Berlin (kobinet)
Viele Menschen kämpfen für ihre Rechte.
Sie starten dafür Petitionen.
Eine Petition ist eine Bitte oder Beschwerde an wichtige Leute.
Viele Menschen unterschreiben sie gemeinsam.
So zeigen sie: Das ist uns wichtig.
Hier stellen wir euch einige Petitionen vor.
Die 1. Petition richtet sich an den Bundes-Tag.
Der Bundes-Tag ist eine Gruppe von Politikern.
Die Menschen in Deutschland wählen diese Politiker.
Ulla Schmidt hat die Petition eingereicht.
Sie kommt von der Bundes-Vereinigung Lebens-Hilfe.
Das ist ein Verein, der Menschen mit Lern-schwierigkeiten hilft.
Eingereicht bedeutet: Jemand hat etwas offiziell abgegeben.
Die Petition ist gegen Kürzungen bei der Eingliederungs-Hilfe.
Kürzungen bedeutet: Es gibt weniger Geld als vorher.
Eingliederungs-Hilfe bedeutet: Menschen mit Behinderung bekommen Unterstützung.
Diese Unterstützung soll nicht weniger werden.
Über 70.000 Menschen haben die Petition unterschrieben.
So viele Unterschriften sind sehr selten beim Bundes-Tag.
Für eine Beratung braucht man mindestens 30.000 Unterschriften.
Beratung bedeutet: Menschen reden zusammen über ein Thema.
Die Petition endet am 25. Mai 2026.
Hier geht es zur Petition gegen Kürzungen bei der Eingliederungs-Hilfe
Die 2. Petition hat René Schaar eingereicht.
Sie geht um das Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz.
Das ist ein Gesetz, das Menschen mit Behinderung hilft.
Die Petition fordert: Das Gesetz muss besser werden.
Barriere-Freiheit muss Pflicht sein.
Barriere-Freiheit bedeutet: Alle Menschen können etwas benutzen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Pflicht bedeutet: Man muss etwas tun.
Es ist keine freie Wahl.
Auch diese Petition hat über 70.000 Unterschriften.
Der Bundes-Tag berät das Gesetz am 7. Mai 2026.
Die vielen Unterschriften sollen ein Zeichen setzen.
Hier geht es zur Petition von René Schaar
Die 3. Petition hat Lisa Behme gestartet.
Sie richtet sich an Bundes-Kanzler Friedrich Merz.
Der Bundes-Kanzler ist der Chef von Deutschland.
Er leitet die Regierung.
Die Petition fordert: Kürzt nicht bei der Teil-Habe!
Teil-Habe bedeutet: Menschen mit Behinderung können am Leben mitmachen.
Über 250.000 Menschen haben unterschrieben.
Die 4. Petition hat Uwe Stegemann gestartet.
Sie richtet sich an Ministerin Bärbel Bas.
Eine Ministerin arbeitet in der Regierung.
Sie ist zuständig für einen bestimmten Bereich.
Es geht um das Persönliche Budget.
Das ist Geld vom Amt für Menschen mit Behinderung.
Sie können damit selbst entscheiden, welche Hilfe sie kaufen.
Über 82.000 Menschen haben unterschrieben.
Die Petition will das Persönliche Budget schützen.
Es soll nicht schlechter werden.
Die 5. Petition kommt von Evi Gerhard.
Die Diakonie Würzburg unterstützt sie.
Die Diakonie ist eine große Hilfs-Organisation.
Sie hilft Menschen, die Unterstützung brauchen.
Die Petition fordert: Arzt-Praxen müssen barriere-frei sein.
Barriere-Frei bedeutet: Alle Menschen können den Arzt besuchen.
Diese Petition hat bisher über 300 Unterschriften.
Sie braucht noch viel mehr Unterstützung.

Foto: ISL
Berlin (kobinet) Mit Petitionen auf Petitionsplattformen wie change.org, aber auch direkt im Petitionsportal des Deutschen Bundestages setzen sich derzeit eine Reihe von Verbänden und behinderte Menschen für Selbstbestimmung und Barrierefreiheit und gegen Verschlechterungen ein. Im Folgenden weisen die kobinet-nachrichten auf einige aktuelle Petitionen hin, Ergänzungen dürfen gerne in die Leserbriefrubrik eingetragen werden.
Die politisch zielgerichtetste Petition ist derzeit, die von Ulla Schmidt von der Bundesvereinigung Lebenshilfe eingereichte Petition gegen Kürzungen bei der Eingliederungshilfe, weil diese direkt im Petitionsportal des Deutschen Bundestages eingetragen wurde. Da die erforderlichen 30.000 Unterstützer*innen bereits erreicht wurden, muss sich der Bundestag nämlich mit dieser Pettiton befassen. 26 Tage vor Ende der Zeichnungsfrist am 25. Mai 2026 haben bereits über 70.000 Menschen die Petition unterstützt. Eine Zahl, die sehr selten bei Petitionen an den Deutschen Bundestag erreicht wird.
Link zur Petition gegen Kürzungen bei der Eingliederungshilfe an den Deutschen Bundestag
Eine ebenfalls sehr aktuelle Petition befasst sich mit dem Behindertengleichstellungsgesetz, das voraussichtlich am 7. Mai 2026 in Erster Lesung im Plenum des Deutschen Bundestages debattiert wird. Die auf der Petitionsplattform innnit von René Schaar eingereichte Petition mit dem Titel „Kein Freifahrtschein für Barrieren! BGG-Reform schützt Diskriminierer – Stoppt die Diskriminierung Pflicht zur Barrierefreiheit ins BGG Jetzt!“ hat ebenfalls mittlerweile über 70.000 Unterstützer*innen und sendet ein klares Signal an die Bundestagsabgeordneten den Gesetzentwurf noch einmal grundsätzlich zu verbessern.
Link zur Petition zur Barrierefreiheit im BGG von René Schaar
Über 250.000 Unterstützer*innen hat die von Lisa Behme initiierte Petition, die sich an Bundeskanzler Friedrich Merz richtet und den Titel „Friedrich Merz, kürzen Sie nicht bei der Teilhabe! #TeilhabeIstKeinLuxus“. Die Petition richtet sich gegen die Äußerungen des Bundeskanzlers zu notwendigen Einsparungen bei der Eingliederungshilfe.
Link zur Petition von Lisa Behme
Über 82.000 Unterstützer*innen hat die von Uwe Stegemann auf change.org gestartete Petition mit dem Titel „Persönliches Büdget retten – Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen sichern“, die sich an die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Bärbel Bas, richtet und Befürchtungen für Verschlechterungen bei der Nutzung des Persönlichen Budgets aufgreift.
Link zur Petition zum Persönlichen Budget von Uwe Stegemann
Eine Petition, die mit über 300 Unterstützer*innen bisher noch viel Unterstützung brauchen kann, wurde von Evi Gerhard und der Offenen Behindertenarbeit (OBA) der Diakonie Würzburg auf der Petitionsplattform innnit gestartet. Sie trägt den Titel „Gesundheitsversorgung barrierefrei! Keine Menschenleben mehr gefährden – Barrierefrei zum Arzt, Jetzt!“

Foto: ISL
Berlin (kobinet) Mit Petitionen auf Petitionsplattformen wie change.org, aber auch direkt im Petitionsportal des Deutschen Bundestages setzen sich derzeit eine Reihe von Verbänden und behinderte Menschen für Selbstbestimmung und Barrierefreiheit und gegen Verschlechterungen ein. Im Folgenden weisen die kobinet-nachrichten auf einige aktuelle Petitionen hin, Ergänzungen dürfen gerne in die Leserbriefrubrik eingetragen werden.
Die politisch zielgerichtetste Petition ist derzeit, die von Ulla Schmidt von der Bundesvereinigung Lebenshilfe eingereichte Petition gegen Kürzungen bei der Eingliederungshilfe, weil diese direkt im Petitionsportal des Deutschen Bundestages eingetragen wurde. Da die erforderlichen 30.000 Unterstützer*innen bereits erreicht wurden, muss sich der Bundestag nämlich mit dieser Pettiton befassen. 26 Tage vor Ende der Zeichnungsfrist am 25. Mai 2026 haben bereits über 70.000 Menschen die Petition unterstützt. Eine Zahl, die sehr selten bei Petitionen an den Deutschen Bundestag erreicht wird.
Link zur Petition gegen Kürzungen bei der Eingliederungshilfe an den Deutschen Bundestag
Eine ebenfalls sehr aktuelle Petition befasst sich mit dem Behindertengleichstellungsgesetz, das voraussichtlich am 7. Mai 2026 in Erster Lesung im Plenum des Deutschen Bundestages debattiert wird. Die auf der Petitionsplattform innnit von René Schaar eingereichte Petition mit dem Titel „Kein Freifahrtschein für Barrieren! BGG-Reform schützt Diskriminierer – Stoppt die Diskriminierung Pflicht zur Barrierefreiheit ins BGG Jetzt!“ hat ebenfalls mittlerweile über 70.000 Unterstützer*innen und sendet ein klares Signal an die Bundestagsabgeordneten den Gesetzentwurf noch einmal grundsätzlich zu verbessern.
Link zur Petition zur Barrierefreiheit im BGG von René Schaar
Über 250.000 Unterstützer*innen hat die von Lisa Behme initiierte Petition, die sich an Bundeskanzler Friedrich Merz richtet und den Titel „Friedrich Merz, kürzen Sie nicht bei der Teilhabe! #TeilhabeIstKeinLuxus“. Die Petition richtet sich gegen die Äußerungen des Bundeskanzlers zu notwendigen Einsparungen bei der Eingliederungshilfe.
Link zur Petition von Lisa Behme
Über 82.000 Unterstützer*innen hat die von Uwe Stegemann auf change.org gestartete Petition mit dem Titel „Persönliches Büdget retten – Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen sichern“, die sich an die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Bärbel Bas, richtet und Befürchtungen für Verschlechterungen bei der Nutzung des Persönlichen Budgets aufgreift.
Link zur Petition zum Persönlichen Budget von Uwe Stegemann
Eine Petition, die mit über 300 Unterstützer*innen bisher noch viel Unterstützung brauchen kann, wurde von Evi Gerhard und der Offenen Behindertenarbeit (OBA) der Diakonie Würzburg auf der Petitionsplattform innnit gestartet. Sie trägt den Titel „Gesundheitsversorgung barrierefrei! Keine Menschenleben mehr gefährden – Barrierefrei zum Arzt, Jetzt!“




