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Reger Austausch zu Werkstätten und Alternativen

Bild vom Treffen im ZsL Kassel
Bild vom Treffen im ZsL Kassel
Foto: Susanne Göbel

KASSEL (KOBINET) Roland Frickenhaus und Heinz Becker sind am 3. Dezember 2018 mit einem Offenen Brief an die Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM) und an die Werkstatträte Deutschland (WRD) an die Öffentlichkeit gegangen. Der mittlerweile von über 100 Organisationen und Einzelpersonen unterstützte Offene Brief mit der Kritik an der geäußerten Haltung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention durch Werkstätten, hat mittlerweile eine Reihe von Aktivitäten ausgelöst und gestern bei einem ersten Treffen zu einem Austausch zwischen verschiedenen Akteuren in diesem Bereich in Kassel geführt.

Berliner Teilhabegesetz vom Senat beschlossen

Foto zeigt Rotes Rathaus von Berlin
Foto zeigt Rotes Rathaus von Berlin
Foto: Franz Schmahl

BERLIN (KOBINET) Ein Berliner Teilhabegesetz ist vom Senat beschlossen. Nun soll es darum gehen, es für Menschen mit Behinderung nutzbar zu machen und die dafür nötigen Voraussetzungen für einen guten Übergang ins neue System der Eingliederungshilfe zu schaffen.

Kaum Zugang zu Psychotherapie

Portraitfoto von Corinna Rüffer, Bundestagsabgeordnete der Fraktion Bündnis90/Die Grünen
Portraitfoto von Corinna Rüffer, Bundestagsabgeordnete der Fraktion Bündnis90/Die Grünen
Foto: Rolf Barthel

BERLIN (KOBINET) Der Behandlungsbedarf aufgrund psychischer Erkrankungen steigt seit Jahren kontinuierlich an. Für Menschen mit kognitiven oder Hörbeeinträchtigungen ist es besonders schwierig psychotherapeutische Angebote zu finden, die sie nutzen können.

Vergleich zu Teilhabeanspruch in Freizeitpark

Symbol Paragraf
Symbol Paragraf
Foto: kobinet

KERNEN-ROMMELSHAUSEN (KOBINET) Der Rechtsanwalt Dr. Horst Rieth aus Kernen-Rommelshausen berichtet in Absprache mit seinem Mandanten über einen interessanten Vergleich zum Teilhabeanspruch eines behinderten Menschen mit dem Freizeitpark Rust. Der Vergleich im Rahmen des jahrelang währenden Zivilprozesses gilt zwar nur zwischen den Parteien, die Einigung könnte aber eine Signalfunktion für die Teilhabe in anderen Freizeitparks haben.

Festakt zu 10 Jahre Behindertenrechtskonvention

Manne Lucha
Manne Lucha
Foto: Sozialministerium Baden-Württemberg

STUTTGART (KOBINET) Dass die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland mittlerweile seit zehn Jahren gilt, war auch für das Land Baden-Württemberg ein Grund, das bislang Erreichte zu reflektieren und die Herausforderungen der Zukunft zu diskutieren. Rund 150 Gäste waren dazu vor kurzem zu einer Feierstunde in die Sparkassenakademie im Stuttgarter Europaviertel zusammengekommen, darunter auch der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, der baden-württembergische Sozialminister Manne Lucha, sowie die baden-württembergische Landes-Behindertenbeauftragte Stephanie Aeffner.

Budget für Arbeit in Bayern noch nicht angekommen

Plakat: Budget für Arbeit nutzen
Plakat: Budget für Arbeit nutzen
Foto: Netzwerk Artikel 3

MüNCHEN (KOBINET) Gut 18 Monate nach Inkrafttreten der im Bundesteilhabegesetz bundesweit verankerten Förderungsmöglichkeit eines Budgets für Arbeit als Alternative zu einer Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen wird immer deutlicher, dass viel zu wenig dafür getan wird, dass behinderte Menschen dieses auch nutzen können. In Bayern sind es einem Bericht der Bayerischen Staatszeitung zufolge gerade einmal 18 behinderte Menschen, die mittlerweile das Budget für Arbeit nutzen.

Hilfspaket für schwächere Kommunen gefordert

Geldscheine
Geldscheine
Foto: Irina Tischer

DüSSELDORF (KOBINET) „Endlich aufwachen und handeln!“ Dieses Signal sendet der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen aufgrund des neu veröffentlichten Kommunalen Finanzreports der Bertelsmann-Stiftung an die Politik. Der Verband fordert ein Hilfspaket für schwächere Kommunen.

Gesetzliche Regelungen zum Einsatz von Assistenzhunden schaffen

Paragrafenzeichen und Menschen mit Assistenzhunden
Foto: Jasmin Stoiber / Hunde für Handicaps e.V.

BERLIN (KOBINET) Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV), Hunde für Handicaps e. V., Pfotenpiloten e. V. und Vita e. V. haben gemeinsam Eckpunkte zur Schaffung gesetzlicher Regelungen zum Einsatz von Assistenzhunden formuliert. Die Iniator*innen rufen nun weitere Organisationen zur Mitzeichnung des Eckpunktepapiers auf.

Dusel begrüßt Empfehlungen zur Barrierefreiheit

Das Bild zeigt das Gebiet der Bundesrepublik mit bunten Farben gekennzeichneten Grenzen sowie dem Textaufdruck:
Foto: Bundesbehindertenbeauftragter

BERLIN (KOBINET) Jürgen Dusel begrüßt die Schlussfolgerungen des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat sowie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und des Bun-desministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zur Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“, die heute vorgestellt werden.

Selbst zu Wort melden

Der Screenshot des YouTube-Kanals von 100percentme mit einem Begrüßungsvideo auf der linken Seite sowie einem kurzen erklärenden Text auf der rechten Seite
Foto: kobinet / hs

BERLIN (KOBINET) Das Team von VICE media teilt die Ansicht: Menschen mit Behinderung kommen in den Medien viel zu selten selbst zu Wort. Vor allem nicht bei Themen, die ihnen selbst wichtig sind. Aus diesem Grund haben sie vor ein paar Monaten begonnen, die Doku-Serie „100percentme“ für Funk (Content-Netzwerk von ARD und ZDF) zu drehen. Es ist ein Projekt, das eben nicht über Menschen mit Behinderung erzählt, sondern mit und von ihnen gestaltet wird.

Lebenshilfe NRW mit neugestalteter Website zur Bildung

Das Bild zeigt die Startseite der Webseite für die Lebenshilfe Bildung NRW
Foto: Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen e.V.

HüRTH (KOBINET) Moderner, mobil nutzbar, nutzerfreundlicher und barrierefrei. Das waren die zu erfüllenden Vorgaben, mit der die Lebenshilfe Bildung NRW gGmbH ihren neuen Webauftritt angegangen ist. Seit Anfang Juli können sich die Userinnen und User mit und ohne Behinderung davon unter „bildung.lebenshilfe-nrw.de“ selber ein Bild machen.

Bremen und Rheinland-Pfalz bei Höhe zum Budget für Arbeit vorn

Logo: Budget für Arbeit nutzen
Foto: NETZWERK ARTIKEL 3

BREMEN (KOBINET) Während im Bundesteilhabegesetz die Höhe der Leistungen im Rahmen des Budgets für Arbeit als Alternative zur Werkstatt für behinderte Menschen begrenzt ist, haben einige wenige Bundesländer ihren Entscheidungsspielraum genutzt und höhere Sätze vereinbart, die an Arbeitgeber*innen gezahlt werden können. Bremen und Rheinland-Pfalz sind hier derzeit vorne, gefolgt von Bayern. Der Landesbehindertenbeauftragte von Bremen hat nun dargestellt, wie der höhere Satz in Bremen erreicht werden konnte.

Ausstellung BarriereSprung in Erlangen

Plakat zur Ausstellung BarriereSprung
Foto: Stadtmuseum Erlangen

ERLANGEN (KOBINET) Noch bis zum 6. Januar 2020 wird im Erlanger Stadtmuseum die Ausstellung „BarriereSprung: Vom Leben mit Behinderung“ mit einem umfangreichen Begleitprogramm gezeigt. Darauf hat Dinah Radtke vom Erlanger Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht.

Kinderrechte ins Grundgesetz

Das Bild zeigt drei Paragraphenzeichen, die nebeneinander gruppiert sind
Foto: public domaine

BERLIN (KOBINET) Mit einem gemeinsamen Aufruf an Bund und Länder fordern 20 Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister sowie Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus ganz Deutschland die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz. Laut dem Aufruf ist dafür zentral, dass dadurch das Kindeswohl vorrangig berücksichtigt wird und Kinder gemäß der UN-Kinderrechtskonvention beteiligt, geschützt und gefördert werden.

Weiblich, Akademikerin, behindert sucht…

Fragezeichen
Foto: kobinet

BONN (KOBINET) Um Akademiker*innen mit Behinderungen beim (Wieder-)Einstieg ins Berufsleben zu unterstützen, führt der Hildegardis-Verein ein neues Mentoring-Programm ein. Ab sofort werden insgesamt 40 Akademiker*innen mit Behinderungen als Mentees sowie 40 schwerbehinderte Akademiker*innen mit Berufserfahrung gesucht, die ihre Erfahrung als Mentor*innen weitergeben möchten. Der erste Durchgang des ein Jahr dauernden Mentoring-Prozesses startet im Dezember, weitere 20 Tandems sollen im Juni 2020 ihre Arbeit aufnehmen.

Teilhabeberatung läuft

Bild vom Idsteiner Stadtlauf mit Rollstuhlnutzerin
Foto: Stephan Riedl

KAISERSLAUTERN Dass es bei vielen erganzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstellen (EUTB) läuft, darauf weist Stephan Riedl von der EUTB des Vereins Mein Seelentröpfchen in Kaiserslautern in doppeltem Sinne hin. „Ich habe mit Irene Alberti, EUTB-Beraterin beim Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZSL) Bad Kreuznach, nicht nur am Lauf in Bad Kreuznach teilgenommen, sondern auch am Idsteiner Lauf“, berichtet der EUTB-Berater aus Kaiserslautern. Am 28. Juli ist er wieder bei einem Lauf in Kaiserslautern dabei und will so für die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung werben.

SoVD: Betriebsrentner*innen endlich entlasten

Ausrufezeichen
Foto: kobinet

HANNOVER (KOBINET) Seit 2004 müssen Betriebsrentner*innen den vollen Beitragssatz zur Kranken- und Pflegeversicherung zahlen – also sowohl den Arbeitnehmer- als auch den Arbeitgeberanteil. Vorher musste weder das eine noch das andere übernommen werden. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen sieht darin schon lange eine unzumutbare Mehrbelastung für diejenigen, die privat vorgesorgt haben. Jetzt scheint Bewegung in das Thema zu kommen. Die Große Koalition auf Bundesebene möchte bis September eine Lösung präsentieren., wie der Verband mitteilt.

Meldefrist verlängert

Geldscheine
Foto: Irina Tischer

MAINZ (KOBINET) Personen, die von 1949 bis 1975 in der BRD oder von 1949 bis 1990 in der DDR als Kinder und Jugendliche in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder stationären psychiatrischen Einrichtungen untergebracht waren und dort zum Beispiel geschlagen, eingesperrt, in allen Lebensbereichen kontrolliert oder zu Zwangsarbeiten herangezogen wurden, können noch bis 31. Dezember 2020 die Unterstützung der Stiftung Anerkennung und Hilfe erhalten. Darauf hat das rheinland-pfälzische Landesamt für Soziales, Jugend und Versorung hingewiesen.

Kein Zutritt zu Stuttgarter Club

Daumen runter
Foto: kobinet

STUTTGART (KOBINET) „Es könnte ja ein Betrunkener auf ihn fallen“, so kommentierten die Sicherheitsbeauftragten eines Stuttgarter Clubs die Gründe, warum einem Rollstuhlnutzer der Zutritt zum Club verweigert wurde, der dort zusammen mit einem Kommunalpolitiker feiern wollte. Die Stuttgarter Nachrichten berichten über die Diskriminierung und die Hintergründe.

Die Kunst der Gleichberechtigung

Die Kunst der Gleichberchtigung
Bild zur Gleichberechtigung über Tiefgarage
Foto: Gesche-M. Cordes

HAMBURG (KOBINET) Für drei Monate wirbt ein Wandbild für Gleichberechtigung (UN-Nachhaltigkeitsziel 5) über der Garageneinfahrt Neuer Kamp 32, in Hamburg/St. Pauli, gegenüber der U-Bahn-Station Feldstraße. Dabei handelt es sich nach Informationen von Christian Mürner, der die kobinet-nachrichten auf das Bild aufmerksam gemacht hat, um ein Projekt des politischen Bildungswerks der Heinrich Böll Stiftung Hamburg und von globalgoals.hamburg.

Leitbildentwicklung für Teilhabeberatungsstellen

Logo EUTB
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Foto: BMAS

BERLIN (KOBINET) Über eine Schulungsveranstaltung zur Leitbildentwicklung für die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung, die vor kurzem in Berlin stattfand, informiert die Fachstelle Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung auf ihrer Internetseite.

Para Kanuten mit starken Eindruck beim Weltcup

Das Foto zeigt das deutsche Team in Posen Andre Brendel, Cheftrainer, Angelika Kriszka, Physiotherapeutin, Ivo Kilian, Felicia Laberer, Jürgen Hausmann, Trainer - in der  vorderen Reihen: Esther Bode, Anja Adler, Katharina Bauernschmidt und Johannes Pietzsch
Deutsches Para Kanuten Team beim Weltcup in Poznan / Posen
Foto: Angelika Kriszka

POZNAN / POSEN (KOBINET)

Das deutsches Team der Para Kanuten hat beim Weltcup im polnischen Poznan / Posen einen starken Eindruck hinterlassen.

Drei Siege für Anja Adler

Para Kanutin Anja Adler in ihrem Kanu beim Anlegen
Para Kanutin Anja Adler in ihrem Kanu beim Anlegen
Foto: Christel Schlisio

BRANDENBURG (KOBINET) Bei den Ostdeutschen Meisterschaften der Rennsportler und Para Kanuten in Brandenburg an der Havel war Anja Adler vom Halleschen KC 54 die mit Abstand erfolgreichste Para Kanu Sportlerin. Sie gewann bei drei ihrer vier Starts.

Kritik an unterschiedlichen Maßstäben bei Einkommensanrechnung

Logo NITSA
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Foto: NITSA

KARLSRUHE (KOBINET) Der vorliegende Referentenentwurf der Bundesregierung für ein Angehörigen-Entlastungsgesetz, mit dem u.a. unterhaltsverpflichtete Angehörige und Eltern volljähriger behinderter Kinder, die Leistungen der Eingliederungshilfe erhalten, finanziell entlastet werden sollen, stößt beim Netzwerk für Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung und Assistenz (NITSA) auf Kritik. Der Referentenentwurf zeige, welch unterschiedliche Maßstäbe hinsichtlich der Einkommensanrechnung bei direkt betroffenen Menschen mit Behinderungen und indirekt betroffenen Angehörigen angelegt werde.

Über 3.000 waren beim Louis Braille-Festival in Leipzig

Logo des Louis Braille Festivals 2019
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Foto: kobinet

LEIPZIG (KOBINET) Vom 5. bis zum 7. Juli fand in Leipzig das Louis Braille Festival mit mehr als 3.000 Teilnehmer*innen als größtes Zusammentreffen blinder und sehbehinderter Menschen in Europa statt. Ausrichter waren der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) und die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB). Der Staatsbetrieb des Freistaates Sachsen begeht in diesem Jahr sein 125-jähriges Bestehen.

Barrierefreie Bahn für alle

Kay Macquarrie wartet auf den Hublift
Kay Macquarrie vor Einstiegsbarrieren eines ICE
Foto: Kay Macquarrie

BERLIN Die Deutsche Bahn ist noch weit von Inklusion oder Teilhabe entfernt. „Tagtäglich werden behinderte Fahrgäste diskriminiert“, schreibt die Berliner Behindertenzeitung in ihrer Ausgabe Juli/August. Im Leitartikel mit demTitel „Bahnfür alle?“ wird auf das neue Aktionsportal der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland verwiesen. Dessen Initiator ist der Kieler Aktivist Kay Macquarrie.

Grüne bestätigen Kritik an Jobcentern

Corinna Rüffer
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Foto: kobinet

BERLIN (KOBINET) Die Forderung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) nach besserer Hilfe für Langzeitarbeitslose mit Behinderung hat von der behindertenpolitischen Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Corinna Rüffer, Rückenwind bekommen. Eine Kleine Anfrage der Fraktion bestätige die Kritik des DGB an den Jobcentern.

Rollstuhlbasketball: Damen besiegen Vize-Weltmeister Großbritannien

Katharina Lang setzt sich im Rollstuhlbaskettball gegen die britische Defense durch.
Katharina Lang setzt sich durch
Foto: DRS / Werner Schorp

DUISBURG (KOBINET) Im letzten Spiel der EM-Vorrunde im niederländischen Rotterdam haben die deutschen Damen ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt. Am späten Donnerstag Nachmittag setzten sie sich mit 61:48 gegen den Vize-Weltmeister von 2018 Großbritannien durch und beendet damit verdient die Gruppenphase auf Platz zwei.

Zehn Jahre Forschungsinstitut für Inklusion durch Bewegung und Sport

Vertreter des Forschungsinstitutes für Inklusion durch Sport und Bewegung mit ihren Gästen
Beim Festakt zum 10jährigen Bestehen des FIBS
Foto: Gold-Kraemer-Stiftung

FRECHEN (KOBINET) Im Rahmen eines Festaktes haben Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung, aus dem Sport, dem Sozialwesen und der Wohlfahrt sowie gemeinnützige Organisationen das 10jährige Bestehen des Forschungsinstituts für Inklusion durch Bewegung und Sport (FIBS) gefeiert.

Dokumentation: Inklusion ist kein Projekt

Logo: bagfa
Logo: bagfa
Foto: bagfa

BERLIN (KOBINET) „Sensibilisieren, Qualifizieren und Begleiten – Freiwilligenagenturen als inklusive Anlauf- und Netzwerkstellen für Engagement weiterentwickeln“, so lautet der Titel eines von der Aktion Mensch geförderten Modellprojektes der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa). Zum Abschluss des Projektes fand am 3. Juni eine Tagung in Berlin statt, für die nun die Dokumentation vorliegt

Unterricht weiterhin nicht in Gebärdensprache

Plakat der Elterninitiative mit einem Kind, das im Schulheft schreibt und dem Text: Wir suchen Gebärdensprachdolmetscher für unsere Kinder
Plakat Gebärdensprachdolmetscher gesucht
Foto: Elterninitiative für bilinguale Bildung mit Gebärdensprache

DRESDEN (KOBINET) Der Unterricht an der Gehörlosenschule in Dresden wird mangels Personal auch weiterhin nicht in Gebärdensprache stattfinden. Eltern gehörloser Kinder sollen laut Schulamt Anträge auf Schulassistenz durch Gebärdensprachdolmetscher stellen.

Bei Jobcentern nur geringe Chancen auf berufliche Integration

Rollstuhlsymbol auf grünen Grund mit dem DGB-Logo rechts oben
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Foto: DGB

BERLIN (KOBINET) Arbeitslose mit gesundheitlichen Einschränkungen haben nach Angaben des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) schlechtere Chancen auf spezielle Hilfe, wenn sie vom Jobcenter betreut werden. „Der DGB sieht seit längerem Probleme beim Zugang zu Reha-Maßnahmen im Hartz-IV-System», heißt es in einer DGB-Analyse. Demnach ist die Quote der Reha-Fälle, die nach Krankheit oder Unfall umgeschult werden oder anderweitig spezielle Hilfe bekommen, beim Jobcenter viel geringer als bei den Agenturen für Arbeit. Im Jobcenter werden in der Regel Langzeitarbeitslose betreut.

Zu wenig inklusive Spielplätze

Logo der Aktion Mensch
Logo der Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

BONN (KOBINET) Es gibt zu wenige inklusive Spielplätze in Deutschland, die es Kindern mit und ohne Behinderung ermöglichen, gemeinsam zu spielen. Das hat eine INNOFACT-Studie im Auftrag der „Stück zum Glück“-Spendeninitiative von Procter & Gamble (P&G), REWE und der Aktion Mensch ergeben.

Sächsischer Landtag beschließt Inklusionsgesetz

Das Foto zeigt das Elbufer in Dresden mit der Brühlschen Terrasse, Fahrgastschiffen, die davor angelegt haben sowie Gebäuden des Schlosses und der Frauenkirche im Hintergrund
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Foto: kobinet / hs

DRESDEN (KOBINET) Der Sächsische Landtag hat gestern das Sächsische Inklusionsgesetz verabschiedet. Es löst das Integrationsgesetz aus dem Jahre 2004 ab und unterstützt die selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Leben in der Gesellschaft. Damit geht der Freistaat Sachsen einen weiteren Schritt zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

1. Kongress der Teilhabeforschung in Berlin

Info
Info
Foto: kobinet/omp

BERLIN (KOBINET) Teilhabeforschung ist ein noch junges Forschungsfeld, das die Lebenslagen, Teilhabe und Partizipation von Menschen mit Behin­derungen zum Gegenstand hat. Der 1. Kongress der Teilhabe­forschung, der am 26. und 27. September an der Humboldt-Universität zu Berlin stattfindet, bringt Wissenschaftler*innen und an Teilhabe­forschung Interessierte zusammen, um Teilhabe­forschung als inter­disziplinäres Forschungs­programm zu profilieren.

Käptn Wheelchair ruft zur Rebellion

Poster mit Rolli und Elefant
Behinderung ist Rebellion
Foto: behinderungistrebellion.de

MüNCHEN (KOBINET) Käptn Wheelchair ruft heute Abend in München zur Rebellion. Auf dem Karl-Stützel-Platz am Hauptbahnhof startet um 18 Uhr die Parade „Behinderung ist Rebellion“ , die das Köşkival in der Bayern-Metropole eröffnet. Käptn Wheelchair heißt mit bürgerlichem Namen Maximilian Dorner. Der 45-jährige Müchener im Rollstuhl ist Schriftsteller („Steht auf, auch wenn ihr nicht könnt“). Der Aktivist fährt am liebsten Handbike und ist derzeit von der Stadt angestellter Kulturreferent, zuständig für Inklusion.

Genau hinschauen für Benachteiligungsverbot

Bild vom Grundgesetz
Grundgesetz
Foto: kobinet/omp

BERLIN (KOBINET) Anlässlich des 70jährigen Jubiläums des Inkrafttretens des Grundgesetzes am 23. Mai hat sich Ottmar Miles-Paul im Namen des NETZWERK ARTIKEL 3 – Verein für Menschenrechte und Gleichstellung Behinderter – an den Präsidenten des Deutschen Bundestages, Dr. Wolfgang Schäuble, gewandt und die bessere Sichtbarmachung des Benachteiligungsverbots für behinderte Menschen in Artikel 3 Absatz 3 des Grundgesetzes gefordert. Auf Glastafeln an der Rückseite des Jakob-Kaiser-Hauses an der Spree sei nur die Version des Grundgesetzes von 1949 aufgebracht, so dass der Satz „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden“ dort nicht zu finden ist. Nun hat Ottmar Miles-Paul eine Antwort auf seinen Brief bekommen.

Grünen-Konferenz: Inklusive Gesellschaft gestalten

Logo: Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Logo Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Foto: Bündnis 90/Die Grünen Bundestagsfraktion

BERLIN (KOBINET) Die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN-BRK) ist vor zehn Jahren in Deutschland in Kraft getreten. Diesen Jahrestag nimmt die grüne Bundestagsfraktion zum Anlass, eine Bestandsaufnahme vorzunehmen und Bilanz zu ziehen, wie es um die Umsetzung der UN-BRK in Deutschland steht. Am 23. September lädt sie daher zur Konferenz mit dem Titel „Die inklusive Gesellschaft gestalten – 10 Jahre UN-Behindertenrechtskonvention“ nach Berlin in den Deutschen Bundestag ein.