Berlin (kobinet)
Der Deutsche Bundes-Tag hat eine Debatte geführt.
Der Bundes-Tag ist eine Gruppe von Politikern.
Die Menschen in Deutschland wählen diese Politiker.
Eine Debatte ist ein Streit-Gespräch.
Dabei reden Menschen über verschiedene Meinungen.
Das war am 24. April 2024.
Das Thema war der Sozial-Staat.
Der Sozial-Staat hilft Menschen in Not.
Zum Beispiel bei Krankheit oder ohne Arbeit.
Der Sozial-Staat soll verändert werden.
Veränderungen an Regeln nennt man Reform.
Das Ziel ist, dass etwas besser wird.
Klaus Mack hat dazu gesprochen.
Klaus Mack ist Mitglied der CDU und CSU.
CDU bedeutet: Christlich Demokratische Union Deutschlands.
CSU bedeutet: Christlich-Soziale Union in Bayern.
Beide sind Parteien in Deutschland.
Die Grünen haben die Debatte beantragt.
Beantragt bedeutet: Sie haben darum gebeten.
Die Grünen sagten: Die Reform schadet schwachen Menschen.
Klaus Mack findet das falsch.
Er sagt: Diese Aussage stimmt nicht.
Kommunen sind Städte und Gemeinden.
Die Kommunen kümmern sich vor Ort um die Menschen.
Die Kommunen haben zu wenig Geld.
Die Ausgaben steigen sehr schnell.
Die Einnahmen steigen nicht so schnell.
Das ist ein großes Problem.
Die Kommunen geben immer mehr Geld aus.
Sie machen jedes Jahr mehr Schulden.
Schulden bedeutet: Man gibt mehr aus als man hat.
Die Kommunen können bald nicht mehr gut arbeiten.
Die Sozial-Ausgaben sind sehr gestiegen.
Sozial-Ausgaben sind Gelder für Menschen in Not.
Seit 2019 stiegen sie um mehr als 19 Milliarden Euro.
Das ist sehr viel Geld.
Auch die Personal-Kosten sind gestiegen.
Personal-Kosten sind Gelder für die Mitarbeiter.
Bund, Länder und Kommunen suchen gemeinsam Lösungen.
Es gibt viele Vorschläge für Reformen.
Diese Vorschläge zerstören den Sozial-Staat nicht.
Sozial-Abbau würde bedeuten: Menschen bekommen weniger Hilfe vom Staat.
Ohne Reformen kann der Sozial-Staat nicht weiter bestehen.
Das wäre schlecht für alle schwachen Menschen.
Mehr Informationen findest du hier:
Hier kannst du die Rede-Beiträge lesen.
Rede-Beiträge sind die Reden der Politiker im Bundes-Tag.

Foto: CDU/CSU Bundestagsfraktion
Berlin (kobinet) Der Deutsche Bundestag debattierte am 24. April 2024 in einer Aktuellen Stunde über die Reform des Sozialstaats. Dazu erklärte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Klaus Mack: "Die Fraktion Bündnis90/Die Grünen unterstellt mit ihrem Antrag zur Debatte einer Aktuellen Stunde, dass die notwendige Sozialstaatsreform zulasten von Kindern, Jugendlichen, Familien und Menschen mit Behinderung gehe. Diese Unterstellung ist nicht haltbar und verkennt den Ernst der Lage. Die Kommunen haben ein strukturelles Finanzierungsproblem: Die Kommunalausgaben steigen deutlich schneller als die Einnahmen der Kommunen. Mit Umverteilung und Einnahmeverbesserung kommen wir hier nicht weiter. Die Kommunen brauchen grundlegende Ansätze, die bei den Ausgaben ansetzen. Die Kommunen verzeichnen im Jahrestakt Rekorddefizite. Sie sind an der Belastungsgrenze angekommen. Darunter leidet insgesamt die Handlungsfähigkeit vor Ort."
Getrieben werde der Ausgabenanstieg nach Ansicht von Klaus Mack vor allen Dingen durch steigende Personalkosten und explosionsartig anwachsende Sozialausgaben. „Die von den Kommunen zu tragenden Sozialausgaben – vor allem in den Bereichen Eingliederungshilfe, Kinder- und Jugendhilfe, Hilfe zur Pflege und teilweise auch Unterhaltsvorschuss – sind in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen – seit 2019 um mehr als 19 Milliarden Euro. Um die kommunale Ausgabendynamik zu durchbrechen, müssen Standards überprüft und auch im Hinblick auf Überregulierung und zeitgemäße Umsetzbarkeit angepasst werden. Bund, Länder und Kommunen beraten derzeit über einen effizienten Ressourceneinsatz bei Leistungsgesetzen. Dafür liegen zahlreiche, auch von den Kommunen erarbeitete, Reformvorschläge auf dem Tisch, die keinesfalls die Axt an den Sozialstaat anlegen. Die Beantragung der Aktuellen Stunde durch die Fraktion Bündnis90/Die Grünen verkennt die Sachlage: Ohne Anpassungen an das Machbare wird auch die Aufrechterhaltung des Sozialstaats durch die Kommunen künftig nicht mehr machbar sein – und das ginge dann erst recht zulasten von Kindern, Jugendlichen, Familien und Menschen mit Behinderung“, betonte der Bundestagsabgeordnete der CDU/CSU-Fraktion.
Link zu weiteren Infos und den einzelnen Redebeiträgen der Debatte vom 24. April 2026 zum Anhören

Foto: CDU/CSU Bundestagsfraktion
Berlin (kobinet) Der Deutsche Bundestag debattierte am 24. April 2024 in einer Aktuellen Stunde über die Reform des Sozialstaats. Dazu erklärte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Klaus Mack: "Die Fraktion Bündnis90/Die Grünen unterstellt mit ihrem Antrag zur Debatte einer Aktuellen Stunde, dass die notwendige Sozialstaatsreform zulasten von Kindern, Jugendlichen, Familien und Menschen mit Behinderung gehe. Diese Unterstellung ist nicht haltbar und verkennt den Ernst der Lage. Die Kommunen haben ein strukturelles Finanzierungsproblem: Die Kommunalausgaben steigen deutlich schneller als die Einnahmen der Kommunen. Mit Umverteilung und Einnahmeverbesserung kommen wir hier nicht weiter. Die Kommunen brauchen grundlegende Ansätze, die bei den Ausgaben ansetzen. Die Kommunen verzeichnen im Jahrestakt Rekorddefizite. Sie sind an der Belastungsgrenze angekommen. Darunter leidet insgesamt die Handlungsfähigkeit vor Ort."
Getrieben werde der Ausgabenanstieg nach Ansicht von Klaus Mack vor allen Dingen durch steigende Personalkosten und explosionsartig anwachsende Sozialausgaben. „Die von den Kommunen zu tragenden Sozialausgaben – vor allem in den Bereichen Eingliederungshilfe, Kinder- und Jugendhilfe, Hilfe zur Pflege und teilweise auch Unterhaltsvorschuss – sind in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen – seit 2019 um mehr als 19 Milliarden Euro. Um die kommunale Ausgabendynamik zu durchbrechen, müssen Standards überprüft und auch im Hinblick auf Überregulierung und zeitgemäße Umsetzbarkeit angepasst werden. Bund, Länder und Kommunen beraten derzeit über einen effizienten Ressourceneinsatz bei Leistungsgesetzen. Dafür liegen zahlreiche, auch von den Kommunen erarbeitete, Reformvorschläge auf dem Tisch, die keinesfalls die Axt an den Sozialstaat anlegen. Die Beantragung der Aktuellen Stunde durch die Fraktion Bündnis90/Die Grünen verkennt die Sachlage: Ohne Anpassungen an das Machbare wird auch die Aufrechterhaltung des Sozialstaats durch die Kommunen künftig nicht mehr machbar sein – und das ginge dann erst recht zulasten von Kindern, Jugendlichen, Familien und Menschen mit Behinderung“, betonte der Bundestagsabgeordnete der CDU/CSU-Fraktion.
Link zu weiteren Infos und den einzelnen Redebeiträgen der Debatte vom 24. April 2026 zum Anhören




