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Empfehlungs- und Forderungspapier für ein inklusives Katastrophenmanagement

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Foto: Susanne Göbel

Heidelberg(kobinet) Katastrophen und Extremereignisse stellen uns Alle bekanntlich vor große Herausforderung. Desto unerlässlicher ist ein gut ausgearbeitetes Katastrophenmanagement, indem alle Menschen mit ihren Bedarfen, die zum Überleben notwendig sind, gleichermaßen von Beginn an mitbedacht und mitberücksichtigt werden. Das vom Arbeitskreis für inklusiven Umgang mit Extrem- und Notsituationen des Rhein-Neckar-Kreises entwickelte und mit Unterstützung der Inklusiven Katastrophenvorsorge auf Landesebene veröffentlichte Empfehlungs- und Forderungspapier für ein inklusives Katastrophenmanagement umfasst 11 Forderungen und Empfehlungen. Die Empfehlungen richten sich zum Beispiel an die Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik, an die Feuerwehren und Hilfsorganisationen wie stationäre und ambulante Einrichtungen der Eingliederungshilfe und der Pflege, Selbstvertretungsorganisationen von Menschen mit Behinderungen, aber auch an die Bevölkerung.

„Entlang dieser Forderungen werden konkrete Aufgabenbereiche für verschiedene Akteure definiert und damit Verantwortung zur Umsetzung eines inklusiven Katastrophenmanagements auf viele Schultern verteilt. Nur durch ein abgestimmtes Zusammenspiel von Verwaltung, Einsatzkräften, Wissenschaft und Zivilgesellschaft lassen sich tragfähige, praxistaugliche Lösungen entwickeln““, heißt es in einer Mitteilung von Silke Ssymank, Kommunale Behindertenbeauftragte im Rhein-Neckar-Kreis.

Download des Forderungs- und Empfehlungspapiers für ein inklusives Katastrophenmanagement unter:
https://www.rhein-neckar-kreis.de/start/landratsamt/forderungspapier.html