Berlin (kobinet)
Die Umfrage-Firma Infra-test dimap hat eine Umfrage gemacht.
Infra-test dimap ist der Name einer Firma.
Diese Firma fragt viele Menschen nach ihrer Meinung.
Die Umfrage war für die ARD.
Die ARD ist ein großes deutsches Fern-seh-Programm.
Die Umfrage zeigt: Die meisten Menschen wollen keine Kürzungen.
Kürzungen bedeutet: Man bekommt weniger Geld oder weniger Hilfe.
Das gilt für 3 wichtige Versicherungen.
Die 1. Versicherung ist die Renten-Versicherung.
Wer arbeitet, zahlt jeden Monat Geld ein.
Im Alter bekommt man dieses Geld als Rente zurück.
Die 2. Versicherung ist die Kranken-Versicherung.
Die Kranken-Versicherung zahlt, wenn man krank ist.
Man zahlt jeden Monat Geld ein.
Dafür bezahlt die Kranken-Versicherung den Arzt oder das Kranken-Haus.
Die 3. Versicherung ist die Pflege-Versicherung.
Die Pflege-Versicherung hilft Menschen, die Pflege brauchen.
Die Pflege-Versicherung zahlt einen Teil der Pflege-Kosten.
Der Sozial-Verband VdK hat diese Umfrage bewertet.
Ein Sozial-Verband ist eine große Gruppe von Menschen.
Diese Menschen setzen sich gemeinsam für ihre Rechte ein.
Der Sozial-Verband VdK hilft Menschen mit Behinderung und kranken Menschen.
Rund 3 von 4 befragten Menschen sind gegen Kürzungen.
Das gilt für alle Alters-Gruppen.
Das gilt für Menschen mit wenig Geld.
Das gilt auch für Menschen mit viel Geld.
Verena Bentele ist die Chefin des VdK.
Sie sagt: Die Bundes-Regierung redet über Kürzungen.
Die Bundes-Regierung leitet Deutschland.
Die Bundes-Regierung trifft wichtige Entscheidungen für alle Menschen in Deutschland.
Aber die meisten Menschen wollen das nicht.
Die Bundes-Regierung handelt an den Menschen vorbei.
Besonders viele junge Menschen sind gegen Kürzungen.
Besonders viele Menschen mit wenig Geld sind dagegen.
Das gilt vor allem bei der Kranken-Versicherung.
Viele Menschen wollen: Alle sollen in die Renten-Versicherung einzahlen.
Auch Menschen mit sehr viel Geld sollen mehr Steuern zahlen.
Das finden viele Menschen richtig.
Verena Bentele sagt: Die Umfrage zeigt etwas Wichtiges.
Die Menschen wollen einen starken Sozial-Staat.
Sozial-Staat bedeutet: Der Staat hilft Menschen, die Hilfe brauchen.
Ein Sozial-Staat sorgt dafür, dass kranke, arme oder alte Menschen Unterstützung bekommen.
Die Menschen wollen keine Kürzungen bei Rente, Pflege und Gesundheit.
Die Menschen wollen mehr Zusammen-Halt.
Zusammen-Halt bedeutet: Menschen helfen sich gegenseitig.
Niemand wird allein gelassen.
Wer lange gearbeitet hat, braucht Sicherheit.
Sicherheit bedeutet: Man weiß, dass man Hilfe bekommt.
Der VdK warnt: Man soll die Sorgen der Menschen nicht vergessen.
Viele Menschen sehen: Arme Menschen werden ärmer.
Reiche Menschen werden reicher.
Deshalb lehnen viele Menschen Kürzungen ab.
Das gilt vor allem dann, wenn reiche Menschen nicht mehr zahlen müssen.
Verena Bentele sagt: Unsere Mitglieder haben große Angst vor Kürzungen.
Mitglieder sind Menschen, die zu einer Gruppe gehören.
Die Mitglieder sehen: Reichtum ist sehr ungleich verteilt.
Reichtum bedeutet: Jemand hat sehr viel Geld oder viele wertvolle Dinge.
Menschen mit viel Geld sollen mehr zahlen als Menschen mit wenig Geld.
Der VdK sagt: Wir brauchen keinen Sozial-Abbau.
Sozial-Abbau bedeutet: Der Staat gibt weniger Hilfe.
Wir brauchen eine faire Finanzierung für alle.
Finanzierung bedeutet: Man klärt, wer für etwas bezahlt.
Und woher das Geld dafür kommt.

Foto: ht
Berlin (kobinet) Die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage von Infratest dimap für die ARD zum Sozialstaat zeigen nach Ansicht des Sozialverband VdK Deutschland eine klare Haltung in der Bevölkerung: Eine große Mehrheit lehnt Einschnitte in die gesetzliche Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung ab. Trotz steigender Kosten sprechen sich rund drei Viertel der Befragten gegen Kürzungen aus – und das über alle Alters- und Einkommensgruppen hinweg. Dazu erklärte VdK-Präsidentin Verena Bentele: "Die Bundesregierung diskutiert über Kürzungen, während eine klare Mehrheit der Menschen genau das ablehnt. Das ist Politik an der Lebensrealität vorbei."
Besonders deutlich ist die Ablehnung bei Menschen mit niedrigen Einkommen sowie bei jüngeren Befragten im Bereich der Krankenversicherung. Gleichzeitig wünschen sich die Menschen strukturelle Reformen in eine andere Richtung: Eine überwältigende Mehrheit fordert, dass künftig alle in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Auch Maßnahmen für mehr Verteilungsgerechtigkeit, etwa eine stärkere Besteuerung großer Vermögen, finden breite Zustimmung.
Verena Bentele ordnet diese Ergebnisse wie folgt ein: „Die Umfrage widerspricht damit deutlich dem häufig bemühten Narrativ, die Bevölkerung halte Leistungseinschnitte im Sozialstaat für unausweichlich. Vielmehr zeigt sich: Die Menschen erwarten einen starken Sozialstaat und eine gerechtere Finanzierung. Sie wollen keine Einschnitte bei Rente, Pflege und Gesundheit, sie wollen mehr Solidarität. Wer jahrzehntelang gearbeitet hat oder auf Unterstützung angewiesen ist, braucht Sicherheit und keine weiteren Belastungen.“
Der Sozialverband VdK warnt davor, die wachsenden sozialen Sorgen zu ignorieren. Viele Menschen erleben bereits heute ein zunehmendes Auseinanderdriften von Arm und Reich. „Vor diesem Hintergrund stoßen Kürzungsdebatten auf besonders große Ablehnung – vor allem dann, wenn gleichzeitig vermögende Teile der Gesellschaft nicht stärker zur Finanzierung herangezogen werden“, unterstreicht Verena Bentele. „Unsere Mitglieder haben große Angst vor Einschnitten. Gleichzeitig sehen sie, dass der Reichtum in Deutschland sehr ungleich verteilt ist. Sie erwarten zu Recht, dass starke Schultern mehr tragen als schwache. Aus Sicht des VdK ist die Schlussfolgerung eindeutig:
Statt Sozialabbau brauchen wir eine solidarische Finanzierung unserer Sozialversicherungen. Die Bundesregierung sollte endlich auf die Mehrheit der Bevölkerung hören und nicht an ihr vorbei regieren.“

Foto: ht
Berlin (kobinet) Die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage von Infratest dimap für die ARD zum Sozialstaat zeigen nach Ansicht des Sozialverband VdK Deutschland eine klare Haltung in der Bevölkerung: Eine große Mehrheit lehnt Einschnitte in die gesetzliche Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung ab. Trotz steigender Kosten sprechen sich rund drei Viertel der Befragten gegen Kürzungen aus – und das über alle Alters- und Einkommensgruppen hinweg. Dazu erklärte VdK-Präsidentin Verena Bentele: "Die Bundesregierung diskutiert über Kürzungen, während eine klare Mehrheit der Menschen genau das ablehnt. Das ist Politik an der Lebensrealität vorbei."
Besonders deutlich ist die Ablehnung bei Menschen mit niedrigen Einkommen sowie bei jüngeren Befragten im Bereich der Krankenversicherung. Gleichzeitig wünschen sich die Menschen strukturelle Reformen in eine andere Richtung: Eine überwältigende Mehrheit fordert, dass künftig alle in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Auch Maßnahmen für mehr Verteilungsgerechtigkeit, etwa eine stärkere Besteuerung großer Vermögen, finden breite Zustimmung.
Verena Bentele ordnet diese Ergebnisse wie folgt ein: „Die Umfrage widerspricht damit deutlich dem häufig bemühten Narrativ, die Bevölkerung halte Leistungseinschnitte im Sozialstaat für unausweichlich. Vielmehr zeigt sich: Die Menschen erwarten einen starken Sozialstaat und eine gerechtere Finanzierung. Sie wollen keine Einschnitte bei Rente, Pflege und Gesundheit, sie wollen mehr Solidarität. Wer jahrzehntelang gearbeitet hat oder auf Unterstützung angewiesen ist, braucht Sicherheit und keine weiteren Belastungen.“
Der Sozialverband VdK warnt davor, die wachsenden sozialen Sorgen zu ignorieren. Viele Menschen erleben bereits heute ein zunehmendes Auseinanderdriften von Arm und Reich. „Vor diesem Hintergrund stoßen Kürzungsdebatten auf besonders große Ablehnung – vor allem dann, wenn gleichzeitig vermögende Teile der Gesellschaft nicht stärker zur Finanzierung herangezogen werden“, unterstreicht Verena Bentele. „Unsere Mitglieder haben große Angst vor Einschnitten. Gleichzeitig sehen sie, dass der Reichtum in Deutschland sehr ungleich verteilt ist. Sie erwarten zu Recht, dass starke Schultern mehr tragen als schwache. Aus Sicht des VdK ist die Schlussfolgerung eindeutig:
Statt Sozialabbau brauchen wir eine solidarische Finanzierung unserer Sozialversicherungen. Die Bundesregierung sollte endlich auf die Mehrheit der Bevölkerung hören und nicht an ihr vorbei regieren.“




