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Deutsches Institut für Menschenrechte zu Vorschlägen zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetz

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Foto: Von Institut für Menschenrechte – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0

Berlin (kobinet) Auch wenn es die Bundesregierung immer noch nicht geschafft hat, den Gesetzentwurf für die Reform des Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) im Bundeskabinett zu verabschieden und in den Deutschen Bundestag einzubringen, finden schon viele Diskussionen über die mögliche Qualität einer solchen Gesetzesreform statt. Ende letzten Jahres hat die beim Deutschen Institut für Menschenrechte angesiedelte Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention eine ausführliche Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Behindertengleichstellungsgesetzes veröffentlicht, die auch einige Vorschläge für entsprechende Regelungen im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention enthält.

Aktive für Inklusionsbeirat im Kreis Kleve gesucht

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Foto: Susanne Göbel

Kleve (kobinet) Was in der Stadt Kleve mit der Ablehnung des Antrags zur Bereitstellung von finanziellen Mitteln für die Einrichtung eines Inklusionsbeirats durch die CDU und AfD Ende 2025 nicht gelungen ist, scheint im Kreis Kleve möglich zu sein. Der Kreis Kleve etabliert nämlich einen Inklusionsbeirat, um die politische Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zu stärken. Hierfür werden nun engagierte Menschen gesucht, die in diesem Gremien die Interessen behinderter Menschen vertreten, wie es in einem Beitrag der Niedrrhein Nachrichten vom 21. Januar 2026 heißt.

Infos zur Kommunalwahl in Hessen in einfacher Sprache

Zeichn ung: Hand teckt Wahlzettel in einen Schlitz
Wahl
Foto: Pixabay/OpenClipart-Vectors

Wiesbaden (kobinet) „Am 15. März 2026 findet in Hessen die nächste Kommunalwahl statt. Wählen zu gehen, das ist in unserer Demokratie sehr wichtig. Meine Dienststelle hat eine Broschüre in Einfacher Sprache verfasst. Diese dient zur Information über die Wahl und deren Verfahren. Sie richtet sich an Menschen mit Behinderungen und entsprechendem Unterstützungsbedarf. Informationen in Einfacher Sprache helfen auch Menschen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist. Sie erhalten die Broschüre als barrierefreies PDF unter dem folgenden Link. Bitte verbreiten Sie die Broschüre in Ihrem Netzwerk. Bitte gehen Sie wählen!“ Das hat der Landesbehindertenbeauftragte von Hessen, Andreas Winkel, mitgeteilt.

Pflege braucht einen Neustart

Logo des Gesamtverband des Paritätischen
Logo des Gesamtverband des Paritätischen
Foto: Paritätischer Gesamtverband

BERLIN (kobinet) Angesichts der aktuellen Zahlen zu deutlich steigenden Pflegeheim-Kosten fordert auch der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, Dr. Joachim Rock, die wachsenden Belastungen für Pflegebedürftige endlich zu stoppen. „Für immer mehr Menschen wird Pflegebedürftigkeit zur Armutsfalle.“ stellt Joachim Rock fest und verweist darauf, dass die Lösungen für eine solidarische Pflegevollversicherung längst auf dem Tisch liegt. „Doch statt entschlossen zu handeln, setzen Bundesregierung und Länder mit dem sogenannten Zukunftspakt Pflege auf Stückwerk und halbgare Ankündigungen. Jetzt braucht es einen Neustart – einen Startschuss für eine echte Reform und den überfälligen Systemwechsel in der Pflege.“, so der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes.

Steuererklärung leicht gemacht

Mehrere Paragraphenzeichen auf einem Blatt
Paragraphen zeigen, dass etwas geregelt wird
Foto: Pixabay/geralt

DÜSSELDORF (kobinet) Eine Alle Jahre wieder steht in vielen Familien die Steuererklärung an. Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) hat sein jährlich neu erscheinendes Steuermerkblatt für Familien mit behinderten Kindern aktualisiert. Das Merkblatt folgt Punkt für Punkt dem Aufbau der Formulare für die Einkommensteuererklärung 2025. Es bietet daher schnelle und praxisnahe Hilfe beim Ausfüllen dieser Vordrucke. Die Neuauflage des bvkm-Ratgebers berücksichtigt steuerrechtliche Änderungen, die zum 1. Januar 2026 in Kraft getreten sind, darunter die Erhöhung des Kinderfreibetrages auf 6.828 Euro sowie die Erhöhung der Pendlerpauschale auf 38 Cent ab dem ersten Entfernungskilometer zur Arbeitsstätte. Das aktuelle Steuermerkblatt kann im Internet kostenfrei herunter geladen werden.

Bundesregierung lässt Pflegebedürftige weiter zahlen

Die Hand einer älteren Person wird von der Hand einer jüngeren Person gehalten
Gute Pflege braucht ausreichend gute Pflegende
Foto: Pixabay/PublicDomainPictures

BERLIN / STUTTGART (kobinet) Die Zahlen zu den aktuellen Entwicklungen der Heimkosten sind alarmierend, aber eigentlich nicht überraschend. Sie sind die absehbare Folge der bisherigen politischer Entwicklungen und Entscheidungen. Solange die Bundesregierung keine anderen wirksamen Maßnahmen ergreift, werden die Eigenanteile für Pflegebedürftige weiter steigen. Dabei liegen die notwendigen Vorschläge längst auf dem Tisch. Notwendig wären jetzt klare politische Entscheidungen für einen anderen Kurs.

Bekannte Lösungen, keine Entscheidungen: Bundesregierung lässt Pflegebedürftige weiter zahlen

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Stuttgart / Berlin (kobinet) Zu der Nachrichten über die steigenden Eigenanteilen für pflegebedürftige Menschen hat sich u.a. Simone Fischer, Sprecherin für Pflegepolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen zu Wort gemeldet. „Die Zahlen zu den aktuellen Heimkosten sind alarmierend, aber nicht überraschend. Sie sind die absehbare Folge politischer Untätigkeit. Solange die Bundesregierung keine wirksamen Maßnahmen ergreift, werden die Eigenanteile für Pflegebedürftige weiter steigen. Dabei liegen die notwendigen Vorschläge längst auf dem Tisch – was fehlt, sind klare politische Entscheidungen“, betonte die Grünen-Politikerin. Auch vonseiten des VdK Baden-Württemberg und der Paritätischen hagelt es Kritik angesichts dieser Entwicklung.

Stillstand bei der Inklusion verletzt Menschenrechte

Zeichung mit einem gelben Schulbus auf einergrünen Wiesen mit einem rotbraunen Schulgebäude im Hintergrund
Die Fahrt zur Schule gehört zum Lernen
Foto: Pixabay/GraphicsGuruji

Bonn (kobinet) Anlässlich des Internationalen Tages der Bildung, der am 24. Januar begangen wird, warnt die Aktion Mensch vor gravierenden Versäumnissen beim Ausbau eines inklusiven Bildungssystems in Deutschland. Obwohl inklusive Bildung ein völkerrechtlich verankertes Menschenrecht ist, bleibt sie für viele Schüler*innen mit Behinderung weiterhin unerreichbar. Statt Barrieren abzubauen, verfestigt sich ein System der Separation aus Regel- und Förderschulen – abhängig vom Wohnort, der Personalsituation und strukturellen Rahmenbedingungen, heißt es in einer Presseinformation der Aktion Mensch im Vorfeld des Internationalen Tages der Bildung 2026.

Trauer um Holger Hase

Holger Hase in der zweiten Reihe der 4. von rechts links von Karl Finke
Holger Hase in der zweiten Reihe der 4. von rechts links von Karl Finke
Foto: Selbst Aktiv

Berlin (kobinet) Ob es die Inklusionstage, Veranstaltungen der Antidiskriminierungsstelle des Bundes oder andere Veranstaltungen zur Behindertenpolitik in Berlin waren, wenn es ihm zeitlich möglich war, war Holger Hase mit dabei. Man konnte sich schon fast darauf verlassen, dass er einen freundlich und stets engagiert meist kurz nach der Ankunft am Konferenzort begrüßte. Und immer wieder hatte er Interessantes zu berichten, denn Holger Hase war gut vernetzt und politisch unter anderem auch bei der AG Selbst Aktiv von Menschen mit Behinderungen in der SPD aktiv. Anfang Januar 2026 ist Holger Hase verstorben, wie Udo Schmidt von Selbst Aktiv in einem Nachruf schreibt, den die kobinet-nachrichten im Folgenden veröffentlichen.

Barrierefreiheit muss integraler Bestandteil der Gesundheitspolitik sein

Dr. Christine Kappert-Gonther
Dr. Christine Kappert-Gonther
Foto: Bündnis 90/Die Grünen Landesverband Bremen / Caspar Sessler

Berlin (kobinet)

„Die Maßgabe von Barrierefreiheit muss ein integraler Bestandteil der Gesundheitspolitik sein.“ Über diesee Forderung von Kirsten Kappert-Gonther (Grüne), die Mitglied im Bundestagsausschuss für Gesundheit ist und diese im Rahmen eines Fachgespräches getätigt hat, berichtet das Deutsche Ärzteblatt. Der derzeitige Stand sei insbesondere bei der barrierefreien Versorgung für Frauen mit Behinderungen „erschütternd“, wird die Grünen-Politikerin in dem Bericht zitiert.

Kommandant Kevin Kramer und seine Mannschaft „verteidigen jeden Quadratzentimeter“ – Wehrtauglich von der Wiege bis zur Bahre, Blüte der Mannesjahre

alte Schreibfeder liegt auf einem Brief
Storytellingserie von Hans-Willi Weis
Foto: Momentmal In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

Staufen (kobinet) In der vorangegangenen Folge haben wir einen glasknochenkranken Jungen und einen hochbetagten Alten kennengelernt und miterlebt, wie sie sich trotz ihrer Vulnerabilität der aus erhöhter Verteidigungsbereitschaft gelegentlich entspringenden widrigen Umstände erwehren und Herausforderungen bewältigen. Diesmal begegnen wir in der litauischen Provinz einem testosterongeladenen Kraftpaket reinster Virilität, bereit, sich mit Gebrüll auf jeden Angreifer zu stürzen, der es wagt, auch nur einen Quadratzentimenter – doch lest selber, was die Viererbande unter Commander Kevin an Abenteuern zu bestehen hat.

Umfrage zum Budget für Arbeit

Logo des Projektes Budgetkompetenz
Logo des Projektes Budgetkompetenz
Foto: ISL

Berlin (kobinet) In der mittlerweile dritten Erhebung des Projekts „Budgetkompetenz“, das eine Initiative zum Budget für Arbeit und Ausbildung darstellt, steht das Budget für Arbeit im Mittelpunkt des Interesses der Projektmitarbeitenden. Um das Instrument und seine Umsetzung noch besser zu verstehen, haben diese einen Fragenkatalog für Fachkräfte vorbereitet – und sie hoffen auf rege Beteiligung, die noch bis zum 28. Februar 2026 möglich ist. „In unserer Erhebung möchten wir zum Beispiel wissen, welche demografischen Eigenschaften die Budgetnehmenden mitbringen. Es geht um die Nachhaltigkeit ihrer Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, um den Förderumfang und um regionale Unterschiede in der Umsetzungspraxis“, heißt es zur Umfrage auf der Internetseite des Projekts.

Neue Möglichkeiten beim ADAC Marathon Hannover 2026: Hand-/Liegebikes und Rennrollstühle zugelassen

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Foto: Susanne Göbel

Hannover (kobinet) Der ADAC Marathon Hannover stärkt sein inklusives Profil und erweitert die Startmöglichkeiten für Athlet*innen mit Behinderung: Am 12. April 2026 sind auf der Marathon-Distanz nun Handbikes, Liegebikes, Adaptivbikes sowie Rennrollstühle offiziell zugelassen. Damit können Menschen mit Behinderung die 42,195 Kilometer mit einer breiten Auswahl an Sportgeräten absolvieren. Mit Adaptivbike bzw. Sportrollstuhl ist zudem wie gewohnt eine Teilnahme auf allen angebotenen Distanzen möglich. Somit stehen Menschen mit Behinderung ab nächstem Jahr gute Startmöglichkeiten auf einer der größten Laufveranstaltungen Deutschlands zur Verfügung. Darauf hat der Behinderten-Sportverband Niedersachsen hingewiesen.

MDR-Bericht: Steiniger Weg zum Job für autistische Menschen

Logo: mdr
mdr
Foto: mdr

Erfurt (kobinet) „Ihre Schul- und Ausbildungsabschlüsse sind oft überdurchschnittlich, aber im Job können sie kaum Fuß fassen. 90 Prozent der autistischen Menschen haben keine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt. Ihre Karrieren sind geprägt von Brüchen, Jobwechsel, Arbeitslosigkeit. Warum das so ist und welche Lösungen es gibt, davon erzählt der Film von Elke Thiele.“ So heißt es in der Ankündigung des knapp 30minütigen Films des MDR vom 20. Januar 2026.

Barrieren und Hindernisse im Fokus

Bild eines Arbeiters an einer Werkbank mit Handwerkzeug und Maschinenteilen
Berufe öffnen den Weg in die Arbeitswelt
Foto: tanrıca In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

BERLIN (kobinet) Veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen stellen die berufliche Rehabilitation vor große Herausforderungen – Strukturen, Angebote und Prozesse müssen weiterentwickelt und an veränderte Bedarfe angepasst werden. Vor diesem Hintergrund hat der Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke (BV BFW) gemeinsam mit der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und dem Institut für sozialwissenschaftliche Prozessanalyse und Arbeitsgestaltung UG (haftungsbeschränkt) eine umfangreiche Prozessanalyse realisiert. Die Ergebnisse liegen nun vor und wurden durch den Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke veröffentlicht.

Weitere Kabinettssitzung ohne Beschluss zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetz

Sharepic: Im Herbst der Reformen: Wo ist denn nur das BGG mit der Suche im Laubhaufen
Sharepic: Im Herbst der Reformen: Wo ist denn nur das BGG mit der Suche im Laubhaufen
Foto: Juliane Harms mit KI

Berlin (kobinet) Auch diese Woche wurde die Reform des Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) für mehr Barrierefreiheit nicht vom Bundeskabinett beschlossen. So bleibt der Bundesregierung nur noch eine Kabinettssitzung am 28. Janaur 2026 übrig, wenn sie noch das Ziel erreichen will, die Gesetzesreform noch im Januar 2026 auf den Weg zu bringen. Ursprünglich war ein Kabinettsbeschluss für den 17. Dezember 2025 vorgesehen, der aber an erneuten Einsprüchen scheiterte. Man darf also gespannt sein, was von der Idee und dem Ziel, private Anbieter von Dienstleistungen und Produkten zur Barrierefreiheit zu verpflichten, am Ende noch übrigbleibt. Dies vor allem in der Zeit, in der die Wirtschaft das Sagen hat, kommentierte die LIGA Selbstvertretung die erneute Verzögerung des Gesetzgebungsvorhabens.

Sieben Deutsche beim Para Ski alpin am Start

Monoskifahrerin mit einem Ski bei der Abfahrt
Monoski-Paralympics-Siegerin Anna-Lena Forster auf der Piste
Foto: Tom Weller / DBS

FRECHEN (kobinet) Morgen und am Freitag steigt der zweite Para Ski alpin-Weltcup am Feldberg. In zwei Slalom-Wettbewerben misst sich dann die Welt-Elite am auf der FIS-Strecke in Fahl. Gleichzeitig möchten sich die Sportlerinnen und Sportler für die Paralympics Anfang März in Position bringen. Sieben Deutsche gehen bei diesem Heim-Weltcup am Start und auch Anna-Lena Forster hofft auf einen Sieg.

NETZWERK ARTIKEL 3 empfiehlt Roman Ich will raus: von der Exklusion zur Inklusion

Cover des Romans Ich will Raus von Ottmar Miles-Paul und Helen Weber
Cover des Romans Ich will Raus von Ottmar Miles-Paul und Helen Weber
Foto: Olivia Vieweg

Berlin (kobinet) „Ich will raus: von der Exklusion zur Inklusion“ lautet der Titel des neuen Reportage-Romans des Behindertenrechtlers Ottmar Miles-Paul, den dieser im Januar 2026 veröffentlicht hat und auf den das NETZWERK ARTIKEL 3 hinweist. „Nach seinem ersten Buch mit dem Titel ‚Zündeln an den Strukturen‘ über die Situation in Werkstätten für behinderte Menschen, entführt uns der Autor in seinem zweiten Roman nun ins Jahr 2034. Die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen gilt dann 25 Jahre in Deutschland. Die behinderte Aktivistin Helen Weber soll deshalb in der renommierten Fernsehsendung Menschenrechte konkret von den Erfolgen der Enthinderungsgruppe berichten. Ein brisanter Recherchebericht über Verquickungen von Politiker*innen mit Behinderteneinrichtungen soll zudem ausgestrahlt werden. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse“, heißt es u.a. in der Ankündigung des Romans.

Pfiffige Rollifahrer in einem süddeutschen Provinzstädtchen – wovon die zweite Folge handelt

alte Schreibfeder liegt auf einem Brief
Storytellingserie von Hans-Willi Weis
Foto: Momentmal In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

Staufen (kobinet) Die erste Folge unserer neuen Reihe spielte im wilden Osten, in Boomtown Görlitz. Dank einer florierenden Rüstungsindustrie erlebt die Stadt eine wirtschaftliche und kulturelle Blüte sondergleichen. Dass die Herstellung von hochwertigem Verteidigungsgut mit trautem Familienglück aufs schönste harmoniert, beweisen Thekla und Tom und ihr Töchterchen. – In dieser zweiten Folge gehen wir in den Südwesten der Republik, wo wir in einer an sich idyllischen Örtlichkeit anschaulich miterleben, wie der frische Wind der Zeitenwende und der von ihr angestoßene Aufschwung des Verteidigungswesens auch vor „beschädigtem Leben“ (ein Ausdruck des Philosophen Theodor Wiesengrund Adorno) nicht haltmacht und weiteren Schaden anrichtet.

Triage per Bundesgesetz regeln – ohne Grundgesetzänderung

Symbol Paragrafenzeichen
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Foto: omp

Berlin (kobinet) Die Triage kann der Bundestag per Artikelgesetz regeln. Dazu muss das Grundgesetz nicht geändert werden. Zu diesem Schluss kommt der „Runde Tisch Triage (RTT)“, der am 20. Januar 2026 10 Essentials zu seinem Vorschlag veröffentlicht hat. „Das Bundesverfassungsgericht hat die Triageregelungen im Infektionsschutzgesetz des Bundes im Herbst 2025 zwar für nichtig erklärt, weil der Bund an dieser Stelle keine Gesetzgebungskompetenz habe,“ erläutert Ottmar Miles-Paul, Sprecher der LIGA Selbstvertretung, die mit weiteren Organisationen beim RTT aktiv ist. Das bedeute aber nicht zwangsläufig, dass nun die Länder aktiv werden müssten, denn der Bund könne per Artikelgesetz Regelungen in anderen Bundesgesetzen erlassen, für die seine Gesetzgebungskompetenz unzweifelhaft bestehe.

Neue Broschüre: UN-Behindertenrechtskonvention in drei verschiedenen Versionen

Sharepic mit Hinweis auf neue Broschüre mit drei Versionen der UN-BRK
Sharepic mit Hinweis auf neue Broschüre mit drei Versionen der UN-BRK
Foto: Behindertenbeauftragter der Bundesregierung

Berlin (kobinet) „Die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) ist seit 2009 in Deutschland geltendes Recht und eine zentrale Grundlage für Inklusionspolitik, Rechtspraxis und fachliche Arbeit. Entsprechend häufig wird sie in unterschiedlichen Zusammenhängen herangezogen, in denen es auf eine genaue Auslegung des Textes ankommt. Neben der offiziellen deutschen Übersetzung und der Version in Leichter Sprache gibt es nun eine Ausgabe für Fachleute. Sie richtet sich an Menschen, die regelmäßig mit der UN-BRK arbeiten und den Wortlaut im Detail betrachten möchten. Diese Version stellt verschiedene Fassungen direkt gegenüber. In der Publikation werden drei Versionen der UN-BRK Artikel für Artikel tabellarisch angeordnet: die amtliche deutsche Übersetzung, die Schattenübersetzung des NETZWERK ARTIKEL 3 e. V. sowie das englische Original. Dadurch wird nachvollziehbar, wie einzelne Begriffe und Formulierungen übertragen wurden und wie sich unterschiedliche Übersetzungen voneinander unterscheiden.“ Darauf hat der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung Jürgen Dusel in einem Facebook-Post hingewiesen.

Kunstausstellung Sport und Inklusion gastiert in Merzig

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Foto: Susanne Göbel

Merzig (kobinet) Vor den Special Olympics Nationalen Spielen 2026 macht Nico Wunderle auf die inklusive Wanderausstellung „Sport und Inklusion“ aufmerksam, die ab dem 6. Februar 2026 im Neuen Rathaus in Merzig zu sehen ist. Rund 40 Werke von Künstlerinnen und Künstlern mit und ohne Behinderung greifen den inklusiven Gedanken der Spiele auf und tragen ihn in den kulturellen Raum.

Paritätischer Wohlfahrtsverband kritisiert Gesetzentwurf zur E-Mobil-Förderung

Grünes Tanksäulen Symbol mit Schnur und Steckdose sowie der Kennzeichnung mit einem großen E
Landestation
Foto: einsichtsweise In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

BERLIN (kobinet) Aus Anlass des gestern vorgestellten Gesetzentwurfes des Bundesministeriums für Umwelt, Klima und nukleare Sicherheit (BMUKN) zur E-Auto-Prämie äußert sich Katja Kipping, Geschäftsführerin und Abteilungsleiterin Sozialpolitik, Europa & Klima kritisch zu diesem Entwurf. „Die neue E-Mobilitätsförderung des BMUKN erreicht trotz so genannter sozialer Staffelung gerade die Menschen nicht, die auf bezahlbare Mobilität angewiesen sind: Wer sich keinen Neuwagen leisten kann, bleibt außen vor. Statt Gebrauchtwagen zu fördern und die Ladeinfrastruktur im Mietwohnbereich auszubauen, subventioniert das Programm vor allem Haushalte mit Einkommen nahe der 80.000-Euro-Grenze und sogar klimaschädliche Plug-in-Hybride. Eine echte soziale Mobilitätswende braucht Förderung von E-Gebrauchtwagen, E-Lastenrädern und flächendeckender öffentlicher Ladeinfrastruktur – nicht weitere Anreize für den Neuwagenkauf.“  stellt Katja Kipping in dem Zusammenhang fest.

Inklusive Bildung als verfassungs- und menschenrechtliche Verpflichtung

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Symbol Paragraf
Foto: omp

BERLIN (kobinet) Der Allgemeine Behindertenverbandes in Deutschland (ABiD) und der Allgemeinen Behinderten Verbandes in Sachsen-Anhalt (ABiSA) erinnern in einer gemeinsamen Stellungnahme daran, dass inklusive Bildung nicht allein bildungspolitisches Ziel, sondern rechtlich verbindliche Verpflichtung ist. Zur Inklusion gehört auch das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf. In Sachsen-Anhalt zeigt sich gerade, wie wenig politischen Rückhalt das Thema teils erfährt, wenn es um die praktische Umsetzung geht. In Sachsen-Anhalt will der CDU-Bildungsminister jetzt einen Fokus auf Förderschulen setzen.

Am Bahnsteig scheitert Teilhabe

Regionalzug in einem Bahnhof
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Foto: hpgruesen In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

KRAUTHEIM (kobinet) Ausdrücklich unterstützt der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) die deutliche Kritik von Sören Pellmann, MdB, dem Fraktionsvorsitzenden und behindertenpolitischem Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag, an den weiterhin gravierenden Defiziten bei der Barrierefreiheit im Schienenverkehr. Die von Sören Pellmann veröffentlichten Zahlen aus der Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage machen auch nach Einschätzung des BSK das Ausmaß des Problems unmissverständlich deutlich. Der BSK weist weiter darauf hin, dass Barrierefreiheit im öffentlichen Personenverkehr keine freiwillige Leistung ist, sondern eine verbindliche Verpflichtung aus der UN-Behindertenrechtskonvention, die in Deutschland seit 2009 gilt. Besonders kritisch ist ebenfalls aus Sicht des BSK das von von dem Bundestagsabgeordneten Pellmann benannte Umsetzungstempo zu bewerten. Weitere Einzelheiten zum Standpunkt des BSK sind hier zu diesem Thema nachzulesen.

Ein Jahr Donald Trump: Zeit zur Gegenwehr für Vielfalt, soziale Gerichtigkeit und Inklusion

Ottmar Miles-Paul
Ottmar Miles-Paul
Foto: Irina Tischer

Washington, D.C. (kobinet) Heute vor einem Jahr als Donald Trump am 20. Januar 2025 zum zweiten Mal das Amt des US-Präsidenten antrat, begann die weltweite Schockstarre gegenüber dem skruppellosen und arroganten Vorgehen des US-Präsidenten und seinen Vasallen sowie Profiteur*innen seiner egoistischen Politik. Ein Jahr später vor allem angesichts der mit der Bedrohung von Grönland mittlerweile offensichtlich unberechenbaren und völkerrechtswidrigen Politik der US-Regierung dürfte den Letzten klar sein, dass es Zeit ist, die Werte, die Donald Trump und seine Folgschaft systematisch zu zerstören versucht, konsequent zu verteidigen und sich gegen den Hass und die Abwertung von Menschen und ganzen Menschengruppen zu wehren. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul schildert in seinem Kommentar seine Gedanken ein Jahr nachdem Donald Trump umgeben von vielen Superreichen das Amt des US-Präsidenten zum zweiten Mal angetreten hat.

Siebter Inklusionskicup am Hirschberg in Kreuth

Bild eines weißen Skiläufers sowie einer weißen Bergspitze vor hellrotem Hintergrund
Wintersport
Foto: Clker-Free-Vector-Images In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

Kreuth (kobinet) „Skifahren ist für viele ein beliebtes Hobby. Für Menschen mit Behinderung kann es aber eine große Herausforderung sein. Am Hirschberg in Kreuth will man zeigen, ein Handicap muss keines sein. Schon zum siebten Mal fand dort ein Inklusionsskicup statt“, so heißt es in der Ankündigung eines gut dreiminütigen Fernsehberichts Bayerischen Rundfunks über den Inklusionsskicup, auf den Markus Ertl die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat.

Retroreport: Wie Aktivist*innen das US-amerikanische Antidiskriminierungsgesetz für Behinderte erreichten

USA Flagge im Wind
USA Flagge im Wind
Foto: geralt In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

Berkeley, Kalifornien (kobinet) Wie Aktivist*innen sich in den USA für die Verabschiedung des Americans with Disabilities Act (ADA) einsetzten und damit eine wichtige Basis für die Rechte behinderter Menschen etablierten. Darum geht es in einem ca. 12minütigen Film auf der Plattform Retro Report. „Der Americans With Disabilities Act wurde nach Jahren von Protesten, des Organisierens und Druck verabschiedet, angeführt von Menschen mit Behinderungen, die gleichen Zugang zur amerikanischen Gesellschaft forderten. Dieses kurze Video zeichnet die Geschichte der ADA nach, von den Demonstrationen in den 1970er Jahren bis zum wegweisenden Gesetz von 1990, das den Zugang zu Schulen, Arbeitsplätzen und öffentlichen Räumen neu gestaltete. Sie featured einige Anführer*innen der Bewegung, die Sit-ins, Lobbyarbeit, Busblockaden und den Capitol Crawl nutzten, um den Kongress zum Handeln zu bewegen“, heißt es u.a. in der Ankündigung des Films. Auch der Widerstand gegen die Kürzungen und Angriffe auf die medizinische Versorgung von Donald Trump, der heute am 20. Januar 2026 ein Jahr im Amt als US-Präsident in seiner zweiten Wahlperiode ist, klingt zum Ende des Films an.

Willis Topthema: An einem gewöhnlichen Tag in der sicherheitstechnischen Stückgutfertigung – wovon die erste Folge handelt

alte Schreibfeder liegt auf einem Brief
Storytellingserie von Hans-Willi Weis
Foto: Momentmal In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

Staufen (kobinet) Beinahe idyllisch mit einem Kindlein in der Wiege, so beginnt die aktuelle Storytelling-Serie auf kobinet an fünf aufeinanderfolgenden Tagen. Folge eins spielt in einer ostdeutschen Plattenbauküche. Wir begegnen einer jungen Mutter, die in Heimarbeit den Gamechanger moderner Kriegstechnik fertigt und einem jungen Vater, der das kostbare Verteidigungsgut zügig an die polnische Ostgrenze befördert.

Nachgefragt in Sachen Werkstätten für behinderte Menschen in Bayern

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Logo von Abgeordneten Watch
Foto: Abgeordneten Watch

München (kobinet) Der bayerische Landtagsabgeordnete Norbert Dünkel ist neben einer Reihe anderer Funktionen auch Vorsitzender der AG Förderschulen und Inklusion der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag. In einer Antwort auf eine Frage von Jürgen Kunz, der die kobinet-nachrichten auf diese im Hinblick auf seine Fragen auf der Plattform Abgeordneten Watch aufmerksam gemacht hat, vertritt Norbert Dünkel die Ansicht, dass diejenigen, die sich für eine Arbeit in Werkstätten für behinderte Menschen entschieden haben, „keine Änderung für sich möchten und auch keine Inklusionsdebatte“. Die kobinet-nachrichten veröffentlichen im Folgenden die Frage und die Antwort des CSU-Landtagsabgeordneten.

MAIK-Onlinetalk am 21. Januar 2026: Werden Menschen mit Behinderung zum Kostenfaktor?

Logo des MAIK Kongress
Logo des MAIK Kongress
Foto: MAIK

München (kobinet) „Die aktuellen Diskussionen und Publikationen über die kommunalen Belastungen durch die Eingliederungshilfe haben heftige gesellschaftliche Debatten ausgelöst – insbesondere im Hinblick auf Menschen mit Behinderungen. Diese führen bei ihnen zu großen Ängsten, denn sie sind genau auf diese Leistungen angewiesen. Vor diesem Hintergrund laden wir herzlich ein zum *62. MAIK-Onlinetalk am Mittwoch, 21.01.2026 von 17:00 – 19:00 Uhr via Zoom.“ So heißt es in der Ankündigung der kostenfreien Veranstaltung mit dem Titel „Werden Menschen mit Behinderung zum Kostenfaktor?“

Für Vermögenssteuer stark machen

Geldscheine
gb Geldscheine
Foto: Gerhard Bartz

Hannover (kobinet) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen fordert deshalb vom Land Niedersachsen, sich im Bundesrat für die Wiedereinführung einer Vermögenssteuer einzusetzen. Nur so kann der wachsenden Schere aus Arm und Reich wirklich etwas entgegengesetzt werden. Wie die aktuelle Oxfam-Studie zeigt, ist Vermögen in Deutschland ist nach wie vor massiv ungerecht verteilt, es gibt immer mehr Milliardäre. Gleichzeitig liegt in Niedersachsen die Zahl der Menschen, die armutsgefährdet sind, bei 16,6 Prozent. Insbesondere junge Erwachsene sind betroffen, hier beträgt die Quote über 25 Prozent. „Das spiegelt ganz deutlich die soziale Ungleichheit wider“, sagt Dirk Kortylak, Vorstand des SoVD in Niedersachsen und ergänzt: „Kranken- und Pflegekassen fehlt das Geld und die Kommunen in Niedersachsen schreiben immer häufiger rote Zahlen. In Anbetracht dieser Situation ist es völlig unverständlich, warum extrem reiche Menschen nicht stärker besteuert werden.“

Mitmach-Umfrage von KulturLeben Berlin noch bis Ende des Monats

Die Lichter Berlins spiegeln sich in der Spree
Berlin bei Nacht
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Noch bis Ende Januar 2026 läuft in Berlin die Mitmach-Umfrage von KulturLeben Berlin zu Ehrenamt und Behinderung sowie Engagement in der Berliner Kulturlandschaft. In dieser  Umfrage geht es vor allem darum wie Menschen mit und ohne Behinderungen Kultur in Berlin erleben, welche Erfahrungen sie im ehrenamtlichen Engagement machen, wo Barrieren bestehen  und  was sie sich für die Zukunft wünschen. Ziel der Umfrage ist es, die Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement als allgemein wie auch in speziellen Aspekten nachhaltig zu verbessern und mehr Menschen mit und ohne Behinderungen eine hochwertige Teilhabe am kulturellen Leben ohne Barrieren zu ermöglichen. Die Umfrage ist in deutscher und englischer Sprache sowie in Leichter Sprache zu beantworten.

Sachsen-Anhalts Bildungsminister will Fokus auf Förderschulen: Wenig Spielraum für Inklusion

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Daumen unten
Foto: Irina Tischer

Magdeburg (kobinet) Die am 6. September 2026 in Sachsen-Anhalt anstehende Landtagswahl wirft im Wahljahr 2026 bereits ihre Schatten voraus. Während Umfragen die AfD bei 40 Prozent sehen, ereifert sich der Bildungsminister von Sachsen-Anhalt nun darin, die inklusionsfeindliche Haltung der AfD zu überbieten, wie es sich aus einem SPIEGEL-Bericht vom 18. Januar 2026 herauslesen lässt. Dort heißt es: „Bildungsminister Jan Riedel (CDU) sagte der ‚Volksstimme‘, er sehe aktuell wenig Spielraum für mehr Inklusion in regulärem Unterricht. Der Fokus solle auf Förderschulen liegen. Riedel begründete dies mit Lehrermangel. ‚Für gelingende Inklusion braucht man einen ausreichenden Personalschlüssel und Team-Unterricht‘, sagte er. ‚Diese Möglichkeiten haben wir in der aktuellen Personallage aber in den allermeisten Fällen schlicht nicht.'“ Am 15. Januar 2026 hatte der Bildungsminister im Bildungsausschuss des Landtages von Sachsen-Anhalt noch eine „stabile Unterrichtsversorgung dank herausragenden Einsatzes der Lehrkräfte“ verkündet.

Lebenshilfe zeigt Kunst aus Mainfränkischen Werkstätten

Bunde Landschaft mit Bergen und Tälern. Dazwischen stehen Bäume und Häuser. Die Hohen Berge haben weiße Spitzen.
„Landschaft“ von Kurt Werthmann und Kim Neubauer. Dabei wurde Mischtechnik auf Leinwand eingesetzt.
Foto: Mainfränkische Werkstätten

ERLANGEN (kobinet) Die Mainfränkischen Werkstätten fördern ihrem Angebot „Kunst und Kultur“ die Inklusion und Vielfalt. Zugleich machen sie Teilhabe und Kreativität erlebbar und sichtbar. Eine Auswahl aktueller Arbeiten von mehreren Kunstschaffenden aus Würzburg, Marktheidenfeld und Nantenbach ist nun bis Ende Juli bei der Lebenshilfe Bayern in Erlangen ausgestellt. Es werden 36 Kunstwerke aus verschiedenen Kursen der Mainfränkischen Werkstätten gezeigt. Die 28 Künstlerinnen und Künstler haben mit Acrylfarben und Mischtechnik auf Leinwand und Holz gearbeitet. Die Kunstausstellung der Mainfränkischen Werkstätten ist in der Geschäftsstelle des Lebenshilfe-Landesverbandes Bayern in der Kitzinger Straße 6 in 91056 Erlangen zu sehen.  Die Landesgeschäftsstelle ist in der Regel werktags von Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr geöffnet.

Hans-Willis Topnachricht der Woche

alte Schreibfeder liegt auf einem Brief
Storytellingserie von Hans-Willi Weis
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Staufen (kobinet) Hans-Willis Topnachricht der Woche

Ist diesmal seine eigene Storytelling-Folge „Wehrtauglich von der Wiege bis zur Bahre“, die ab morgen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen (Dienstag bis Samstag) auf kobinet zu lesen ist. Der Autor und kobinet-Redakteur bedankt sich mit dieser kleinen Aufmerksamkeit bei den Gratulantinnen und Gratulanten zu seinem 75. Geburtstag Anfang Januar. Es freut ihn sehr, dass man ihn nach anfänglichem Fremdeln mittlerweile liebgewonnen hat und auf kobinet nicht mehr missen möchte.

ISL setzt Zeichen für 2026: Lieber für Selbstbestimmung brennen als sich beugen

Gruppenbild mit Menschenrechts-T-Shirts von der ISL-Klausur 2026 in Bremen
Gruppenbild mit Menschenrechts-T-Shirts von der ISL-Klausur 2026 in Bremen
Foto: ISL

Bremen (kobinet) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) hielt am 15. und 16. Januar 2026 ihre jährliche Klausurtagung in der Jugendherberge Bremen ab. Vorstände, Beiräte und Mitarbeitende der ISL diskutierten die strategischen Schwerpunkte des anstehenden Jahres und setzten ein klares politisches Zeichen: „Lieber intensiv für ein selbstbestimmtes Leben brennen – für Autonomie, Teilhabe und Vielfalt – als von der Gesellschaft in Rollen und Grenzen gezwungen zu werden.“

Reden wir darüber: Behinderung, Begehren und Selbstbestimmung im Podcast Sonntag trifft IGEL

Sharepic zum IGEL-Podcast Sonntag trifft IGEL vom 18.1.2026
Sharepic zum IGEL-Podcast Sonntag trifft IGEL vom 18.1.2026
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Halle (kobinet) „Reden wir darüber: Behinderung, Begehren und Selbstbestimmung – Feedbackrunde“, so lautet der Titel der Episode von Sonntag trifft IGEL – der Sonntagstalk mit Jennifer Sonntag und Sascha Lang, der im Rahmen des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) ausgestrahlt wurde. Themen wie Umzug ohne Internet, Pflegeorganisation nach einem schweren Unfall und die praktischen wie emotionalen Belastungen von Assistenz und Abhängigkeit bilden den Einstieg, wie es u.a. in der Ankündigung des aktuellen IGEL-Podcast heißt.

Online-Veranstaltung: Weltschmerz trifft auf eine schöne Zukunft

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Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) „Weltschmerz trifft auf eine schöne Zukunft“, so lautet der Titel einer Online-Veranstaltung des Projekt JOB inklusive der Sozialhelden, die am 28. Januar 2026 von 18:00 bis 20:00 Uhr für Menschen mit Behinderungen und ihre Verbündeten stattfindet. Mit dabei ist dieses Mal der seit 40 Jahren in der Behindertenbewegung aktive Ottmar Miles-Paul. „Am 28. Januar von 18-20 Uhr treffen wir uns online, um über die politischen Herausforderungen für Menschen mit Behinderungen zu sprechen und wie wir gemeinsam aktiv werden können. Wir wollen einen Raum für Austausch, Beratung und Vernetzung bieten und laden alle ein, die sich für die Belange von Menschen mit Behinderungen einsetzen wollen“, heißt es in der Ankündigung der Online-Veranstaltung die in Deutscher Gebärdensprache gedolmetscht wird.

Online-Veranstaltung: Gesundheit ohne Hindernisse – Wege zur barrierefreien medizinischen Versorgung behinderter Frauen

Sharepic zur Veranstaltung Frauengesundheit ohne Hindernisse
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Foto: Bündnis 90/Die Grünen

Berlin / Stuttgart (kobinet) „Gesundheit darf keine Frage von Barrieren sein. Doch für viele Frauen* und Mädchen mit Behinderungen ist genau das Alltag: Sie erhalten keine oder nur unzureichende gynäkologische und altersgerechte medizinische Versorgung – nicht aus eigener Entscheidung, sondern aufgrund fehlender Barrierefreiheit, unzureichender Ausstattung oder abgelehnter Behandlungen. Wir – Dr. Kirsten Kappert-Gonther MdB und Simone Fischer MdB – laden Sie herzlich ein zum digitalen Fachgespräch: „Gesundheit ohne Hindernisse – Wege zur barrierefreien medizinischen Versorgung für Frauen* mit Behinderungen.“ So heißt es u.a. in der Ankündigung der Online-Veranstaltung, die am 21. Januar 2026 von 10:00 – 12:00 Uhr stattfindet. Die Anmeldung ist bis 20. Januar möglich.