Veröffentlicht am 28.01.2026 06:06 von Hans-Willi Weis in der Kategorie Meinung
ist diesmal auf Behinderten-Peers gerichtet Foto: Hubertus Thomasius
Staufen (kobinet) Wer um das gegenwärtige Politikdesaster, dem insbesondere benachteiligte und marginalisierte Menschen schutzlos preisgegeben sind, lieber herumreden möchte, statt die Dinge beim Namen zu nennen, redet von „Weltschmerz“ und dem Wolkenkuckucksheim einer „schönen Zukunft“. Ich hoffe, ich liege falsch mit meiner Befürchtung, die für heute Abend um 18 Uhr angesetzte Konferenz „Weltschmerz trifft auf schöne Zukunft“ könnte auf eben dieses Ausweich- und Verdrängungsmanöver hinauslaufen.
Veröffentlicht am 28.01.2026 05:00 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo des BSK Foto: BSK e.V.
Krautheim (kobinet) Wie können Menschen mit Behinderungen so leben, wie sie es möchten – mit echter Mitsprache, barrierefrei und selbstbestimmt? Diese Frage beschäftigt viele Betroffene, Angehörige und Einrichtungen. Doch gerade jetzt steht vieles auf dem Prüfstand: In politischen Diskussionen ist von Kürzungen notwendiger Unterstützungsleistungen die Rede, und wichtige Gesetzesreformen lassen auf sich warten. Gleichzeitig fehlt es überall an barrierefreien und altersgerechten Wohnungen – während die Gesellschaft immer älter wird und der Unterstützungsbedarf steigt. Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) sieht dringenden Gesprächsbedarf und lädt deshalb zu seinen traditionellen „Krautheimer Gesprächen“ ein. Die Veranstaltung findet am 20. Februar 2026 um 18:00 Uhr im EKWZ – Eduard-Knoll-Wohnzentrum, EG links, Altkrautheimer Straße 21, in 74238 Krautheim statt und beschäftigt sich diesmal mit dem Thema „Partizipation und selbstbestimmtes Leben in der gewünschten Wohnform“.
Veröffentlicht am 28.01.2026 04:17 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo des Deutschlandfunk Foto: Deutschlandfunk
Köln (kobinet) „Online-Inklusion: Wo es bei der digitalen Barrierefreiheit noch hakt“, so lautet der Titel eines 5minütigen Beitrags des Deutschlandfunks, der sich mit dem Stand der Barrierefreiheit bei Online-Angeboten befasst, auf den Sabine Lohner die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat. Sowohl beim Online-Banking als auch bei einer Vielzahl anderer Online-Angebote, die zum Teil herkömmliche analoge Verfahren ersetzen, hapert es dem Bericht zufolge trotz des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes, das 2025 in Kraft getreten ist, noch in vielerlei Hinsicht an der Barrierefreiheit.
Veröffentlicht am 27.01.2026 12:29 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Logo der Lebenshilfe Foto: Lebenshilfe
BERLIN (kobinet) Mit ihrer vierten gemeinsamen Broschüre richten toom Baumarkt und die gemeinnützige Bundesvereinigung Lebenshilfe den Blick auf die Bedeutung von Kollegialität in inklusiven Teams. Die Broschüre mit dem Titel „Wir arbeiten zusammen – Kollegialität und Inklusion vor Ort“ bietet praxisnahe Einblicke, stellt Inklusionsmodelle vor und informiert über Fördermöglichkeiten für Unternehmen. In der neuen Broschüre der Lebenshilfe und toom Baumarkt werden vier Märkte vorgestellt, in denen gelebte Inklusion seit Jahren fest zur Unternehmenskultur gehört. Die Broschüre steht auf auf dieser Internetseite zum Download zur Verfügung.
Veröffentlicht am 27.01.2026 12:21 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Sporthilfsmittel in einer Schwimmhalle Foto: picture alliance / DBS
FRECHEN (kobinet) Rund 3.600 Interessensbekundungen zeigen eindrucksvoll, wie wichtig und notwendig Investitionen in moderne, zukunftsfähige Sportstätten in Deutschland sind. Diede große Resonanz auf den Projektaufruf zur Sanierung kommunaler Sportstätten des Bundesprogramms unterstreicht den dringenden Handlungsbedarf. Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) fordert, dass dabei insbesondere auch die Barrierefreiheit und damit die Teilhabe von Menschen mit Behinderung Berücksichtigung finden muss.
Veröffentlicht am 27.01.2026 10:56 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Drei rote Ausrufezeichen Foto: ht
BERLIN (kobinet) Die Sozialstaatskommission, eine Fachkommission der Bundesregierung schlägt weitreichende Reformen staatlicher Sozialleistungen vor. Mit Blick auf die aktuellen Vorschläge der Sozialstaatskommission äußert sich der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, Dr. Joachim Rock, zugleich auf Nebenwirkungen dieser Vorschläge und stellt fest: „„Der Bericht der Sozialstaatskommission formuliert ein ambitioniertes Programm, um den Sozialstaat moderner und zugänglicher zu machen. Diese Ziele teilt der Paritätische. Der Paritätische kritisiert jedoch die in Aussicht gestellten Verschlechterungen für Menschen mit geringem Einkommen. „
Veröffentlicht am 27.01.2026 07:48 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Cover des Buches „Frech + Frei: 50 Jahre Kämpfe der Behindertenbewegung“ von Udo Sierck Foto: Verlag Assoziation A
Bochum (kobinet) „Trotz dringender – letztendlich unberechtigter – Warnungen des Wetterdienstes, wegen Glatteis in NRW zuhause zu bleiben, war das Auditorium der Evangelischen Hochschule Bochum am Abend des 12. Januar 2026 gut gefüllt. Etwa 70 Menschen waren gekommen, um dem Publizisten und Aktivisten Udo Sierck zu seinem neuesten Buch ‚Frech und frei – 50 Jahre Kämpfe der Behindertenbewegung‘ zuzuhören. Anwesend waren Studierende und Lehrpersonen der EvH, Fachkräfte aus der Behindertenhilfe und dem Bereich der Inklusion sowie aktivistische Menschen von Selbstbestimmt-Leben-Organisationen. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS) und moderiert von Prof. Dr. Stefan Schache, stellvertretender Leiter von BODYS. Statt klassischer Lesung entschied Udo Sierck sich für einen freien Vortrag mit anschließender Gesprächsrunde, ein Konzept, das aufging.“ So heißt es in einem vor kurzem auf der Internetseite von BODYS veröffentlichten Bericht von Gudrun Kellermann über die Veranstaltung mit Udo Sierck in Bochum.
Veröffentlicht am 27.01.2026 07:32 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo BSVH Foto: BSVH
Hamburg (kobinet) Am 29. Januar 2026 wird der Tag des Führhundes begangen, mit dem auf die zentrale Rolle von Blindenführhunden für die selbstbestimmte Teilhabe blinder Menschen aufmerksam gemacht wird. Ziel des Aktionstages ist es, Wissen, Verständnis und Sichtbarkeit für diese hochqualifizierte Mobilitätshilfe zu schaffen, teilte der Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) mit und betonte. „Blindenführhunde leisten weit mehr als reine Orientierungshilfe: Sie erkennen Hindernisse, leiten sicher durch den öffentlichen Raum und bieten emotionale Stabilität und soziale Brücken. Die Partnerschaft zwischen Mensch und Hund ist geprägt von Vertrauen, Nähe – und einer beeindruckenden Leistung im Alltag.“
Veröffentlicht am 27.01.2026 06:30 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo Kobinet Foto: Kooperation Behinderter im Internet e.V.
Berlin (kobinet) Viele behinderte und nichtbehinderte Menschen nutzen bereits den Newsletter der kobinet-nachrichten und erhalten jeweils montags eine Übersicht der Beiträge mit Überschriften, Teasern und den Links der in der letzten Woche erschienenen Beiträge der kobinet-nachrichten per Mail zugeschickt. Nachdem es dem kobinet-Techniker Tom Kallmeyer letztes Jahr mittels künstlicher Intelligenz gelungen ist, dass die kobinet-nachrichten automatisch und innerhalb kürzester Zeit in verständlichere Sprache übersetzt und veröffentlicht werden, hat er nun ein weiteres Angebot kreiert. Der Newsletter der kobinet-nachrichten kann nun neben der herkömmlichen Variante auch in verständlicherer Form bestellt werden.
Veröffentlicht am 27.01.2026 06:15 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Gruppenbild von Selbstvertreter*innen in Kassel Foto: fab Aktiv Teilhabe gestalten: Andrea Scherer
Kassel (kobinet) Die Auftaktveranstaltung des Projektes Aktiv Teilhabe gestalten des Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) brachte am 23. Januar 2026 eine Reihe behindertenpolitischer Akteur*innen und vor allem in der Selbstvertretung behinderter Menschen Aktive zusammen. Damit hat das neue, von der Aktion Mensch geförderte, Projekt bereits ein wichtiges Ziel angepackt. Nämlich die Vernetzung von lokalen Akteur*innen, die sich für Inklusion, Selbstbestimmung und Teilhabe stark machen. In einer Talkrunde kamen sieben Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen zu Wort, die in Kassel bereits einiges bewegt haben und noch viel mehr vor haben.
Veröffentlicht am 27.01.2026 05:30 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Verena Bentele Foto: VdK Bayern
Berlin (kobinet) Die Diskussion um Einschränkungen beim Teilzeitrecht ist kein sinnvoller Beitrag für eine gute Beschäftigungspolitik. Statt strukturelle Probleme wie fehlende Kinderbetreuung oder Pflegeinfrastruktur zu lösen, werden Arbeitnehmer unter Generalverdacht gestellt. VdK-Präsidentin Verena Bentele kommentierte dies wie folgt: „Die aktuelle Debatte um die Einschränkung des Rechts auf Teilzeitarbeit ist kein sinnvoller Beitrag für eine Politik, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stärken möchte. Statt sich um echte Probleme wie fehlende Kinderbetreuung oder Pflegeinfrastruktur zu kümmern, kommt aus Teilen der Union der Versuch, Menschen, die oft Arbeit und Sorgearbeit unter einen Hut bringen, unter Generalverdacht zu stellen. Die Forderung, Teilzeit nur noch in engen Ausnahmefällen zuzulassen, verkommt zur ungeheuerlichen Unterstellung, Arbeitnehmer seien faul und müssten zur Mehrarbeit gezwungen werden. Das ist eine Sicht, die mit der Lebenswirklichkeit von Millionen Teilzeitbeschäftigten nichts zu tun hat.“
Veröffentlicht am 26.01.2026 16:00 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Ulla Schmidt Foto: Bundesvereinigung Lebenshilfe
BERLIN (kobinet) Erst im vergangenen Jahr, 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges, wurden die Opfer von „Euthanasie“-Morden und Zwangssterilisierungen als Verfolgte des Nazi-Regimes anerkannt. Dafür hatte sich die Lebenshilfe jahrelang beharrlich eingesetzt. „Nach dem Beschluss des Deutschen Bundestages muss die Anerkennung als Verfolgte nun auch rechtlich verankert werden“, fordert Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Bundesministerin a.D., anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar.
BERLIN (kobinet) Anlässlich des morgigen Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert die Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG BBW) an die Menschen mit Behinderungen, die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde wurden. „Für uns bedeutet Erinnern auch Auftrag und Verantwortung: für eine inklusive Gesellschaft, in der Vielfalt als Stärke anerkannt wird und Teilhabe für alle Menschen selbstverständlich ist.“ erklärt Tobias Schmidt, der Vorsitzende, der BAG BBW dazu und erklärt: „Die sogenannten ‚Euthanasie‘-Morde waren Ausdruck einer menschenverachtenden Ideologie. Diese Verbrechen mahnen uns bis heute, weil Ausgrenzung, Entmenschlichung und Hass nicht nur einzelne Menschen treffen, sondern eine ganze Gesellschaft und ein Land zerstören. Umso wichtiger ist es, sich entschieden gegen jede Form von Diskriminierung zu stellen und die Würde jedes Menschen zu verteidigen.“
Veröffentlicht am 26.01.2026 12:35 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Bayerns erster Inklusions-Jugendherberge Foto: Archiv DJH Bayern
MÜNCHEN (kobinet) Mit der Botschaft „Türen offen. Herzen auch.“ eröffnet der Landesverband Bayern im Deutschen Jugendherbergswerk (DJH Bayern) das Jahr zum 100-jährigen Jubiläum seiner Verbandsgründung. Was am 19. Dezember 1926 in München mit dem Zusammenschluss von vier regionalen Zweigausschüsse zum Landesverband für Jugendwandern und Jugendherbergen, DJH Gau Bayern begann, ist heute ein flächendeckendes Netz von Lern- und Begegnungsorten, das aus der bayerischen Bildungs-, Sozial- und Zivilgesellschaft nicht mehr wegzudenken ist. Diese Position wird durch den formalen Status des Jugendherbergswerks Bayern als anerkannter freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe untermauert.
Veröffentlicht am 26.01.2026 10:30 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Familie im barrierefreien Strandkorb am Senftenberger See Foto: Tourismusverband Lausitzer Seenland, Nada Quenzel
SENFTENBERG (kobinet) Im Rahmen der Reisemesse CMT in Stuttgart wurde auch in diesem Jahr wieder der „Goldene Rollstuhl“, die renommierte Auszeichnung von der Beratungsstelle ABS – Zentrum selbstbestimmtes Leben aus Stuttgart vergeben. Nach einer solchen Auszeichnung im Jahr 2019 ist es bereits die zweite Auszeichnung mit dem „Goldenen Rollstuhl“, welche der Tourismusverband Lausitzer Seenland in diesem Jahr erhalten hat. Mit der Auszeichnung würdigt die Jury das langjährige, konsequente Engagement des Tourismusverbandes Lausitzer Seenland e.V. für die Entwicklung und Vermarktung eines inklusiven touristischen Angebots: „Das Lausitzer Seenland hat sich in den vergangenen Jahren zu einer Modellregion für barrierefreies Reisen entwickelt und setzt bundesweit Maßstäbe in den Bereichen Informationstransparenz, Einbindung Betroffener und Angebotsvielfalt insbesondere im Bereich Wasserangebote.“
Veröffentlicht am 26.01.2026 08:00 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Kinderrechte Foto: Pixabay/geralt
BERLIN (kobinet) Anne Lütkes ist neue Präsidentin des Deutschen Kinderhilfswerkes. Sie folgt auf Thomas Krüger, der nach einer langen Amtszeit von 30 Jahren auf der Mitgliederversammlung der Kinderrechtsorganisation nicht erneut kandidiert hatte. Anne Lütkes ist Fachanwältin für Familienrecht und seit 2006 im Vorstand des Deutschen Kinderhilfswerkes, zuletzt als Vizepräsidentin. Sie war von 2000 bis 2005 Ministerin für Justiz, Frauen, Jugend und Familie sowie Stellvertreterin der Ministerpräsidentin des Landes Schleswig-Holstein. Von 2010 bis 2017 amtierte sie als Regierungspräsidentin im Regierungsbezirk Düsseldorf.
Veröffentlicht am 26.01.2026 07:41 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo blista Foto: blista
Marburg (kobinet) Im neuesten Newsletter der Blindenstudienanstalt in Marburg (blista) geht es u.a. um die Verordnung einer Tafelbildkamera mit Notebook als mobiles System, obwohl für die Schule bereits ein stationäres Vergrößerungssystem von der gesetzlichen Krankenkasse bereitgestellt wurde. „Für die Beantragung von Hilfsmitteln bei inklusiver Beschulung sind in der Regel die Eltern verantwortlich. Unterstützt werden sie dabei meist vom ‚Sonderpädagogischen Dienst‘, von dem ihr Kind betreut wird. Die benötigten Hilfsmittel müssen dann von Augenarzt, der Augenärztin, oder der Augenklinik verordnet werden“, heißt es u.a. dazu.
Veröffentlicht am 26.01.2026 07:30 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein Foto: StSG, Foto: Jürgen Lösel
Pirna-Sonnenstein (kobinet) Mit 21.018 Gästen war die Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein auch im Jahr 2025 ein vielbesuchter Ort des Erinnerns, des Lernens und der Auseinandersetzung mit der Geschichte der nationalsozialistischen Krankenmorde. Der Zuwachs von fast 2.000 Besucherinnen und Besuchern im Vergleich zum Vorjahr verdeutlicht das anhaltende gesellschaftliche Interesse an der Arbeit des Erinnerungsortes, heißt es in einer Presseinformation der Gedenkstätte.
Veröffentlicht am 26.01.2026 07:19 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Daumen unten Foto: Irina Tischer
Berlin (kobinet) Die Kritik an den Einsätzen der von Donald Trump in einige Großstädte der USA entsandten ICE-Beamten haben nach den neuesten Todesfällen erheblich zugenommen. Dass die zum Teil brutalen Einsätze der Behörde auch auf behinderte Menschen erhebliche Auswirkungen hat, zeigt ein Bericht des Nonrpofit Quarterly auf. Demnach sind bei den Einsätzen der ICE-Beamten schon einige behinderte Menschen zu Tode gekommen, bzw. sehen sich besonderer Gefahren ausgesetzt.
Veröffentlicht am 26.01.2026 07:07 von Nico Wunderle in der Kategorie Nachricht
Gemeinsame Fußballerlebnisse könnten allen Spaß machen Foto: Pixabay/Pixaline
Washington, D.C. (kobinet) Bei der anstehenden FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko droht Menschen mit Behinderung ein faktischer Ausschluss vom Stadionbesuch. Ursache sind massive Preissteigerungen und eine Ticketpolitik, die notwendige Assistenz systematisch verteuert. Wie ran.de berichtet, müssen Fans mit Behinderung im Vergleich zur Weltmeisterschaft 2022 Preissteigerungen von bis zu 4.900 Prozent hinnehmen. Während Tickets in der günstigsten Kategorie für 45 Pfund (rund 52 Euro) angeboten werden, sind diese für Menschen mit Behinderung nicht verfügbar. Barrierefreie Plätze werden ausschließlich in deutlich teureren Kategorien angeboten.
Staufen (kobinet) Es fällt mir zunehmend schwer, noch angemessene Worte zu finden für das Geschehen in einer im wörtlichen Sinne „mörderischen Zeit“, in welche uns die Politik weltweit mehr und mehr und anscheinend unaufhaltsam hineinmanövriert. Politischer Resignation war ich in meinem fünfundsiebzigjährigen Leben noch nie derart nahe wie dieser Tage.
Veröffentlicht am 25.01.2026 08:05 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Kranzniederlegung am T 4 -Ehtrenmal Foto: H. Smikac
BERLIN (kobinet) Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert der Deutsche Behindertenrat (DBR) an die Verbrechen an Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen. Gleichzeitig mahnt der DBR eindringlich, gerade in Zeiten, in denen Ausgrenzung, soziale Spaltung und demokratiefeindliche Tendenzen wieder spürbar zunehmen, die Lehren aus der Geschichte nicht zu ignorieren. Anlässlich des Gedenktages wird der Deutsche Behindertenrat am Mittwoch, den 28. Januar am Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“- Morde in Berlin einen Kranz niederlegen.
WEDEMARK (kobinet) Der Bundesverband für Menschen mit Arm- oder Beinamputationen (BMAB) will ab dem Jahr 2026 erstmals einen bundesweiten „Tag der Amputierten“ etablieren. Der dafür vorgesehene Aktionstag ist Dienstag, den 21. April 2026. Der „Tag der Amputierten“ soll künftig jährlich im April stattfinden. Vorbild ist der in den USA etablierte „Limb Loss Awareness Month“. Ziel des Aktionstages ist es, Menschen mit Amputationen und ihre besonderen Bedürfnisse stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken.
Veröffentlicht am 24.01.2026 16:22 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Katrin Gensecke Foto: Katrin Gensecke
Magdeburg (kobinet) Am 6. September 2026 werden viele den Blick auf die Ergebnisse der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt richten, denn hier droht ein massiver Rechtsruck, da die AfD dort in Umfragen derzeit zum Teil bei 40 Prozent gesehen werden. Behindertenpolitisch interessant ist im Zusammenhang mit dieser Wahl, dass die bisher schon im Landtag vertretene Katrin Gensecke, die auch als Co-Sprecherin der bundesweiten Arbeitgemeinschaft behinderter Menschen in der SPD Selbst Aktiv fungiert, wieder gute Chancen auf den Einzug in den Landtag von Sachsen-Anhalt hat. Beim Listenparteitag der SPD von Sachsen-Anhalt wurde die derzeitige Sprecherin für Behindertenpolitik, Gleichstellung, Seniorenpolitik, Sozialpolitik, Familie, Kinder und Jugendpolitik heute am 24. Januar 2026 auf Platz sechs der Landesliste gewählt.
Veröffentlicht am 24.01.2026 13:46 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Medaillenfreude am Feldberg Foto: Marcus Hartmann / Gate3 Photo Agency
FRECHEN (kobinet) Ein kompletter Medaillensatz am Donnerstag und ein kompletter Medaillensatz am Freitag das ist das Resultat der deutschen Sportlerinnen und Sportler beim Heim-Weltcup im Para Ski alpin am Feldberg. Ein Ergebnis, das für das deutsche Team noch erfolgreicher als bei der Premiere 2025 war.
Veröffentlicht am 24.01.2026 08:53 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Die Fahrt zur Schule gehört zum Lernen Foto: Pixabay/GraphicsGuruji
Berlin / Mainz (kobinet) „Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland beraten darüber, wie die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen besser geschützt und gestärkt werden kann. Im Rahmen der Kampagne ‚Uns gehts gut?‘ wollen sie Strategien gegen Stress und Leistungsdruck entwickeln. Die Bundesschülerkonferenz fordert etwa mehr Schulsozialarbeiter und Fortbildungen für Lehrkräfte“, heißt es in einem Bericht des deutschlandfunk zu einem dreitätigen Kongress der Bundesschülerkonferenz zu Fragen der mentalen Gesundheit. Aktuelle Gesundheitsdaten zeigen nach Informationen des Kinderschutzbund Rheinland-Pfalz, dass für viele junge Menschen Erschöpfung- und psychische Belastungen zunehmend den Schulalltag prägen. Anlässlich des Internationalen Tages der Bildung, der heute am 24. Januar, begangen wird, fordert der Kinderschutzbund Rheinland-Pfalz deshalb einen grundlegenden Perspektivwechsel. Bildung darf nicht länger rein kognitiv gedacht werden. Mentale Gesundheit und Lernen müssen von Anfang an zusammengedacht und strukturell miteinander verknüpft werden.
Staufen (kobinet) Das altersunabhängig gültige Axiom nachhaltiger Verteidigungsbereitschaft muss sich immer wieder gegen die ein oder andere Anfechtung behaupten. Zum Beispiel seine scheinbare Widerlegung durch allerlei zivile Kollateralschäden. Lästige Nebenwirkungen der Bewaffnung und des Waffengebrauchs, wie sie wahllos Jung und Alt treffen können. So nehmen wir in dieser Folge Anteil am kollateralgeschädigten Schicksal von Personen, die uns aus vorangegangenen Folgen schon vertraut sind. Nehmen uns allerdings vor übertriebener Empathie in Acht, was nur zu Lasten von Resilienz und Wehrhaftigkeit gehen würde. Wie man stattdessen unverdrossen die Bewaffnung auch zivilgesellschaftlich flächendeckend vorantreibt, erfahren wir von unseren polnischen Nachbarn. Wie sehr sie mit gutem Beispiel vorangehen, darüber berichtet die Content-Createrin Britta, die als Wehrertüchtigungs-Scout in Polen unterwegs ist.
Veröffentlicht am 24.01.2026 07:00 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Gebärdensprache Foto: Pixabay/Elf-Moondance
MÜNCHEN (kobinet) Anlässlich des heutigen Internationalen Tages der Bildung mahnt der Landesverband Bayern der Gehörlosen (LVBYGL) die bayerische Staatsregierung, die sprachliche Realität gehörloser Kinder endlich anzuerkennen. Das diesjährige UNESCO-Motto lautet „The power of youth in co-creating education“ (Die Macht der Jugend bei der Mitgestaltung von Bildung). Doch eine „Mitgestaltung“ ist für gehörlose Jugendliche in Bayern faktisch unmöglich, solangeihnen das elementarste Werkzeug verwehrt wird: die Gebärdensprache.
Veröffentlicht am 24.01.2026 06:30 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild vom Treffen des Inklusionsnetzwerk Niedersachsen Foto: LB Niedersachsen
Hannover (kobinet) Ein erstes Treffen des „Netzwerks Inklusion Niedersachsen“ hat am 21. Januar 2026 stattgefunden. Sechzehn Unternehmen aus Niedersachsen, vertreten durch Geschäftsführung, Inklusionsbeauftragte oder auch Vertretungen von Personalabteilungen folgten der Einladung ins Arbeitsministerium in Hannover. Auch einige Schwerbehindertenvertretungen waren zugegen, die den Grundgedanken des Netzwerks an die jeweiligen Inklusionsbeauftragten weitertragen. Die Initiative dafür ging gemeinsam von der Niedersächsischen Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen, Annetraud Grote, und der Inklusionsbeauftragten der Bundesgesellschaft für Endlagerung, Birgit Balster, aus.
Veröffentlicht am 23.01.2026 15:00 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Postkarte für barrierefreie Arztpraxen Foto: NetzwerkBüro Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung NRW
BERLIN (kobinet) Die maßgeblichen Patientenorganisationen nach § 140f SGB V haben heute ein gemeinsames Forderungspapier zur Reform der ambulanten Versorgung veröffentlicht. Die Organisationen fordern, die Primärversorgung konsequent von den Bedarfen der Patientinnen und Patienten aus zu denken – mit verbindlicher Barrierefreiheit als Grundvoraussetzung. Menschen mit Behinderungen werden im aktuellen System strukturell benachteiligt. „Das Gesundheitssystem muss eine medizinisch adäquate, qualitativ hochwertige und sozial gerechte Versorgung gewährleisten. Barrierefreiheit ist keine Option, sondern zwingende Voraussetzung – ohne sie werden Menschen mit Behinderungen systematisch vom Gesundheitssystem ausgeschlossen“, heißt es in dem Papier.
HANNOVER (kobinet) Auch der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen wird am 27. Januar der Millionen Opfer des Holocaust gedenken. In diesem Zusammenhang macht der größte Sozialverband Niedersachsens auch auf die lange vergessenen Opfergruppen der Menschen mit Behinderung, psychischen Erkrankungen und Pflegebedarf aufmerksam. Den sogenannten „Euthanasie-Programmen“ fielen während der Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten Schätzungen zufolge 300.000 Menschen zum Opfer – darunter 5.000 Säuglinge und Kinder. Auch in Niedersachsen geschahen diese Verbrechen: In der damaligen Heil- und Pflegeanstalt Lüneburg wurden rund 2.000 Patientinnen und Patienten ermordet.
BERLIN (kobinet) „Ein Bürgerbus, der nicht barrierefrei ist, ist kein Service für alle, sondern ein Ausschlussinstrument“, erklärt der Sprecher für Inklusion und Teilhabe der Fraktion Die Linke im Bundestag, Sören Pellmann. Menschen mit Behinderungen, ältere Menschen sowie Familien mit Kinderwagen werden faktisch vom Zugang zu wichtigen Verwaltungsleistungen ausgeschlossen. Das widerspricht nicht nur dem Anspruch auf Teilhabe, sondern auch dem Grundsatz gleichwertiger Lebensverhältnisse und der UN-Behindertenrechtskonvention.
STUTTGART (kobinet) Ab dem Schuljahr 2026/27 besteht an Grundschulen in Baden-Württemberg zunächst einmal für Erstklässler ein Rechtsanspruch auf Ganztagsförderung. Um beim schulischen Ganztag den Bedarfen aller Kinder gerecht zu werden, müssen die Angebote inklusiv ausgerichtet sein, das fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg anlässlich des Tags der Bildung am 24.01.2026. Diesen Anspruch für einen verlässlichen Ganztag für alle Kinder muss das Land erfüllen und die erforderlichen Rahmenbedingungen sowie ausreichend finanzielle Mittel für die Umsetzung zur Verfügung stellen. Denn ein gerechter Zugang zu ganztägiger Förderung ist entscheidend für die Chancengerechtigkeit in der Bildung, so der Verband.
Veröffentlicht am 23.01.2026 08:00 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Flagge Bundesland Nordrhein-Westfalen Foto: Gemeinfrei, public domain
DÜSSELDORF (kobinet) Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen ergänzt das Angebot der Landesinitiative „Endlich ein ZUHAUSE!“ zur Bekämpfung von Obdach- und Wohnungslosigkeit: Mit der Veröffentlichung eines Umsetzungskonzeptes will sie dazu beitragen, den Housing-First-Ansatz landesweit voranzubringen. Der neue Baustein hat vor allem obdachlose Menschen mit besonders komplexen Problemlagen im Blick, die von bestehenden Hilfsangeboten bislang nur schwer erreicht werden. Teil des Konzepts ist auch die von der Sozialstiftung NRW bereitgestellte Anschubfinanzierung, die neuen Projektstandorten einen schnellen und verlässlichen Start ermöglicht. Dafür stellt die Stiftung bis zu fünf Millionen Euro zur Verfügung.
Veröffentlicht am 23.01.2026 07:30 von Hartmut Smikac in der Kategorie Meinung
Wegweiser, der in die Werkstatt und auf den Allgemeinen Arbeitsmarkt zeigt Foto: privat
Nürnberg (kobinet) Jürgen Kunz hat auf der Plattform Abgeordneten Watch vor kurzem den bayerischen Landtagsabgeordneten Norbert Dünkel, der auch Vorsitzender der AG Förderschulen und Inklusion der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag ist, nach dessen Haltung in Sachen Werkstätten für behinderte Menschen befragt. Mit dessen Antwort, dass die Werkstattbeschäftigten keine Änderung für sich möchten und auch keine Inklusionsdebatte war er nicht zufrieden. In einem Gastbeitrag für die kobinet-nachrichten beschäftigt sich Jürgen Kunz daher nun intensiver mit der Frage, was 100 Jahre Fürsorge für das heutige Werkstättensystem bedeutet.
Staufen (kobinet) Es hat gepisst, der Regen rann in Bindfäden vom baltischen Himmel auf den Vorplatz der Kathedrale in der Vilniuser Altstadt, wo Kanzler Merz und Pistorius das eiserne Freundschaftsband beschworen zwischen Deutschen und Litauern. Würdiger Anlass, der Aufstellungs-Appell unserer 9. Panzerbrigade, zu der auch Kommandant Kevin, seine Crew und ihr Gerät zählen. Militär zum Anfassen für Grundschulklassen sowie Schaulustige aller Altersstufen. Abends auf der Stube schaut sich die deutsche Panzerbesatzung Videos von der Veranstaltung an, unvergessliche Bilder fürs Familienalbum, Kevin hat sie schon an Frau und Kind gepostet – so viel zu den Geschehnissen in Folge drei unserer Chronik der laufenden Wehrertüchtigungsereignisse. In der vierten Folge hält Kevins Frau ihren kriegstüchtigen Mann an der Nato-Ostflanke telefonisch darüber auf dem Laufenden, was sich unterdessen an der Heimatfront im Schwabenland zugetragen hat.
Veröffentlicht am 23.01.2026 06:00 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo Deutsches Institut für Menschenrechte Foto: Von Institut für Menschenrechte – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0
Berlin (kobinet) Auch wenn es die Bundesregierung immer noch nicht geschafft hat, den Gesetzentwurf für die Reform des Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) im Bundeskabinett zu verabschieden und in den Deutschen Bundestag einzubringen, finden schon viele Diskussionen über die mögliche Qualität einer solchen Gesetzesreform statt. Ende letzten Jahres hat die beim Deutschen Institut für Menschenrechte angesiedelte Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention eine ausführliche Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Behindertengleichstellungsgesetzes veröffentlicht, die auch einige Vorschläge für entsprechende Regelungen im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention enthält.
Veröffentlicht am 23.01.2026 05:05 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Info blau Symbol Foto: Susanne Göbel
Kleve (kobinet) Was in der Stadt Kleve mit der Ablehnung des Antrags zur Bereitstellung von finanziellen Mitteln für die Einrichtung eines Inklusionsbeirats durch die CDU und AfD Ende 2025 nicht gelungen ist, scheint im Kreis Kleve möglich zu sein. Der Kreis Kleve etabliert nämlich einen Inklusionsbeirat, um die politische Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zu stärken. Hierfür werden nun engagierte Menschen gesucht, die in diesem Gremien die Interessen behinderter Menschen vertreten, wie es in einem Beitrag der Niedrrhein Nachrichten vom 21. Januar 2026 heißt.
Veröffentlicht am 23.01.2026 05:00 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Wahl Foto: Pixabay/OpenClipart-Vectors
Wiesbaden (kobinet) „Am 15. März 2026 findet in Hessen die nächste Kommunalwahl statt. Wählen zu gehen, das ist in unserer Demokratie sehr wichtig. Meine Dienststelle hat eine Broschüre in Einfacher Sprache verfasst. Diese dient zur Information über die Wahl und deren Verfahren. Sie richtet sich an Menschen mit Behinderungen und entsprechendem Unterstützungsbedarf. Informationen in Einfacher Sprache helfen auch Menschen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist. Sie erhalten die Broschüre als barrierefreies PDF unter dem folgenden Link. Bitte verbreiten Sie die Broschüre in Ihrem Netzwerk. Bitte gehen Sie wählen!“ Das hat der Landesbehindertenbeauftragte von Hessen, Andreas Winkel, mitgeteilt.
Veröffentlicht am 22.01.2026 14:34 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Logo des Gesamtverband des Paritätischen Foto: Paritätischer Gesamtverband
BERLIN (kobinet) Angesichts der aktuellen Zahlen zu deutlich steigenden Pflegeheim-Kosten fordert auch der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, Dr. Joachim Rock, die wachsenden Belastungen für Pflegebedürftige endlich zu stoppen. „Für immer mehr Menschen wird Pflegebedürftigkeit zur Armutsfalle.“ stellt Joachim Rock fest und verweist darauf, dass die Lösungen für eine solidarische Pflegevollversicherung längst auf dem Tisch liegt. „Doch statt entschlossen zu handeln, setzen Bundesregierung und Länder mit dem sogenannten Zukunftspakt Pflege auf Stückwerk und halbgare Ankündigungen. Jetzt braucht es einen Neustart – einen Startschuss für eine echte Reform und den überfälligen Systemwechsel in der Pflege.“, so der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes.