Orientierung, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Hintergrund, Klasse, Behinderung, Rasse, Sprachen, Gesundheit, Alter, Betreuungsaufgaben, Glaube, Religion (oder deren Fehlen), Biographie, Aussehen
Foto: Uni Bremen, Fachbereich 12 Erziehungs- und Bildungswissenschaften

Berlin (kobinet) Lehrer:innen von morgen für die Heterogenität ihrer Lernenden zu sensibilisieren, ist das Ziel eines Erasmus-Projekts der Universitäten Bremen, Bozen und Maynooth. Im Rahmen von drei Workshops soll ein multimediales, freies Lehrbuch entstehen, das die Perspektiven von Selbstvertreter:innen und Wissenschaftler:innen aus 13 verschiedenen Heterogenitätsdimensionen einbezieht. Um eine breite Teilhabe zu ermöglichen, werden 40 Stipendien für die einwöchigen Workshops bereitgestellt. Sie umfassen Anreise, Unterbringung und Verpflegung (falls notwendig auch für Assistent:innen). Der erste Workshop befasst sich mit Themen auf der Gruppen-/Klassenebene. Er findet im September 2022 in Südtirol statt. Wahlweise kann man sich für den Zeitraum 4.-10.9. oder 11-17.9.2022 bewerben. Der Bewerbungsschluss ist der 15.4.2022.

Diese Information wurde kobinet von Prof. Dr. Frank J. Müller, Juniorprofessur für Inklusive Pädagogik mit den Schwerpunkten Geistige Entwicklung & Lernen der Uni Bremen zugesandt.

Bruno Lüdke war kein Massenmörder

Foto zeigt Stolperstein für Bruno Lüdke
Stolperstein für Bruno Lüdke
Foto: OTFW Berlin

Berlin (kobinet) Am 18. März 1943 wurde Bruno Lüdke verhaftet. Noch bis zum Ende des 20. Jahrhunderts galt er als schlimmster Massenmörder der deutschen Kriminalgeschichte. Doch er hat niemandem etwas angetan. Ein Stolperstein in Berlin erinnert an den behinderten Mann, der im April 1944 in Wien ermordet wurde.

Auch zur REHAB kann es ein persönliches Treffen geben

Endlich wieder REHAB
Endlich wieder REHAB
Foto: Behrendt & Rausch Fotografie

KARLSRUHE (kobinet) Nach dreijähriger, durch Corona-bedingter Pause, trifft sich auch die Branche wieder auf der 21. Fachmesse für Rehabilitation, Therapie, Pflege und Inklusion in der Messe Karlsruhe. Die Messe wird vom 23. bis zum 25. Juni in der Messe in Karlsruhe stattfinden.

Netzwerk Deafrefugees geht an den Start

Symbol Gebärdensprache
DGS Symbol Gebärdensprache
Foto: public domain

BERLIN (kobinet) In Zusammenarbeit mit der Deutschen Gehörlosen-Jugend und juteo, einem Team des Fördervereins der Gehörlosen der Bundesrepublik, hat der Deutsche Gehörlosen-Bund ein Netzwerk aufgebaut, um tauben ukrainischen Geflüchteten zu helfen. Hauptverantwortlich für dieses Portal ist Umut Cucu, der bereits seit 2015 in der tauben Geflüchtetenhilfe aktiv ist.

#43aMussWeg – Petition für faire Pflege für alle

Symbol Paragrafenzeichen
Symbol Paragraf
Foto: omp

Lüdenscheid (kobinet) Seit Jahren kämpfen die Fachverbände, die Angebote für behinderte Menschen machen, für eine Abschaffung des Paragraphen 43a im Elften Sozialgesetzbuch (SGB XI). Dieser Paragraph behandelt Menschen mit Behinderung bei der Pflege deutlich schlechter, wenn sie in einem „Wohnheim“ leben. Die Lebenshilfe fordert nun in einer Petition im Bundestag: #43aMussWeg – faire Pflege für alle! Mindestens 50.000 Unterschriften sind das Ziel, damit die Petition Erfolg hat. Hier geht es zur Petition: https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2022/_02/_22/Petition_131037.html

SoVD begrüßt Verbesserungen beim Heizkostenzuschuss

Foto Geld
Geld
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Dass die Bundesregierung den geplanten Heizkostenzuschuss nicht nur an alle Wohngeldbeziehenden, sondern unter anderem auch an Auszubildende und BAföG-Empfänger*innen auszahlen möchte, begrüßt der Sozialverband Deutschland (SoVD) ausdrücklich. “Es ist wichtig, dass die Menschen mit dem extremen Energiepreisanstieg nicht alleingelassen werden und ihnen schnell und unbürokratisch geholfen wird“, erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer.