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Weshalb funktioniert schulische Inklusion selbst dann eingeschränkt, wenn sie politisch gewollt ist?

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Foto: ht

Kassel (kobinet) „Weshalb funktioniert schulische Inklusion selbst dann eingeschränkt, wenn sie politisch gewollt ist?“ Mit dieser Frage hat sich Alexander Drewes in einem Beitrag für die kobinet-nachrichten anhand der Situation in Hessen auseinander gesetzt.

Online Informationsangebot zu Long COVID

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Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) „Unter www.longcovid-info.de finden Interessierte, Betroffene und Angehörige sowie Arbeitnehmende und Arbeitgebende wichtige Informationen rund um Long COVID. Die Webseite verweist zudem auf wichtige Anlaufstellen, zum Beispiel auf Hilfs- und Beratungsangebote.“ Darauf macht die Fachstelle Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) in ihrem neuesten Newsletter hin.

Momentaufnahme 265

Schachfiguren stehen auf den Schultern
Schach
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Fähigkeit, das Gute oder Schlechte zu wählen, kann von uns allen erworben werden. (Origines)

Mehr als 800 Besucher*innen bei der 1. inklusiven Jobmesse in Regensburg

Akteur*innen der 1. inklusiven Jobmesse in Regensburg
Akteur*innen der 1. inklusiven Jobmesse in Regensburg
Foto: Martina Groh-Schad

Regensburg (kobinet) Bereits um 9:00 Uhr, als die 1. Inklusive Jobmesse ihre Pforten öffnete, drängten sich die Besucher*innen durch die Gänge im Regensburger Jahnstadion. Fast 50 Industrie-, Handels- und Dienstleistungs-Unternehmen aus Ostbayern stellten sich und ihre Jobperspektiven an Ständen vor. Menschen mit Beeinträchtigungen und Arbeitgeber hatten die Möglichkeit, persönlich miteinander ins Gespräch zu kommen. Viele Bewerbungsunterlagen wurden übergeben und Visitenkarten gezückt. Dies berichtet Martina Groh-Schad über die erste inklusive Jobmesse, die Anfang Juni in Regensburg stattfand.

161.456 schwerbehinderte Arbeitslose im Mai

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Foto: ht

Nürnberg (kobinet) 161.456 schwerbehinderte Menschen waren im Mai 2022 in Deutschland arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vormonat, als im April 2022 noch 163.757 schwerbehinderte Arbeitslose gemeldet wurden, ist die Zahl zwar zurückgegangen, der prozentuale Anteil schwerbehinderter Arbeitsloser ist aber im Vergleich zur Gesamtzahl der Arbeitslosen in Deutschland derzeit mit 7,3 Prozent sehr hoch.

Selbsthilfegruppe für behinderte Frauen, die Gewalt in der Familie erlebt haben

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Foto: Susanne Göbel

Mülheim an der Ruhr (kobinet) „Elfriede – Selbsthilfegruppe für behinderte Frauen, die Gewalt in der Familie erlebt haben“ ist eine kleine Gruppe seit Geburt oder Kindheit behinderter Frauen mit verschiedenen Behinderungen. Gemeinsam haben die Teilenhmerinnen alle, dass sie durch ihre Eltern und/oder Geschwister in der Kinder- und Jugendzeit Gewalt erfahren haben. Die Gruppe wird online durchgeführt und ist somit auch für Frauen aus anderen Regionen offen.

Bärbel Bas Gast beim Allgemeinen Behindertenverband in Deutschland

Portraitfoto der Bundestagspräsidentin im Foyer des Bundestages, junge Frau mit blonden Haaren in blauer Jacke
Bundestagspräsidentin Bärbel Bas MdB
Foto: Xander Heinl/photothek.net

BERLIN (kobinet) Bei einer online-Veranstaltung des Allgemeinen Behindertenverband in Deutschland war die Präsidentin des Deutschen Bundestages, Bärbel Bas, zu Gast. Durch das online-Format konnten bundesweit Menschen mit Behinderungen an dieser Veranstaltung teilnehmen

Landesbeauftragter besucht Siemens Energy Erfurt

Portraitfoto von Joachim Leibiger, der vor einem Mikrofon steht
Joachim Leibiger
Foto: TLMB

ERFURT (kobinet) In der kommenden Woche wird der Thüringer Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Joachim Leibiger, den Erfurter Standort von Siemens Energy Deutschland besuchen. Dort will er sich über die begonnene Kooperation mit der Werkstatt für behinderte Menschen des CJD Erfurt informieren und die in diesem Zusammenhang geschaffenen Arbeitsplätze besichtigen. Außerdem wird die Beschäftigungssituation für Menschen mit Behinderungen im Werk Gegenstand von Gesprächen mit der Werkleitung und Vertretern des Betriebsrates sowie der schwerbehinderten Beschäftigten sein.

Austausch über Rechte geflüchteter Menschen

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Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Handicap International und die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) laden am 22. Juni von 16:00 bis 18:00 Uhr zu einer digitalen Informationsveranstaltung mit dem Titel „Mit einer Behinderung in Deutschland: Was sind meine Rechte? Wo bekomme ich Hilfe? Austausch für Menschen mit Behinderung aus der Ukraine“ ein. Expert*innen berichten über das deutsche Hilfesystem für Menschen mit Behinderung, über grundlegende Rechtsansprüche und Rechtszugänge. Zudem stehen sie ausführlich für Fragen zur Verfügung. Die Veranstaltung findet via ZOOM statt. Sie wird in Russisch und Ukrainisch übersetzt.

Bundessozialgericht entschied zu Urlaubskosten für Menschen mit Behinderung

Foto zeigt Bundessozialgericht
Foto zeigt Bundessozialgericht in Kassel
Foto: BSG

Kassel / Greifswald (kobinet) In einem Urteil von Mai 2022 hat das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel festgestellt, dass behinderungsbedingte Mehrkosten einer Urlaubsreise als soziale Teilhabeleistung vom Sozialhilfeträger zu erstatten sein können. Darüber berichtet Henry Spradau, der den kobinet-nachrichten immer wieder Informationen über aktuelle Gerichtsentscheidungen zur Verfügung stellt.

Infos zum nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln in einfacher Sprache

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Foto: Susanne Göbel

Bonn (kobinet) Haltbarmachen von Lebensmitteln verringert Lebensmittelverschwendung. Welche Verfahren gibt es? Das erklären drei neue Beiträge des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE) in Einfacher Sprache. Sie informieren über die Vorteile des Haltbarmachens und geben praktische Tipps, wie es in einer Presseinformation des BZfE heißt.

Job-Speed-Dating erfolgreich

Brücke über die Donau, die auf steinernen Pfeilern steht
Steinerne Brück in Regensburg
Foto: H. Smikac

REGENSBURG (kobinet) Vor einer Woche hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) mit ihrem Mitgliedsverband Phönix und der Netzwerk-Initiative „Regensburg inklusiv“ das erste Job-Speed-Dating für Menschen mit Behinderungen im Rahmen der Inklusiven Job-Messe im Regensburger Jahn-Stadion durchgeführt. Damit konnte der Anpfiff für weitere Speed-Datings gegeben werden. Mit 20 Bewerbern mit Behinderungen und 10 Arbeitgebern aus dem Raum Regensburg konnte somit das erste Job-Speed-Dating außerhalb von Berlin erfolgreich durchstarten.

SoVD-Forderung an schwarz-grün in Nordrhein-Westfalen

Wappen Nordrhein-Westphalen
Wappen Nordrhein-Westphalen
Foto: Gemeinfrei, public domain

Düsseldorf (kobinet) Am 25. Juni wollen CDU und Grüne ihre jeweiligen Parteitage über den Koalitionsvertrag für die neue Regierung in Nordrhein-Westfalen beraten lassen, der bis dahin stehen muss. Am 28. Juni könnte dann im Landtag der Ministerpräsident gewählt werden. „Ein eklatanter Mangel an barrierefreiem und bezahlbarem Wohnraum, ein selektives statt inklusives Schulsystem, Ausgrenzung von Menschen mit Behinderung auf dem NRW-Arbeitsmarkt, verschuldete Kommunen – Schwarz-Grün steht in NRW vor gewaltigen Herausforderungen und muss jetzt liefern“, erklärte dazu Franz Schrewe, Landesvorsitzender des Sozialverbands SoVD Nordrhein-Westfalen, der die Forderungen des SoVD bekräftigte.

Großes Interesse an barrierefreien Angeboten

Junge Frau mit blonden Haaren an Stand mit Broschüren
Antje Rennack am Messestand in New York
Foto: TMGS / Rennack

DRESDEN (kobinet) Barrierefreie Angebote finden wachsendes Interesse und werden immer stärker nachgefragt. Diese Feststellung lässt sich durch viele Erfahrungen untermauern – wie groß das Interesse jedoch wirklich ist und in welchem Maße es steigt, das lässt sich schwer sagen, denn es gibt bisher keine belastbare Statistik dazu. Kobinet hatte aber die Möglichkeit mit Antje Rennack, der Produktmanagerin Sachsen Barrierefrei und Nachhaltigkeit der TMGS Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH genau darüber zu sprechen.

SoVD fordert Erhöhung der Ausgleichsabgabe auch für Berliner Landesunternehmen

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Foto: ht

Berlin (kobinet) Der Berliner Senat muss die Einhaltung der Schwerbehindertenquote auch in seinen Landesunternehmen durchsetzen. Zwar hat das Land Berlin im öffentlichen Dienst insgesamt die Beschäftigungsquote Schwerbehinderter von fünf Prozent über­schritten. Allerdings ist „Wasser in den Wein“ zu gießen: Bis zu 50 Prozent der landeseigenen Unternehmen zahlen die Ausgleichsabgabe statt schwerbehinderte Menschen zu beschäftigten, wie aus der Antwort des Senats auf eine Schriftliche Anfrage der SPD-Fraktion hervorgeht. „Dies ist ein Skandal, der dringend beseitigt werden muss“, fordert die SoVD-Landesvorsitzende Ursula Engelen-Kefer.

Filmstart: Schmetterlinge im Ohr am 16. Juni

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Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Am 16. Juni startet die französische Komödie SCHMETTERLINGE IM OHR bundesweit in den Kinos. Zudem kommt Regisseur und Hauptdarsteller Pascal Elbé für eine Premierentour nach Deutschland. U.a. in Berlin wird Pascal Elbé seinen Film persönlich vorstellen. SCHMETTERLINGE IM OHR behandelt auf humorvolle Weise das viel zu häufg unsichtbare, jedoch wichtige Thema, Schwerhörigkeit und rückt es ein Stück mehr ins gesellschaftliche Bewusstsein.

Sofia Isari ist neue Präsidentin der Europäischen Union der Gehörlosen

Sofia Isari
Sofia Isari
Foto: Sofia Isari

Berlin (kobinet) Zwei Jahre nach Beginn der Corona-Pandemie fand die Mitgliederversammlung der Europäischen Union der Gehörlosen (EUD) vom 26. bis zum 28. Mai 2022 endlich vor Ort in Marseille (Frankreich) statt. Helmut Vogel vertrat als Präsident den Deutschen Gehörlosen-Bund und nahm an der dreitägigen Mitgliederversammlung mit Delegierten aus 29 nationalen Gehörlosenverbänden teil. Sofia Isari wurde dabei zur neuen Präsidentin der Europäischen Union der Gehörlosen gewählt, wie es in einem Bericht des Deutschen Gehörlosen-Bunds heißt.

Mehr Barrierefreiheit bei Netflix

Logo: NETFLIX
Logo: NETFLIX
Foto: Netflix

Wien (kobinet) Der Streaminganbieter Netflix verkündete einem Bericht des Online-Nachrichtendienstes BIZEPS am „Weltweiten Aktionstag für digitale Barrierefreiheit“, dem 19. Mai 2022, dass er mit erweiterten Audiobeschreibungen für mehr Barrierefreiheit sorgen möchte. Netflix erweitert sein Angebot demnach an Audiobeschreibungen für blinde und sehbehinderte Menschen und Untertiteln für hörbehinderte Menschen.

Freikaufwahnsinn endlich beenden – Ausgleichsabgabe wirkungsvoll verschärfen

Portraitfoto des Bundestagsabgeordneten Sören Pellmann
Sören Pellmann, Die Linke, MdB
Foto: Inga Haar / Deutscher Bundestag

Berlin (kobinet) „Anstatt Menschen mit Behinderungen zu beschäftigen, kaufen sich nach neuesten Zahlen der Bundesregierung – Tendenz weiter steigend – 104.873 Arbeitgeber ganz oder teilweise von ihrer Beschäftigungspflicht frei. Die Regierung ermöglicht sogar noch, dass diese Strafzahlungen für die Unternehmen steuerlich absetzbar sind. Was für ein Wahnsinn, wenn man bedenkt, dass 2020 insgesamt 43.793 Unternehmen (2019: 43.796) keinen einzigen Menschen mit Behinderungen beschäftigten.“ Dies kritisiert Sören Pellmann, Sprecher für Inklusion und Teilhabe der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, anlässlich der Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Frage. Er fordert die Verschärfung der Regelungen zur Ausgleichsabgabe.

Zugang zur beruflichen Ausbildung für Menschen mit Behinderungen verbessern

Portraitfoto von Hubert Hüppe im dunklen Anzug, weißem Hemd und dunklem Binder
Pressefoto Hubert Hüppe
Foto: René Golz

BERLIN (kobinet) Das „Budget für Ausbildung“, das vor zweieinhalb Jahren eingeführt wurde, um Menschen mit Behinderungen außerhalb einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen (WfbM) im ersten Arbeitsmarkt eine Berufsausbildung zu ermöglichen, hat sich als krachender Misserfolg erwiesen. Nach Auskunft der Bundesagentur für Arbeit ist das Budget bundesweit bis heute gerade einmal von 37 Personen in Anspruch genommen worden. Der CDU-Bundestagsabgeordnete und ehemalige Behindertenbeauftragte der Bundesregierung Hubert Hüppe geht deshalb davon aus, dass der Zugang zur beruflichen Ausbildung für Menschen mit Behinderungen verbessert werden muss.

Tankrabatt und Senkung der Mineralölsteuer sind falsche Richtung

Geldscheine
Budget, Geldscheine
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Tankrabatt und Mineralölsteuersenkung gingen in die falsche Richtung – das sagt ein Wirtschaftswissenschaftler zum Thema Armut und kritisiert Teile des Entlastungspaketes der Ampel. In der aktuellen Ausgabe bei SoVD.TV wurde die Frage debattiert wieviel Armut wir uns noch leisten können.

Mit dem Blick auf den Start der Nationalen Spiele Berlin 2022

Gruppe von Sportlerinnen und Sportlern im Dress von unten gesehen
Das deutsche Fußball Traditional Team.

Foto: SOD/Sascha Klahn
Foto: Sascha Klahn

BERLIN (kobinet) Das Fest der Begegnung, die Nationalen Spiele Berlin 2022 stehen unmittelbar bevor. Berlin wird seinem Ruf und Eigenanspruch als Sportmetropole in den nächsten Tagen auf ganz besondere Weise gerecht werden. Vom 19. bis 24. Juni wird die Stadt Gastgeberin der Special Olympics Nationalen Spiele Berlin 2022, der Spiele für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung – ein großartiges und höchst emotionales Sportereignis.

MS-Film: Ärgerlich, rückwärtsgewandt, verpasste Chance!

Dr. Sigrid Arnade
Dr. Sigrid Arnade
Foto: H.-Günter Heiden

Berlin (kobinet) Heute, am 9. Juni, kommt der neue Film „Ein großes Versprechen“ in die deutschen Kinos. „Trotz toller schauspielerischer Leistung der beiden bekannten Hauptdarsteller*innen ist der Film einfach nur ärgerlich und der Kauf einer Kinokarte rausgeschmissenes Geld“, kommentiert die Vorstandsvorsitzende der Stiftung LEBENSNERV, Dr. Sigrid Arnade den Film.

Celebrate the music

Plakat: Celebrate the music am 19.6.22
Plakat: Celebrate the music am 19.6.22
Foto: Grenzen sind relativ

Hamburg (kobinet) “Celebrate the music – Come together!” heißt es am Sonntag, den 19. Juni im „altonale 22“, Platz der Republik in Hamburg von 14.00 bis 16.30 Uhr bei freiem Eintritt. Dabei handelt es sich um eine Netzwerkveranstaltung von und mit dem Verein Grenzen sind relativ,, der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg, der Nelson-Mandela-Schule, der Grundschule Bindfeldweg, dem Regionales Bildungs- und Beratungszentrum Eimsbüttel, der Inklusionsagentur Norderstedt und der altonale. Dies teilte Mischa Gohlke vom Verein Grenzen sind relativ den kobinet-nachrichten mit.

Video über Protest der Bremer Krüppelgruppe

Porträt von Prof. Dr. Swantje Köbsell
Porf. Dr. Swantje Köbsell
Foto: privat

Bremen (kobinet) ZEIT ONLINE hat mit Prof. Dr. Swantje Köbsell ein gut vierminütiges Video über die Aktivitäten der damaligen Bremer Krüppelgruppe und über die Veränderungen unter anderem durch die Grundgesetzergänzung mit dem Satz „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden“. erstellt und auf YouTube veröffentlicht.

Auszeichnung für mdr-Magazin selbstbestimmt

Logo: selbstbestimmt
Logo von selbstbestimmt!
Foto: mdr

Leipzig (kobinet) Das MDR-Magazin „Selbstbestimmt“ steht seit 30 Jahren für Inklusion und dafür, Menschen mit Behinderung eine Stimme zu geben. Das Engagement wurde vor kurzem mit dem Inklusionspreis „Brückenschlag“ gewürdigt. Über diese Auszeichnung hat der mdr vor kurzem berichtet. Auch für die nächste Sendung, die am 12. Juni um 8:00 Uhr im mdr und über die Mediathek ausgestrahlt wird, haben sich die Akteur*innen des selbstbestimmt-Magazins spannende Beiträge vorgenommen.

Inklusionslauf hat neuen Schirmherren

Emoji 2 Sportler
Emoji 2 Sportler
Foto: Aktion Mensch

BERLIN (kobinet) Nach zwei Jahren Corona bedingter Zwangspause lädt der Sozialverband Deutschland (SoVD) wieder zum großen Inklusionslauf nach Berlin ein. Dieser wird am 25. Juni 2022 auf dem Tempelhofer Feld in Berlin stattfinden. Die Sportveranstaltung ist ein Wettbewerb für Menschen mit und ohne Behinderungen und eines der beliebtesten inklusiven Laufereignisses Deutschlands.

Aktion Mensch stellte höchstes Fördervolumen der Geschichte bereit

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) Die Aktion Mensch veröffentlichte mit ihrem Jahresbericht Rekordzahlen des Geschäftsjahres 2021: Mit rund 227 Millionen Euro konnte die Aktion Mensch so viele soziale Projekte fördern wie noch nie zuvor. Fast 7.900 Projekte, die das selbstverständliche Miteinander in der Gesellschaft vorantreiben, konnten aufgrund der bisher höchsten Erlöse der Soziallotterie von rund 585,5 Millionen Euro gefördert werden, heißt es in einer Presseinformation der Aktion Mensch. Damit sei die größte private Förderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland auch im Jahr 2021 ihrer Vision einer vollends inklusiven Gesellschaft ein Stück näher gekommen, wie diese betont.

Rückblick auf die Inklusionstage zum barrierefreien Wohnen

Jessica Schröder
Jessica Schröder
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) Wenn Menschen nicht barrierefrei wohnen können, dann ist ihre gesamte Lebensqualität stark beeinträchtigt und alle anderen Bereiche des Lebens können ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen werden. Das verdeutlicht Jessica Schröder von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) u.a. in ihrem Bericht über die Inklusionstage 2022, den sie für die kobinet-nachrichten verfasst hat. Die Inklusionstage 2022 standen unter dem Motto: „WOHNEN barrierefrei, selbstbestimmt, zeitgemäß“ und fanden am 31. Mai und 1. Juni hybrid statt.

Kostenlose Bürgertests bis in den Winter verlängern

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Die Ampelkoalition ist sich uneinig, wie sie sich auf ein mögliches Wiederaufflammen der Corona-Pandemie im Herbst vorbereiten soll. Darum appelliert der Sozialverband VdK Deutschland an die Bundesregierung, rechtzeitig entsprechende Vorkehrungen auf den Weg zu bringen. VdK-Präsidentin Verena Bentele fordert beispielsweise, dass die kostenlosen Bürgertests bis in den Winter verlängert werden.

LAG Persönliches Budget und Assistenz in Thüringen gegründet

Bild von der Gründung
Bild von der Gründung
Foto: privat

Erfurt (kobinet) Am 2. Juni fand die Gründungsversammlung der Landesarbeitsgemeinschaft Persönliches Budget, Assistenz Thüringen (PBAT) in den Räumen der Liga Selbstvertretung in Erfurt statt. Diese wurde von Betroffenen für Betroffene gegründet. Bei der Gründung wurden die Ziele abgesteckt, so dass im Fokus die Durchsetzung der Rechte von Menschen mit Behinderungen steht, heißt es in einem Facebookeintrag von Günther Schwarze.

50 Jahre Frühförderung in Erlangen

Plakat mit einem kleinen Mädchen und einer Liste der Angebote
Plakat der Frühförderung der Lebenshilfe Erlangen
Foto: Lebenshilfe Erlangen

ERLANGEN (kobinet) Seit 50 Jahren ist die Frühförderung und Beratung der Lebenshilfe Erlangen für Kinder und ihre Familien da. Sie war 1972 mit Nürnberg die erste Frühförderstelle in Bayern.

Schutzstatus für einen schwerbehinderten Menschen besteht bereits vor Antragsstellung

Portraifoto von Dennis Riehle
ABiD-Sozialberater Dennis Riehle
Foto: privat

BERLIN (kobinet) Sind Behinderungen eines Angestellten für den Arbeitgeber derart offensichtlich und erkennbar, dass sich daraus eine mögliche Schwerbehinderteneigenschaft mit den entsprechenden Nachteilsausgleichen ableiten lässt, bestehen diese Anrechte auch dann, wenn der Arbeitnehmer noch keinen Antrag auf Anerkennung der Schwerbehinderteneigenschaft gestellt hat. Das hat jetzt das Bundesarbeitsgericht entschieden.

Fachtag: LSBTQ* und Inklusion in Schleswig-Holstein

Logo: ZSL Nord
Logo: ZsL Nord
Foto: ZSL Nord

Rendsburg (kobinet) „Lange haben wir auf diesen Fachtag gewartet. Die 3 Veranstalter Zentrum für selbstbestimmtes Leben Norddeutschland, HAKI e.V. und die Geschäftsstelle ‚Echte Vielfalt‘ haben diesen Fachtag schon in 2021 durchführen wollen. Corona hat den Veranstaltern immer wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht. Am Freitag, den 17. Juni von 10:00 – 16:00 Uhr ist es endlich so weit. In Rendsburg im Hohes Arsenal treffen sich Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen, LSBTQ*, Engagierte in diesen Themenfeldern, Fachkräfte sowie Menschen aus Politik, Verwaltung und Interessierte“, heißt es in der Ankündigung für den Fachtag „LSBTQ* und Inklusion in Schleswig-Holstein“.

Werden Regelungen zur Intensivpflege noch komplizierter?

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Foto: ht

München (kobinet) Patientenvertreter*innen haben scharfe Kritik an den Regelungen zur außerklinischen Intensivpflege im In­tensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz (IPReG) geübt. „Nicht nur werde es zu einer Verschlechterung der Versorgung führen – die Regelungen seien sogar grundgesetzwidrig“, hatten sie einem Bericht von aerzteblatt.de zufolge bei einer Ver­anstal­tung des Münchner außerklinischen Intensiv Kongress (Maik) vor kurzem erklärt.

Veranstaltung: Hauptsache das Kind ist gesund

Plakat zur Veranstaltung Hauptsache das Kind ist gesund
Plakat zur Veranstaltung Hauptsache das Kind ist gesund
Foto: LB Bremen

Bremen (kobinet) Hauptsache das Kind ist gesund?“ Debatte zur Einführung des nicht-invasiven Pränataltests als Kassenleistung„, so lautet der Titel einer Veranstaltung am 29. Juni, die ab 17:00 Uhr in der Bremischen Bürgerschaft stattfindet. Mit der Veranstaltung wollen die Landesfrauenbeauftragte sowie der Landesbehindertenbeauftragte von Bremen eine gemeinsame Perspektive auf den nicht-invasiven Pränataltests NIPT, dessen Konsequenzen für Schwangere, werdende Eltern und unsere Gesellschaft diskutieren. Hierfür werden die Teilnehmenden sowohl in einem Input eine Einführung zum Thema Pränataldiagnostik und NIPT bekommen, als auch Einblicke in den Beratungsalltag mit Schwangeren erhalten.

VdK: Bundesverfassungsgericht hat große Chance vertan

Verena Bentele
Verena Bentele
Foto: Irina Tischer

Berlin / Karlsruhe (kobinet) Der VdK zeigt sich sehr enttäuscht über die aktuelle Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (Az. 1 BvL 12/20), das die bestehenden Vorgaben für Hartz-IV-Empfänger zur maximalen Größe von selbst genutztem Wohneigentum mit dem Grundgesetz vereinbar sieht. Es gilt damit weiterhin, dass etwa eine Familie, die ein Haus oder eine größere Wohnung besitzt und deren Kinder ausziehen, notfalls aus diesem Haus, dieser Wohnung ausziehen muss.

Koalitionspapier mit Lücken im Sozialbereich

Warnschild mit Ausrufezeichen
Warnschild mit Ausrufezeichen
Foto: Susanne Göbel

Düsseldorf (kobinet) Im Sondierungspapier der CDU und von Bündnis 90/Die Grünen zur möglichen Bildung einer gemeinsamen Landesregierung in Nordrhein-Westfalen werden aus Sicht des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen wichtige soziale Fragen nicht thematisiert. In einem Schreiben an die Parteivorsitzenden Hendrik Wüst und Mona Neubaur loben der Vorsitzende Horst Vöge und Geschäftsführer Thomas Zander zwar, dass einige Punkte aufgegriffen wurden, „die wir mit unseren 390.000 Mitgliedern unterstützen“. Gerade zum barrierefreien Ausbau des ÖPNV, zur häuslichen Pflege sowie zum bezahlbaren Wohnen für Menschen mit und ohne Behinderung finden sich bislang jedoch überhaupt keine Vereinbarungen, kritisiert der Verband.