Berlin (kobinet)
Der Deutsche Behinderten-Rat begrüßt ein Ziel der Bundes-Regierung.
Der Deutsche Behinderten-Rat ist eine große Gruppe.
In der Gruppe sind viele Verbände.
Ein Verband ist eine Gruppe von Organisationen mit einem gemeinsamen Ziel.
Der Deutsche Behinderten-Rat setzt sich für Menschen mit Behinderungen ein.
Das Ziel ist eine inklusive Kinder- und Jugend-Hilfe.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind mit dabei.
Jeder Mensch gehört dazu.
Die Kinder- und Jugend-Hilfe unterstützt Kinder und junge Menschen.
Die Kinder- und Jugend-Hilfe hilft auch den Familien.
Das Jugend-Amt soll künftig für alle Kinder zuständig sein.
Das gilt auch für Kinder mit Behinderungen.
Michaela Engelmeier vom Deutschen Behinderten-Rat sagt: Das ist ein wichtiger Schritt.
Gleichzeitig hat der Deutsche Behinderten-Rat große Sorgen.
Es gibt einen neuen Entwurf vom Bundes-Ministerium.
Ein Entwurf ist eine Vorlage.
Die Vorlage zeigt, wie etwas aussehen soll.
Das Bundes-Ministerium heißt: Bundes-Ministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Senioren sind ältere Menschen.
Meistens sind das Menschen über 60 Jahre.
Dieser Entwurf gefällt dem Deutschen Behinderten-Rat nicht.
Ein Problem ist: Kinder sollen weniger eigene Rechte bekommen.
Das wird damit begründet, dass es weniger Bürokratie geben soll.
Bürokratie bedeutet: Eine Verwaltung regelt wichtige Dinge für Menschen.
Michaela Engelmeier sagt: Inklusion darf kein Spar-Programm sein.
Jedes Kind hat eigene Bedürfnisse.
Bedürfnisse bedeutet: Das, was ein Kind braucht.
Diese Bedürfnisse müssen einzeln geprüft werden.
Sonst bekommen viele Kinder nicht die richtige Unterstützung.
Das trifft besonders Kinder mit Behinderungen.
Am 27. April 2026 gab es ein Treffen im Bundes-Ministerium.
Viele Verbände waren eingeladen.
Ein Verband ist eine Gruppe von Organisationen.
Alle Organisationen in einem Verband haben ein gemeinsames Ziel.
Der Deutsche Behinderten-Rat fordert einen echten Dialog.
Dialog bedeutet: Alle reden miteinander.
Alle hören einander zu.
Die Verbände wollen wirklich gehört werden.
Der Deutsche Behinderten-Rat fordert eine Überarbeitung des Entwurfs.
Überarbeitung bedeutet: Etwas wird verändert und verbessert.
Das neue Gesetz soll die Rechte jedes einzelnen Kindes stärken.
Alle Kinder sollen wirklich dabei sein können.
Das gilt besonders für Kinder mit Behinderungen.

Foto: DBR
Berlin (kobinet) Der Deutsche Behindertenrat (DBR) begrüßt grundsätzlich die Bestrebungen der Bundesregierung, eine inklusive Kinder- und Jugendhilfe zu schaffen. "Es ist ein wichtiger und längst überfälliger Schritt, dass das Jugendamt künftig für alle Kinder und Jugendlichen die zentrale Anlaufstelle und damit auch für die Eingliederungshilfe für alle Kinder und Jugendliche zuständig wird", erklärt Michaela Engelmeier, Vorsitzende des Sprecherinnenrates des DBR. Gleichzeitig sieht der Deutsche Behindertenrat den aktuellen Referentenentwurf des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) mit großer Sorge. Kritisch bewertet der DBR insbesondere die Abkehr von individuellen Rechtsansprüchen unter dem Vorwand des Bürokratieabbaus und der Effizienzsteigerung. Aus Sicht des DBR "darf Inklusion nicht zur Sparmaßnahme werden. Wenn individuelle Unterstützungsbedarfe pauschalisiert oder zusammengelegt werden, besteht die reale Gefahr, dass die tatsächlichen Bedarfe von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen nicht mehr ausreichend berücksichtigt werden", betonte Michaela Engelmeierr.
Im Rückblick auf den Austausch am 27. April 2026 im BMBFSFJ, zu dem zahlreiche Verbände eingeladen worden waren, betont der Deutsche Behindertenrat die Notwendigkeit eines echten Dialogs auf Augenhöhe. Die Behindertenverbände erwarten künftig echte Berücksichtigung ihrer fachlichen Einwände, keine nachträglichen Erläuterungen bereits getroffener Entscheidungen. Der Deutsche Behindertenrat fordert daher eine grundlegende Überarbeitung des Referentenentwurfs. Ziel muss ein inklusives SGB VIII sein, das individuelle Rechtsansprüche stärkt, Teilhabe konsequent sichert und den Bedarfe von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen tatsächlich gerecht wird.

Foto: DBR
Berlin (kobinet) Der Deutsche Behindertenrat (DBR) begrüßt grundsätzlich die Bestrebungen der Bundesregierung, eine inklusive Kinder- und Jugendhilfe zu schaffen. "Es ist ein wichtiger und längst überfälliger Schritt, dass das Jugendamt künftig für alle Kinder und Jugendlichen die zentrale Anlaufstelle und damit auch für die Eingliederungshilfe für alle Kinder und Jugendliche zuständig wird", erklärt Michaela Engelmeier, Vorsitzende des Sprecherinnenrates des DBR. Gleichzeitig sieht der Deutsche Behindertenrat den aktuellen Referentenentwurf des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) mit großer Sorge. Kritisch bewertet der DBR insbesondere die Abkehr von individuellen Rechtsansprüchen unter dem Vorwand des Bürokratieabbaus und der Effizienzsteigerung. Aus Sicht des DBR "darf Inklusion nicht zur Sparmaßnahme werden. Wenn individuelle Unterstützungsbedarfe pauschalisiert oder zusammengelegt werden, besteht die reale Gefahr, dass die tatsächlichen Bedarfe von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen nicht mehr ausreichend berücksichtigt werden", betonte Michaela Engelmeierr.
Im Rückblick auf den Austausch am 27. April 2026 im BMBFSFJ, zu dem zahlreiche Verbände eingeladen worden waren, betont der Deutsche Behindertenrat die Notwendigkeit eines echten Dialogs auf Augenhöhe. Die Behindertenverbände erwarten künftig echte Berücksichtigung ihrer fachlichen Einwände, keine nachträglichen Erläuterungen bereits getroffener Entscheidungen. Der Deutsche Behindertenrat fordert daher eine grundlegende Überarbeitung des Referentenentwurfs. Ziel muss ein inklusives SGB VIII sein, das individuelle Rechtsansprüche stärkt, Teilhabe konsequent sichert und den Bedarfe von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen tatsächlich gerecht wird.




