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Beratungsnetzwerk: Selbstbestimmt leben in Potsdam

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Foto: Susanne Göbel

Potsdam (kobinet) Anlässlich des Europäischen Protesttages für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai 2026 erklärt das Beratungsnetzwerk "Selbstbestimmt leben in Potsdam": Potsdamer Menschen mit Behinderung brauchen auf ihrem Weg in die Selbstbestimmung ein stabiles Netzwerk, dass sie auf Augenhöhe begleitet und berät. Das neugegründete Beratungsnetzwerk steht mit seinen niedrigschwelligen und kostenlosen Beratungsleistungen an der Seite der Menschen mit Behinderung. Wir setzen uns ein für ein gleichberechtigtes Leben inmitten der Gesellschaft. Inklusion, Hilfe zur Selbsthilfe und ein hohes Maß an Verständnis durch eine Beratung von Menschen mit Behinderung für Menschen mit Behinderung sind die Grundlagen unserer Beratung. Wir arbeiten für und mit den Ratsuchenden gemeinsam."

„In Zeiten, in denen die Bundesregierung mit Sparmaßnahmen in der Eingliederungshilfe die Rechte der Menschen mit Behinderung offen torpediert und die Landesregierung das Amt der beauftragten Person für die Belange der Menschen mit Behinderung streicht, ist ein starkes und wirksames Netzwerk für Selbst- und Mitbestimmung wichtiger denn je“, heißt es weiter in einer Presseinformation des Beratungsnetzwerks.

Das Netzwerk mit seinen inzwischen 8 lokalen Akteuren stellt sich am 30. April 2026 mit einer großen Inklusions-Rallye im Hauptbahnhof vor. Der Hauptpreis ist ein persönliches Meet&Greet mit der Oberbürgermeisterin, Noosha Aubel und der Potsdamer Behindertenbeauftragten, Dr. Tina Denninger, auf dem diesjährigen Akzeptanzfestival am 9. Mai 2026. Das Festival findet am 8. Mai und 9. Mai  2026 statt. „Kommt zur großen Inklusions-Rallye am 30. April 2026 von 15.00 – 17.00 Uhr in die Bahnhofspassagen Potsdam, lernt uns kennen, habt Spaß und holt euch den Hauptgewinn“, so die Aufforderung.