Celle (kobinet)
Am 22. und 23. April 2026 trafen sich Beauf-tragte in Celle.
Ein Beauf-tragter ist eine Person mit einer besonderen Auf-gabe.
Diese Person spricht für andere Menschen.
Diese Beauf-tragten sprechen für Menschen mit Behin-derungen.
Eine Behin-derung macht manche Sachen schwierig.
Man braucht oft mehr Hilfe als andere Menschen.
Sie kommen vom Bund und von den Bundes-ländern.
Ein Bundes-land ist ein Teil von Deutsch-land.
Deutsch-land hat 16 Bundes-länder.
Das Treffen hatte die Nummer 71.
Am Ende veröffentlichten sie eine gemeinsame Erklärung.
In der Erklärung geht es um ein Arbeits-papier.
Ein Arbeits-papier ist ein Schrift-stück mit Ideen und Plänen.
Es wird innerhalb einer Gruppe besprochen.
Das Arbeits-papier wurde am 25. März 2026 geschrieben.
Es war nicht für die Öffent-lichkeit gedacht.
Trotzdem wurde es bekannt.
Das Papier hat diesen Titel: Effi-zienter Ressourcen-einsatz bei Leistungs-gesetzen.
Effi-zienz bedeutet: Eine Auf-gabe mit wenig Aufwand erledigen.
Also Zeit und Geld sparen.
Ressourcen-einsatz bedeutet: Wie viel Geld und Mittel eingesetzt werden.
Man entscheidet, wofür man das Geld ausgibt.
Ein Leistungs-gesetz ist eine Regel vom Staat.
Darin steht, welche Hilfe Menschen bekommen dürfen.
Das Papier schlägt Kürzungen vor.
Kürzung bedeutet: Jemand bekommt weniger als vorher.
Zum Beispiel weniger Geld oder weniger Hilfe.
Das betrifft Kinder und Jugend-liche.
Das betrifft auch Menschen mit Behin-derungen.
Die Beauf-tragten sind sehr besorgt über diese Pläne.
Sie sagen: Diese Pläne sind nicht in Ordnung.
Jürgen Dusel ist Beauf-tragter der Bundes-regierung.
Er spricht für Menschen mit Behin-derungen.
Annetraud Grote ist Beauf-tragte in Nieder-sachsen.
Beide waren bei einer Presse-konferenz.
Eine Presse-konferenz ist ein Treffen mit Journalisten.
Dort werden wichtige Informationen öffentlich bekannt gemacht.
Beide sagten: Die Pläne machen uns große Sorgen.
Menschen mit Behin-derungen haben ein Wunsch- und Wahl-recht.
Wunsch- und Wahl-recht bedeutet: Man darf selbst entscheiden.
Die Pläne würden dieses Recht einschränken.
Dieses Recht ist sehr wichtig.
Es gehört zur selbst-bestimmten Lebens-führung.
Selbst-bestimmte Lebens-führung bedeutet: Ein Mensch entscheidet selbst, wie er lebt.
Also wie er wohnt, arbeitet und seinen Alltag gestaltet.
Es gibt die UN-Behin-derten-rechts-konvention.
Eine Konvention bedeutet: Eine Gruppe entscheidet etwas zusammen.
Alle aus der Gruppe halten sich daran.
Die UN-Behin-derten-rechts-konvention ist ein Vertrag vieler Länder.
Die Abkürzung ist UN-BRK.
Darin steht: Menschen mit Behin-derungen haben Rechte.
Die geplanten Kürzungen verstoßen gegen diesen Vertrag.
Das sagen die Beauf-tragten.
Manche Pläne machen sogar mehr Büro-kratie.
Büro-kratie bedeutet: Eine Verwaltung regelt wichtige Dinge für Menschen.
Das bedeutet oft viel Papier-kram und viele Regeln.
Dabei sollte Büro-kratie eigentlich weniger werden.
Einige Pläne senken auch das erlaubte Vermögen.
Vermögen ist alles, was du hast.
Zum Beispiel Geld oder ein Haus.
Das ist ein Wider-spruch.
Ein Wider-spruch bedeutet: Zwei Dinge passen nicht zusammen.
Das eine sagt ja, das andere sagt nein.
Andere Pläne belasten Menschen mit Behin-derungen zusätzlich.
Zum Beispiel beim öffent-lichen Nah-verkehr.
Nah-verkehr bedeutet: Busse und Bahnen in der Nähe.
Sie bringen Menschen von einem Ort zum anderen.
Der Nah-verkehr ist noch nicht barrier-efrei.
Barriere-frei bedeutet: Es gibt keine Hindernisse.
Alle Menschen können überall hin-kommen.
Trotzdem sollen Menschen mit Behin-derungen dafür zahlen.
Die Beauf-tragten sagen: Alle Pläne zusammen sind schlecht.
Sie passen nicht zu den Rechten von Menschen mit Behin-derungen.
Sie helfen auch nicht wirklich beim Sparen.
Deshalb lehnen die Beauf-tragten alle Pläne ab.
Jürgen Dusel sagte: Echtes Sparen geht anders.
Man muss Büro-kratie abbauen.
Bund, Länder und Kommunen müssen zusammen-arbeiten.
Kommunen bedeutet: Städte und Gemeinden.
Eine gemeinsame Inklusions-strategie ist nötig.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind mit dabei.
Jeder Mensch gehört dazu.
Eine Strategie ist ein Plan.
Mit dem Plan will man ein bestimmtes Ziel erreichen.
Dusel sagte weiter: Menschen mit Behin-derungen können arbeiten.
Sie können selbst Geld verdienen.
Sie können in eigenen Wohnungen leben.
Dann brauchen sie weniger staat-liche Hilfe.
Wer das nicht fördert, verursacht später höhere Kosten.
Das ist nicht klug.
Annetraud Grote sagte: Im Koalitions-vertrag stehen gute Ziele.
Ein Koalitions-vertrag ist ein Vertrag zwischen Parteien.
Darin stehen Regeln für die Zusammen-arbeit.
Diese Versprechen müssen jetzt umgesetzt werden.
Sonder-strukturen müssen abgebaut werden.
Eine Sonder-struktur ist ein Angebot nur für eine bestimmte Gruppe.
Zum Beispiel nur für Menschen mit Behin-derungen.
Das senkt die Kosten lang-fristig.
Grote sagte: Hilfe muss zu jedem Menschen passen.
Das nennt man personen-zentrierte Hilfe.
Personen-zentriert bedeutet: Die Hilfe wird genau auf einen Menschen abgestimmt.
Jeder bekommt das, was er persönlich braucht.
Das ist besser als einfach zu kürzen.
Es ist lang-fristig günstiger.
Behinderte und nicht-behinderte Menschen sollen zusammen leben.
Dusel kritisierte noch etwas anderes.
Viele Firmen bieten keine barriere-freien Produkte an.
Das ist ein Problem.
Besonders bei Arzt-praxen ist Barriere-freiheit wichtig.
Deutsch-land handelt hier zu zögerlich.
Zögerlich bedeutet: Man wartet zu lange.
Man handelt nicht schnell genug.
Die Beauf-tragten veröffentlichen 2 Dokumente.
Das erste ist ein Positions-papier.
Ein Positions-papier ist ein Schrift-stück mit der Meinung einer Gruppe.
Darin steht, wofür oder wogegen die Gruppe ist.
Das zweite Dokument bewertet die Spar-pläne genauer.
Es enthält auch Gegen-vorschläge.
Ein Gegen-vorschlag ist eine neue Idee als Antwort auf einen Plan.
Man sagt damit: Dieser Plan ist schlecht, das wäre besser.
Die Beauf-tragten treffen sich 2 Mal im Jahr.
Das nennt man Konferenz der Behin-derten-beauf-tragten.
Eine Konferenz ist ein Treffen.
Menschen sprechen dort über ein bestimmtes Thema.
Die Abkürzung ist KBB.
Bund und alle 16 Bundes-länder nehmen teil.
Dieses Mal war Nieder-sachsen der Gast-geber.

Foto: Tom Figiel
Celle (kobinet) Die Beauftragten von Bund und Ländern für Menschen mit Behinderungen veröffentlichten zum Abschluss ihres 71. Treffens in Celle am 22./23. April 2026 eine gemeinsame Position zu den diskutierten Leistungskürzungen. Damit nehmen sie Bezug auf das geleakte Arbeitspapier "Effizienter Ressourceneinsatz bei Leistungsgesetzen" vom 25. März 2026, das von einer Arbeitsgruppe aus Bund, Ländern und Kommunen verfasst wurde. Die Kürzungsüberlegungen lassen weitreichende Einschnitte in der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen erwarten. Die Vorschläge würden zu unzumutbaren Einschnitten in der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen führen. Deutlich ist, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen nicht mit den Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) vereinbar wären. Jürgen Dusel und Annetraud Grote zeigten sich in der Pressekonferenz zum Treffen der Beauftragten irritiert und alarmiert über die Vorschläge zu Leistungskürzungen und zur Einschränkung der Rechte behinderter Menschen.
Besonders problematisch ist nach Ansicht der Behindertenbeauftragten die geforderte Einschränkung des Wunsch- und Wahlrechts, das Grundlage für eine selbstbestimmte Lebensführung von Menschen mit Behinderungen ist. Zudem wird das Ziel des Bürokratieabbaus kaum angegangen, dafür aber die Beschneidung der Rechte von Menschen mit Behinderungen forciert. Einige der Vorschläge, wie die Absenkung der Vermögensfreigrenzen in der Eingliederungshilfe, stehen sogar im Widerspruch zum erklärten Anliegen des Bürokratieabbaus. Andere Vorschläge lasten unerledigte Aufgaben wie den barrierefreien Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) den Menschen mit Behinderungen an oder würden Folgekosten generieren, die weit über möglichen Einsparungen stünden.
In ihrer Gesamtschau sind die Vorschläge nach Ansicht der Beauftragten nicht geeignet, die erforderliche Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe unter dem Blickwinkel der Teilhaberechte von Menschen mit Behinderungen und der angestrebten Dämpfung der Kostendynamik auszugestalten. Sie sind damit abzulehnen.
„Eine nachhaltige Dämpfung der Kostendynamik kann nur durch Einsparungen bei der überbordenden Bürokratie und einer ressortübergreifenden Inklusionsstrategie von Bund, Ländern und Kommunen erreicht werden. Menschen mit Behinderungen, die beispielsweise selbstbestimmt am Arbeitsleben teilhaben und ihr eigenes Geld verdienen, die in einer barrierefreien Wohnung leben und nicht im Heim, sind von steuerfinanzierten Leistungen unabhängiger. Wer an alten Zöpfen festhält und am falschen Ende spart, verursacht Folgekosten“, betonte Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen.
„Wenn Bund und Länder es ernst meinen mit dem Ziel, die Kostendynamik zu senken, dann müssen sie konsequent Sonderstrukturen abbauen und passgenaue, personenzentrierte Leistungen sicherstellen. Diese sind langfristig immer effektiver und effizienter als Leistungskürzungen“, so Annetraud Grote, Niedersächsische Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen und aktuelle Gastgeberin der KBB.
„Uns hat das Vorschlagspapier irritiert und alermiert. Das fundamentale Recht auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit wird hiermit bedroht. Wenn es um Kostendämpfungen geht, geht es vor allem darum, die überbordende und belastende Bürokratie zu überwinden und das Bürokratiemonster zu bezwingen“, so brachte Jürgen Dusel die Kritik der Behindertenbeauftragten auf den Punkt. Wer an alten Zöpfen festhalte, der verursache Folgekosten. „Das Papier ist nicht geeignet zur Kostendämpfung, es ist eine Forcierung der Ausheblung von Teilhabemöglichkeiten. Das ist sehr alarmierend.“ Jürgen Dusel kritisierte im Zusammenhang mit der zögerlichen Haltung, von Unternehmen barrierefreie Dienstleistungen und Produkte einzufordern, und beklagte in diesem Zusammenhang die deutsche Angst, endlich konsequent für eine barrierefreie Gesellschaft zu handeln. Gerade bei Arztpraxen sei Barrierefreiheit unerlässlich.
Annetraud Grote appellierte in der Pressekonferenz an den Bund und die Länder. „Wenn ernst gemeint ist, was im Koalitionsvertrag steht, müssen Sonderstrukturen abgebaut werden. Dadurch kann man die Kostendynamik senken. Passgenaue personenzentrierte Leistungen müssen dabei sichergestellt werden. Das ist langfristig effizienter und effektiver als Leistungskürzungen. Ziel ist, Inklusion weiter voranzutreiben.“ Begegnungen von behinderter und nicht Behinderten und die Durchbrechung der Exklusionskette von Anfang an, dafür setzt sich die niedersächsische Landesbehindertenbeauftragte ein. „Wer Inklusion ernst nimmt, schafft keine weiteren Sonderstrukturen.“
Neben dem Positionspapier der KBB veröffentlichen die Beauftragten eine detaillierte Bewertung der Einsparvorschläge von Bund, Ländern und Kommunen sowie damit verbundene Gegenvorschläge.
Link zur detaillierten Bewertung
Hintergrund:
Die KBB: Die Beauftragten für Menschen mit Behinderungen des Bundes und der 16 Bundesländer kommen zweimal im Jahr zu einer Konferenz zusammen. Im Wechsel hat je ein Bundesland den Vorsitz, in diesem Halbjahr Niedersachsen.

Foto: Tom Figiel
Celle (kobinet) Die Beauftragten von Bund und Ländern für Menschen mit Behinderungen veröffentlichten zum Abschluss ihres 71. Treffens in Celle am 22./23. April 2026 eine gemeinsame Position zu den diskutierten Leistungskürzungen. Damit nehmen sie Bezug auf das geleakte Arbeitspapier "Effizienter Ressourceneinsatz bei Leistungsgesetzen" vom 25. März 2026, das von einer Arbeitsgruppe aus Bund, Ländern und Kommunen verfasst wurde. Die Kürzungsüberlegungen lassen weitreichende Einschnitte in der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen erwarten. Die Vorschläge würden zu unzumutbaren Einschnitten in der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen führen. Deutlich ist, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen nicht mit den Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) vereinbar wären. Jürgen Dusel und Annetraud Grote zeigten sich in der Pressekonferenz zum Treffen der Beauftragten irritiert und alarmiert über die Vorschläge zu Leistungskürzungen und zur Einschränkung der Rechte behinderter Menschen.
Besonders problematisch ist nach Ansicht der Behindertenbeauftragten die geforderte Einschränkung des Wunsch- und Wahlrechts, das Grundlage für eine selbstbestimmte Lebensführung von Menschen mit Behinderungen ist. Zudem wird das Ziel des Bürokratieabbaus kaum angegangen, dafür aber die Beschneidung der Rechte von Menschen mit Behinderungen forciert. Einige der Vorschläge, wie die Absenkung der Vermögensfreigrenzen in der Eingliederungshilfe, stehen sogar im Widerspruch zum erklärten Anliegen des Bürokratieabbaus. Andere Vorschläge lasten unerledigte Aufgaben wie den barrierefreien Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) den Menschen mit Behinderungen an oder würden Folgekosten generieren, die weit über möglichen Einsparungen stünden.
In ihrer Gesamtschau sind die Vorschläge nach Ansicht der Beauftragten nicht geeignet, die erforderliche Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe unter dem Blickwinkel der Teilhaberechte von Menschen mit Behinderungen und der angestrebten Dämpfung der Kostendynamik auszugestalten. Sie sind damit abzulehnen.
„Eine nachhaltige Dämpfung der Kostendynamik kann nur durch Einsparungen bei der überbordenden Bürokratie und einer ressortübergreifenden Inklusionsstrategie von Bund, Ländern und Kommunen erreicht werden. Menschen mit Behinderungen, die beispielsweise selbstbestimmt am Arbeitsleben teilhaben und ihr eigenes Geld verdienen, die in einer barrierefreien Wohnung leben und nicht im Heim, sind von steuerfinanzierten Leistungen unabhängiger. Wer an alten Zöpfen festhält und am falschen Ende spart, verursacht Folgekosten“, betonte Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen.
„Wenn Bund und Länder es ernst meinen mit dem Ziel, die Kostendynamik zu senken, dann müssen sie konsequent Sonderstrukturen abbauen und passgenaue, personenzentrierte Leistungen sicherstellen. Diese sind langfristig immer effektiver und effizienter als Leistungskürzungen“, so Annetraud Grote, Niedersächsische Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen und aktuelle Gastgeberin der KBB.
„Uns hat das Vorschlagspapier irritiert und alermiert. Das fundamentale Recht auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit wird hiermit bedroht. Wenn es um Kostendämpfungen geht, geht es vor allem darum, die überbordende und belastende Bürokratie zu überwinden und das Bürokratiemonster zu bezwingen“, so brachte Jürgen Dusel die Kritik der Behindertenbeauftragten auf den Punkt. Wer an alten Zöpfen festhalte, der verursache Folgekosten. „Das Papier ist nicht geeignet zur Kostendämpfung, es ist eine Forcierung der Ausheblung von Teilhabemöglichkeiten. Das ist sehr alarmierend.“ Jürgen Dusel kritisierte im Zusammenhang mit der zögerlichen Haltung, von Unternehmen barrierefreie Dienstleistungen und Produkte einzufordern, und beklagte in diesem Zusammenhang die deutsche Angst, endlich konsequent für eine barrierefreie Gesellschaft zu handeln. Gerade bei Arztpraxen sei Barrierefreiheit unerlässlich.
Annetraud Grote appellierte in der Pressekonferenz an den Bund und die Länder. „Wenn ernst gemeint ist, was im Koalitionsvertrag steht, müssen Sonderstrukturen abgebaut werden. Dadurch kann man die Kostendynamik senken. Passgenaue personenzentrierte Leistungen müssen dabei sichergestellt werden. Das ist langfristig effizienter und effektiver als Leistungskürzungen. Ziel ist, Inklusion weiter voranzutreiben.“ Begegnungen von behinderter und nicht Behinderten und die Durchbrechung der Exklusionskette von Anfang an, dafür setzt sich die niedersächsische Landesbehindertenbeauftragte ein. „Wer Inklusion ernst nimmt, schafft keine weiteren Sonderstrukturen.“
Neben dem Positionspapier der KBB veröffentlichen die Beauftragten eine detaillierte Bewertung der Einsparvorschläge von Bund, Ländern und Kommunen sowie damit verbundene Gegenvorschläge.
Link zur detaillierten Bewertung
Hintergrund:
Die KBB: Die Beauftragten für Menschen mit Behinderungen des Bundes und der 16 Bundesländer kommen zweimal im Jahr zu einer Konferenz zusammen. Im Wechsel hat je ein Bundesland den Vorsitz, in diesem Halbjahr Niedersachsen.




