Celle (kobinet)
Am 22. und 23. April 2026 gab es ein wichtiges Treffen.
Beauftragte für Menschen mit Behinderungen trafen sich.
Ein Beauftragter ist eine Person mit einem besonderen Auftrag.
Diese Person setzt sich für eine Gruppe von Menschen ein.
Diese Gruppe heißt Konferenz der Beauftragten von Bund und Ländern.
Eine Konferenz ist ein Treffen.
Menschen sprechen dort über ein bestimmtes Thema.
Kurz: KBB.
Die KBB hat eine klare Meinung zu Kürzungen.
Kürzungen bedeuten: Es gibt weniger Geld als vorher.
Bestimmte Hilfen werden verringert.
Es gibt ein Papier mit Vorschlägen zu Kürzungen.
Diese Vorschläge betreffen Hilfen für Menschen mit Behinderungen.
Hilfen sind Dinge, die Menschen vom Staat bekommen.
Zum Beispiel Geld oder Unterstützung im Alltag.
Viele Menschen mit Behinderungen sind dagegen.
Auch viele Verbände sind dagegen.
Ein Verband ist eine Gruppe von Menschen mit gleichem Ziel.
Sie setzen sich gemeinsam für ihre Rechte ein.
Die KBB sagt: Diese Vorschläge sind nicht gut.
Sie würden Menschen mit Behinderungen schaden.
Menschen mit Behinderungen könnten weniger am Leben teil-nehmen.
Das ist nicht erlaubt.
Die UN-Behinderten-Rechts-Konvention verbietet das.
Die UN-Behinderten-Rechts-Konvention ist ein Vertrag vieler Länder der Welt.
Er legt fest, welche Rechte Menschen mit Behinderungen haben.
Jürgen Dusel ist der Beauftragte der Bundes-Regierung.
Die Bundes-Regierung leitet ganz Deutschland.
Sie trifft wichtige Entscheidungen für alle Menschen im Land.
Jürgen Dusel vertritt Menschen mit Behinderungen.
Er sagt: Wir müssen Bürokratie abbauen.
Bürokratie bedeutet: zu viel Verwaltung und Papierkram.
Verwaltung regelt wichtige Dinge für Menschen.
Weniger Bürokratie spart wirklich Geld.
Kürzungen bei Hilfen für Menschen mit Behinderungen sind falsch.
Besonders schlimm wäre eine Kürzung beim Wunsch- und Wahl-Recht.
Das Wunsch- und Wahl-Recht bedeutet: Jeder Mensch darf selbst entscheiden.
Zum Beispiel, wo er wohnt und welche Hilfe er bekommt.
Dieses Recht ist sehr wichtig.
Das Wunsch- und Wahl-Recht darf nicht eingeschränkt werden.
Eingeschränkt bedeutet: Etwas ist weniger möglich als vorher.
Ein Recht wird kleiner gemacht.
Manche Vorschläge würden sogar mehr Geld kosten.
Das wäre das Gegenteil von sparen.
Die KBB lehnt alle Vorschläge ab.
Die Vorschläge passen nicht zu den Rechten von Menschen mit Behinderungen.
Die KBB hat das am Ende ihres 71. Treffens in Celle gesagt.
Zum Facebook-Eintrag von Jürgen Dusel
Ein Positions-Papier ist ein Text mit einer klaren Meinung.
Eine Gruppe schreibt darin auf, wofür sie steht.

Foto: Behindertenbeauftragter der Bundesregierung
Celle (kobinet) "Am 22. und 23. April 2026 hat sich die Konferenz der Beauftragten von Bund und Ländern für Menschen mit Behinderungen (KBB) klar in der Diskussion um Leistungskürzungen positioniert. Anlass ist ein geleaktes Arbeitspapier mit dem Titel 'Effizienter Ressourceneinsatz bei Leistungsgesetzen', das von einer Arbeitsgruppe aus Bund, Ländern und Kommunen erarbeitet wurde – und gegen das viele Menschen mit Behinderungen sowie ihre Verbände Sturm laufen. Die KBB stellt fest: Die Vorschläge würden zu unzumutbaren Einschnitten in der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen führen und sind nicht mit den Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) vereinbar", das teilte der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen im Nachgang der Konferenz der Beauftragten auf Facebook fest.

Foto: Behindertenbeauftragter der Bundesregierung
Celle (kobinet) "Am 22. und 23. April 2026 hat sich die Konferenz der Beauftragten von Bund und Ländern für Menschen mit Behinderungen (KBB) klar in der Diskussion um Leistungskürzungen positioniert. Anlass ist ein geleaktes Arbeitspapier mit dem Titel 'Effizienter Ressourceneinsatz bei Leistungsgesetzen', das von einer Arbeitsgruppe aus Bund, Ländern und Kommunen erarbeitet wurde – und gegen das viele Menschen mit Behinderungen sowie ihre Verbände Sturm laufen. Die KBB stellt fest: Die Vorschläge würden zu unzumutbaren Einschnitten in der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen führen und sind nicht mit den Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) vereinbar", das teilte der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen im Nachgang der Konferenz der Beauftragten auf Facebook fest.




