BITTERFELD/WOLFEN (kobinet)
Die Goitzsche ist ein besonderes Natur-Gebiet.
Es liegt am Rand der Stadt Bitterfeld.
Früher war die Goitzsche ein Tagebau.
Beim Tagebau holen Menschen Rohstoffe aus der Erde.
Sie graben dafür große Löcher in den Boden.
Heute gibt es dort viele Rad-Wege und Wander-Wege.
Das Frauen-Zentrum Wolfen hat eingeladen.
Auch die BUND-Stiftung Goitzsche-Wildnis hat eingeladen.
Eine Stiftung ist eine Organisation.
Sie nutzt Geld, um Menschen oder der Natur zu helfen.
Die BUND-Stiftung kümmert sich um die Natur in der Goitzsche.
Die Wanderung war für Menschen mit und ohne Behinderung.
Im April haben sich viele Menschen getroffen.
Sie trafen sich am Rast-Platz Dreihausen.
Dreihausen liegt in der Gemeinde Mulde-Stausee.
Eine Gemeinde ist ein Ort.
Dort leben mehrere Menschen zusammen.
Die Wanderung hieß Wanderung in den Sonnen-Untergang.
Alle Wege waren barriere-frei.
Barriere-frei bedeutet: Alle Menschen können die Wege nutzen.
Auch Rollstuhl, Kinder-Wagen und Rollator kamen gut durch.
Ein Rollator hilft beim Gehen.
Es ist ein Gestell mit 4 Rädern.
Heike Leps hat bei der Wanderung geholfen.
Sie ist Gebärden-Sprach-Dolmetscherin.
Gebärden-Sprache spricht man mit den Händen.
Gehörlose Menschen nutzen Gebärden-Sprache.
Mitarbeiter der BUND-Stiftung haben vieles erklärt.
Sie zeigten Tier-Spuren und essbare Pflanzen.
Essbar bedeutet: Man kann etwas essen.
Es ist nicht giftig.
Carol Höger und Ralf Meyer haben über Tiere und Pflanzen erzählt.
Ralf Meyer leitet den BUND Sachsen-Anhalt.
BUND bedeutet: Bund für Umwelt und Natur-Schutz Deutschland.
Die Wanderer haben Spuren von Bibern entdeckt.
Der Biber ist ein Tier mit braunem Fell.
Er lebt am Wasser und baut Dämme aus Holz.
Sie haben auch Spuren von Wölfen entdeckt.
Olaf Diener hat die Gruppe begleitet.
Er ist Teil-habe-Manager bei der Stadt Bitterfeld-Wolfen.
Teil-habe-Manager bedeutet: Er hilft Menschen mit Behinderung beim Mitmachen.
Am Ziel gab es einen schönen Sonnen-Untergang.
Es gab auch Produkte aus der Region zum Probieren.
Eine Region ist ein bestimmtes Gebiet.
In dem Gebiet leben Menschen zusammen.
Die Menschen haben über Natur-Erlebnisse gesprochen.
Sie haben auch über das Leben mit Behinderung gesprochen.
Es wird eine weitere Wanderung für alle geben.
Die Wanderung wird wieder an der Goitzsche sein.
Die Wanderung wird auf jeden Fall stattfinden.

Foto: Olaf Diener
BITTERFELD/WOLFEN (kobinet) Die Goitzsche, ein früherer Tagebau am Rande der Stadt Bitterfeld, hat sich bereits als sehens- und erlebenswertes Naturgebiet mit vielen Radwegen und Wandermöglichkeiten einen guten Namen gemacht. Diese Möglichkeiten sollen selbstverständlich von allen genutzt werden können. So hatten das Frauenzentrum Wolfen und die BUNDstiftung Goitzsche-Wildnis auch in diesem Jahr zu einer Wanderung inklusiv für Alle an der Goitzsche eingeladen. Im April hatten sich interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Rastplatz Dreihausen in der Gemeinde Muldestausee zu einer "Wanderung in den Sonnenuntergang" getroffen. Am Zielpunkt gab es neben einem atemberaubenden Sonnenuntergang eine kleine Verkostung regionaler und selbstgemachter Produkte mit vielen Tipps zur Herstellung durch die BUNDstiftung Goitzsche-Wildnis.
Dem Aufruf zu dieser weiteren inklusiven Veranstaltung folgten viele interessierte Menschen mit und ohne Behinderung. Damit ließ auch diese Wanderung das Wort „Inklusion“ lebendig werden. Bei der Tour-Auswahl wurde darauf geachtet, dass alle Wege für Rollstuhl, Kinderwagen und Rollator zugänglich. Zusätzlich Unterstützung erhielten die Wanderer durch die Gebärdensprachdolmetscherin Heike Leps. Die Tour hatte darüber hinaus für alle Sinne etwas bieten. Dazu hatten sich Mitarbeiter der BUNDstiftung Goitzsche-Wildnis entlang des Wanderweges Zeit genommen, vieles Sehenswertes zu erklären, auf die Spuren der Tiere hinzuweisen und gemeinsam am Wegrand essbare Pflanzen zu genießen. Carol Höger von der BUNDstiftung Goitzsche-Wildnis und Ralf Meyer, der Landesvorsitzende vom Bund Sachsen-Anhalt, vermittelten viel Wissenswertes über Tiere und Pflanzen am Ufer der Goitzsche. Während der interaktiven Wanderung gab es so viel entdecken – Spuren von Bibern und Wölfen. Begleitet wurde die Tour vom der Teilhabemanager der Stadtverwaltung Bitterfeld-Wolfen, Olaf Diener.
Am Zielpunkt gab es neben einem atemberaubenden Sonnenuntergang eine kleine Verkostung regionaler und selbstgemachter Produkte mit vielen Tipps zur Herstellung durch die BUNDstiftung Goitzsche-Wildnis und selbstverständlich auch viele interessante Gespräche über die Naturerlebnisse, das Leben von Menschen mit Behinderungen sowie zu weiteren Veränderungen im Landkreis.
Ob die Natur auch bei einer weiteren Wanderung so mitspielt und den erhofften schönen Sonnenuntergang präsentieren wird, das weiß niemand. Dass es aber eine weitere Wanderung für Alle entlang der Goitzsche geben wird, das kann bereits jetzt als sicher gelten.

Foto: Olaf Diener
BITTERFELD/WOLFEN (kobinet) Die Goitzsche, ein früherer Tagebau am Rande der Stadt Bitterfeld, hat sich bereits als sehens- und erlebenswertes Naturgebiet mit vielen Radwegen und Wandermöglichkeiten einen guten Namen gemacht. Diese Möglichkeiten sollen selbstverständlich von allen genutzt werden können. So hatten das Frauenzentrum Wolfen und die BUNDstiftung Goitzsche-Wildnis auch in diesem Jahr zu einer Wanderung inklusiv für Alle an der Goitzsche eingeladen. Im April hatten sich interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Rastplatz Dreihausen in der Gemeinde Muldestausee zu einer "Wanderung in den Sonnenuntergang" getroffen. Am Zielpunkt gab es neben einem atemberaubenden Sonnenuntergang eine kleine Verkostung regionaler und selbstgemachter Produkte mit vielen Tipps zur Herstellung durch die BUNDstiftung Goitzsche-Wildnis.
Dem Aufruf zu dieser weiteren inklusiven Veranstaltung folgten viele interessierte Menschen mit und ohne Behinderung. Damit ließ auch diese Wanderung das Wort „Inklusion“ lebendig werden. Bei der Tour-Auswahl wurde darauf geachtet, dass alle Wege für Rollstuhl, Kinderwagen und Rollator zugänglich. Zusätzlich Unterstützung erhielten die Wanderer durch die Gebärdensprachdolmetscherin Heike Leps. Die Tour hatte darüber hinaus für alle Sinne etwas bieten. Dazu hatten sich Mitarbeiter der BUNDstiftung Goitzsche-Wildnis entlang des Wanderweges Zeit genommen, vieles Sehenswertes zu erklären, auf die Spuren der Tiere hinzuweisen und gemeinsam am Wegrand essbare Pflanzen zu genießen. Carol Höger von der BUNDstiftung Goitzsche-Wildnis und Ralf Meyer, der Landesvorsitzende vom Bund Sachsen-Anhalt, vermittelten viel Wissenswertes über Tiere und Pflanzen am Ufer der Goitzsche. Während der interaktiven Wanderung gab es so viel entdecken – Spuren von Bibern und Wölfen. Begleitet wurde die Tour vom der Teilhabemanager der Stadtverwaltung Bitterfeld-Wolfen, Olaf Diener.
Am Zielpunkt gab es neben einem atemberaubenden Sonnenuntergang eine kleine Verkostung regionaler und selbstgemachter Produkte mit vielen Tipps zur Herstellung durch die BUNDstiftung Goitzsche-Wildnis und selbstverständlich auch viele interessante Gespräche über die Naturerlebnisse, das Leben von Menschen mit Behinderungen sowie zu weiteren Veränderungen im Landkreis.
Ob die Natur auch bei einer weiteren Wanderung so mitspielt und den erhofften schönen Sonnenuntergang präsentieren wird, das weiß niemand. Dass es aber eine weitere Wanderung für Alle entlang der Goitzsche geben wird, das kann bereits jetzt als sicher gelten.




