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Selbsthilfegruppe für behinderte Frauen, die Gewalt in der Familie erlebt haben

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Foto: Susanne Göbel

Mülheim an der Ruhr (kobinet) "Elfriede – Selbsthilfegruppe für behinderte Frauen, die Gewalt in der Familie erlebt haben" ist eine kleine Gruppe seit Geburt oder Kindheit behinderter Frauen mit verschiedenen Behinderungen. Gemeinsam haben die Teilenhmerinnen alle, dass sie durch ihre Eltern und/oder Geschwister in der Kinder- und Jugendzeit Gewalt erfahren haben. Die Gruppe wird online durchgeführt und ist somit auch für Frauen aus anderen Regionen offen.

„Gewalt passiert auf verschiedene Arten: körperliche Gewalt (zum Beispiel geschlagen werden), verbale Gewalt (zum Beispiel beschimpft, beleidigt oder als minderwertig bezeichnet werden) oder sexuelle Gewalt. Manche von uns haben mehrere Gewaltformen gleichzeitig erlebt. Weil wir uns wegen der Pandemie auch mit Schutzmaßnahmen nicht vor Ort im Ruhrgebiet treffen können, nutzen wir einen Online-Raum im virtuellen Selbsthilfe Haus des Paritätischen NRW. Deshalb ist es auch kein Problem, wenn interessierte Frauen nicht aus dem Ruhrgebiet kommen. Aus Gründen der Barrierefreiheit für alle Teilnehmerinnen wird in dem virtuellen Raum ausschließlich über die Chat-Funktion kommuniziert. Wir tauschen uns über unsere Erfahrungen aus und unterstützen einander. Zwischen den Gruppentreffen im virtuellen Raum besteht die Möglichkeit per E-Mail miteinander zu kommunizieren. Wir haben noch Plätze frei und freuen uns, wenn neue betroffene Frauen dazukommen“, heißt es in der Beschreibung der Selbsthilfegruppe.

Weitere Informationen und Erstkontakt zur Gruppenleiterin gibt’s unter der E-Mail-Adresse [email protected]

Das Selbsthilfebüro Mülheim kann ebenfalls erste Auskünfte geben, leitet dann aber an die Leitung der Gruppe weiter. Im Selbsthilfebüro arbeiten nichtbehinderte Frauen. Das Selbsthilfebüro ist per Mail unter [email protected] oder der Telefonnummer 0208 30 048 14 zu erreichen.