Berlin (kobinet)
Der Bundes-Verband Selbst-Hilfe Körper-Behinderter heißt BSK.
Ein Bundes-Verband ist eine große Gruppe von Menschen.
Die Gruppe arbeitet für ein gemeinsames Ziel in ganz Deutschland.
Der BSK ist eine Selbst-Hilfe-Gruppe für Menschen mit Körper-Behinderung.
Bei der Selbst-Hilfe treffen sich Menschen mit der gleichen Behinderung.
Sie helfen sich gegenseitig.
Menschen mit Körper-Behinderung haben Schwierigkeiten mit dem eigenen Körper.
Zum Beispiel kann die Person nicht gut laufen.
Oder sie kann die Arme nicht gut benutzen.
Der BSK ist sehr wütend.
Es gibt ein geheimes Papier von Bund, Ländern und Gemeinden.
Gemeinden sind Städte und Dörfer in Deutschland.
In dem Papier stehen viele Vorschläge.
Die Vorschläge sagen: Hilfen für Menschen sollen weniger werden.
Eingliederungs-Hilfe bedeutet: Hilfe für Menschen mit Behinderung.
Diese Hilfe soll weniger werden.
Auch die Kinder- und Jugend-Hilfe soll weniger werden.
Jugend-Hilfe ist Unterstützung für Kinder und junge Menschen.
Diese Hilfe bekommen Kinder und Jugendliche, die Probleme haben.
Der BSK lehnt das ab.
Verena Gotzes ist die Chefin des BSK.
Sie sagt: Diese Kürzungen dürfen niemals Gesetz werden.
Kürzungen bedeuten: Es gibt weniger Geld oder weniger Hilfe als vorher.
Die Kürzungen würden Menschen mit Behinderung sehr schaden.
Sie verstoßen auch gegen internationale Rechte für Menschen mit Behinderung.
Internationale Rechte gelten für alle Menschen auf der Welt.
Auch Deutschland muss diese Rechte einhalten.
Am 5. Mai 2026 gibt es eine große Demonstration in Berlin.
Bei einer Demonstration treffen sich viele Menschen.
Die Menschen zeigen ihre Meinung auf der Straße.
Der BSK ist dabei und sammelt Unterschriften.
Aktion Mensch unterstützt diese Unterschriften-Aktion.
Hier kannst du die Aktion online unterstützen:
Viele Verbände und Gewerkschaften protestieren ebenfalls.
Eine Gewerkschaft ist ein Verein für Arbeiter.
Die Gewerkschaft redet mit den Chefs über bessere Bedingungen.
Ein Verband ist eine Gruppe von Menschen mit dem gleichen Ziel.
Der BSK unterstützt auch eine Petition der Lebens-Hilfe.
Eine Petition ist eine Bitte an wichtige Leute.
Viele Menschen unterschreiben gemeinsam einen Brief.
Die Lebens-Hilfe ist ein Verein.
Der Verein hilft Menschen mit Lern-Schwierigkeiten.
Hier kannst du die Petition unterschreiben:
https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2026/_02/_27/Petition_195716.nc.html
Der BSK arbeitet mit anderen Gruppen zusammen.
Eine davon ist die APAA.
APAA bedeutet: Arbeits-Gemeinschaft der behinderten Arbeit-Geber mit persönlicher Assistenz.
Eine Arbeits-Gemeinschaft ist eine Gruppe von Menschen.
Diese Menschen arbeiten zusammen an einem gemeinsamen Ziel.
Persönliche Assistenz bedeutet: Eine Person hilft einem Menschen mit Behinderung direkt im Alltag.
Eine Assistenz hilft anderen Menschen.
Die Hilfe ist zum Beispiel beim Einkaufen oder Putzen.
Auch die Gewerkschaft ver.di ist dabei.
Der BSK hat Daten des Statistischen Bundes-Amtes ausgewertet.
Das Statistische Bundes-Amt ist eine Behörde in Deutschland.
Die Behörde sammelt und zählt wichtige Daten über Deutschland.
Die Daten zeigen: Die Kosten sind gestiegen.
Aber nicht wegen mehr oder besserer Hilfen.
Rund 90 Prozent der Mehr-Kosten kommen von höheren Löhnen im Sozial-Bereich.
Sozial-Bereich bedeutet: Arbeit mit und für Menschen.
Zum Beispiel Pflege oder Behindertenarbeit.
Auch Energie und Lebens-Mittel sind teurer geworden.
Außerdem brauchen mehr Menschen diese Hilfen.
Verena Gotzes sagt: Wir wollen weniger Bürokratie.
Bürokratie bedeutet: Viele Formulare und lange Verfahren bei einer Verwaltung.
Aber Bürokratie abbauen darf nicht bedeuten: Hilfen kürzen.
Die Verfahren zur Fest-Stellung des Bedarfs sind sehr unterschiedlich in Deutschland.
Dabei wird geprüft: Welche Hilfen braucht ein Mensch?
Das Ergebnis dieser Prüfung heißt Fest-Stellung des Bedarfs.
Das ist nicht mehr in Ordnung.
Es braucht einheitliche und kürzere Verfahren in ganz Deutschland.
Einheitlich bedeutet: Überall gleich.
In jedem Bundes-Land gleich.
Der BSK fordert: Teilhabe-Leistungen für alle Menschen mit Behinderung.
Teilhabe-Leistungen sind Hilfen vom Staat.
Diese Hilfen ermöglichen Menschen mit Behinderung das Mitmachen im Alltag.
Teilhabe bedeutet: Man gehört dazu und macht mit.
Diese Leistungen sollen nicht vom Einkommen oder Vermögen abhängen.
Vermögen ist alles, was du besitzt.
Zum Beispiel Geld und dein Haus.
Das wäre ein Beitrag zu Menschenrechten.
Außerdem: Assistenz-Kräfte brauchen faire Löhne.
Sonst gibt es zu wenige Fach-Kräfte für diese wichtige Arbeit.
Fach-Kräfte sind Menschen mit einer besonderen Ausbildung.
Sie können eine bestimmte Arbeit besonders gut machen.
Ablauf der Demo in Berlin:
15:00 Uhr: Treff-Punkt am Brandenburger Tor.
15:30 Uhr: Die Demo startet.
16:30 Uhr: Alle kommen am Neptun-Brunnen an.
16:40 Uhr: Das Bühnen-Programm beginnt.
17:45 Uhr: Die Demo endet.

Foto: BSK
Berlin (kobinet) Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) weist die zahlreichen Kürzungsvorschläge in der Eingliederungshilfe und Kinder- und Jugendhilfe in einem geheimen Arbeitspapier von Bund, Länder und kommunalen Spitzenverbänden mit Entrüstung und Empörung zurück. "Diese Streichliste der Grausamkeiten darf nie Gesetzesrealität werden, da diese massiven Verschlechterungen für Kinder und Jugendliche und Menschen mit Behinderungen zur Folge hätte. Auch verstößt diese gegen die UN-Behindertenrechtskonvention und die UN-Kinderrechtskonvention. Diese ständigen Angriffe auf den Sozialstaat müssen unterbleiben. Wir lehnen alle Versuche, die Leistungen der Eingliederungshilfe auf Kosten der Betroffenen zu begrenzen oder zu kürzen, kategorisch ab", betont Verena Gotzes, Bundesvorsitzende des BSK.
Im Rahmen des Demonstrationszuges anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai 2026 in Berlin wird der Verband daher an seinem Stand wieder eine von Aktion Mensch unterstützte Unterschriftenaktion durchführen. Hier kann die BSK-Aktion online unterstützt werden:
https://innn.it/eingliederungshilfe
Der BSK begrüßt ebenfalls die zahlreichen Protestaktionen von Behinderten- und Sozialverbänden sowie Gewerkschaften. Der Verband unterstützt ausdrücklich die Petition der Lebenshilfe, die hier unterzeichnet werden kann:
https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2026/_02/_27/Petition_195716.nc.html
„Wir arbeiteten in einem Verbändebündnis mit der Arbeitsgemeinschaft der behinderten Arbeitgeber*innen mit persönlicher Assistenz (APAA) und den organisierten Assistenzkräften, die über das Arbeitgeber*innen-Modell oder bei ambulanten Diensten beschäftigt sind und mit der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di zusammen. Eine Auswertung der Daten des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2024 zeigt, dass der Anstieg der Kosten überwiegend nicht auf höhere oder zusätzliche Leistungen zurückzuführen ist. Rund 90 Prozent der Kostensteigerungen erklären sich durch Tariferhöhungen im Sozialbereich sowie durch inflationsbedingte Mehrkosten bei Energie und Lebensmitteln. Hinzu kommt ein demografisch bedingter Anstieg der Zahl der Leistungsberechtigten. Als Verband befürworten wir den Abbau von Bürokratie – jedoch ausdrücklich nicht auf Kosten von Leistungskürzungen“, so Verena Gotzes.
Die Vielzahl unterschiedlicher und teils hochkomplexer Bedarfsfeststellungsverfahren und Antragsformulare in den Ländern und Kommunen ist nicht länger hinnehmbar. Alle Beteiligten – Träger der Eingliederungshilfe, Leistungserbringer und Menschen mit Behinderungen – kritisieren gleichermaßen den übermäßigen Verwaltungs- und Zeitaufwand. Hier muss nach Ansicht des BSK angesetzt werden: Notwendig sind bundesweit einheitliche und kürzere Verfahren sowie eine deutliche Reduzierung befristeter Bewilligungsbescheide bei gleichbleibenden Bedarfen und Behinderungen.
Der BSK tritt darüber hinaus für einkommens- und vermögensunabhängige Teilhabeleistungen ein – eine Maßnahme, die das Menschenrecht auf Teilhabe umsetzen würde und den bürokratischen Aufwand erheblich verringern würde. Entschieden abgelehnt wird zudem die diskutierte Aufhebung der Tarifbindung bei Assistenzleistungen im Rahmen des SGB IX. Angesichts des bereits heute bestehenden erheblichen Fachkräftemangels sind faire und wettbewerbsfähige Löhne für Assistenzkräfte unerlässlich – nur so bleibt die Tätigkeit dauerhaft attraktiv.
Ablauf der Demonstration in Berlin:
15.00 Uhr Treffpunkt Brandenburger Tor
15.30 Uhr Beginn/ Start der Demo
16.30 Uhr Eintreffen am Neptunbrunnen
16.40 Uhr Beginn Bühnenprogramm
17.45 Uhr Ende

Foto: BSK
Berlin (kobinet) Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) weist die zahlreichen Kürzungsvorschläge in der Eingliederungshilfe und Kinder- und Jugendhilfe in einem geheimen Arbeitspapier von Bund, Länder und kommunalen Spitzenverbänden mit Entrüstung und Empörung zurück. "Diese Streichliste der Grausamkeiten darf nie Gesetzesrealität werden, da diese massiven Verschlechterungen für Kinder und Jugendliche und Menschen mit Behinderungen zur Folge hätte. Auch verstößt diese gegen die UN-Behindertenrechtskonvention und die UN-Kinderrechtskonvention. Diese ständigen Angriffe auf den Sozialstaat müssen unterbleiben. Wir lehnen alle Versuche, die Leistungen der Eingliederungshilfe auf Kosten der Betroffenen zu begrenzen oder zu kürzen, kategorisch ab", betont Verena Gotzes, Bundesvorsitzende des BSK.
Im Rahmen des Demonstrationszuges anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai 2026 in Berlin wird der Verband daher an seinem Stand wieder eine von Aktion Mensch unterstützte Unterschriftenaktion durchführen. Hier kann die BSK-Aktion online unterstützt werden:
https://innn.it/eingliederungshilfe
Der BSK begrüßt ebenfalls die zahlreichen Protestaktionen von Behinderten- und Sozialverbänden sowie Gewerkschaften. Der Verband unterstützt ausdrücklich die Petition der Lebenshilfe, die hier unterzeichnet werden kann:
https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2026/_02/_27/Petition_195716.nc.html
„Wir arbeiteten in einem Verbändebündnis mit der Arbeitsgemeinschaft der behinderten Arbeitgeber*innen mit persönlicher Assistenz (APAA) und den organisierten Assistenzkräften, die über das Arbeitgeber*innen-Modell oder bei ambulanten Diensten beschäftigt sind und mit der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di zusammen. Eine Auswertung der Daten des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2024 zeigt, dass der Anstieg der Kosten überwiegend nicht auf höhere oder zusätzliche Leistungen zurückzuführen ist. Rund 90 Prozent der Kostensteigerungen erklären sich durch Tariferhöhungen im Sozialbereich sowie durch inflationsbedingte Mehrkosten bei Energie und Lebensmitteln. Hinzu kommt ein demografisch bedingter Anstieg der Zahl der Leistungsberechtigten. Als Verband befürworten wir den Abbau von Bürokratie – jedoch ausdrücklich nicht auf Kosten von Leistungskürzungen“, so Verena Gotzes.
Die Vielzahl unterschiedlicher und teils hochkomplexer Bedarfsfeststellungsverfahren und Antragsformulare in den Ländern und Kommunen ist nicht länger hinnehmbar. Alle Beteiligten – Träger der Eingliederungshilfe, Leistungserbringer und Menschen mit Behinderungen – kritisieren gleichermaßen den übermäßigen Verwaltungs- und Zeitaufwand. Hier muss nach Ansicht des BSK angesetzt werden: Notwendig sind bundesweit einheitliche und kürzere Verfahren sowie eine deutliche Reduzierung befristeter Bewilligungsbescheide bei gleichbleibenden Bedarfen und Behinderungen.
Der BSK tritt darüber hinaus für einkommens- und vermögensunabhängige Teilhabeleistungen ein – eine Maßnahme, die das Menschenrecht auf Teilhabe umsetzen würde und den bürokratischen Aufwand erheblich verringern würde. Entschieden abgelehnt wird zudem die diskutierte Aufhebung der Tarifbindung bei Assistenzleistungen im Rahmen des SGB IX. Angesichts des bereits heute bestehenden erheblichen Fachkräftemangels sind faire und wettbewerbsfähige Löhne für Assistenzkräfte unerlässlich – nur so bleibt die Tätigkeit dauerhaft attraktiv.
Ablauf der Demonstration in Berlin:
15.00 Uhr Treffpunkt Brandenburger Tor
15.30 Uhr Beginn/ Start der Demo
16.30 Uhr Eintreffen am Neptunbrunnen
16.40 Uhr Beginn Bühnenprogramm
17.45 Uhr Ende




